Eine Magaritenknopse entfaltet ihre Blüte; das Bild zeigt vier verschiedene Blühstadien in Reihe. Foto: Delphotostock/fotolia.com

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Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Landwirtschaft
Erwerbskombination – erfolgreich mit mehreren Einkommensquellen

Diversifizierung, Risikostreuung und Zusatzeinkommen sind drei wichtige Schlagworte für landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Existenz langfristig sichern möchten.

Das Staatsministerium unterstützt und qualifiziert beim Aufbau zusätzlicher Betriebszweige in der Landwirtschaft. Die Aus-, Fort- und Weiterbildungen sind auf zunehmende Diversifizierung (Spezialisierung auf mehrere Bereiche) ausgerichtet. 
Die Ergebnisse des Forums Diversifizierung stellt die Landesanstalt für Landwirtschaft auf folgender Webseite vor.

Aktuell

Zertifikate für die Absolventen
Qualifizierung "Betriebszweigentwicklung Direktvermarktung"

Gruppenfoto der Erlebnisbäuerinnen und Erlebnisbauern 2016

In einer zehntägigen Qualifizierung haben 23 angehende Direktvermarkter alles Wissenswerte rund um die Direktvermarktung gelernt. Der Betriebszweig Direktvermarktung erhöht die Wertschöpfung der landwirtschaftlichen Betriebe deutlich. Staatsminister Helmut Brunner hat die erfolgreichen Absolventen am 20. März 2017 mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

24. und 25. April 2017, Iphofen
Fachtagung 2017 "Urlaub auf dem Bauernhof, Land- und Winzerhof"

Titelbild-Ausschnitt der Einladung zur Fachtagung 2017 (Foto: TVF/Steigerwald/Hub)

"Hoferlebnis als Markenkern - Unsere Schätze erkennen, erlebbar machen, in Wert setzen" lautet das Motto der diesjährigen Fachtagung am 24. und 25. April 2017 in Iphofen, Landkreis Kitzingen. Interessierte Urlaubsanbieter können sich bis 9. April online anmelden. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Bestandsanalyse, Chancen, Strategie
Soziale Landwirtschaft in Bayern

v.l.n.r. Dr. Georg Walzel, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Wolfgang Scholz, Vizepräsident BBV Oberbayern, Ministerialdirigent Wolfram Schöhl, Thomas Obster, Kreisobmann und stellvertretender Bezirkspräsident BBV Niederbayern, Landwirt Alois Schmidbauer, beschäftigte Autisten

Soziale Landwirtschaft umfasst Betriebe, die Wertschöpfung in der Landwirtschaft, der bäuerlichen Hauswirtschaft, im Forst oder/und Gartenbau erzielen und diese mit einem sozialen Angebot verbinden. Dies kann z.B. die Betreuung, Versorgung und sinnvolle Beschäftigung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen wie Senioren, Menschen mit Behinderungen, ehemaligen Drogenabhängigen sein. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Faltblatt "Soziale Landwirtschaft - Ein Nebenerwerb mit sozialem Anspruch" Externer Link

Schwerpunkte

Haushaltsnahe Betriebszweige

verschiedene Käse- und Frischkäse-Sorten in einer Kühltheke
Vor allem die Unternehmerinnen in der Landwirtschaft bauen die haushaltsnahen Erwerbskombinationen als weitere Einkommensquelle ihrer Betriebe auf. Zwei gesellschaftliche Entwicklungen kurbeln die Nachfrage nach qualifizierten Dienstleistungen an: Die Regionalität als Gegentrend zur Globalisierung und der demografische Wandel.

Landwirtschaftsnahe Betriebszweige

An einem Hang gelegene, in das Dorf integrierte Biogasanlage
Landwirtschaftsnahe Erwerbskombinationen nutzen die vorhandenen betrieblichen Ressourcen und Arbeitskapazitäten, um Dienstleistungen über Maschinen, Technik und Knowhow anderen Landwirten, Unternehmen oder Kommunen anzubieten. Auch die Diversifizierung über Erneuerbare Energien gewinnt an Bedeutung und hilft, die Energiewende auch im ländlichen Raum umzusetzen.

Weitere Möglichkeiten der landwirtschaftsnahen Erwerbskombinationen sind:
  • Maschinendienstleistungen
  • Betriebshilfe

Mehrere Einkommensquellen sichern Zusatzeinkommen

Die Diversifizierung in der Landwirtschaft geht einher mit aktuellen Entwicklungen in unserer Gesellschaft und unserer Umwelt. Die Nachfrage nach Angeboten, die über die landwirtschaftliche Urproduktion hinausgehen (z. B. Lernen auf dem Bauernhof, Catering vom Bauernhof, hauswirtschaftliche Dienstleistungen, Bauernhof-Gastronomie, Strom- und Wärmeerzeugung, Brennholzverkauf) gestaltet sich höchst unterschiedlich. Daher ist eine genaue Analyse sämtlicher Ressourcen im Vorfeld der Planung unerlässlich. Die Erfahrung der bereits in mehreren Geschäftsfeldern arbeitenden landwirtschaftlichen Unternehmer zeigt, dass es sich durchaus lohnen kann, neue Betriebszweige professionell aufzubauen. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Staatliche Beratung unterstützt beim Aufbau

Die staatliche Beratung hat sich auf die gesellschaftlichen und umweltpolitischen Entwicklungen eingestellt. Das Staatsministerium fördert das unternehmerische Potenzial in der Landwirtschaft mit dem Ziel Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

  • Zusatzeinkommen für landwirtschaftliche Betriebe zu ermöglichen
  • eine bessere Marktstellung durch Netzwerke zu erreichen
  • die Lebensqualität im ländlichen Raum zu erhalten oder zu verbessern
  • die Nahversorgung sicher zu stellen
  • Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu erhalten und neu zu schaffen
  • einen direkten Dialog zwischen Verbraucher und Erzeuger zu begünstigen
  • Bewusstsein für Nahrungsmittel und Einkaufsverhalten zu bilden

Wenn Sie sich für neue Betriebszweige als Erwerbskombination interessieren, wenden Sie sich an Ihr zuständiges Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Dort erhalten Sie Informationsmaterial und detaillierte Auskünfte, z. B. zur Aus- und Fortbildung in der Hauswirtschaft und im Agrarbereich, zu Zusatzqualifikationen und Beratungsmöglichkeiten, zu Workshops und zu geeigneten Netzwerkpartnern. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

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  • Logo Erlebnis Bauernhof

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  • Logo Akademie Diversifizierung

Ansprechpartner

  • Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft