Lust auf einen Beruf mit Zukunft?
Mach dich bereit für eine vielfältige Ausbildung, die dir alle Kenntnisse rund um die Produktion und Vermarktung landwirtschaftlicher Lebensmittel vermittelt. So wirst du in nur 3 Jahren Ausbildungszeit zum unverzichtbaren Profi im Stall und auf dem Feld!
Als angehender Landwirt oder zukünftige Landwirtin lernst du, wie du Nutzpflanzen anbaust und erntest, wie du Tiere betreust und pflegst, und wie du die passende Technik einsetzt, um Menschen mit vielfältigen landwirtschaftlichen Produkten zu versorgen. Außerdem erfährst du, wie du deine Produkte vermarktest und verkaufst – und wie du einen landwirtschaftlichen Betrieb unternehmerisch erfolgreich führst.
Mit deiner Freude an Natur und Technik, deinem handwerklichen Geschick und deinem unternehmerischen Denken schaffst du mit dieser Ausbildung die perfekte Grundlage, um eine blühende Zukunft zu ernten!
Die Zukunftsbauer – Berufe in der Landwirtschaft
Hör rein in unsere Podcastfolge und finde heraus, ob deine Zukunft in der Landwirtschaft liegt.
Deine Ausbildung im Überblick
Deine dreijährige Ausbildung zum Landwirt oder zur Landwirtin verbringst du im ersten Jahr in der Berufsschule (Berufsgrundschuljahr), in der du wichtige Grundkenntnisse verinnerlichst. In den folgenden zwei Jahren packst du in verschiedenen Ausbildungsbetrieben mit an und besuchst nebenbei weiterhin die Berufsschule – eine bewährte Kombination, die dich optimal auf ein Berufsleben als Landwirt oder Landwirtin vorbereitet.
Dein 1. Ausbildungsjahr verbringst du in Vollzeit an der Berufsschule – dort baust du dir grundlegendes Wissen auf.
Im 2. und 3. Ausbildungsjahr geht es dann richtig los: Jetzt darfst du die Ärmel hochkrempeln und dein Wissen in deinem Ausbildungsbetrieb in die Tat umsetzen – ob auf dem Feld oder im Stall. Normalerweise wechselst du deinen Ausbildungsbetrieb nach dem ersten Jahr, um möglichst viele Facetten des Berufes kennen zu lernen. Zusätzlich besuchst du an einem Tag pro Woche die Berufsschule und vertiefst deine Kenntnisse durch zusätzliche Lehrgänge und Schulungen, z. B. rund um Landmaschinen und Tierhaltung.
Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du deine Ausbildung verkürzen – zum Beispiel, wenn du das (Fach-)Abitur mitbringst, schon eine Berufsausbildung abgeschlossen hast oder wenn du in der Zwischenprüfung mit besonders guten Noten glänzen konntest.
Pflanzenproduktion: Von Bodenbearbeitung über die optimale Düngung bis hin zur Ernte - du packst überall mit an, um Nutzflächen effizient zu bewirtschaften, kümmerst dich um ein gesundes Pflanzenwachstum und fährst zum richtigen Zeitpunkt die Ernte ein.
Tierhaltung: Ob Rinder, Geflügel oder Schweine, ob Fleisch oder Milch - du sorgst für eine umfassende Pflege und Betreuung deiner Nutztiere und erfährst auch, wie du sie vor Krankheiten schützen kannst.
Technik: Du machst dich mit landwirtschaftlichen Maschinen vertraut und lernst, sie fachgerecht zu instand zu halten und im Bedarfsfall zu reparieren.
Planung: Du lernst, Arbeitsabläufe im Betrieb zu organisieren, und planst auch die Beschaffung von Rohstoffen, Futter- und Betriebsmitteln.
Vermarktung: Du planst und organisierst die Herstellung und Aufbereitung der Verkaufsprodukte und sorgst für die passende Vermarktung, z. B. beim Direktverkauf auf dem Markt.
Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Natürlich behältst du bei deiner Arbeit auch die Umwelt im Auge und lernst wichtige Maßnahmen zur Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft kennen.
Während der Ausbildung gibt es zwei Prüfungen. Die Zwischenprüfung ist nach der Hälfte der Ausbildungszeit. Die Abschlussprüfung ist am Ende der Ausbildung. Beide Prüfungen bestehen aus praktischen sowie mündlichen und schriftlichen Prüfungsteilen.
Familienbetriebe
Konventionelle oder Biobetriebe
Agrarhandelsunternehmen
Agrartechnik
Saatzuchtunternehmen
Direktvermarktung
Genossenschaften
Beratung und Verwaltung
Übrigens: Auch in vielen Projekten in den Bereichen Erneuerbare Energien oder Umweltschutz kannst du dein landwirtschaftliches Wissen einbringen.
Was du mitbringen solltest
Für die Ausbildung zum Landwirt oder zur Landwirtin ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die besten Chancen hast du jedoch mit der mittleren Reife und guten Noten in Naturwissenschaften, Mathe und Technik.
Interesse an Pflanzen, Natur und Tieren
körperliche Fitness und Belastbarkeit
Freude an der Arbeit in der Natur – auch bei Wind und Wetter
handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
Organisationstalent, selbstständiges Arbeiten und unternehmerisches Denken
Informationen zur Externenprüfung: Abschluss ohne Ausbildung?
Du hast bereits mehrere Jahre in der Landwirtschaft gearbeitet und möchtest deinen Abschluss auch ohne vorangegangene Ausbildung absolvieren? Mit der Externenprüfung kannst du deine Abschlussprüfung unter bestimmten Voraussetzungen nachholen.
Mehr Informationen findest du bei deiner zuständigen Regierung.Um dich auf deine Externenprüfung vorzubereiten, kannst du vorher auch die Kurse des Bildungsprogramms Landwirt (BiLa) besuchen.
Mehr InformationenMehr Informationen zu deiner Ausbildung
Überzeugt? Hier findest du mehr Infos zu deinen möglichen Ausbildungsbetrieben und Fortbildungsmöglichkeiten.
Ansprechpersonen
Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) beraten rund um die Ausbildung im Beruf Landwirt/in und betreuen Auszubildende und Ausbildungsbetriebe.
Übersicht und Kontaktdaten der ÄELFDie Regierungen, Sachgebiet 61, sind für den hoheitlichen Vollzug der Berufsbildung zuständig (z. B. Prüfungen, Ausbildungsverträge).
Kontaktdaten der Regierungen


