Bürgerinnen und Bürger voten die Priorität von Maßnahmen in einer Dorferneuerung und kennzeichnen dies an einer Pinwand durch Anbringen von Klebepunkten

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Berufe in der Ländlichen Entwicklung
Vorbereitungsdienst für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene

Als Projektleiterin und Projektleiter gestalten Sie mit Vertretern der Grundstückseigentümer den Grundbesitz in Ihrem Projektgebiet neu. Dabei verhandeln Sie mit den Grundstückseigentümern und planen die Erschließung mit landwirtschaftlichen Wegen, die Anlage von Wander- und Radwegen, ökologische Maßnahmen wie Baum- und Heckenpflanzungen sowie die naturnahe Gestaltung kleinerer Wasserläufe in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt. In Ihr Aufgabenspektrum gehören auch die Schaffung von Gemeinschaftshäusern für Vereine und Bürger, die Lösung denkmalpflegerischer Aufgaben und die Dorfplatzgestaltung zusammen mit Gemeinde, Bürgern und Architekten.

Stellenausschreibung
Einstellung in den Vorbereitungsdienst – Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik


Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beabsichtigt, zum 1. Mai 2018 bevorzugt
Bachelorabsolventinnen und -absolventen
bzw. Diplomingenieurinnen und -ingenieure (FH) der Studiengänge Vermessung und Geoinformatik bzw. Angewandte Geodäsie und Geoinformatik oder eines vergleichbaren Studiengangs
in den Vorbereitungsdienst für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik, fachlicher Schwerpunkt Ländliche Entwicklung einzustellen.

Sollten nicht in ausreichendem Maße Bewerbungen von geeigneten Vermessungsingenieurinnen und -ingenieuren eingehen, können alternativ auch Diplomingenieurinnen und -ingenieure (FH) bzw. Bachelorabsolventinnen und -absolventen fachverwandter Studiengänge, bevorzugt mit Kenntnissen in Vermessung, Geoinformation und Ländlicher Entwicklung, mit einer Gesamtnote von mindestens 2,0 oder besser in einem Beschäftigungsverhältnis (Entgeltgruppe 9 TV-L) eingestellt werden. Eine Übernahme nach erfolgreicher Teilnahme an der einjährigen Ausbildung kann in einem Beschäftigungsverhältnis in Aussicht gestellt werden.

Die Einstellung erfolgt bei den Ämtern für Ländliche Entwicklung Oberbayern (München, später Mühldorf), Niederbayern (Landau a.d.Isar), Oberpfalz (Tirschenreuth), Oberfranken (Bamberg), Mittelfranken (Ansbach), Unterfranken (Würzburg) und Schwaben (Krumbach).
Aufgabenprofil
Zu Beginn Ihrer beruflichen Tätigkeit bearbeiten Sie als stellvertretende Projektleiterin oder stellvertretender Projektleiter vorrangig Aufgaben der Grundstückszusammenlegung. Als Projektleiterin oder Projektleiter gestalten Sie, gemeinsam mit gewählten Vertretern der Grundstückseigentümer, den Grundbesitz in Ihrem Projektgebiet neu. Dabei planen Sie auch die Erschließung mit landwirtschaftlichen Wegen, die Anlage von Wander- und Radwegen, ökologische Maßnahmen wie Baum- und Heckenpflanzungen sowie den naturnahen Umbau kleinerer Wasserläufe in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt. In Ihr Aufgabenspektrum gehören beispielsweise auch die Schaffung von Gemeinschaftshäusern für Vereine und Bürger, die Lösung denkmalpflegerischer Aufgaben und die Dorfplatzgestaltung in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde, Bürgern und Architekten.

