Wald und Forstwirtschaft

Nachhaltige Forstwirtschaft ist eine unabdingbare Voraussetzung für den Erhalt des Lebensraums Wald und die künftige Leistungsfähigkeit der vielseitigen "Produktionsstätte Wald".

Bayerische Waldbesitzer und Forstbetriebe leisten einen wichtigen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Urproduktion. Gleichzeitig erbringen sie vielfältige "kostenlose" Leistungen für die Gesellschaft.
Finanzielle Förderung und Beratung der Waldbesitzer sowie begleitende forstliche Forschung und Entwicklung tragen ihren Teil dazu bei, die Risiken des zu erwartenden Klimawandels für unsere Wälder abzumildern und so einen Beitrag zum vorbeugenden Klimaschutz zu leisten. Darüber hinaus spielt die Wertschöpfungskette Holz des Wirtschaftszweigs Forst und Holz eine tragende wirtschafts-, gesellschafts- und umweltpolitische Rolle im ländlichen Raum.

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Aktuelles

Trockenheit setzt Bayerns Wäldern zu
Waldzustandsbericht 2022 veröffentlicht

Schriftzug "Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2022" auf blauem Grund mit Waldbild im Hintergrund.

Bayerns Wälder leiden weiter stark unter Trockenheit und Klimastress. Das ist nach den Worten von Forstministerin Michaela Kaniber das Kernergebnis des aktuellen Waldzustandsberichts. Demnach sind zwar die durchschnittlichen Nadel- und Blattverluste der Waldbäume von 26 (in 2021) auf 23,8 Prozent heuer leicht zurückgegangen, im langjährigen Vergleich ist der Wert allerdings immer noch auf einem sehr hohen Niveau.  Mehr

Passende Bäume für den Zukunftswald
Herkunfts- und Verwendungsempfehlungen vorgestellt

Junge Eiche, die vor Verbiss und Fegeschäden durch einen Drahtzaun geschützt wird.

© Carina Schwab

Waldministerin Michaela Kaniber hat mit den neuen Herkunfts- und Verwendungsempfehlungen der Bayerischen Forstverwaltung eine wichtige Entscheidungshilfe für den Aufbau klimafester Zukunftswälder veröffentlicht. Denn nicht nur die Wahl der richtigen Baumarten, sondern auch deren "Herkunft" entscheidet maßgeblich über die Frage, ob Bayerns Wälder die Klimakrise meistern werden. Die neuen Verwendungs- und Herkunftsempfehlungen wurden auf Grundlage internationaler Forschungen am Amt für Waldgenetik in Teisendorf erarbeitet.  Mehr

Grünes Licht aus Brüssel
Bayern kann seine Förderung für Waldbesitzende weiter ausbauen

Blick in den Wald mit Moos bewachsenen Laubbaum und jungen Nadelbäumen im HIntergrund

© Konrad Wallner / StMELF

Bayerns Einsatz in Brüssel war erfolgreich. Die EU-Kommission hat den Weg frei gemacht für eine bessere Unterstützung der Selbsthilfeeinrichtungen von Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern. Jetzt kann der Freistaat die bayernweit rund 130 anerkannten Zusammenschlüssen der Waldbesitzenden finanziell stärker fördern.  Mehr

4. Qualifikationsebene
Bewerbungszeitraum für Vorbereitungsdienst beginnt

Ein junger Förster und einen junge Försterin mit Klemmbrett im Wald. (Foto: StMELF)

Ab sofort können sich Absolventinnen und Absolventen eines forstlichen Bachelor- oder Masterstudiums bis 10. Februar 2023 für den forstlichen Vorbereitungsdienst für die vierte Qualifikationsebene online bewerben. Alle Informationen sowie den Link zum Bewerberportal finden Sie hier.  Mehr

Bewerbung Forstdienst - vierte Qualifikationsebene

Schreinerpreis 2022
Preisverleihung: Wettbewerb "Mal Home - mal Office"

v. l.: Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern Franz Xaver Peteranderl, Dr. Christian Wenzler, Hauptgeschäftsführer des Fachverbands Schreinerhandwerk Bayern Dr. Christian Wenzler, Manuel und Konrad Schlund (Schreinerwerkstätte Schlund), Hans Aumüller (Schreinerei Hans Aumüller), Johannes Müller (Schreinerei-Werkstätte Müller), Johannes Aumüller (Schreinerei Hans Aumüller), Joseph Müller (Schreinerei-Werkstätte Müller), Sarah Biermeier (Schreinerei Rudolf Bachhuber GmbH & Co. KG), Amtschef Hubert Bittlmayer, Präsident des Bayerischen Schreinerhandwerks Bernhard Daxenberger.

Für ihre hervorragenden Leistungen im Schreinerwettbewerb wurden zehn bayerische Innungsschreinerinnen und -schreiner geehrt: Auf der Messe Heim+Handwerk zeichneten der Amtschef des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hubert Bittlmayer, und der Präsident des Bayerischen Schreinerhandwerks, Bernhard Daxenberger, die Sieger mit dem Schreinerpreis aus.  Mehr

Baumarten-Steckbrief
Roteiche (Quercus rubra)

Roteiche in herbstlicher Färbung

© Gregor Aas

Die Roteiche ist die häufigste alternative Laubbaumart in Deutschland. Sie stammt aus Nordamerika und wächst auf sehr vielen Standorten. Im Vergleich zu den heimischen Eichen wächst sie schneller hat aber schlechtere Qualitäten. Bisher hat die Art weniger Waldschutzprobleme als die heimischen Eichenarten. 

Roteiche - Digitaler Baumexperte (Waldbesitzer-Portal) Externer Link

Schwerpunkte

Themenportale und externe Angebote

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