Biene auf gelber Blume

RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

Aufruf des Presse-RSS-Feeds

23 Juni 2016
Durchatmen mit Luft aus dem Bienenstock

Bienen produzieren nicht nur Honig, sondern auch eine besondere Luft im Bienenstock. Die mit wertvollen Substanzen durchsetzte Luft soll sich zur Therapiebegleitung bei Atemwegserkrankungen eignen. Deshalb wird das ehrenamtlich geführte Bienenzentrum in Bad Königshofen mit LEADER-Mitteln zu einem Apiairtherapiezentrum weiterentwickelt.
Viele Menschen leiden an Atemwegserkrankungen und Allergien. Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen zeigen, dass die Inhalation von Bienenstockluft solche Beschwerden günstig beeinflussen kann. Die Bienenstockluft eignet sich nicht nur bei akuten Symptomen, sondern auch zur Prävention.
Für die gesunde Luft im Bienenstock sollen insgesamt rund 15 Bienenvölker sorgen. Eine halbe Stunde lang atmen Besucher die von Bienen im Stock aufgewirbelte Luft über spezielle Inhalationsgeräte ein. So inhaliert man die wertvollen Inhaltsstoffe der Luft wie ätherische Öle, Flavonoiden aus Honig, Pollen, Wachs und Propolis, dem Bienen-Kittharz. Im Winter wird ein Propolis-Verdampfer eingesetzt. Das Bienen-Kittharz enthält ebenfalls zahlreiche, wirksame flüchtige Substanzen, die bei Atemwegserkrankungen eingesetzt werden.
In ganz Nordbayern gibt es noch keine Einrichtung zur Apiairtherapie. Bundesweit sind erst 13 Apitherapie-Imkereien zertifiziert. Damit hat das Projekt bayernweit einen besonders hohen innovativen Stellenwert. Die Kosten für das geplante Apiairtherapiezentrum im Bienenzentrum Bad Königshofen belaufen sich auf rund 92.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt durch LEADER, Eigenmittel und Eigenleistung des Projektträgers, den Landkreis Rhön-Grabfeld und die Kurbetriebs GmbH Bad Königshofen.

V.l.: Kurdirektor Werner Angermüller, 1. Bürgermeister Thomas Helbling, Bad Königshofen, Landrat Thomas Habermann, Karl-Heinz Suhl, Fachzentrum Diversifizierung und Strukturentwicklung AELF Bad Neustadt, Jürgen Schmiedgen, Entwickler des Inhalationsgeräts, Markus Gütlein, Vorsitzender des Imkervereins Bad Königshofen, Regionalmanagerin Landkreis Rhön-Grabfeld Ursula Schneider, LEADER-Koordinator Unterfranken Wolfgang Fuchs, Hans-Peter Suckfüll, VR-Bank, Hartmut Geis, Sparkasse, Isabell Dörr, Landratsamt Rhön-Grabfeld sowie Philipp Sebald, 2. Bürgermeister Bad Königshofen. (Foto: Tonya Schulz)

V.l.: Kurdirektor Werner Angermüller, 1. Bürgermeister Thomas Helbling, Bad Königshofen, Landrat Thomas Habermann, Karl-Heinz Suhl, Fachzentrum Diversifizierung und Strukturentwicklung AELF Bad Neustadt, Jürgen Schmiedgen, Entwickler des Inhalationsgeräts, Markus Gütlein, Vorsitzender des Imkervereins Bad Königshofen, Regionalmanagerin Landkreis Rhön-Grabfeld Ursula Schneider, LEADER-Koordinator Unterfranken Wolfgang Fuchs, Hans-Peter Suckfüll, VR-Bank, Hartmut Geis, Sparkasse, Isabell Dörr, Landratsamt Rhön-Grabfeld sowie Philipp Sebald, 2. Bürgermeister Bad Königshofen. (Foto: Tonya Schulz)