Forstverwaltung

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Aktuelle forstliche Themen im Überblick
Jahresbericht der Bayerischen Forstverwaltung

Jahresbericht 2015

Titel: Jahresbericht 2015Zoombild vorhanden

Jahresbericht 2015

2015 war forstlich ein sehr turbulentes Jahr. Ende März bescherte der Orkan Niklas den Waldbesitzern vor allem in Südbayern nennenswerte Sturmholzmengen. Im weiteren Jahresverlauf kamen Trockenheit und Hitze hinzu. Dadurch erhöhte sich die Anfälligkeit der Waldbestände für Schädlinge. Bei vielen Baumarten kam es deshalb zu Zuwachseinbußen und damit Einkommensverlusten für die Waldbesitzer. Wie erheblich die Nachwirkungen dieser Wetterextreme in den kommenden Jahren sein werden, bleibt abzuwarten.

Um auch Bürgerinnen und Bürger über die aktive, naturnahe Forstwirtschaft zu informieren und sie dafür zu gewinnen wurde das Jahr 2015 zum "Aktionsjahr Waldnaturschutz" ausgerufen. Mehr als 1.000 Einzelveranstaltungen und über 120.000 erreichte Menschen sind eine beeindruckende Bilanz. Forstwirtschaft und Naturschutz sind keine Gegensätze: "Schützen und nutzen" sind auf derselben Fläche machbar.

Neben diesem kurzen Themenüberblick sind im Jahresbericht weitere Einblicke in wichtige Ereignisse, Erkenntnisse, Initiativen und Aktivitäten aus der forstlichen Welt des Jahres 2015 zusammengestellt.

Den kompletten Jahresbericht 2015 können Sie hier bestellen oder kostenlos herunterladen:

Jahresbericht 2014

2014 beschloss die Staatsregierung das neue Klimaschutzprogramm 2050 (KLIP 2050). Es baut auf dem bisherigen Programm und den Erfahrungen bei dessen Umsetzung auf. Im neuen KLIP 2050 sind insbesondere die nachfolgenden Maßnahmen verankert: Waldumbau, die Bergwaldoffensive (BWO) und Waldinitiative Ostbayern (WIO), Klimaschutz durch Holzverwendung, Moorschutz im Wald und die Klimaforschung Wald – Forst – Holz.

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Jahresbericht 2013

2013 erinnerte die Forstwirtschaft in Deutschland mit einer bundesweiten Kampagne an den 300. Geburtstag des forstlichen Nachhaltigkeitsbegriffs. Die Bayerische Forstverwaltung beteiligte sich auf allen Ebenen intensiv an der Kampagne und lieferte einen wesentlichen Baustein für den Erfolg auf Bundesebene.

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Jahresbericht 2012

2012 war für die Wälder in Bayern ein gutes Jahr: Keine größeren Sturmereignisse oder längeren Trockenperioden und auch die Schäden durch Insekten, wie zum Beispiel Borkenkäfer, haben weiter abgenommen.

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Jahresbericht 2011

2011 war für alle Waldbesitzer, Forstleute und am Wald Interessierte ein ganz besonderes Jahr: das Internationale Jahr der Wälder. Die Vereinten Nationen haben uns damit eine Steilvorlage geliefert, um unsere Gesellschaft für den Wald und seine Bewirtschaftung zu begeistern. Die Bayerische Forstverwaltung und alle weiteren Vertreter der Forstwirtschaft in Bayern haben diesen Ball unter dem Dach der Initiative „Forstwirtschaft schafft Leben“ aufgenommen und einen Volltreffer gelandet.

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Jahresbericht 2010

Auch 2010 wurden die bayerischen Waldbesitzer mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, als Beispiele seien die finanzielle Förderung, die am Gemeinwohl orientierte Beratung und die Fortbildungen genannt. Die Wälder wurden – besonders auch Dank des Klimaprogramms Bayern 2020 – wieder ein gutes Stück fitter für den Klimawandel gemacht. Der Rohstoff Holz wurde bewusst in Szene gesetzt und seine Vorzüge der Öffentlichkeit mit dem Holzbaupreis und dem Schreinerwettbewerb präsentiert. Auch in der Waldpädagogik hat sich einiges getan. Der neue Waldpädagogische Leitfaden und mehrere Praxishefte geben Anleitung und Anregung für verschiedenste waldpädagogische Veranstaltungen. Waldbewirtschaftung und Forstwirtschaft konnten so weiter gestärkt werden.

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Jahresbericht 2009

Bayerische Waldbesitzer und Forstbetriebe sind wichtige Bestandteile der Urproduktion. Gleichzeitig erbringen sie vielfältige "kostenlose" Leistungen für die Gesellschaft. Wie andere Wirtschaftszweige sind sie auf wirtschaftliche Erfolge und Investitionen in die Zukunft angewiesen. Im Geschäftsmodell "Nachhaltige Forstwirtschaft" sind langfristig angelegte Investitionen nicht nur die Grundvoraussetzung für betriebliche Optimierungsprozesse, sondern auch eine unabdingbare Voraussetzung für eine anhaltende Leistungsfähigkeit der vielseitigen "Produktionsstätte Wald". Dies gilt auch und gerade in schwierigen wirtschaftlichen Situationen und in Zeiten klimatischer Änderungen.

