Buchenwald mit Totholz (© Stephan Thierfelder)

Waldnaturschutz
Naturwälder – Bayerns wilde Waldnatur

Naturwälder erfüllen den Wunsch nach wilder Waldnatur, nach ungestörten, alten, artenreichen Wäldern, mit stehendem und liegendem Totholz, reich an Biotopbäumen. Naturwälder sind Wald-Juwelen, oft nur eine Radtour entfernt. Die Bayerische Forstverwaltung setzt den Schutz der Flächen um und macht gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten die Wälder für die Bürgerinnen und Bürger behutsam und nachhaltig erlebbar: Um zu beobachten, zu entdecken, zu lernen und zu genießen. Bayerns alte und wilde Wälder sollen sich als Hotspots der biologischen Vielfalt ungestört weiter entwickeln. Naturwälder knüpfen ein grünes Netzwerk der schönsten Wälder Bayerns, um sie zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren.

Denn Wälder prägen unsere bayerische Heimat seit jeher und auf großer Fläche. Sie gehören zu unseren naturnähesten Lebensräumen und sind Rückzugsort für eine Vielzahl von Tieren, Pflanzen und Pilzen. Wälder sind vielfältig, speichern CO2, schützen an Steilhängen vor Steinschlag und Muren und spenden sauberes Trinkwasser. Gleichzeitig wächst der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach Erholung und Erleben der heimischen Waldnatur, zum Beispiel beim Familienausflug am Wochenende oder beim Spaziergang am Feierabend.

Pressemitteilung
5.000 Hektar Naturwälder für Bayern

Pressefoto: Forstministerin Michaela Kaniber im Wald (Foto: StMELF)

Forstministerin Michaela Kaniber will vier weitere größere staatliche Waldgebiete Bayerns als Naturwälder ausweisen und damit dauerhaft unter Schutz stellen: Drei ökologisch besonders wertvolle Buchen-Mischwälder im Steigerwald, auf der Fränkischen Platte bei Würzburg und der Frankenalb bei Kelheim sowie weite Teile der Isar-Auwälder zwischen München und Landshut – insgesamt fast 5.000 Hektar. Sie werden ab sofort nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt.  Mehr

Entdecken Sie die ersten Naturwälder in Bayern