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Forschung und Innovation

Bayern will Innovation statt Stillstand. Bei der praxisorientierten Forschung und Entwicklung setzt das Staatsministerium gezielt Akzente und verstärkt den Wissenstransfer.

Die Forschungsprojekte befassen sich mit Themen rund um Tier und Pflanze, ökologischen Landbau, Garten und Landschaft, Wein, Nachwachsende Rohstoffe, Klima- und Ressourcenschutz, Ernährung sowie Wald und Forstwirtschaft. Sie werden überwiegend von den drei Landesanstalten, dem Technologie- und Förderzentrum, dem Kompetenzzentrum für Ernährung, dem Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht durchgeführt.

Terminhinweis

Tag der Forschung am 22. November 2018

Forschungsland Bayern Forschung Und Innovation

Mit der Reihe "ForschungsLand Bayern - Hier wächst Wissen" stellt das Staatsministerium auch dieses Jahr wieder spannende Forschungsergebnisse aus dem Ressort und von internationalen Gästen vor. 

Am Donnerstag, den 22. November 2018 steht das Thema "Wasser" im Fokus:

Erosion und Hochwasserschutz, Trockenheit und Bewässerung, Grundwasserschutz und Wasserqualität Zum Informationsaustausch und Networking für neue und innovative Forschungsprojekte sind Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft herzlich eingeladen. Bitte reservieren Sie sich den Termin, nähere Informationen zu Programm und Anmeldung werden im September veröffentlicht. 

Ausgewählte Projekte

Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn)
Ein digitaler Marktplatz für biobasierte Wirtschaftskreisläufe – "green economy"

Puzzle-Fotos mit Pflanzen, Erde und Kartoffeln

Der Markt für nachwachsende Rohstoffe ist groß. Doch wie treffen sich landwirtschaftliche Erzeuger und Hersteller von biobasierten Rohstoffen? Über die digitale Rohstoffbörse für nachhaltige Rohstoffe sollen in Zukunft landwirtschaftliche Roh- und Reststoffe sowie Nebenprodukte zu fairen Preisen gehandelt werden. Landwirte finden nicht nur Abnehmer für ihre Rohstoffe oder für bislang ungenutzte Reststoffe, sie können so auch neue Einkommensquellen erschließen. Dieser digitale Marktplatz ist ebenso interessant für Hersteller biobasierter Produkte und für Start Up-Unternehmen.
(Foto: © M. Schuppich/fotolia.com)
Projektlaufzeit: 03.2018 bis 12.2020 

Digitale Rohstoffbörse für nachhaltige Rohstoffe (KErn) Externer Link

Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
Agrarfachliche Begleitung des "Demonstrationsprojekts Silphie-Anbau"

Gelb blühende Silphie

In dem Verbundprojekt gehen Wissenschaftler der Frage nach, inwiefern die Durchwachsene Silphie langfristig Umweltvorteile zum Schutz des Grund- und Oberflächenwassers bietet. Die Dauerkultur ist für Landwirte vor allem als Biogassubstrat interessant und bereichert das Landschaftsbild.
Projektlaufzeit: 05.2017 bis 12.2021 

Agrarfachliche Begleitung des "Demonstrationsprojekts Silphie-Anbau" (TFZ) Externer Link

Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
Bestellverfahren von Mais: erosionsmindernd und herbizidreduziert

Schlepper beim Niederwalzen eines Erbsenbestandes mit der Messerwalze

Die Mulchsaat von Mais insbesondere in Hanglagen ist fester Bestandteil im modernen Ackerbau. Im Frühjahr vor der Maissaat wird der Zwischenfruchtaufwuchs in der Regel bearbeitet, um eine störungsfreie Saat und einen guten Feldaufgang zu gewährleisten. Gibt es auch Anbaumethoden ohne großen Eingriff in den Boden und in die erosionshemmende Mulchschicht?
Projektlaufzeit: 2018 bis 2021 

Bestellverfahren von Mais: erosionsmindernd und herbizidreduziert (LfL) Externer Link

Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)
Urban Gardening: Fassadengemüse

Zwei Personen arbeiten an Fassadengemüse

Urban Gardening geht auch vertikal: Wände können ganz leicht für den Anbau von Gemüse, Salaten, Kräutern und Erdbeeren genutzt werden. Vom einfachen Do-It-Yourself-Palettengarten bis zum Profi-System mit Wasserkreislauf sind verschiedene Methoden zur Begrünung möglich, die im Forschungsprojekt unter Praxisbedingungen auf den Prüfstand gestellt werden.
Projektlaufzeit: 04.2016 bis 03.2019 

Urban Gardening: Fassadengemüse (LWG) Externer Link

Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF)
Bayerns höchste Bäume – ein Nebenprodukt forstlicher Forschung

Mann steht mit Messgerät auf Stativ im Wald

Mit einem neuen Berechnungsverfahren konnten flächendeckend für Bayerns Wälder aus amtlichen Fernerkundungsdaten die Baumhöhen berechnet werden. Daraus können Nährstoffeinträge über die Baumkrone in die Waldökosysteme oder die Abschätzung von Holzvorräten abgeleitet werden. Auch die höchsten Bäume können so identifiziert werden.
Projektlaufzeit: 07.2012 bis 12.2018 

Bayerns höchste Bäume – ein Nebenprodukt forstlicher Forschung (LWF) Externer Link

Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht (ASP)
Anbaueignung von Herkünften der Atlas-, Libanonzeder und Baumhasel

Atlaszedern vor blauem Himmel

Der Klimawandel stellt alle Akteure der Wald- und Forstwirtschaft vor große Herausforderungen. Ziel des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Projektes ist es, die Anbaueignung und Anbauwürdigkeit von Herkünften der Atlaszeder, Libanonzeder und Baumhasel als mögliche alternative Baumarten für Deutschland zu untersuchen und zu bewerten.
Projektlaufzeit: 10.2015 bis 12.2018 

Anbaueignung von Herkünften der Atlas-, Libanonzeder und Baumhasel (ASP) Externer Link

Unsere Forschungseinrichtungen

  • Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
  • Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn)
  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
  • Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF)
  • Logo ASP
  • Technologie- und Förderzentrum (TFZ)

Europäische Innovationspartnerschaft (EIP)

  • EIP Agri - Logo

Bioökonomie-Symposium 2017

  • Forschungsland Bayern Forschung Und Innovation

Vorlesefunktion

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