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RSS-Feed Pressemitteilungen des StMELF

Immer aktuell informiert über die Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

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Ländliche Entwicklung
Ein starker Partner für einen starken Raum

Bayerns ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen, die denen der Städte nicht gleichen, aber gleichwertig sind.

Dafür steht der Freistaat Bayern den Bürgern und Kommunen durch Ländliche Entwicklung zur Seite, um Dörfer, Landschaften und Regionen zu stärken. Vor Ort werden die Projekte von den sieben Ämtern für Ländliche Entwicklung begleitet. Sie betreuen in über 1000 Gemeinden über 2100 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für 1 Mio. Bürger. Hinzu kommen über 100 Integrierte Ländliche Entwicklungen zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

Ressourcenschutz
Fachtagung „Das Klima ändert sich – was tun?“ am 1. Juni 2017 in Bad Windsheim

Der Krumbach beim 20-jährigen Hochwasser mit überfluteten Bereichen

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Mit einer Zunahme von extremen Wettereignissen wie Starkregen oder Trockenperioden macht er sich auch bei uns deutlich bemerkbar. Dies erfordert eine klimagerechte Landschaftsgestaltung, um gegen Überflutungen und Dürre besser gewappnet zu sein. Es gilt, den Klimaschutz zu intensivieren.  Mehr

Dorferneuerung
Dorferneuerung wird weiter gestärkt

Verkaufssituation an der Ladentheke zwischen Verkäuferin und kleinem Jungen

In der Dorferneuerung können nun erstmals Kleinstunternehmen gefördert werden, wenn sie Investitionen zur Sicherung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung tätigen. Dies hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner anlässlich des Inkrafttretens der aktuellen Dorferneuerungsrichtlinien zum 1. Februar 2017 festgestellt.  Mehr

Initiative "boden:ständig"
Boden- und Gewässerschutz voranbringen

Minister Brunner mit Bürgermeisterin Maier und BBV-Bezirkspräsident Enderle

Minister Helmut Brunner will Bayerns Landschaften wetterfester machen und Nährstoffeinträge in Bäche und Seen verringern. "Die Abschwemmung von Ackerboden durch die immer häufiger auftretenden Starkregen ist eine Gefahr für Bodenfruchtbarkeit und Gewässerqualität", sagte Brunner am 13. Februar in München.  Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
100. Gemeindeallianz Bayerns im Landkreis Passau gestartet

Landwirtschaftsminister Brunner unterzeichnet die Gründungsurkunde.

In Bayern gibt es jetzt 100 kommunale Allianzen, die über Gemeindegrenzen hinweg ihre Heimat gemeinsam gestalten. Jüngstes Gemeindebündnis ist die am 22. Dezember gegründete Integrierte Ländliche Entwicklung „An Rott und Inn“. Insgesamt nutzen nun rund 800 bayerische Gemeinden die Vorteile der interkommunalen Zusammenarbeit  Mehr

Dorferneuerung und Soziales
Gesundheits- und Pflegezentrum Waldthurn – auch im Alter in der Dorfmitte leben

Ein Straßenzug mit fünf zweigeschossigen Gebäuden. Das erste hat Schleppgauben, das vierte steht giebelständig zur Straße.

Alte und pflegebedürftige Menschen, die nicht mehr zu Hause leben konnten, mussten bisher wegen fehlender Einrichtungen ihren Heimatort verlassen. Jetzt haben sie im neuen Gesundheits- und Pflegezentrum Waldthurn die Möglichkeit, sogar in der Ortsmitte. Minister Brunner zeichnete das Projekt der Dorferneuerung mit dem Staatspreis 2016 aus.  Mehr

Weitere Beiträge

Planen mit System
Mit dem Vitalitäts-Check die Situation in Dörfern und Gemeinden analysieren und die Innenentwicklung planen

Titel des Leitfadens Vitalitäts-Check - Das Analyseinstrument zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden

Die aktualisierte Version des Vitalitäts-Checks steht zum download bereit. Der Vitalitäts-Check erfasst und bewertet die bauliche, funktionale und soziale Situation in Dörfern und Gemeinden. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Planungen in Dorferneuerungen, Gemeindeentwicklungen und Integrierten Ländlichen Entwicklungen.  Mehr

Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadtlauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Erfahren Sie von Bürgermeister Friedel Heckenlauer, wie nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert.  Mehr

Naturschutz und Landschaftspflege
UN-Umweltpreis für Flurneuordnung Aitrachaue

Gruppenfoto Minister mit vier Projektverantwortlichen, die Urkunden halten.

Als "Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt" zeichneten die Vereinten Nationen die Flurneuordnung Aitrachaue (Lkr. Straubing-Bogen) aus. "Hier zeigt sich, was Flurneuordnung und Bodenmanagement für die Artenvielfalt leisten. Der Preis würdigt die Verdienste für biologische Vielfalt in unserer Heimat“, so Minister Brunner.   Mehr

Boden- und Gewässerschutz
Deutscher Landschaftspflegepreis 2016 für Initiative boden:ständig

Logo: Braun, grün und blau angelegte Schnittflächen von zwei Kreisen; darunter in gleicher Farbstruktur Schriftzug boden:ständig

Das Projekt „boden:ständig im Landkreis Kelheim“ wurde für seinen innovativen Projektansatz im Boden- und Gewässerschutz ausgezeichnet. „Ich freue mich, dass der Landschaftspflegeverband Kelheim in diesem Projekt unser Partner ist. Die Auszeichnung bestätigt unseren bayerischen Weg des kooperativen Boden- und Gewässerschutzes“, so Minister Brunner.  Mehr

Integrierte Ländliche Entwicklung
Nachhaltige Integration von Flüchtlingen in ländlichen Gebieten

Staatsminister Brunner Mitte mit Landrat Schneider (Lkr. Haßberge) links und Bürgermeister Borst (Stadt Hofheim in Unterfranken) rechts

Über gute interkommunale Strukturen bei der Betreuung und Integration von Flüchtlingen, das enorme Engagement und die vielfältigen Aktivitäten der Menschen zur Bewältigung dieser neuen Herausforderung hat sich Minister Brunner in der Gemeinde-Allianz Hofheimer Land informiert. Leerstandmanagement und Nachbarschaftshilfe sowie Jobbörse der Allianz leisten wertvolle Hilfestellung.  Mehr

Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.  

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren. 

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam. 

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung. 

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung
Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:
  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch

Vorlesefunktion

  • Vorlesefunktion Readspeaker