Pressemitteilung
Mit kreativen Projekten die regionale Identität stärken – Staatliche Förderung für ländliche Entwicklung

(22. November 2021) München - Ganz gleich, ob ein „Bücherheisla“ oder ein Pavillon mit Infos zu regionalen Lebensmitteln unter dem Motto „Derf’s a weng mehr sei?“ – schon an den Namen vieler kleiner Projekte im ländlichen Raum kann man erkennen, wie sie die regionale Identität stärken. Solche kleinen Vorhaben werden auch im kommenden Jahr wieder gefördert. Wie die für die ländliche Entwicklung zuständige Agrarministerin Michaela Kaniber in München mitteilte, können sie einerseits wieder durch das sogenannte „Regionalbudget“ gefördert werden, zudem gibt es ab 2022 Geld aus einem neuen „Verfügungsrahmen Ökoprojekte“. „Gerade solche kleine Projekte unterstreichen die Besonderheiten und die Individualität der jeweiligen Region. Sie werden von engagierten Bürgerinnen und Bürgern im ländlichen Raum getragen. Wir wollen mit den beiden Fördertöpfen diesen Einsatz für die Heimat unterstützen. Ich freue mich auch 2022 auf viele spannende und innovative Projekte“, sagte die Ministerin.

Das Regionalbudget steht wieder für alle Zusammenschlüsse der Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE) zur Verfügung. Die kommunalen Allianzen können sich ab sofort für die Förderung im kommenden Jahr bewerben. In diesem Jahr wurden für 106 Zusammenschlüsse der Integrierten Ländlichen Entwicklung Zuwendungen in Höhe von mehr als 9,5 Millionen Euro für die Umsetzung von weit über 1.000 Kleinprojekten bewilligt. Mit dem „Verfügungsrahmen Ökoprojekte“ steht im kommenden Jahr erstmalig ein vergleichbares Instrument für die 27 bayerischen Öko-Modellregionen bereit. Damit können gezielt Kleinprojekte umgesetzt werden, die die regionale Bioland- und Ernährungswirtschaft und bio-regionale Wirtschaftskreisläufe stärken. Anträge für beide Fördertöpfe müssen bis 31. Dezember 2021 beim zuständigen Amt für Ländliche Entwicklung gestellt werden. Über die Förderung der einzelnen Kleinprojekte entscheiden die Regionen dann in eigener Verantwortung. Weitere Infos dazu gibt es auch unter www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser.