Solider Agrarhaushalt trotz angespannter Rahmenbedingungen – Kaniber: "Wir stärken die Regionen, die Bayern tragen"

Aktualisiert am: 16.03.2026
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(16. März 2026) München – Bayern setzt auch in wirtschaftlich und finanziell herausfordernden Zeiten ein starkes Zeichen für die Land- und Forstwirtschaft, das Ernährungshandwerk, den Tourismus und die ländlichen Räume. Im Doppelhaushalt 2026/2027 stehen dafür 1,89 Milliarden Euro für 2026 und 1,9 Milliarden Euro für 2027 bereit. Diese Mittel sichern zentrale Zukunftsaufgaben und stärken die ländlichen Regionen, in denen der Großteil der bayerischen Bevölkerung lebt. "Wir stärken unsere Höfe, unsere Regionen und unser Ernährungshandwerk auch unter erschwerten Rahmenbedingungen. Die ländlichen Räume bleiben das Fundament Bayerns – und dafür setzen wir klare Prioritäten", sagte Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber im Nachgang zur heutigen Sitzung des Haushaltsausschusses im Landtag. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Dorferneuerung. Der neue Doppelhaushalt stellt dafür insgesamt 45 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes bereit. Damit unterstützt der Freistaat lebendige Ortskerne, attraktive Gemeinden und einen vitalen ländlichen Raum. Zehn Millionen Euro fließen in Zukunftsinvestitionen bei den Bayerischen Staatsgütern. Diese Mittel schaffen moderne Rahmenbedingungen und verknüpfen Praxis und Wissenschaft noch enger miteinander. "Damit ist der Agrarhaushalt zukunftsfähig und verantwortungsvoll", so die Ministerin. Der Haushalt trägt insgesamt zur Haushaltsstabilität Bayerns bei. Maßgeblich für diesem Haushalt war es, die finanziellen Realitäten nicht aus den Augen zu verlieren. "Ein ausgeglichener Haushalt ist kein Selbstzweck. Er gehört zu einer verantwortungsvollen Politik. Wer heute Maß hält, schafft die Spielräume für morgen. Mit diesem Haushaltsentwurf gelingt uns genau das", so Kaniber abschließend.