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Förderwegweiser
Förderung von Maßnahmen zur Erhaltung gefährdeter einheimischer landwirtschaftlicher Nutztierrassen (Schaf)

Schafrasse Alpines Steinschaf

Alpines Steinschaf

Durch die Förderung sollen aus tierzüchterischen und landeskulturellen Gründen die heute in Bayern noch vorhandenen, jedoch in ihrem Bestand gefährdeten heimischen Schafrassen innerhalb der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung bewahrt sowie eine ausreichende Zuchtbasis erhalten bzw. wieder neu aufgebaut und somit ein Beitrag zur Agrobiodiversität geleistet werden.

Gefährdete Schafrassen in Bayern:

  • Rhönschaf
  • Coburger Fuchsschaf
  • Braunes Bergschaf mit schwarzem Bergschaf
  • Brillenschaf
  • Waldschaf
  • Alpines Steinschaf
  • Krainer Steinschaf
  • Weißes Bergschaf mit geschecktem Bergschaf

Voraussetzungen

  • Tierhalter mit Schafhaltung in Bayern.
  • Vorhandensein einer Hofstelle mit Betriebsgebäude(n).
  • Mitglied in der in Bayern staatlich anerkannten Züchtervereinigung.
  • Mutterschafe und Vatertiere müssen im Zuchtbuch eingetragen sein.
  • Teilnahme an einem Erhaltungszuchtprogramm.
  • Gewährleistung tierschutzgerechter Haltung.
  • Verpflichtung, die Maßnahme 5 Jahre durchzuführen und im Durchschnitt der fünf Jahre mindestens die Anzahl an Zuchttieren zu halten, die im ersten Jahr des 5-Jahres-Zeitraums beantragt wurde.

Förderung

  • 30 Euro je Zuchttier für Brillenschaf und Alpines bzw. Krainer Steinschaf.
  • 25 Euro je Zuchttier für Coburger Fuchsschaf, Rhönschaf, Braunes Bergschaf, Weißes Bergschaf und Waldschaf.
  • Maximalförderbetrag 3.000 Euro Betrieb/Jahr.
  • Mindestförderbetrag 100 Euro.

Mittelherkunft

  • Bund - Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK)
  • Bayern
Ansprechpartner
Auskünfte erteilen die Fachberater für Schafe im Fachzentrum Kleintierhaltung an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen (Nordbayern) und Pfaffenhofen (Südbayern).
Antragstellung
Anträge müssen bis spätestens 15. November des Jahres am zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eingegangen sein.
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