(19. Februar 2026) München – Inspiration, Information und jede Menge Ausrüstung für Reisen und Freizeitaktivitäten: Das bietet auch die 55. Auflage der Reise- und Freizeitmesse f.re.e. Bis Sonntag (22.2., 18 Uhr) lockt sie Urlaubsfans aus nah und fern nach München. Tourismusministerin Michaela Kaniber nutzte die Gelegenheit für einen Rundgang und Gespräche mit verschiedenen Reise- und Ausrüstungsanbietern. "Die f.re.e bringt Menschen zusammen: Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland können hier bei unseren Anbietern neue Reiseideen sammeln. Außerdem lassen sich verschiedene Abenteuer erleben, beispielsweise auf und unter Wasser, aber auch auf dem Radlsattel oder am Kletterturm. Das und vieles mehr macht die Messe zu einem besonderen Treffpunkt für die ganze Familie", so Ministerin Kaniber. Abgesehen davon, dass die f.re.e als wichtiger Treffpunkt der Branche gilt, ist sie Stimmungsbarometer für die kommende Reisesaison. "Die f.re.e ist wie ein Schaufenster für die große Vielfalt an Urlaubs- und Freizeitangeboten, von bayerischen Sehnsuchtsorten bis zu internationalen Reisezielen. Hier werden Perspektiven ausgetauscht und Zukunftstrends frühzeitig erkannt", sagte die Ministerin. An die Betreiber zweier bayerischer Bergbahnen – die Fürstlich Hohenzollerische Arberbergbahn und die Hörnle-Schwebebahn – überreichte Tourismusministerin Kaniber im Zuge des Messebesuchs Förderurkunden. Die Hörnle-Schwebebahn ist ein Urgestein unter den bayerischen Seilbahnen: Seit 1954 in Betrieb, ist sie die älteste Doppel-Sesselbahn Bayerns und die zweitlängste Sesselbahn Deutschland. Alleinstellungsmerkmal sind ihre schwenkbaren Sessel, die ohne Gäste abgeklappt bleiben. Mit den Fördergeldern in Höhe von rund 800.000 Euro wird sichergestellt, dass bei Sanierungsmaßnahmen der nostalgische Charme der Bahn erhalten bleibt, gleichzeitig aber die Sicherheitsstandards auf den neusten Stand der Technik gebracht werden. Auch ein barrierefreier Ausstieg wird dadurch möglich. Dazu Staatsministerin Kaniber: "Dieses Projekt zeigt, dass das Erhalten bayerischer Seilbahnen viele Gesichter hat und nicht nur Neu- oder Ausbau bedeutet". Das Fürstenhaus Hohenzollern-Sigmaringen erhält die Förderung, weil es seit Generationen in eigener Hand am Großen Arber, dem "König des Bayerischen Waldes", die Arberbergbahn betreibt. Staatsministerin Kaniber lobte die vielfältigen Anlagen, die sowohl im Winter als auch im Sommer ein breitgefächertes Angebot für Skifahrer, Biker und Wanderer darstellen. "Die Arber-Bergbahn ist ein beispielhaftes förderwürdiges Modell für den ganzjährigen Betrieb im bayerischen Wald", erläuterte die Ministerin bei der Übergabe der Förderurkunde. Der Förderbetrag in Höhe von 500.000 Euro wird vom Betreiber für Sanierungsmaßnahmen verwendet, die maßgeblich die Sommernutzung stärken. "Das ist für Seilbahnen in Mittelgebirgslagen angesichts der abnehmenden Schneesicherheit sehr wichtig", so Ministerin Kaniber. Die f.re.e hat ihre Tore noch bis zum 22. Februar 2026 geöffnet. In acht Hallen der Messe München präsentieren sich rund 900 Ausstellern aus mehr als 50 Ländern den Besuchern. Ob Fahrradtouren, Caravaning und Camping oder Wassersport – das Angebot ist breit gefächert und bietet für unterschiedlichste Interessen und Altersgruppen passende Inspiration.
Das Bild zeigt Tourismusministerin Michaela Kaniber mit Birgit Priesnitz, Geschäftsführerin Verband Deutscher Seilbahnen, Frank Peters, Geschäftsführer der Hörnle-Schwebebahn sowie Simon Bauer, Geschäftsführer Ammergau Alpen GmbH.
Das Bild zeigt Tourismusministerin Michaela Kaniber gemeinsam mit Thomas Eckl, Betriebsleiter der Arber-Bergbahn, Prinz Aloys von Hohenzollern von der Betreiberfamilie sowie Birgit Priesnitz, Geschäftsführerin Verband Deutscher Seilbahnen.


