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Schadensausgleich

Ausgleich von Schäden in der Landwirtschaft, Binnenfischerei und Aquakultur

Hochwasser - Foto: WSV.de - Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt

Überschwemmung am Main
Foto: WSV.de - Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt

Mit der "Richtlinie zum teilweisen Ausgleich von Schäden in der Landwirtschaft, Binnenfischerei und Aquakultur" steht ein Nachfolgeprogramm zur früheren "Notstandsbeihilfe" zur Verfügung.

Das Programm - kurz "Schadensausgleich" genannt - deckt neben Hilfen bei außergewöhnlichen betrieblichen Schadenereignissen auch die zunehmenden besonderen Schadensereignisse bei Naturkatastrophen und widrigen Witterungsverhältnissen ab.

Die aktuelle Richtlinie befindet sich gerade in der Überarbeitung, daher ist eine Antragstellung aktuell nicht möglich.
Mit der Richtlinie zum Schadensausgleich ist die grundsätzliche Pflicht zur Risikovorsorge (z. B. durch am Markt befindliche Versicherungen) verbunden. Seit dem 1. Juli 2019 werden keine Zahlungen mehr gewährt, wenn sich die Geschädigten gegen das Schadereignis hätten versichern können, dies aber nicht getan haben.

Härtefondsrichtlinien

Kommt es durch Naturkatastrophen zu Notständen, können im Rahmen von Finanzhilfeaktionen vom Freistaat Bayern auch für die Landwirtschaft finanzielle Beihilfen über die Kreisverwaltungsbehörden gewährt werden. Voraussetzung ist, dass Geschädigte in eine existenzbedrohende Lage gekommen sind. Diese Beihilfen werden nach Maßgabe der "Richtlinie über einen Härtefonds zur Gewährung finanzieller Hilfen bei Notständen durch Elementarereignisse (Härtefondsrichtlinie – HFR)" gemäß Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen gewährt.
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