
Die Nutzung von Holz als Brennstoff entwickelt sich in Bayern dynamisch. Mehr als 6 Millionen Tonnen Energieholz werden insgesamt verbraucht. Dies entspricht rechnerisch rund 2/3 des bayerischen Heizölbedarfs beziehungsweise circa 28 % des bayerischen Gasverbrauchs. Neben den klassischen Energieholz-Sortimenten Waldenergieholz, Sägenebenprodukte, Industrierestholz u. a. gewinnen Kurzumtriebshölzer leicht an Bedeutung. Derzeit wächst auf rund 1.500 Hektar Ackerfläche Energieholz. Im aktuellen Energieholzmarktbericht werden Aufkommen und Verbrauch von Holz für Energiezwecke dargestellt.
Energieholzmarktbericht - LWF externer LinkAusblick
Weitere Ausbaupotenziale bestehen zum Beispiel durch die klimafreundliche Nutzung von Rest- und Abfallstoffen sowie von Gülle und in der Verstromung von Holz durch den Einsatz von Holzvergasungsanlagen. Obwohl das Rohstoffpotenzial begrenzt ist, kann es zum Beispiel durch eine Ausweitung der Kraftwärmekopplung, also der kombinierten Strom- und Wärmenutzung, besser ausgeschöpft werden. Beim Ausbau wird dabei auf die ökologische Verträglichkeit der Bioenergienutzung geachtet.


