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Forschung und Innovation

Bayern will Innovation statt Stillstand. Bei der praxisorientierten Forschung und Entwicklung setzt das Staatsministerium gezielt Akzente und verstärkt den Wissenstransfer.

Die Forschungsprojekte befassen sich mit Themen rund um Tier und Pflanze, ökologischen Landbau, Garten und Landschaft, Wein, Nachwachsende Rohstoffe, Klima- und Ressourcenschutz, Ernährung sowie Wald und Forstwirtschaft. Sie werden überwiegend von den drei Landesanstalten, dem Technologie- und Förderzentrum, dem Kompetenzzentrum für Ernährung, dem Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht durchgeführt.

Aktuell

Tag der Forschung 2018
Lebensgrundlage Wasser – Ressourcenschutz und Management in der Landbewirtschaftung

Tag der Forschung 2018 - Ministerin (Tobias Hase/StMELF)

"Der Jahrhundertsommer in diesem Jahr hat deutlich vor Augen geführt: Extreme Trockenheit und Starkregen werden immer häufiger und stellen vor allem unsere Landwirte vor große Probleme“, sagte Landwirtschaftsministerin Kaniber zum Auftakt diesjährigen Tags der Forschung am 22. November in München. Die Forschungseinrichtungen des Ressorts arbeiten bereits an standortgerechten Lösungsvorschlägen für die großen Herausforderungen zum Thema Wasser: Intelligente Bewässerung in Trockengebieten, Schutz vor Bodenerosion und die Verbesserung der Grundwasserqualität.  Mehr

Goldmedaille belegt hohes Forschungsniveau
Aufspritzbare Silageabdeckung - Innovationspreis für Projekt zu nachwachsenden Rohstoffen

DLG-Goldmedaille TFZ-Silageabdeckung

Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) wurde mit dem Innovation Award in Gold durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ausgezeichnet. Die Vertreter des TFZ nahmen auf der internationalen Messe EuroTier/EnergyDecentral in Hannover die Medaille entgegen. Ausgezeichnet wurde die erfolgreiche Arbeit der Straubinger Forschungseinrichtung an einer aufspritzbaren Silage-Abdeckung aus nachwachsenden Rohstoffen. "Die Goldmedaille ist ein sichtbares Zeichen, dass unsere bayerischen Forschungseinrichtungen hervorragende Arbeit leisten und praxistaugliche Ergebnisse liefern", so Ministerin Kaniber.  Mehr

Ausgewählte Projekte

Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)
Bee Warned - Frühwarnsystem für exotische Bienenschädlinge in Bayern

Hornisse vor einem Bienenstock

Seit Jahren wird die Ausbreitung des Kleinen Beutenkäfers und der Asiatischen Hornisse in Europa beobachtet. Diese Parasiten können erhebliche Schäden bei Honigbienen verursachen. Im Mai 2017 startete daher ein Forschungsprojekt, um ein bayernweites Frühwarnsystem für beide Schädlinge zu etablieren. 2018 begann die Pilotphase mit etwa 200 Monitoring-Imkereien. Zudem werden, um für den Fall des Auftretens der Schädlinge gerüstet zu sein, die Bienenfachwarte, Bienensachverständigen und Veterinäre im Rahmen dieses Projektes speziell geschult.
Projektlaufzeit: 05.2017 bis 12.2019 

Bee Warned - Frühwarnsystem für exotische Bienenschädlinge in Bayern (LWG) Externer Link

Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
Betriebliche Eigenkontrolle der Tiergerechtheit in der Rinderhaltung - Projekt "INZEIT"

Kuh liegt im Laufstall auf Einstreu

Tierwohl und die konsequente Ausrichtung der Tierhaltung auf die natürlichen Bedürfnisse der Tiere werden breit diskutiert. Die Landwirte sind sich als Tierhalter ihrer Verantwortung bewusst und tragen in vielen Bereichen ihrer Arbeit zum Tierwohl bei. Wie können Landwirte objektiv beurteilen, wie erfolgreich ihre Bemühungen sind? Die LfL testet im Projekt INZEIT zwei Systeme, die Landwirte bei der gesetzlich vorgeschriebenen Eigenkontrolle unterstützen.

