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Lothar, Kyrill, Emma ...
Stürme: Sturmwurf und Windbruch
"Kyrill" war noch in deutlicher Erinnerung und die Schäden von "Emma" waren kaum weggeräumt, da fegte schon das nächste kräftige Sturmtief "Kirsten" über Bayern. Ursache des turbulenten Wetters Anfang März 2008 waren starke Temperaturgegensätze zwischen der kanadischen Ostküste und dem dem Atlantik wenige hundert Kilometer südlich.
Zoombild vorhanden
Sturmwurf-Schäden durch Orkan Kyrill am 18.01.2007 (Foto: G. Lobinger, LWF)
Während Kyrill im Januar 2007 bayernweit Sturmholz in Höhe von vier Millionen Kubikmetern verursacht hatte, führte Emma zu deutlich geringeren Schäden in den bayerischen Wäldern. Trotzdem hat auch dieser Sturm zwei Millionen Festmeter Schadholz erzeugt. Und weitere Frühjahrsstürme werden die Situation voraussichtlich verschärfen.
Nach Sturmwürfen und Windbruch sind rasche Windwurfaufarbeitung und Wiederaufforstung das Gebot der Stunde.
Die Wiederaufforstung der Sturmwurfflächen wird je nach Baumart und Lage der Flächen vom Forstministerium gefördert. Auch die Beseitigung von Wegeschäden, die im Zusammenhang Stürmen entstanden sind, kann vom Freistaat unterstützt werden.
Anträge sind bei den jeweiligen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu stellen. Zudem kann sich jeder Waldbesitzer unentgeltlich von staatlichen Revierleitern beraten lassen.
