Europäische Innovationspartnerschaft (EIP) Agri
Innovationen in der bayerischen Landwirtschaft – EIP-Agri

EIP Agri - Logo

Die Europäische Innovationspartnerschaft für landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit (EIP-Agri) ist ein Förderinstrument der EU mit dem Ziel, Innovationen im Agrar- und Forstsektor zu stärken. Gesucht werden praxis- und zukunftsorientierte Projekte, die die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft produktiver und gleichzeitig nachhaltiger, und somit ressourcenschonender gestalten.

Sie sind Landwirt, Wissenschaftler, Berater oder Unternehmer und haben eine gute und innovative Idee? Sie möchten mit Ihrer Kreativität dazu beitragen den Erfolg der bayerischen Landwirtschaft auch in Zukunft zu sichern? Sie wollen im Kreis findiger Köpfe an der Realisierung eines innovativen Projektes mitwirken?
Wir suchen engagierte Interessentinnen und Interessenten, die mit ihren Ideen den wissenschaftlich-technischen Fortschritt voranbringen wollen. Melden Sie sich bei dem für Sie zuständigen LEADER-Koordinator und machen Sie mit!

Der Aufruf für Maßnahme A (Gründung einer OG und Erstellung eines Projektkonzepts) ist zum 01. Juni 2022 gestartet. Eine Antragstellung ist bis zum 31.08.2022 möglich.

Was wird gefördert?

  • Maßnahme A:
    • Ausgaben für die Gründung einer OG und die Erstellung eines Projektkonzepts
  • Maßnahme B:
    • Ausgaben für die Durchführung des Innovationsprojektes

Wie können Sie mitmachen?

  • Maßnahme A:
    • Finden Sie Partner für die gemeinsame Entwicklung einer Projektidee und die Erstellung eines Konzepts
    • Stellen Sie einen Förderantrag nach Maßnahme A
  • Maßnahme B:
    • Nehmen Sie Bezug auf eine abgeschlossene Maßnahme A und ein dort vorgelegtes Projektkonzept
    • Stellen Sie einen Förderantrag nach Maßnahme B

Was ist eine Operationelle Gruppe (OG)?

Eine Gruppe informiert sich über Energiepflanzen direkt auf dem Feld

Informationsaustausch in der Praxis


Operationelle Gruppen (OG) heißen die Arbeitseinheiten für diese innovativen Projekte. Sie bestehen aus mindestens zwei Akteuren (z. B. Landwirt, Forschungseinrichtung, Start-ups, Beratungsorganisation, NGOs). Die heterogene Zusammensetzung fördert den Austausch zwischen Akteuren unterschiedlicher Bereichen und hilft, dass Innovationen schneller entwickelt und in die Praxis umgesetzt werden.

In der OG sollen Erzeugnisse, Verfahren, Prozesse und Technologien im Agrar-, Forst- und Nahrungsmittelsektor neu- oder weiterentwickelt werden. Bei den Projekten stehen die Themen Klimawandel, Bioökonomie, Ressourcenschutz, Digitalisierung oder Tierwohl im Vordergrund. 

Umsetzung in Bayern

In Bayern stehen in der aktuellen EU-Förderperiode insgesamt 7 Mio. Euro an EU- und Landesmitteln für EIP-Agri zur Verfügung. Im Jahr 2018 und 2019 wurden jeweils ein Förderaufruf durchgeführt. Derzeit werden acht Innovationsprojekte unterstützt. Nach Beendigung der Projekte werden die Ergebnisse im EIP-Netzwerk auf Bundes- und EU-Ebene veröffentlicht.

Die EU-Kommission plant für die nächste Förderperiode ab 2023 die Maßnahme EIP-Agri weiterzuführen.

Erste Kontaktstellen

Die LEADER-Koordinatoren sind in den jeweiligen Regierungsbezirken und Landkreisen Ihre erste Anlauf-, Beratungs- und Vernetzungsstelle zum EU-Förderprogramm EIP-AGRI.

LEADER-KoordinatorRegion
Dr. Eberhard PexNiederbayern
Hans-Michael PilzOberpfalz
Michael HofmannOberfranken
Ekkehard EisenhutMittelfranken
Daniel KlaehreUnterfranken
Agnes StiglmaierLandkreise:
Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen a.d.Ilm, Freising, Erding, Ebersberg, München, Dachau, Fürstenfeldbruck, Stadt München, Stadt Ingolstadt
Veronika Hämmerle Landkreise:
Lindau, Oberallgäu, Ostallgäu, Garmisch, Weilheim-Schongau, Landsberg am Lech, Starnberg, Unterallgäu, Stadt Kempten, Stadt Kaufbeuren
Erich HerreinerLandkreise:
Donau Ries, Dillingen, Neu-Ulm, Günzburg, Augsburg, Stadt Augsburg, Aichach-Friedberg, Stadt Memmingen
Johann KölblLandkreise:
Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting, Mühldorf am Inn, Rosenheim, Miesbach, Bad Tölz, Wolfratshausen, Stadt Rosenheim

Das Innovationsnetzwerk EIP-Agri Bayern

  • ist Ansprechpartner für EIP-Agri in Bayern im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums
    für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • unterstützt die Operationellen Gruppen auf dem Weg zur erfolgreichen Antragstellung
  • begleitet die OGs bei der Durchführung und Abwicklung von Projekten
  • koordiniert den Wissenstransfer in die Öffentlichkeit z. B. bei Veröffentlichungen
  • organisiert die Informationsvermittlung sowie den Austausch mit den Bundesländern
    und dem bundesweiten DVS Netzwerk (Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume)
  • hält Kontakt zum zentralen EIP-Agri-Service-Point der EU-Kommission


Ansprechpartnerinnen für das Innovationsnetzwerk EIP-Agri Bayern

An der FüAK: Frau Helene Faltermeier-Huber
Tel.: 0871 9522-4414


Im StMELF: Frau Dr. Anne Gueydon
Tel.: 089 2182-2509
E-Mail: eip-agri@stmelf.bayern.de

Hintergrundinformationen, rechtliche Grundlage, Antragsunterlagen und Merkblätter:

Erklärfilm der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) zu EIP-Agri

Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.

Ziele der EIP-Agri

  • Verknüpfung von Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen fördern und somit Innovationen effektiv anstoßen
  • Innovationen fördern, um das finanzielle Risiko für die Umsetzung von neuen Ideen und Vorhaben zu mindern
  • Bündelung von Wissen, Kompetenzen, Instrumenten oder Methoden und Verbesserung des Wissensaustauschs
  • Stärkung des Wissenstransfers (insbesondere durch Verbreitung innovativer Ansätze in die Praxis)