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Jahresbericht 2008

Den Wäldern im Freistaat kommt angesichts des Klimawandels und knapper werdender Rohstoffe eine wichtige Rolle bei einer langfristigen und nachhaltigen Daseinsvorsorge für unsere bayerische Heimat zu. Gleichzeitig ist der Sektor Forst-, Holz- und Papierwirtschaft ein Wirtschaftsfaktor mit erheblicher Bedeutung, insbesondere für den ländlichen Raum. Das wird gerade angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen besonders deutlich. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen wir die Wälder für die veränderten Klimabedingungen fit machen. Hierzu haben wir bereits 2007 den Waldumbau im Klimaprogramm Bayern 2020 der Bayerischen Staatsregierung verankert. Die begonnenen Maßnahmen waren bereits sehr erfolgreich. So konnte 2008 die Umbaufläche gegenüber dem Vorjahr um rund 70 Prozent gesteigert werden. Knapp 7.000 Hektar Wald wurden in laubholzreiche, zukunftsfähige Mischwälder umgewandelt.

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Jahresbericht 2007

Der Orkan Kyrill bildete den unheilvollen Höhepunkt der überdurchschnittlichen Wintersturmsaison 2006/07. Am Nachmittag und Abend des 18. Januar tobten in ganz Deutschland flächendeckend und lang anhaltend Windböen mit Spitzengeschwindigkeiten über 100 km/h. In weiten Teilen erreichten sie über 120 km/h. Die Schadensschwerpunkte lagen im Westen und der Mitte Deutschlands, aber auch in Bayern fielen 4 Millionen Festmeter Sturmholz an.
Während sich alle Beteiligten - Waldbesitzer, Unternehmer, holzverarbeitendes Gewerbe und nicht zuletzt die vielerorts koordinierenden und unterstützenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forstverwaltung – bemühten, das Schadholz zügig aus dem Wald zu bringen, machte sich bereits das nächste Witterungsextrem bemerkbar. Auf den milden und niederschlagsarmen Winter folgte ein trockenes Frühjahr. Verstärkt durch mancherorts noch nicht aufgearbeitetes Kyrill-Holz drohte eine Borkenkäfermassenvermehrung, landesweit herrschte eine ungewöhnlich hohe Waldbrandgefahr.

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Jahresbericht 2006

Die positive Entwicklung auf dem Holzmarkt hat im Jahr 2006 der Forstwirtschaft in Bayern wichtige Impulse gegeben. Mit steigenden Holzpreisen und einer immensen Nachfrage auf dem Energieholzsektor ist für die Waldbesitzer die Nutzung ihrer Wälder wieder attraktiv geworden. Und das war und ist auch dringend notwendig. Denn die Forstwirtschaft steht in den nächsten Jahrzehnten vor großen Herausforderungen. Eine der wichtigsten davon ist der Klimawandel.
Nach dem einhelligen Schluss der Experten wird sich der Klimawandel vor allem auf unsere Wälder gravierend auswirken. In Bayern trifft es besonders die flach wurzelnde Fichte. Auf über einer Million Hektar ist sie bisher der "Brotbaum" der bayerischen Waldbesitzer. Häufigere Stürme und großflächige Borkenkäferschäden führen zu Preisverfall und Qualitätseinbußen der Hölzer und letztlich zu Ertragsminderungen. Nach vorsichtigen Berechnungen liegen diese künftig bei bis zu 250 Millionen Euro pro Jahr. Noch dramatischer sieht die Situation im Gebirge aus. Hier geht es um den Erhalt, die Pflege und, wo nötig, die Sanierung der lebenswichtigen Schutzwälder.

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Jahresbericht 2005

Das Jahr 2005 war für die Forstwirtschaft in Bayern ein Jahr grundlegender Weichenstellungen. Zum 1. Juli ist die Forstverwaltungsreform in Kraft getreten, die umfassendste Reform, die die Forstverwaltung in ihrer über 250-jährigen Geschichte vollzogen hat.
Wir haben aus einer dreistufigen Verwaltung eine zweistufige gemacht, haben vier Forstdirektionen aufgelöst und haben den Staatswald einem eigenständigen Unternehmen mit landesweit 41 Betriebsstellen übertragen. Die 127 staatlichen Forstämter sind mit den Landwirtschaftsämtern zu 47 Ämtern für Landwirtschaft und Forsten verschmolzen. Das waren gravierende Änderungen, die dem Personal viel abverlangt haben. Gerade in der Startphase war eine Fülle von Aufgaben zu bewältigen. Alle Mitarbeiter waren gefordert sich grundlegenden organisatorischen Veränderungen zu stellen. In intensiven Workshops wurden bisherige Arbeitsabläufe analysiert und neue Strukturen und Prozesse festgelegt. Gesetze und Verordnungen mussten angepasst oder neu geschaffen werden, umfangreiche Anhörungs- und Abstimmungsverfahren waren mit engem Zeitplan zu bewältigen.

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