Oberpfälzer Landschaft mit Rapsfeld im Vordergrund und dem Klosterdorf Speinshart im Hintergrund.

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz
Ein starker Partner für einen starken Raum

Der ländliche Raum der Oberpfalz ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Dreiviertel der Oberpfälzer Gemeinden setzen auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 310 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen in über 180 Kommunen. Davon sind 135 Dorferneuerungen in ca. 310 Ortschaften, einschließlich 4 Gemeindeentwicklungen. Weitere Projekte sind über 150 Flurneuordnungen, davon 3 Unternehmensverfahren, 41 Projekte des Ländlichen Straßen- und Wegebaus, 20 Freiwillige Landtausch-Projekte und ein Freiwilliger Nutzungstausch. Hinzu kommen 15 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit 130 Gemeinden zur Stärkung von Regionen. Ferner unterstützen wir drei Öko-Modellregionen.

Aktuelles

Dorferneuerung
Umbaumaßnahmen in der Senkendorfer Mühle

Mehrere Gebäude mit Blick von Oben.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz unterstützt die örtliche Betreiberin des Mühlenladens im Rahmen der Initiative HeimatUnternehmen. Im Zuge der Dorferneuerung soll die frühere Scheune als „Mühlstodl“ und „Gmiasgarage“ ausgebaut werden. Die Senkendorfer Mühle ist für die Ortschaft von besonderer kulturhistorischer Bedeutung.   Mehr

Biologische Vielfalt
Markt Tännesberg erhält Projektstelle und Projektcoaching für Biodiversität

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Der Markt Tännesberg hat in den letzten vier Jahrzehnten zahlreiche Naturschutzprojekte umgesetzt. Nun verstärkt sich der Markt Tännesberg zur Umsetzung seiner Naturschutzprojekte für die kommenden drei bzw. dreieinhalb Jahre um einen Projektleiter sowie ein externes Projektcoaching.   Mehr

Job & Karriere
Duales Studium Vermessung, Geoinformatik oder Landmanagement - Einstieg zum/zur Projektleiter/in für Land- und Dorfentwicklung

Eine Frau und ein Mann stehen nebeneinander. Sie hat einen Laptop in der Hand, er einen Plan

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit Sitz in Tirschenreuth bietet zum
1. Oktober 2020 mehrere Bildungsverträge für ein Studium mit vertiefter
Praxis in den Studiengängen Vermessung und Geoinformatik, angewandte Geodäsie
und Geoinformatik sowie Geoinformatik und Landmanagement. 

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Straßen- und Wegebau
Die Gemeinde Brennberg verbessert ihr Wanderwegenetz

Landwirtschaftsweg

Der bestehende öffentliche Feld- und Waldweg ist Teil des überregionalen „Oberpfalzweges“ bzw. der „Burgensteige im Regensburger Land“. Durch die Befahrung mit schweren landwirtschaftlichen Maschinen weist der Weg erhebliche Beschädigungen auf. Damit er auch weiterhin uneingeschränkt genutzt werden kann, ist ein Ausbau dringend erforderlich.   Mehr

Dorferneuerung
Dorfgemeinschaftshaus und Haus der Vereine für Pertolzhofenbekommt einen Multifunktionsplatz

Scheune

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat für den geplanten Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses und eines Hauses der Vereine in Pertolzhofen 890.000 Euro Fördermittel freigegeben. Um den Vereinen sowie den Pertolzhofener Bürgerinnen und Bürgern nach Schließung der letzten Gaststätte wieder einen zentralen Treffpunkt zu ermöglichen.   Mehr

Straßen- und Wegebau
Dieterskirchen verbessert gemeindliches Straßen- und Wegenetz

Landwirtschaftsweg

Die Gemeinde Dieterskirchen beabsichtigt im Rahmen des Wegebauprojekts den Verbindungsweg von der Staatsstraße St 2398 in Richtung Volkssternwarte auf einer Länge von 180 m bis zur Hofstellenzufahrt Köppl auszubauen und zu asphaltieren. Um den Oberflächenwasserabfluss zu verlangsamen, erfolgt die Entwässerung des Weges.  Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
Gemeinsam mehr erreichen - Erfahrungsaustausch der Oberpfälzer Gemeinden

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Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz organisierte im Kubus in Ursensollen ein vielfältiges Programm zu aktuellen Themen der interkommunalen Zusammenarbeit. Über 100 Bürgermeister, Umsetzungsbegleiter und Regionalmanager tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und informierten sich über Neuerungen im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung.   Mehr

Dorferneuerung und Baukultur
Ministerin Kaniber ehrt zwei Bauherren in der Oberpfalz mit dem Staatspreis für herausragende Revitalisierung dörflicher Gebäude

Saniertes zweigeschossiges Bauerhaus mit Tenne, links erkennbarer Wohnhausbereich mit weißer Fassade, quadratischen Sprossenfenstern mit grünen Fensterläden. Rechts Wirtschaftsbereich mit Tennentor und Stalltür

Neue Wohnungen im Hofmarkschloss, ein Museum und Gemeinschaftshaus im alten Schul- und Rathaus: Ein Ehepaar und eine Kommune leisten mit ihren Beispielen einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Innenentwicklung. Die Ehrung der fünfzehn Preisträger erfolgte am 24.10.2019 in der Münchner Residenz.  