Projektlaufzeit: 2017 bis 2020 

Betriebliche Eigenkontrolle der Tiergerechtheit in der Rinderhaltung - Projekt "INZEIT" (LfL) Externer Link

Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
Rapsöltauglicher Harvester

Harvester im Wald

Durch die Verwendung von Rapsöl- anstelle von Dieselkraftstoff kann die Forstwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten. Aufgrund der besonderen Betankungssituation im Wald dient Rapsölkraftstoff (nicht wassergefährdend) auch dem Boden- und Gewässerschutz. Bislang wurde der Einsatz von Rapsölkraftstoff in Forstmaschinen mit den speziellen Anforderungen hinsichtlich Leistung und Robustheit der Maschinen sowie der Kältetauglichkeit im Winterbetrieb noch nicht untersucht. Ein forstwirtschaftlicher Vollernter (Harvester) wird derzeit im Praxiseinsatz getestet. Projektlaufzeit: 04.2016 bis 12.2018 

Rapster: Rapsöltauglicher Harvester (TFZ) Externer Link

Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF)
Waldwissen.net – Informationen für die Forstpraxis

Logo Waldwissen.net – Informationen für die Forstpraxis

Forstliche Informationsarbeit und Wissenstransfer sind wichtiger denn je. Über Print- und Onlineangebote werden neueste Erkenntnisse aus Forschung und Monitoring verbreitet. Die länderübergreifende Kooperation bei waldwissen.net ist jedoch eine besondere Erfolgsgeschichte. 

Waldwissen.net – Informationen für die Forstpraxis (LWF) Externer Link

Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht (ASP)
Europaweite Sortenprüfung von Pappelsorten im Kurzumtrieb

Pappeln auf einem Sortenprüffeld in Oberdießen (Foto: Daniel Glas (ASP)

Das ASP führte von 2014 bis 2018 im Rahmen des EU-POP-Projekts mit 12 europäischen Partnerländern eine Prüfung von Pappelsorten für den Einsatz in Kurzumtriebsplantagen auf über 20 Versuchsflächen durch. Die beiden bayerischen Sortenprüffelder lieferten im Durchschnitt zwischen 7,8 und 8,8 Tonnen Trockenmasse je Hektar und Jahr. Die wuchsstärksten Sorten waren "6/69", "Skado" und "Bakan" mit jeweils mehr als 13 Tonnen Trockenmasse je Hektar pro Jahr im Durchschnitt.
Projektlaufzeit: 2014 bis 2018 

Europaweite Sortenprüfung von Pappelsorten im Kurzumtrieb (ASP) Externer Link

Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn)
Reduktion von Lebensmittelabfällen beim Endverbraucher

Scan frischer Lebensmittel auf einem rustikalen Tisch (Foto: StockPhotoPro-Fotolia)

In Deutschland gehen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg jährlich mehr als 11 Millionen Tonnen an Lebensmitteln verloren. Die Gründe dafür sind vielschichtig, wobei das Planungs- und Einkaufsverhalten sowie der Umgang mit Speiseresten als wesentliche Ursachen herausragen. Verbrauchern fehlt oft der Überblick über den aktuellen Bestand an Lebensmitteln zu Hause. Mit der Entwicklung eines digitalen Warenwirtschaftssystems will das Kompetenzzentrum für Ernährung hier Abhilfe schaffen. (Foto: © StockPhotoPro/Fotolia.com)
Projektlaufzeit: 06.2018 bis 11.2020 

Warenwirtschaftssystem für den Privathaushalt - Digitale Küche der Zukunft (KErn) Externer Link

Unsere Forschungseinrichtungen

  • Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
  • Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
  • Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF)
  • Logo ASP
  • Technologie- und Förderzentrum (TFZ)

Europäische Innovationspartnerschaft (EIP)

  • EIP Agri - Logo

Bioökonomie-Symposium 2017

  • Forschungsland Bayern Forschung Und Innovation

Vorlesefunktion

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