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RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Berufsausbildung
Landwirt / Landwirtin

Ein Beruf für unternehmerisch orientierte junge Menschen mit Interesse an Natur, Technik und Umwelt.

Arbeitsbereiche und Inhalt der Ausbildung

Landwirte arbeiten in Bereichen der

  • Nahrungsmittelproduktion und Vermarktung
  • Rohstoff- und Energieerzeugung
  • Erhalt und Pflege der Kulturlandschaft

In der Ausbildung erwerben Sie Wissen und Fertigkeiten in der Pflanzen- und Tierproduktion, besonders wichtig sind:

  • Landtechnik
  • Umwelt- und Tierschutz
  • Vermarktung
  • Arbeitsplanung
  • Betriebswirtschaft

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. In Bayern ist als erstes Ausbildungsjahr das Berufsgrundschuljahr vorgeschrieben. Es wird in Vollzeitform durchgeführt. Ein Vertrag ist hier nicht erforderlich.
Gründe für eine Lehrzeitverkürzung können sein:
- bestandenes Berufsgrundschuljahr
- außerlandwirtschaftlicher Berufsabschluss (je nach Prüfungsergebnis)
- Fachabitur oder allgemeines Abitur als schulische Vorbildung

Ausbildungsbetrieb, Ausbildungsvertrag

Erst für das zweite und dritte Jahr schließen Sie mit dem Ausbildungsbetrieb einen Ausbildungsvertrag ab. Dieser Vertrag ist am zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zur Eintragung in das Verzeichnis vorzulegen.

Ausbildungsinhalte, die nicht im Lehrbetrieb vermittelt werden können, erwerben Sie im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung. Dazu zählen zum Beispiel eintägige Schulungen am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie einwöchige Lehrgänge an Landmaschinen- und Tierhaltungsschulen.

Adressen von anerkannten Ausbildungsbetrieben finden Sie in der Ausbildungsbetriebedatenbank. Wählen Sie den gewünschten Betriebsschwerpunkt und suchen Sie regional oder bayernweit.

Ausbildungsbetriebe (Datenbank) Externer Link

Prüfungen

Nach der Hälfte der Ausbildungszeit findet zur Überprüfung des Leistungsstandes eine Zwischenprüfung statt. Die Berufsausbildung endet mit der Abschlussprüfung zum Landwirt. Hier werden die erworbenen Fertigkeiten praktisch und mündlich durch den Prüfungsausschuss geprüft. Die schriftliche Prüfung wird gemeinsam mit der Berufsschule durchgeführt.

Fortbildung

Nach Abschluss der Berufsausbildung stehen Ihnen vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten offen:

  • Die Meisterprüfung kann an den Landwirtschaftsschulen oder der Fachschule für ökologischen Landbau abgelegt werden.
  • Höhere Landbauschulen bieten Absolventen von Landwirtschaftsschulen eine kaufmännisch orientierte landwirtschaftliche Fortbildung an.
  • Technikerschulen führen in zwei Vollzeitschuljahren zu einer Tätigkeit im Dienstleistungsbereich, befähigen aber auch zur Leitung größerer Betriebe.
  • Fachagrarwirte qualifizieren sich in Spezialgebieten wie Rechnungswesen oder alternativer Energieerzeugung. Voraussetzung dafür ist ein verwandter Berufsabschluss im Agrarbereich.

Ansprechpartner

  • Ausbildungsberater an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten