Wald und Forstwirtschaft

Nachhaltige Forstwirtschaft ist eine unabdingbare Voraussetzung für den Erhalt des Lebensraums Wald und die künftige Leistungsfähigkeit der vielseitigen "Produktionsstätte Wald".

Bayerische Waldbesitzer und Forstbetriebe leisten einen wichtigen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Urproduktion. Gleichzeitig erbringen sie vielfältige "kostenlose" Leistungen für die Gesellschaft.
Finanzielle Förderung und Beratung der Waldbesitzer sowie begleitende forstliche Forschung und Entwicklung tragen ihren Teil dazu bei, die Risiken des zu erwartenden Klimawandels für unsere Wälder abzumildern und so einen Beitrag zum vorbeugenden Klimaschutz zu leisten. Darüber hinaus spielt die Wertschöpfungskette Holz des Wirtschaftszweigs Forst und Holz eine tragende wirtschafts-, gesellschafts- und umweltpolitische Rolle im ländlichen Raum.

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Aktuelles

Christbaum aus der Region – nachhaltig und frisch
Bayerische Christbaumsaison eröffnet

Kaniber und Herrmann sägen an einem Christbaum

Forstministerin Michaela Kaniber und Staatsminister Dr. Florian Herrmann eröffneten am 22. November offiziell die bayerische Christbaumsaison in Mauern im nördlichen Landkreis Freising. Schon heute stammen 80 Prozent der in Bayern verkauften Christbäume aus dem Freistaat. Bäume, die aus der Region kommen, haben keine langen Transportwege hinter sich. Sie werden frisch geschnitten und sind gut für die Umwelt. Christbäume aus Bayern sind durch eine goldrote Banderole mit der Aufschrift "Bayerischer Christbaum" des Vereins Bayerische Christbaumanbauer gut zu erkennen.  Mehr

Baumarten-Steckbrief
Rotbuche (Fagus sylvatica)

Blick am Stamm entlang in die Buchenkrone

© Gero Brehm

Die Rotbuche beherrscht die natürlichen Waldgesellschaften in Mitteleuropa und gilt als die Mutter des Waldes. Zudem gehört sie zu den wirtschaftlich bedeutendsten Laubhölzern Mitteleuropas. Das bayerische Klima ist aktuell optimal für die Rotbuche. Hier ist sie der häufigste Laubbaum. Die Rotbuche ist sehr gut an wechselnde Umweltbedingungen angepasst. So kann sie in den meisten Regionen auch in Zukunft für den Anbau empfohlen werden.  Mehr

Rotbuche - Digitaler Baumexperte (Waldbesitzer-Portal) Externer Link

Holzbau trifft Walderben
Neubau am Walderlebniszentrum Scherfeld eröffnet

(v. l.): WEZ-Leiter Andreas Müller, den Präsidenten des Bayerischen Waldbesitzerverbands Josef Ziegler, Ministerin Michaela Kaniber, MdL Tanja Schorer-Dremel und den Bereichsleiter Forsten am AELF Ingolstadt, Peter Birkholz.

Mit einem Festakt hat Forstministerin Michaela Kaniber das in Holzbauweise errichtete Gebäude am Walderlebniszentrum Schernfeld eröffnet und die Bedeutung der Waldpädagogik in Bayern herausgestellt. Die Waldpädagogik ist seit mehr als 20 Jahren fester Bestandteil im Schernfelder Forst. Mit dem neuen Gebäude inmitten des Naturparks Altmühltal wird diese wichtige Bildungsarbeit deutlich gestärkt. Schwerpunkt der waldpädagogischen Einrichtung sind individuelle Waldführungen für Kinder und Jugendliche, aber auch für interessierte Erwachsene, Familien und Senioren.  Mehr

Beitrag zum klimaresistenten Waldumbau
1.000 Heimatbaumpatenschaften - erste Bäume gepflanzt

Zwei Hände sind zu einer Schale gefort und darin befinden sich Sämline von Eiche, Buche und Tanne

Über 5.800 Fragebögen sind bei der bayernweiten Umfrage "Heimatspiegel Bayern 2022" im Frühjahr eingegangen. Die ersten 1.000 Teilnehmenden erhielten je eine Baumpatenschaft als Dankeschön fürs Mitmachen. "Bayerns Bürgerinnen und Bürger sind sich unserer Verantwortung für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen bewusst und wollen aktiv mitwirken“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Pflanzung der ersten von 500 Tannen gemeinsam mit Forstministerin Michaela Kaniber und dem Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer.  Mehr

Drei neue Naturwälder ausgewiesen
Naturwälder - Grünes Netzwerk in Bayern nun vollständig

Ministerpräsident Söder mit Forstministerin Kaniber und Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumayer stehen an zwei Schilder zum Naturwald

Ministerpräsident Markus Söder hat gemeinsam mit Staatsministerin Michaela Kaniber das Naturwald-Netzwerk im bayerischen Staatswald komplettiert und abgeschlossen. Mehr als 83.000 Hektar naturnahe, ökologisch besonders wertvoll Staatswälder in ganz Bayern entwickeln sich auf Dauer ohne lenkenden Einfluss des Menschen - eine Fläche gut 10-mal so groß wie der Chiemsee.
In Verbindung mit den nachhaltig und naturnah bewirtschafteten Wäldern trägt das grüne Netzwerk dazu bei, die Artenvielfalt und den Verbund von Lebensräumen im gesamten Wald Bayerns zu erhalten oder zu verbessern.  Mehr

Schwerpunkte

Themenportale und externe Angebote

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