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RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Reicher/Fotolia.com

Ländlicher Raum
Leader

Mit dem Leader-Programm unterstützen wir unsere ländlichen Regionen auf ihrem Weg einer selbstbestimmten Entwicklung – ganz nach dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“.

Leader (ist eine Abkürzung der französischen Begriffe: Liaison entre les actions de développement de l'économie rurale; zu deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). Leader ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Förderinstrument, das auf die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt ganzer Regionen ausgerichtet ist. 

Aktuell

8. Mai 2013, München

752.000 Euro für Kompetenz- und Begegnungszentrum

Übergabe des Förderbescheids für das Leader-Projekt „Kompetenz- und Begegnungszentrum der süddeutschen Schützen“ am 8. Mai 2013

Der Startschuss für das Leader-Projekt „Kompetenz- und Begegnungszentrum der süddeutschen Schützen“ ist gefallen. Martin Neumeyer, Amtschef im Landwirtschaftsministerium, überreichte am 8. Mai den Förderbescheid über 752.000 Euro aus dem EU-Programm Leader an den Zweckverband „Schwäbisches Bauernhofmuseum Illerbeuren“. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Förderprojekt im Fokus

Gleichberechtigtes Miteinander – mit und ohne Behinderung

Kinder beobachten Bienen im NaturErlebnisPark Wartaweil

Kinder in Berührung mit der Natur

Welche Früchte es tragen kann, wenn fast 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, mit und ohne Behinderung, gemeinsam einen "Garten der Sinne" mitplanen und -umsetzen, können Besucher des NaturErlebnisParks im Schullandheim Wartaweil am Ammersee eindrucksvoll erleben.
Barrierefrei, Erläuterungen und Informationen bewusst einfach und auch in Blindenschrift gehalten: so ist niemand von der Begegnung mit der Natur ausgeschlossen! Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

NaturErlebnisPark Wartaweil (Beitrag im Blickpunkt 2012) pdf 348 KB

Lokale Aktionsgruppe Ammersee Externer Link

Bayerischer Leader-Ansatz

Zentrale Elemente von Leader sind Innovation, Vernetzung, Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung. Die intensive Einbindung der Land- und Forstwirtschaft ist ein Kennzeichen des bayerischen Leader-Ansatzes. Chancen eröffnen sich auch durch die Möglichkeit der gebietsübergreifenden bzw. transnationalen Kooperation zwischen Leader-Gebieten. Aufgrund der vielfältigen Leader-Aktivitäten entstehen engagierte Netzwerke über regionale und nationale Grenzen hinweg. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Illerbrücke Altusried

Wir unterstützen die Akteure in den Regionen finanziell sowie mit erfahrenem Fachpersonal der Landwirtschaftsverwaltung, vor allem auch durch die Leader-Manager. In der Förderperiode 2007 bis 2013 stehen rund 73,4 Mio Euro an EU-Mitteln für den Leader-Ansatz zur Verfügung, hinzu kommen nationale Kofinanzierungsmittel. Die 58 Leader-Gebiete in Bayern umfassen 63 % der bayerischen Landesfläche und 41 % der Einwohner. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

  • Lokale Aktionsgruppen (LAG)
    • verantwortlich für Erarbeitung und Umsetzung ihres regionalen Entwicklungskonzepts
  • Sektor übergreifendes regionales Entwicklungskonzept der LAGs
    • als Grundlage für die Entwicklung des jeweiligen Gebiets
  • Innovation
    • neue Ideen, neue Wege, neue Lösungen
  • Vernetzung/Zusammenwirken
    • von Akteuren und Projekten verschiedener Bereiche
  • Nachhaltigkeit
    • ökologisch, ökonomisch, sozial, kulturell
  • Zusammenarbeit
    • innerhalb und zwischen Leader-Gebieten (gebietsübergreifend/transnational)
  • Bürgerengagement
    • in Lokalen Aktionsgruppen, Projektgruppen und Projekten
  • Partnerschaft aus kommunalen, wirtschaftlichen, sozialen, privaten und anderen Akteuren der Region
  • Mitgliedschaft und Mitarbeit für alle Interessierte offen (aus LAG-Gebiet oder mit Zuständigkeit für LAG-Gebiet)
  • Eigene Rechtsform mit transparenten Strukturen und Abläufen
  • Verantwortung für die Erarbeitung des regionalen Entwicklungskonzepts in ihrem Gebiet und dessen Umsetzung
  • Entscheidung, für welche Projekte eine Leader-Förderung beantragt werden soll