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Integrierte Ländliche Entwicklung
Flächensparen: So gelingt´s gemeinsam - Studie belegt Erfolg der Innenentwicklung im Oberen Werntal - Video zeigt erfolgreiche Projekte

Zwei Männer halten einen Plan gegen eine Pinnwand.

Wenn alle konsequent das Ziel Flächensparen verfolgen, kann sehr viel erreicht werden - so Ministerin Kaniber. Eine Studie belegt dies: 10 Kommunen vermieden 50 Hektar Neuausweisung von Bauland und 270 Leerstände. Dadurch sparen Bürger 4 Mio. Euro an Erschließung. Ein Video zeigt erfolgreiche Revitalisierungsprojekte.  

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Planen mit System
Zehn Landwirte, Bürgermeister und Planer erhalten boden:ständig Preis

boden:ständig 2019 Gruppenbild Preisträger

Staatsministerin Michaela Kaniber war beeindruckt von den Menschen, die sich mit Kreativität und Herzblut für den Erhalt der Böden und für den Wasserrückhalt engagieren. Zehn Initiativen wurden am 24. Juli 2019 bei einem Festakt in München mit einer Urkunde und jeweils tausend Euro ausgezeichnet. 

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Landschaft und Ressourcen
FlurNatur - Mehr Förderung von Biodiversitäts-Maßnahmen

Blühende Hecken zwischen Äckern

Hecken, Feldgehölze oder Wasserstellen bieten Insekten und kleinen Tieren Unterschlupf und Lebensraum. Sie fördern die biologische Vielfalt und prägen das Landschaftsbild. Wer solche Struktur- und Landschaftselemente anlegt kann ab sofort - auch außerhalb von Flurneuordnungen - gefördert werden. 

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Maßnahmen privater Bauherren für das Ortsbild
Kaniber: “Lebendige Ortskerne statt Flächenverbrauch“ - Dorferneuerung: 5,4 Millionen Euro für private Bauvorhaben

Saniertes Haus mit Giebel zur Straße. Erdgeschoss und Dachgeschoss mit Satteldach, das zwei Schleppgauben hat. Fassade in zartem rötlichen Erdton. Grüne Fensterläden.

Für Bauprojekte im Rahmen der Dorferneuerung erhalten private Bauherren in Bayern jetzt 5,4 Mio. Euro Fördermittel. Mit der Sanierung, Modernisierung und Wiederbelebung leer stehender oder veralteter Gebäude wird lt. der Ministerin ein unschätzbarer Beitrag für dauerhaft attraktive und lebenswerte Dörfer geleistet.  

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Weitere Beiträge

Dorferneuerung in Bayern
Hohe europäische Auszeichnung für Markt Stamsried

Logo zum Wettbewerb mit symbolisierten Hahnenkopf und dem Schriftzug „We!ter denken

Stamsried im Landkreis Cham wurde für seine ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität mit einem Europäischen Dorferneuerungspreis 2018 ausgezeichnet. Stamsried vertrat im Wettbewerb die Dorferneuerung in Bayern. Staatsministerin Kaniber gratulierte Bürgermeister Bauer.  

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Info-Kurzfilm
Bayern | Ländlich erfolgreich - Die Flurneuordnung

Luftbild zur Flurneuordnung

In Flurneuordnungen werden Felder und Wiesen durch Wege erschlossen und durch Bodenordnung so gestaltet, dass Landwirte Arbeitszeit und Kosten sparen. Gleichzeitig werden die Kulturlandschaft gestaltet, Böden und Gewässer geschützt sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neu geschaffen. 

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Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadtlauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Von Bürgermeister Heckenlauer erfahren Sie, wie die nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert. 

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Planen mit System
Mit dem Vitalitäts-Check die Situation in Dörfern und Gemeinden analysieren und die Innenentwicklung planen

Titelseite des Leitfadens Vitalitäts-Check - Das Analyseinstrument zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden

Der Vitalitäts-Check erfasst und bewertet die bauliche, funktionale und soziale Situation in Dörfern und Gemeinden. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Planungen in Dorferneuerungen, Gemeindeentwicklungen und Integrierten Ländlichen Entwicklungen. Der Vitalitäts-Checks steht zum download bereit. 

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Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung
Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch