Oberpfälzer Landschaft mit Rapsfeld im Vordergrund und dem Klosterdorf Speinshart im Hintergrund.

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Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz
Netzwerktreffen zur interkommunalen Kooperation - Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz organisiert Informations- und Erfahrungsaustausch im Kultur-Schloss Theuern

(04. April 2017) Tirschenreuth - Der Informations- und Erfahrungsaustausch stand im Mittelpunkt der Veranstaltung zur interkommunalen Kooperation am 31. März 2017. Zum zweiten Mal hat das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz ein Netzwerktreffen der 15 Oberpfälzer Integrierten Ländlichen Entwicklungen im Kultur-Schloß Theuern abgehalten.

Rund 100 Bürgermeister, Regionalmanager und Umsetzungsbegleiter informierten sich aus erster Hand über neue Instrumente und Methoden. Stephanie Pettrich von Identität & Image Coaching AG zeigte die Vorteile des Marketings für eine Integrierte Ländliche Entwicklung auf. Eine Marke gibt Orientierung, Vertrauen und Image. Der Markt Schierling hat bereits vor über zehn Jahren ein Marketingkonzept erarbeitet. Fritz Wallner, ehemaliger Geschäftsleiter des Marktes berichtete von vielen Gesprächen, viel Engagement und positiven Veränderungen. Heute steht die Marke „Markt Schierling“ für Erfolg und Selbstbewusstsein.

Die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) ist eine Strategie zur eigenständigen Entwicklung einer Region. In einem gemeinsam erarbeiteten Konzept werden Ziele und Maßnahmen formuliert. Aber werden die Ziele tatsächlich langfristig verfolgt? Wer kontrolliert die Umsetzung? Fragen, die sich jede ILE stellen muss. Eine Möglichkeit bietet ein Bilanz- und Strategieworkshop an der Schule für Dorf- und Landentwicklung Abtei Plankstetten. Eine gemeinsame Evaluierung zeigt den aktuellen Stand der Umsetzung. Die Festlegung von jährlich realisierbaren Maßnahmen, Erfolgskriterien und Arbeitsschritten, erleichtert es den Kommunen die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Bürgermeister Hans Donko, Vorsitzender der Steinwald-Allianz erläuterte den Ablauf einer Erfolgskontrolle.

Wie passt die Industrie- und Handelskammer zur Integrierten Ländlichen Entwicklung? Diese Frage beantwortete Dr. Matthias Segerer von der IHK Regensburg. Der ländliche Raum ist gerade für die Unternehmen von großer Bedeutung. Immerhin 28,7 von 39,2 Milliarden Euro Umsatz werden von den Oberpfälzer Unternehmen im ländlichen Raum erwirtschaftet. Zudem sind auch die Unternehmen an funktionsfähigen und attraktiven Ortszentren interessiert, da diese das Fundament für attraktive Wohn- und Arbeitsorte bilden.

Mehr als genug Informationen, um beim abschließenden Erfahrungsaustausch zu diskutieren und Anregungen für die eigene ILE mitzunehmen. Behördenleiter Thomas Gollwitzer kündigte eine Fortsetzung der Netzwerktreffen an.
Teilnehmer des Netzwerktreffens im Gespräch.

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Blick ins Plenum

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