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Nachwachsende Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe sind organische Rohstoffe, die aus land- und forstwirtschaftlicher Erzeugung stammen und einer stofflichen oder energetischen Nutzung zugeführt werden.

In Bayern werden auf rund 450.000 ha Nachwachsende Rohstoffe angebaut; für Biogas 312.000 ha, für Biokraftstoffe 99.000 ha und für stoffliche Nutzung 40.000 ha. Dies entspricht rund 13 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche Bayerns. 

Mitteilungen

Demonstrationsanbau in Oberfranken
Silphie – Energiepflanze mit Zukunft

Das Foto zeigt die beiden Minister mit der Familie Murrmann, auf deren Betrieb das Projekt läuft, vor dem Silphie-Feld.

Die Becherpflanze Silphie ist eine innovative und gleichzeitig naturverträgliche Alternative zu herkömmlichen Energiepflanzen wie etwa dem Mais. Das ist das Ergebnis eines großflächigen Demonstrationsanbaus in Oberfranken. Von den Vorzügen der Pflanze überzeugten sich Landwirtschaftsministerin Kaniber und Umweltminister Dr. Huber bei der Besichtigung des Projekts in der Nördlichen Frankenalb.  Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Beitrag zum Klimaschutz
Steuerentlastung für reine Bio-Kraftstoffe bleibt erhalten

Rapsölkraftstoff im Kanister vor einem Traktor (Foto: TFZ)

Gute Nachricht für alle Land- und Forstwirte, die für ihre betriebliche Arbeit Traktoren und Arbeitsmaschinen mit Bio-Kraftstoffen einsetzen: Der ermäßigte Steuersatz für reine Bio-Kraftstoffe bleibt mindestens bis Ende 2020 erhalten. Die EU-Kommission hat nach intensiver beihilferechtlicher Prüfung die entsprechende Regelung im Energiesteuergesetz akzeptiert. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Mai 2017, München
Grundsatzpapier und erste Handlungsempfehlungen vorgestellt

Prof. Dr. Markus Vogt, Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Sprecher des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern stellte das Grundsatzpapier vor. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Grundsätze und Handlungsempfehlungen der Bioökonomie in Bayern Externer Link

Oktober 2017, München
Pflanzen hoher Wertschöpfung – Potenziale für die Landwirtschaft

Blau blühende Iris auf einem Acker

Foto: Dr. Marcel Flemming

An einem Fachgespräch im Ministerium zum Thema "Pflanzen mit hoher Wertschöpfung" nahmen rund 70 Landwirte, Verarbeiter, Händler und Hersteller von pflanzenbasierten Produkten teil. Zu diesen Pflanzen zählen zum Beispiel Arznei- und Gewürzpflanzen oder Pflanzen, die zu Kosmetika (z. B. Parfüme) verarbeitet werden.  Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Mehr Informationen

Aufgezeigt wurden Chancen und Hemmnisse für den Anbau und die Verwertung von Nutzpflanzen mit hoher Wertschöpfung. Deutschland ist derzeit der mit Abstand wichtigste Markt für Arzneipflanzen in der EU. Aktuell werden jedoch über 85 % der pflanzlichen Rohstoffe hierfür importiert.

Steigende Anforderungen an Qualität und Versorgungssicherheit können dabei einen Erfolgsfaktor für den kontrollierten heimischen Anbau darstellen. Veranstalter des Fachgesprächs waren C.A.R.M.E.N. e. V. in Kooperation mit dem Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern.  Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

C.A.R.M.E.N.-Fachgespräch "Pflanzen hoher Wertschöpfung - Potenziale für die bayerische Bioökonomie" Externer Link

Ausstellung
Bioökonomie zum Anfassen

Spielsteine aus Biokunststoff

Die Ausstellung "Bioökonomie zum Anfassen – Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen fürs Leben" soll Produkte der Bioökonomie begreifbar und erlebbar machen. Zudem soll sie zum Einkauf von biobasierten Produkten anregen. Im Oktober 2016 war die Ausstellung im Ministerium in München zu besichtigen. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Schwerpunkte

Bioökonomie

Logo für Bioökonomie Bayern

Bei der Bioökonomie steht die Erzeugung und Nutzung biologischer Ressourcen im Vordergrund. Die Initiative Bioökonomie für Bayern soll helfen, mit neuen Erkenntnissen aus Forschung und Entwicklung unsere Wirtschaftsweise nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig im globalen Wettbewerb zu bestehen. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Stoffliche Nutzung

Kartoffelblüten

Die stoffliche Nutzung umfasst die Herstellung von technischen Ölen, chemischen Grundstoffen, Textilien und Fasern oder auch Biokunststoffen. Insgesamt werden in Bayern auf 40.000 ha Fläche landwirtschaftliche Rohstoffe für die Industrie erzeugt. Ein Großteil entfällt auf die Herstellung technischer Öle aus Raps, Sonnenblumen und Leinsaat, ein weiterer bedeutender Anteil auf die Stärkeproduktion mit Schwerpunkt im Kartoffelanbau. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Energetische Nutzung

Eine Biogasanalge mit Traktor davor

Der Vorteil energetischer Nutzung gegenüber anderen erneuerbaren Energieträgern ist die Umwandlung von Sonnenenergie in energiereiche, organische Verbindungen die zwischengelagert und gespeichert werden können. Kohlendioxid, das bei deren Verbrennung entsteht, wurde vorher im Pflanzenwachstum der Atmosphäre entzogen. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Forschung bei Nachwachsenden Rohstoffen

Die Malve, eine Pflanzenart für Wildpflanzenmischungen bietet Nektar und Pollen für Honigbienen und Insekten sowie Lebensraum für Wildtiere. Bild: LWG Veitshöchheim

Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung bei Nachwachsenden Rohstoffen helfen die Zukunft der Landwirtschaft in Bayern zu sichern. Der Einsatz von Wildpflanzenmischungen oder die Prüfung von Amarantlinien zur Biogasgewinnung sind Beispiele dafür wie durch praxisnahe Forschung die Vielfalt auf den Äckern erhöht und unsere Energieversorgung gesichert wird. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Unsere Partner

Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe mit Link Centrales Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk e.V. (C.A.R.M.E.N) mit Link Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe mit Link Biogas Forum Bayern

Aus anderen Rubriken

Agrarpolitik
Klimaschutz und Anpassung

Der Klimawandel beeinflusst ganz erheblich die Natur sowie die Lebens- und Produktionsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft. Mit unserer Agrar- und Forstpolitik tragen wir aktiv zur Anpassung an den Klimawandel bei. Mehr

Förderung
Förderwegweiser

Der Förderwegweiser bietet einen aktuellen Überblick über Voraussetzungen sowie Umfang und Form der einzelnen Fördermaßnahmen. Für die Förderung von Biomasseheizwerken, Demonstrations-, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ist das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Straubing zuständig. Mehr

Berufsbildung
Fachagrarwirt(in) Erneuerbare Energien - Biomasse

Die Fortbildung Fachagrarwirt(in) Erneuerbare Energien – Biomasse ist eine Zusatzqualifikation für Fachkräfte, die im Bereich der Erneuerbaren Energien tätig werden wollen. Mehr

Ansprechpartner

  • Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
  • Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
  • Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

LandSchafftEnergie

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