Tierische Erzeugung
Schweine

Die Schweinehaltung ist nach der Rinderhaltung der bedeutendste Produktionszweig in der Tierhaltung. Die Schweinehalter erzeugen qualitativ hochwertige Lebensmittel. Die Schweinehaltung ist eine wichtige Einkommensquelle für die bäuerliche Tierhaltung in Bayern.

3,19 Mio. Schweine halten die bayerischen Landwirte, das sind über 12 % des deutschen Schweinebestands. Mit über 4.800 Betrieben befindet sich mehr als jeder fünfte Schweinebetrieb Deutschlands in Bayern.

Pressemitteilung
Staatsregierung hat die Sorgen der bayerischen Schweinehalter im Blick

Ministerin Michaela Kaniber, im Hintergrund Ministerpräsident Dr. Markus Söder

Der Freistaat steht seinen Landwirten in schwierigen Zeiten zur Seite: Angesichts der derzeit sehr angespannten Marktsituation in der Schweinehaltung wird die Staatsregierung im nächsten Jahr die Beiträge zur Tierseuchenkasse für die Ferkelerzeuger in voller Höhe übernehmen. Das haben Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Agrarministerin Michaela Kaniber bei dem Branchengipfel am 15. Dezember in der Staatskanzlei in München bekanntgegeben.  Mehr

Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Agrarministerin Michaela Kaniber haben vergangene Woche bekanntgegeben, dass die Staatsregierung im kommenden Jahr die Beiträge zur Tierseuchenkasse für die Ferkelerzeuger in voller Höhe übernehmen wird. Da die verwaltungsmäßige Abwicklung der Beitragserstattung über die Bayerische Tierseuchenkasse erfolgen wird, ist von den Schweinehaltern folgender Ablauf zwingend zu beachten:

  • Die Schweinehalter müssen bei der Bayerischen Tierseuchenkasse den am Stichtag 01.01.2022 vorhandenen Tierbestand melden.
  • Entsprechend der gemeldeten Tierzahl ist der Tierseuchenbeitrag vollständig und fristgerecht zu entrichten.
  • Potenziell förderberechtigte Betriebe erhalten mit ihrem Beitragsbescheid der Tierseuchenkasse einen De-minimis-Beihilfeantrag sowie ein Informationsschreiben mit den Förderungsgrundsätzen für die Erstattung.
  • Ferkelerzeugerbetriebe, welche die Voraussetzung für die Förderungsgrundsätze erfüllen, können bei der Bayerischen Tierseuchenkasse einen Antrag auf Gewährung der Beihilfe (De-minimis-Agrar) für Ferkelerzeuger stellen.
  • Sofern alle Voraussetzungen der Förderungsgrundsätze erfüllt und die von der EU vorgeschriebenen Höchstsummen für De-minimis-Beihilfen nicht ausgeschöpft sind, kann entsprechend der förderfähigen Anzahl an Zuchtsauen die Beihilfe in Form einer De-minimis-Agrar-Beihilfe ausgezahlt werden.

Das Landwirtschaftsministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass Betriebe, die ihre Melde- und Beitragspflicht gegenüber der Bayerischen Tierseuchenkasse nicht erfüllt haben, nicht antragsberechtigt sind.

Schweinezucht
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Schweinehaltung
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Schweinefleisch
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Vieh- und Fleischwirtschaft: Schlachtviehpreise, Klassifizierung (LfL) Externer Link

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Informationen für den Landwirt