Es ist eine sehr abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit, bei der Sie sowohl im Büro als auch häufig bei Terminen im Dorf und in der Landschaft sind. Da Sie im Team arbeiten und viel mit Grundstückseigentümern verhandeln, ist neben Ihrer Ingenieurausbildung Freude am Umgang mit Menschen, Gesprächskompetenz und Verhandlungsgeschick erforderlich. Die Arbeit mit dem Eigentum anderer erfordert Genauigkeit, Neutralität und sensibles Vorgehen. Wer sich selbst gut organisieren kann, gerne Eigeninitiative ergreift und zeitlich flexibel ist, fühlt sich bei uns wohl.
Vorbereitungsdienst und Berufsaussichten
Vorbereitungsdienst
Sie beginnen Ihre Beamtenlaufbahn mit einem einjährigen Vorbereitungsdienst, der mit einer Staatsprüfung abschließt. Während dieser sog. Anwärterzeit sind Sie in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf und erhalten Anwärterbezüge nach dem Eingangsamt A 10 (rd. 1.180 Euro monatlich und ggf. weitere familienbezogene Bestandteile).

Im Vorbereitungsdienst finden neben der Ausbildung und praktischen Tätigkeit am jeweiligen Amt für Ländliche Entwicklung auch Grundlagenseminare am zentralen Ausbildungsamt in Ansbach statt. Ferner erhalten Sie Einblicke in die Arbeit von Fachbehörden wie Grundbuchamt, Vermessungsamt, Landratsamt, mit denen Sie künftig zusammenarbeiten.
Berufsaussichten
Nach bestandener Staatsprüfung ist die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe - voraussichtlich zum 15. Juni 2019 - vorgesehen; ein Rechtsanspruch besteht darauf aber nicht. Das Eingangsgehalt richtet sich nach Besoldungsgruppe A 10 und liegt bei rd. 2.900 Euro monatlich zuzüglich ggf. weiterer familienbezogener Zuschläge. Bei entsprechender Leistung und entsprechender Funktion ist die Beförderung bis zur Baurätin oder zum Baurat mit Zulage (A 13 + AZ) möglich. In Einzelfällen ist bei entsprechender Eignung, Leistung und Befähigung eine Qualifizierung für die vierte Qualifikationsebene möglich.

Bewerbungsverfahren

Bewerberinnen und Bewerber, die eine gute Gesamtnote im Bachelor- bzw. Diplomprüfungszeugnis oder besondere berufliche Erfahrungen und Kenntnisse auf dem Gebiet der Ländlichen Entwicklung (z. B. vorangegangene entsprechende Berufsausbildung) nachweisen können, kommen in die engere Auswahl. Das Auswahlverfahren erfolgt mit strukturierten Einstellungsgesprächen. Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich Anfang März 2018 statt.
Erforderliche Unterlagen

Ihrer aussagekräftigen Bewerbung legen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  1. Angabe des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE), an dem Sie die Einstellung wünschen. Nennen Sie ggf. auch einen Ausweichwunsch für ein ALE, denn nach der Einstellung kann nicht zwingend mit einer Versetzung an ein anderes ALE gerechnet werden.
  2. Lückenloser Lebenslauf
  3. Zeugnis, das zum Besuch der Hochschule berechtigt
  4. Diplomprüfungs- bzw. Bachelorzeugnis
  5. Diplom- bzw. Bachelorurkunde
  6. Nachweise über etwaige berufliche Tätigkeiten bzw. Praktika
  7. ggf. Bescheinigung über Wehr-, Zivil- oder Bundesfreiwilligendienst
Sofern das Diplomprüfungs- bzw. Bachelorzeugnis und die Diplom- bzw. Bachelorurkunde der Hochschule zum Bewerbungsstichtag noch nicht vorliegen, genügt eine Notenbescheinigung, aus der die Prüfungsgesamtnote der bestandenen Prüfung (einschließlich Diplom- bzw. Bachelorarbeit) hervorgeht. Das Prüfungszeugnis und die Diplom- bzw. Bachelorurkunde reichen Sie dann bitte unverzüglich nach.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Die Entscheidung über die Einstellung erfolgt auf Antrag unter Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, die Sie schriftlich oder per E-Mail bis zum 16. Februar 2018 einreichen können:

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Referat E7
Ludwigstraße 2
80539 München

bewerbungen-e7@stmelf.bayern.de

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Annette Bauer gerne zur Verfügung: Tel. 089 2182-2508