Waldschutz

Ob Sturm, Hitze oder Borkenkäfer: In Zeiten des Klimawandels stehen Wald und Forstwirtschaft großen Problemen gegenüber. Ziel des modernen Waldschutzes ist es, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum zu erhalten und Gefahren frühzeitig entgegenzuwirken. Dabei steht nicht der einzelne Baum oder Schadfaktor im Mittelpunkt, sondern die umfassende ganzheitliche Betrachtung des Waldbestandes. Es ist wichtig, die Ursachen für Schäden zu verstehen und vorbeugend zu verhindern. Die prognostizierte Klimaerwärmung wird die Abwehrkraft mancher Baumarten und Waldbestände schwächen und gleichzeitig wärmeliebende Insekten, sowohl einheimische als auch neue Arten aus wärmeren Regionen, begünstigen.

Brutbild des Buchdruckers mit Larven© Tobias Hase/StMELF

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Förster schneidet die Rinde eines Fichtenstammes mit einem Messer weg und schaut hinein.© © Tobias Hase/StMELF

Zweite Borkenkäfer-Generation steht kurz vor dem Ausflug

07. August 2026 | Forstministerin Michaela Kaniber: "Jetzt intensiv Bohrmehl suchen und befallene Bäume aufarbeiten!" - Die zweite Borkenkäfer-Generation steht in den Startlöchern. Forstministerin Kaniber ruft deshalb alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer auf, ihre Bestände jetzt besonders aufmerksam zu kontrollieren. Besonders gefährdet sind derzeit das südliche Schwaben, das tertiäre Hügelland entlang der Donau sowie das westliche Unterfranken. Dort erwartet die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft den Ausflug der zweiten Borkenkäfergeneration bereits in den kommenden Tagen. In den übrigen Regionen Bayerns wird er spätestens in der zweiten Augusthälfte einsetzen.

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