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Pressemitteilung
Düngeverordnung: Enttäuschung über Vorschläge der Bundesregierung - Kaniber: Ich werde weiter für Änderung kämpfen

(05. Februar 2020) München - Mit großer Enttäuschung reagierte Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber auf die Mitteilung des Bundes zu den Eckpunkten des überarbeiteten Entwurfs der Düngeverordnung. „Es ist zwar positiv, dass uns gelungen ist, Entlastungen bei der Düngung in roten Gebieten für das Grünland zu erreichen. Leider ist aber der bayerische Vorschlag zur Düngung von Zwischenfrüchten nicht aufgenommen worden. Dabei hätte dieser Vorschlag besonders positive Auswirkungen auf Umwelt-, Gewässer- und Bodenschutz gebracht“, sagte Kaniber. Sie kündigte an, diesen Vorschlag im anstehenden Bundesratsverfahren weiterhin einzufordern. „Es ist wirklich sehr enttäuschend, dass sich bei dieser wichtigen Frage des Umweltschutzes die Bundesumweltministerin verweigert hat“, erklärte Kaniber. Kaniber hatte sich bereits in der vergangenen Woche persönlich an alle Länderkolleginnen und -kollegen gewandt und um Unterstützung für die bayerischen Anliegen im Bundesratsverfahren gebeten.


    Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    Pressesprecher Hubertus Wörner, Tel. 089 2182-2216 • Fax 089 2182-2604

    Ministerin Michaela Kaniber

    Pressereferat