Oberpfälzer Landschaft mit Rapsfeld im Vordergrund und dem Klosterdorf Speinshart im Hintergrund.

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Staatsmedaille für Verdienste in der Ländlichen Entwicklung

(15. November 2017) Tirschenreuth – Für ihre großen Verdienste um den ländlichen Raum und ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz wurde Adolf Iberl aus Kollersried im Landkreis Regensburg und Markus Schmidberger aus Hohenwarth im Landkreis Cham die Staatsmedaille in Bronze verliehen.

„Wie arm wäre Deutschland, wie arm wäre Bayern und wie arm wären unsere Dörfer, wenn wir auf das ehrenamtliche Engagement verzichten müssten. Angesichts der gesellschaftlichen und strukturellen Herausforderungen geht es gerade im ländlichen Raum nicht ohne die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Ihre Ideen, Ihre Initiativen und Ihre Verantwortungsbereitschaft gestalten politische und gesellschaftliche Prozesse. Sie sind das Salz in der Suppe!“, so Willi Perzl, stellvertretender Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz.

In der Ländlichen Entwicklung haben gesellschaftliches Engagement und Ehrenamt einen hohen Stellenwert. Ein Verfahren der Ländlichen Entwicklung wäre ohne den unparteiischen Einsatz und die lokalen Kenntnisse der Vorstandsmitglieder sowie das Engagement und die hohe fachliche Kompetenz der Verbände nicht möglich.

Bürgermeister Johann Pollinger aus Hemau bezeichnet in seiner Laudatio Adolf Iberl als Motor des Verfahrens und der Vereine von Kollersried. Sein Handeln ist von einem hohen Maß an Fach- und Sachkunde geprägt. Mit seiner überzeugenden Art hat er die Bürgerinnen und Bürger beständig zur Mitarbeit an der Dorferneuerung und Flurneuordnung motiviert. Sein hervorragendes Organisationstalent und sein persönliches Engagement stellte er stets seiner Heimat zur Verfügung.

„Markus Schmidberger setzt sich mit großem Engagement, Kreativität und vielen Ideen für die Belange der Natur ein“, so Helmut Beran, der stellv. Geschäftsführer des Landesbundes für Vogelschutz. Im Flurneuordnungsverfahren Hannesried war er der Initiator, dass entlang des Markbaches insgesamt 20 ha ökologische Flächen, davon 8 ha für den Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. und 6 ha für den Landkreis Cham ausgewiesen wurden.
10-köpfige Personengruppe vor einer hellen Holzwand. Zwei Herren in der Mitte halten Urkunden in die Kamera.

Amt für Ländliche
Entwicklung Oberpfalz
Abdruck honorarfrei

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