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Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Nachwachsende Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe sind organische Rohstoffe, die aus land- und forstwirtschaftlicher Erzeugung stammen und einer stofflichen oder energetischen Nutzung zugeführt werden.

In Bayern werden auf rund 450.000 ha Nachwachsende Rohstoffe angebaut; für Biogas 312.000 ha, für Biokraftstoffe 99.000 ha und für stoffliche Nutzung 40.000 ha. Dies entspricht rund 13 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche Bayerns. 

Mitteilungen

9. Mai 2017, München
Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern stellt Grundsatzpapier und erste Handlungsempfehlungen vor

"Die Bioökonomie ist in Bayern Leitmotiv für die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger, biobasierter Wirtschafts- und Lebensweisen", heißt es in der Vision des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern (SVB). Doch was genau versteht man unter einer nachhaltigen Bioökonomie? Welche Perspektiven bietet sie für die nachhaltige Entwicklung und welche Strategien sollte Bayern in diesem Kontext verfolgen?

Diesen und weiteren Fragen widmete sich die Veranstaltung "Chancen einer nachhaltigen Bioökonomie in Bayern", zu der der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern am 9. Mai 2017 nach München eingeladen hatte. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

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Der Amtschef des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hubert Bittlmayer, begrüßte die über 150 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und von Nichtregierungsorganisationen. In seinem Grußwort bezeichnete er die Bioökonomie als eine der wichtigsten Chancen für sein Ressort, insbesondere hinsichtlich ihrer Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung und die Steigerung der Wertschöpfung in Bayern. Dafür seien Forschergeist, Wagemut und Entschlossenheit notwendig, sagte Bittlmayer.

Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Sprecher des SVB stellte den Teilnehmenden das Grundsatzpapier des Sachverständigenrats vor. Er betonte, dass es ein wichtiges Anliegen des Rats sei, mit dem Papier zu einer gesellschaftlichen Diskussion über grundlegenden Rahmenbedingungen für die Entwicklung einer nachhaltigen Bioökonomie beizutragen und den Meinungsaustausch anzuregen. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Pressemitteilung des SVB vom 11. Mai 2017 Externer Link

Grundsätze und Handlungsempfehlungen der Bioökonomie in Bayern Externer Link

Gruppenfoto mit Amtschef Hubert Bittlmayer und Vertretern des Sachverständigenrats

v.l.: Dr. Friedrich von Hesler, Barbara Scheitz, Prof. Dr. Markus Vogt, Hubert Bittlmayer, Dr. Michael Gass, Prof. Dr. Klaus Richter (Foto: Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern)

Beitrag zum Klimaschutz
Wichtiges Signal für Biokraftstoffe

Kanister mit Rapsöl auf grüner Wiese

Als wichtiges Signal für die Land- und Forstwirte sowie die Biokraftstoffbranche hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Einigung des Bundeskabinetts bei der Novelle des Energiesteuergesetzes begrüßt. Danach bleibt die Steuerbegünstigung für Bioreinkraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft erhalten. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Abschlusstagung "ExpRessBio" am 7. und 8. Dezember 2016
Klima- und Ressourcenschutz in der Land- und Forstwirtschaft

Gruppenfoto

Die Emission von Treibhausgasen aus der Land- und Forstwirtschaft lässt sich durch verbesserte Produktionsabläufe und einen effizienteren Umgang mit Ressourcen deutlich verringern. Das ist das Ergebnis des Forschungsprojekts "ExpRessBio", das Minister Helmut Brunner 2012 gestartet hat.  Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Ausstellung
Bioökonomie zum Anfassen

Spielsteine aus Biokunststoff

Die Ausstellung "Bioökonomie zum Anfassen – Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen fürs Leben" soll Produkte der Bioökonomie begreifbar und erlebbar machen. Zudem soll sie zum Einkauf von biobasierten Produkten anregen. Von 11. bis 19. Oktober 2016 war die Ausstellung im Ministerium in München zu besichtigen. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Umweltfreundliches für den Schulranzen
Brunner und Sibler präsentieren Infoblatt für Grundschulen

Das Bild zeigt (v. l.) Minister Brunner, Staatssekretär Sibler und C.A.R.M.E.N-Geschäftsführer Edmund Langer

Zum Schuljahresbeginn wurde ein Flyer über umweltfreundliche Produkte im Schulranzen aufgelegt. "Wir wollen die Eltern damit unterstützen, nachhaltige Materialien für ihre Kinder zu finden und die Schüler damit auch an die wichtigen Themen Umwelt und Nachhaltigkeit heranzuführen", sagte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Schwerpunkte

Bioökonomie

Logo für Bioökonomie Bayern

Bei der Bioökonomie steht die Erzeugung und Nutzung biologischer Ressourcen im Vordergrund. Die Initiative Bioökonomie für Bayern soll helfen, mit neuen Erkenntnissen aus Forschung und Entwicklung unsere Wirtschaftsweise nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig im globalen Wettbewerb zu bestehen. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Stoffliche Nutzung

Kartoffelblüten

Die stoffliche Nutzung umfasst die Herstellung von technischen Ölen, chemischen Grundstoffen, Textilien und Fasern oder auch Biokunststoffen. Insgesamt werden in Bayern auf 40.000 ha Fläche landwirtschaftliche Rohstoffe für die Industrie erzeugt. Ein Großteil entfällt auf die Herstellung technischer Öle aus Raps, Sonnenblumen und Leinsaat, ein weiterer bedeutender Anteil auf die Stärkeproduktion mit Schwerpunkt im Kartoffelanbau. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Energetische Nutzung

Eine Biogasanalge mit Traktor davor

Der Vorteil energetischer Nutzung gegenüber anderen erneuerbaren Energieträgern ist die Umwandlung von Sonnenenergie in energiereiche, organische Verbindungen die zwischengelagert und gespeichert werden können. Kohlendioxid, das bei deren Verbrennung entsteht, wurde vorher im Pflanzenwachstum der Atmosphäre entzogen. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Forschung bei Nachwachsenden Rohstoffen

Die Malve, eine Pflanzenart für Wildpflanzenmischungen bietet Nektar und Pollen für Honigbienen und Insekten sowie Lebensraum für Wildtiere. Bild: LWG Veitshöchheim

Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung bei Nachwachsenden Rohstoffen helfen die Zukunft der Landwirtschaft in Bayern zu sichern. Der Einsatz von Wildpflanzenmischungen oder die Prüfung von Amarantlinien zur Biogasgewinnung sind Beispiele dafür wie durch praxisnahe Forschung die Vielfalt auf den Äckern erhöht und unsere Energieversorgung gesichert wird. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Unsere Partner

Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe mit Link Centrales Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk e.V. (C.A.R.M.E.N) mit Link Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe mit Link Biogas Forum Bayern

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Der Förderwegweiser bietet einen aktuellen Überblick über Voraussetzungen sowie Umfang und Form der einzelnen Fördermaßnahmen. Für die Förderung von Biomasseheizwerken, Demonstrations-, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ist das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Straubing zuständig. Mehr

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