StMELF Pressemitteilungen 2026

Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus

Aktualisiert am: 10.08.2026
Drucken

(9. August 2026) München – Ob Frühstück auf dem Bauernhof, selbst gebackener Kuchen im Hofcafé oder regionale Spezialitäten direkt vom Erzeuger: Die Bauernhofgastronomie verbindet Landwirtschaft, Genuss und Gastfreundschaft auf besondere Weise. Sie schafft zusätzliche Einkommensmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe, stärkt die regionale Wertschöpfung und macht Bayern als Tourismusland noch attraktiver. Erst kürzlich wurde beim ersten Bayerischen Tag der Bauernhofgastronomie deutlich, wie viel Potenzial in der Verbindung von Landwirtschaft und Gastronomie steckt. Bauernhofgastronomen, Landwirtinnen und Landwirte sowie Netzwerkpartner diskutierten über nachhaltige Produktion, digitale Innovationen und kreative Vermarktungskonzepte.

Mehr

(9. August 2026) München – Weniger Niederschlag, längere Hitzeperioden und immer häufigere Wetterextreme verändern die Land- und Forstwirtschaft in Bayern nachhaltig. Während Trockenheit vielerorts bereits zur Daueraufgabe geworden ist, arbeitet der Freistaat längst an den Lösungen. Im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus entwickeln die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, das Amt für Waldgenetik sowie die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau gemeinsam mit Betrieben aus der Praxis neue Wege für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser und die Anpassung an den Klimawandel.

Mehr

(7. August 2026) München – Braune Wiesen und Weiden, verkümmerte Maisbestände: Die anhaltende Dürre führt in ganz Bayern zu Engpässen bei der Grundfuttererzeugung für die Tierhaltung. Auch Bio-Betriebe sind davon betroffen. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) hat deshalb die mangelhafte Versorgungslage aufgrund der diesjährigen Dürre als Katastrophenfall im Sinne des europäischen Öko-Rechts anerkannt. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Ausnahmen für den Einsatz nichtökologischer Futtermittel in Biobetrieben gewährt werden dürfen. Die Ausnahmen werden nur für den Zukauf von Rau- und Feldfutter (etwa Heu oder Silage) gewährt, nicht aber für Kraftfuttermittel, die auch weiterhin ausschließlich aus ökologischer Produktion stammen müssen.

Mehr

(7. August 2026) München - Die zweite Borkenkäfer-Generation steht in den Startlöchern. Forstministerin Kaniber ruft deshalb alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer auf, ihre Bestände jetzt besonders aufmerksam zu kontrollieren: "Die anhaltende Hitze und Trockenheit setzen viele Fichten unter Stress und machen sie anfällig für den Borkenkäfer. Jetzt entscheidet sich, ob wir neue Schäden frühzeitig verhindern können." Besonders gefährdet sind derzeit das südliche Schwaben, das tertiäre Hügelland entlang der Donau sowie das westliche Unterfranken. Dort erwartet die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft den Ausflug der zweiten Borkenkäfergeneration bereits in den kommenden Tagen. In den übrigen Regionen Bayerns wird er spätestens in der zweiten Augusthälfte einsetzen.

Mehr

(7. August 2026) München – Während in ganz Deutschland über die Folgen der anhaltenden Trockenheit diskutiert wird, geht Bayern bereits konkrete Lösungen an. Mit dem Aktionsprogramm „Schwammregionen in Bayern“ entwickelt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus gemeinsam mit Kommunen, der Land- und Forstwirtschaft sowie vielen weiteren Partnern Maßnahmen, um Regenwasser künftig dort zu halten, wo es fällt – in Böden, Wäldern, Wiesen und Gewässern, statt es ungenutzt abfließen zu lassen. So entstehen widerstandsfähige Landschaften, die Trockenheit ebenso besser verkraften wie Starkregen.

Mehr

(5. August 2026) Lenggries/München Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat bei der 79. Hauptalmbegehung in Lenggries eine schnelle und praxistaugliche Umsetzung des neuen Wolfsmanagements gefordert. Der Bund habe mit der Aufnahme des Wolfs als jagdbare Art in das Bundesjagdgesetz die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Jetzt müsse die zuständige oberste Jagdbehörde in Bayern die neuen Möglichkeiten konsequent nutzen. Die Landwirtschaftsverwaltung unterstützt mit fachlicher Expertise.

Mehr

(4. August 2026) München - Wenn am ersten Dienstag im August Gärtnerinnen und Gärtner, Floristinnen und Floristen durch die Münchner Innenstadt ziehen, wird eine der ältesten Traditionen Bayerns lebendig: Der Gärtnerjahrtag erinnert an ein Gelübde der Münchner Gärtnerzunft aus dem 14. Jahrhundert. Bis heute verbindet er gelebtes Brauchtum, starken Zusammenhalt und die tiefe Verbundenheit der Menschen mit der Natur. Auch in diesem Jahr nahm Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber an den Feierlichkeiten teil.

Mehr

(1. August 2026) Hahnbach - 30 Jahre zielführende Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg, zahlreiche innovative Projekte und zuletzt die Auszeichnung mit dem Europäischen Dorferneuerungspreis in Silber: Die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach (AOVE) in der Oberpfalz, hat sich zu einem Vorzeigemodell für den ländlichen Raum entwickelt. "Der Zusammenschluss war eine der ersten gemeindeübergreifenden Arbeitsgemeinschaften dieser Art in Bayern. Sie hat sich auf den Weg gemacht und dabei Maßstäbe gesetzt: Mit ihren innovativen Projekten und ihrem starken Miteinander ist sie heute ein Vorbild weit über die Region hinaus", teilte die krankheitsbedingt abwesende Staatsministerin Michaela Kaniber in einer schriftlichen Erklärung anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeit in Hahnbach mit.

Mehr