Kopfbild: Kuhkopf (Foto: Dieter Hawlan/iStockphoto.com)

Landwirtschaft
Tierische Erzeugung

Die tierische Erzeugung ist die tragende Säule der bäuerlichen Landwirtschaft in Bayern und sichert die Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe und des ländlichen Raumes.

Die Tierhaltung ist auf eine nachhaltige Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausgerichtet und charakterisiert die umweltschonende Produktion bayerischer Betriebe. 

Mitteilungen

Initiative für tiergerechte Haltungsbedingungen
Jetzt für den Nutztierwohl-Preis 2019 bewerben!

Milchkuh im Holz-Laufstall

Um die Haltungsbedingungen für Nutztiere in Bayerns Ställen weiter zu verbessern, hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber auch in diesem Jahr den "Bayerischen Tierwohlpreis für landwirtschaftliche Nutztierhalter" ausgelobt. Gesucht sind besonders innovative und praxisgerechte Ideen, wie man mit kleineren technischen oder organisatorischen Lösungen das Wohlbefinden von Rindern, Schweinen, Pferden, Schafen oder Geflügel verbessern kann. Bewerbungen sind bis 19. Mai 2019 möglich. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Rinder, Schafe, Ziegen
Blauzungenkrankheit in Deutschland - Freiwillige Impfungen empfohlen

Weidehaltung. Foto Maximilian Riesberg

Seit Dezember 2018 ist die Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) zurück in Deutschland. Ausgehend von Baden-Württemberg breitet sich die Tierseuche, für die insbesondere Rinder, Schafe und Ziegen empfänglich sind, weiter aus. Sie kann jederzeit auch in Bayern auftreten. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin empfiehlt die Impfung für Rinder und kleine Wiederkäuer. Wer Tiere freiwillig impfen lassen will, benötigt dazu in Bayern eine Genehmigung des Veterinäramts. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Stellungnahme der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (PDF) Externer Link

Wichtige Information für Tierhalter
Es besteht das Risiko einer Ausbreitung der Serotypen BTV-8 und BTV-4. Neben Deutschland kommt BTV-8 in der Schweiz und in Frankreich vor. Von BTV-4 ist neben Frankreich auch Norditalien betroffen.

Im Falle eines Ausbruchs wird um den betroffenen Betrieb ein Restriktionsgebiet mit einem Mindestradius von 150 km festgelegt. Dies zieht weitreichende Einschränkungen im Viehverkehr nach sich. Das Verbringen empfänglicher Tiere aus diesem Gebiet in freie Gebiete ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, zum Beispiel wirksamer Impfschutz gegen den in der Sperrzone relevanten BT-Serotyp oder Blutuntersuchung auf eine BTV-Infektion.

Übersicht der Restriktionszonen in Bayern (LGL) Externer Link

In Bayern sind freiwillige Impfungen möglich. Dazu ist vorher eine Genehmigung durch die zuständige Behörde (Veterinäramt) erforderlich.

Im Anschluss an die Impfung muss diese dem Veterinäramt mitgeteilt werden. Dabei sind die Registriernummer des Betriebes, das Datum der Impfung, der verwendete Impfstoff und ggf. die Ohrmarkennummer der geimpften Tiere anzugeben. Dieser Mitteilungsverpflichtung kann man auch über eine Dokumentation in der HIT-Datenbank nachkommen.

Die Bayerische Tierseuchenkasse gewährt einen Zuschuss für die Impfung bei Rindern.

Haltung von Milchkühen
Anbindehaltung in Süddeutschland

Kühe im Anbindestall - Futtertisch mit Heu

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, dem Bayerischen Bauernverband, dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband und dem Landesbauernverband in Baden-Württemberg im Januar 2018 eine Erklärung zur Anbindehaltung in Süddeutschland bekanntgegeben. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Einschleppung vermeiden
Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus

Mastschwein

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus: Die Seuche ist nicht mehr weit von Bayern entfernt und ein Auftreten erscheint auch überall in Bayern jederzeit möglich. Ein großes Risiko, die Tierseuche zu verbreiten, sind Lebensmittel aus Haus- oder Wildschweinefleisch. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um das Virus zu übertragen. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Nutztierhaltung

Die Nutztierhaltung in Bayern ist auf Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz ausgerichtet. Im Vordergrund steht die Tiergesundheit. Die Züchtung verbessert die genetische Qualität landwirtschaftlicher Nutztiere. Sie ist maßgeblich, um die Wertschöpfung und die Multifunktionalität der Landwirtschaft in der Region zu erhalten. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Direkt zu den Nutztierarten:

Fischerei und Teichwirtschaft

Schwarm von Schneidern

Foto: Ulrich Pulg

Mit 143.000 ha Wasserfläche und über 70.000 km Fließgewässer ist Bayern das gewässerreichste Bundesland in Deutschland. Die Produktion von Speisefischen hat in Bayern eine lange Tradition und ist ausgerichtet auf eine nachhaltige Erzeugung gesunder Fischprodukte. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Bienen

Bienen auf Pollenwabe

Die Bienenhaltung geht europaweit zurück, insbesondere was den Bestand an Honigbienen anbelangt. Bayern stellt mit rund 250.000 Bienenvölkern nach wie vor ein Drittel des deutschen Bienenvölkerbestands. Der Nutzen aus dieser Bienenhaltung geht weit über den Wert der Imkereiprodukte hinaus. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

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Agrarpolitik
Förderwegweiser

Der Förderwegweiser bietet einen aktuellen Überblick über Voraussetzungen sowie Umfang und Form der einzelnen Fördermaßnahmen. Mehr

Unternehmensführung
Verbundberatung

Verbundberatung - ein gemeinsames Angebot staatlicher und nichtstaatlicher Beratung - bietet bayerischen Landwirten, Gärtnern und Winzern eine neutrale, kompetente und kostengünstige Beratung in betriebswirtschaftlichen und produktionstechnischen Fragen. Mehr

Berufsbildung
Berufe im Agrarbereich

Ausführliche Informationen zu Berufen wie Landwirt/in, Tierwirt/in, Pferdewirt/in, Fischwirt/in etc. Mehr

Ansprechpartner

  • Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Institut für Bienenkunde und Imkerei

  • Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau