Kopfbild: Kuhkopf (Foto: Dieter Hawlan/iStockphoto.com)

Landwirtschaft
Tierische Erzeugung

Die tierische Erzeugung ist die tragende Säule der bäuerlichen Landwirtschaft in Bayern und sichert die Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe und des ländlichen Raumes.

Die Tierhaltung ist auf eine nachhaltige Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausgerichtet und charakterisiert die umweltschonende Produktion bayerischer Betriebe. 

Mitteilungen

Initiative für tiergerechte Haltungsbedingungen
Nutztierwohl-Preis für bayerische Landwirte

Gruppenfoto

Für ihre stimmigen Gesamtkonzepte zur Verbesserung des Tierwohls hat Ministerin Michaela Kaniber zwei landwirtschaftliche Betriebe mit dem Tierwohl-Preis 2018 ausgezeichnet. Die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preise gingen an den Milchviehbetrieb Schwimmer aus Sankt Wolfgang (Lkr. Erding) und den Öko-Mastschweinehalter Kloning aus Oettingen (Lkr. Donau-Ries). Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Haltung von Milchkühen
Anbindehaltung in Süddeutschland

Kühe im Anbindestall - Futtertisch mit Heu

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, dem Bayerischen Bauernverband, dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband und dem Landesbauernverband in Baden-Württemberg im Januar 2018 eine Erklärung zur Anbindehaltung in Süddeutschland bekanntgegeben. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Einschleppung vermeiden
Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus

Mastschwein

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus: Die Seuche ist nicht mehr weit von Bayern entfernt und ein Auftreten erscheint auch überall in Bayern jederzeit möglich. Ein großes Risiko, die Tierseuche zu verbreiten, sind Lebensmittel aus Haus- oder Wildschweinefleisch. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um das Virus zu übertragen. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Aktuell: Neuer Rahmenplan zur Bekämpfung der ASP Externer Link

Rinder, Schafe, Ziegen
Freiwillige Impfungen gegen Blauzungenkrankheit

Weidehaltung. Foto Maximilian Riesberg

Die Bedrohung bayerischer Rinder, Schafe und Ziegen durch das Virus der Blauzungenkrankheit (BTV) besteht nach wie vor. Die Gefahr, dass die Tierseuche in Deutschland auftritt, ist nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts groß. Wer Tiere freiwillig impfen lassen will, benötigt dazu in Bayern eine Genehmigung des Veterinäramts. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Wichtige Information für Tierhalter
Es besteht das Risiko einer Einschleppung der Serotypen BTV-4 und BTV-8. Beide kommen in Frankreich vor. BTV-8 wurde zudem in der Schweiz nachgewiesen. Ausbrüche in Frankreich und der Schweiz waren zum Teil nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Von BTV-4 ist neben Frankreich auch Italien betroffen.

In Bayern sind freiwillige Impfungen möglich. Dazu ist vorher eine Genehmigung durch die zuständige Behörde (Veterinäramt) erforderlich.

Im Anschluss an die Impfung muss diese dem Veterinäramt mitgeteilt werden. Dabei sind die Registriernummer des Betriebes, das Datum der Impfung, der verwendete Impfstoff und ggf. die Ohrmarkennummer der geimpften Tiere anzugeben. Dieser Mitteilungsverpflichtung kann man auch über eine Dokumentation in der HIT-Datenbank nachkommen. Die Bayerische Tierseuchenkasse gewährt einen Zuschuss für die Impfung.

Sollte das Virus bei uns auftreten, ist mit weitreichenden Einschränkungen im Viehverkehr zu rechnen. Das Verbringen nicht geimpfter Tiere aus einer Sperrzone ist nur sehr stark eingeschränkt möglich.

Nutztierhaltung

Die Nutztierhaltung in Bayern ist auf Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz ausgerichtet. Im Vordergrund steht die Tiergesundheit. Die Züchtung verbessert die genetische Qualität landwirtschaftlicher Nutztiere. Sie ist maßgeblich, um die Wertschöpfung und die Multifunktionalität der Landwirtschaft in der Region zu erhalten. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Direkt zu den Nutztierarten:

Fischerei und Teichwirtschaft

Schwarm von Schneidern

Foto: Ulrich Pulg

Mit 143.000 ha Wasserfläche und über 70.000 km Fließgewässer ist Bayern das gewässerreichste Bundesland in Deutschland. Die Produktion von Speisefischen hat in Bayern eine lange Tradition und ist ausgerichtet auf eine nachhaltige Erzeugung gesunder Fischprodukte. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Bienen

Bienen auf Pollenwabe

Die Bienenhaltung geht europaweit zurück, insbesondere was den Bestand an Honigbienen anbelangt. Bayern stellt mit rund 250.000 Bienenvölkern nach wie vor ein Drittel des deutschen Bienenvölkerbestands. Der Nutzen aus dieser Bienenhaltung geht weit über den Wert der Imkereiprodukte hinaus. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

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Agrarpolitik
Förderwegweiser

Der Förderwegweiser bietet einen aktuellen Überblick über Voraussetzungen sowie Umfang und Form der einzelnen Fördermaßnahmen. Mehr

Unternehmensführung
Verbundberatung

Verbundberatung - ein gemeinsames Angebot staatlicher und nichtstaatlicher Beratung - bietet bayerischen Landwirten, Gärtnern und Winzern eine neutrale, kompetente und kostengünstige Beratung in betriebswirtschaftlichen und produktionstechnischen Fragen. Mehr

Berufsbildung
Berufe im Agrarbereich

Ausführliche Informationen zu Berufen wie Landwirt/in, Tierwirt/in, Pferdewirt/in, Fischwirt/in etc. Mehr

Ansprechpartner

  • Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Institut für Bienenkunde und Imkerei

  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau