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Holzsystembau: Wohnbauprojekt am Dantebad in München

Bauen mit Holz wird in Bayern immer beliebter: Bei fast jedem fünften neuen Einfamilienhaus entscheiden sich die Bauherren für den klimafreundlichen nachwachsenden Rohstoff Holz. Dass Holz auch für größere Gebäude der richtige Baustoff sein kann, zeigt die neue Wohnanlage der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG in München: Über dem Parkplatz des Dantebades sind 100 neue Wohnungen entstanden – und das ohne nennenswerten Flächenbedarf.

Schnelle Planung und Ausführung

Beeindruckend ist auch die kurze Bauzeit: Die auf vier Etagen verteilten Wohnungen wurden innerhalb eines Jahres geplant und gebaut. Möglich gemacht hat das der hohe Vorfertigungsgrad des Holzsystembaus. Zudem führt diese Bauweise zu vergleichsweise sauberen und leisen Baustellen. Auch das ist gerade dort, wo viele Menschen wohnen, ein Vorteil. Der Parkplatz des Bades konnte weitgehend erhalten werden. Gerade in Städten, wo Bauland Mangelware ist, brauchen wir innovative Lösungen zur Nachverdichtung. Der Holzbau ist dafür ideal geeignet.

Klimafreundlicher Baustoff Holz

Holzgebäude sind wahre Klimaschützer: Sie speichern CO2 und entziehen es dauerhaft der Atmosphäre. Gleichzeitig ist die Forst- und Holzwirtschaft ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Bayern. Fast 200.000 Arbeitsplätze und 37 Milliarden Euro Umsatz hängen an der Branche. Damit sind Holzgebäude umfassend nachhaltig. Das ist auch gerade für den sozialen Wohnungsbau ein wichtiges Kriterium. Denn Integration und gesellschaftliche Teilhabe haben auch viel mit der Wohnsituation der Menschen zu tun.
Das Wohnbauprojekt „Dantebad“ der GEWOFAG leistet in dieser Hinsicht einen bedeutenden Beitrag und zeigt, wie leistungsfähig moderner Holzbau ist. Als Referenzprojekt kann es anderen Bauherrn als Wegweiser dienen. Auch das Ministerium setzt bei eigenen geeigneten Vorhaben auf innovative Holzbaulösungen, beispielsweise beim Erweiterungsbau der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in Freising, dem Steigerwaldzentrum in Oberschwarzach oder beim Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz.

Weitere Holzbauprojekte des Freistaats Bayern: Externer Link

Fotos: Nicolas Armer/StMELF