Pressemitteilung
Ernährungsministerin Michaela Kaniber: Zu Hause isst der Bayer am liebsten – Neue Erhebung zum Ernährungsverhalten im Freistaat

(20. August 2021) München - Was wollen die Menschen essen und welche Lebensmittel sollen die Landwirte produzieren? Um das herauszufinden, hat das bayerische Ernährungsministerium eine Erhebung in Auftrag gegeben. Von September 2019 bis Oktober 2020 sind rund 8.000 Teilnehmer befragt worden, wie und wo sie sich ernähren, gerade in Corona-Zeiten. "Wir brauchen genaue Daten, um uns ein realistisches Bild machen zu können. Nur wenn wir wissen, was die Bayern essen wollen, können wir Landwirte und Ernährungshandwerk gut beraten. Wenn das produziert wird, was die Leute nachfragen, profitieren letztendlich alle", sagte Ernährungsministerin Michaela Kaniber zur Zielsetzung der Erhebung.

Die Ergebnisse zeigen: Zu Hause wird am liebsten gegessen. Rund 83 Prozent aller Speisen und 79 Prozent aller Getränke konsumieren die Bayern dort. Von allen Mahlzeiten werden Frühstück und Abendessen am häufigsten daheim eingenommen. Wiederum 60 Prozent aller Personen, die ein Frühstück zu sich nehmen, bevorzugen die Klassiker: die belegte Semmel oder eine Brezn. Brezn und Co. sind mit 140 Gramm pro Tag auch auf Platz 2 der mengenmäßig am meisten verzehrten Gerichte in Bayern. Spitzenreiter sind Gemüse-, Nudel- und Kartoffelgerichte mit 153 Gramm. Fleischgerichte mit 114 Gramm pro Tag belegen Platz 3. Pflanzliche Lebensmittel sind in Bayern also gut vertreten. Unter den Top-Fünf sind außerdem noch Salate mit 67 Gramm und Obst mit 64 Gramm pro Tag zu finden. Süßigkeiten sowie salzige Snacks verzehren die Bayern pro Tag dagegen deutlich weniger.

"Die Erhebung zeigt uns eindeutig, die Bayern schätzen die Vielfalt beim Essen. Das garantiert eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Weißwurst und Leberkäs sind gut, aber Bayern ist halt weit mehr. Wir wollen erreichen, dass die Verbraucher für ihre tägliche Mahlzeiten regionale Produkte konsumieren. Damit ernähren sie sich nicht nur gut und gesund, sondern unterstützen auch unsere Bäuerinnen und Bauern und nehmen mit kurzen Transportwegen Rücksicht auf unser Klima", sagte Ministerin Kaniber.

Die Zusammenstellung der Erhebungsergebnisse kann unter folgender Internetadresse abgerufen werden: