Agrartechnischer Assistent / Agrartechnische Assistentin: Ich analysiere Böden, nicht (nur) Daten

Geh deiner Zukunft auf den Grund: Als agrartechnischer Assistent oder agrartechnische Assistentin untersuchst du Böden, Pflanzen und Lebensmittel mit modernen Analyseverfahren – und wirst schnell zum Profi für Qualität, Umwelt und Landwirtschaft. Finde heraus, was dich in deiner Ausbildung erwartet – und werde Teil der Unersetzlichen!

Aktualisiert am: 27.07.2026
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Person hält blühende Rapsstängel in einer Hand, dahinter blühendes Rapsfeld und Traktor© Dieses Bild wurde mithilfe von KI erstellt.

Der optimale Nährboden für ein Berufsleben mit Zukunft

Als agrartechnischer Assistent oder agrartechnische Assistentin gehst du Lebensmitteln, Pflanzen und Umweltproben auf den Grund – und sorgst mit deinem Fachwissen für messbare Qualität und zuverlässige Ergebnisse.

Im Labor untersuchst du zum Beispiel Lebensmittel, Böden, Pflanzen oder Saatgut mit chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Verfahren. Du bereitest Proben vor, arbeitest mit modernen Analysegeräten und wertest die gewonnenen Daten sorgfältig aus. Je nach Schwerpunkt beschäftigst du dich dabei mit Lebensmittelanalytik, Pflanzen- und Umweltanalytik oder biotechnologischen Verfahren.

Du interessierst dich für Naturwissenschaften, arbeitest konzentriert und genau und möchtest wissen, was wirklich in einer Probe steckt? Dann bietet dir diese Ausbildung die ideale Grundlage für eine Zukunft, die dich unersetzlich macht!

Deine Ausbildung im Überblick

Dein Weg in die agrartechnische Assistenz führt dich über eine 2-jährige Kombination aus schulischer Ausbildung und Fachpraktikum. Mit der runden Mischung aus theoretischem Wissen und praktischer Mitarbeit machst du dich fit für deine Abschlussprüfung – und für ein unersetzliches Berufsleben.

Deine Ausbildung zur agrartechnischen Assistenz dauert in der Regel 2 Jahre. Sie besteht aus einer schulischen Ausbildung an der staatlichen Berufsfachschule Landsberg, die dir moderne Analyseverfahren und Methoden der Qualitätssicherung nahebringt und dich auf deine Aufgaben im Prüf- und Versuchswesen vorbereitet.

In deinem Fachpraktikum, das du in Betrieben und Einrichtungen außerhalb der Berufsfachschule verbringst, hast du die Chance, deine Kenntnisse direkt in der Praxis anzuwenden und hautnah zu erleben, wie der Arbeitsalltag in der agrartechnischen Assistenz aussieht.

In deiner Ausbildung kannst du zwischen verschiedenen Schwerpunkten wählen:
  • Lebensmittelanalytik
  • Pflanzen- und Umweltanalytik
  • Biotechnologie
In deiner Ausbildung zur agrartechnischen Assistenz kommen je nach Schwerpunkt viele spannende Aufgaben auf dich zu:
  • Du lernst, Proben von Lebensmitteln, Pflanzen, Böden und anderen Materialien fachgerecht zu entnehmen und für die Untersuchung vorzubereiten.
  • Du führst chemische, physikalische und mikrobiologische Analysen durch und arbeitest dabei mit modernen Laborgeräten.
  • Du untersuchst Lebensmittel auf ihre Inhaltsstoffe, Qualität und Sicherheit.
  • Du analysierst Pflanzen, Saatgut, Böden und Umweltproben und bewertest die gewonnenen Ergebnisse.
  • Du beschäftigst dich mit biotechnologischen Verfahren und lernst, Mikroorganismen und Zellkulturen im Labor zu untersuchen.
  • Du dokumentierst Messwerte, wertest Versuchsergebnisse aus und überprüfst, ob Qualitätsvorgaben eingehalten werden.
  • Du erfährst, worauf es bei Hygiene, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und sorgfältigem Arbeiten im Labor ankommt.
Als agrartechnische Assistentin oder agrartechnischer Assistent stehen dir vielfältige Wege und Arbeitsplätze offen – für welchen entscheidest du dich?
  • Private und staatliche Labore für Lebensmitteluntersuchungen
  • Labore milchwirtschaftlicher Betriebe und Unternehmen der Ernährungsindustrie
  • Unternehmen der Fleischwaren-, Lebensmittel- oder Futtermittelindustrie
  • Forschungseinrichtungen
  • Unternehmen der Biotechnologie
  • Labore der chemischen und pharmazeutischen Industrie
  • Saatzuchtbetriebe
    

Was du mitbringen solltest

Für die Ausbildung zur agrartechnischen Assistenz benötigst du einen mittleren Schulabschluss, z. B. die mittlere Reife oder den qualifizierten beruflichen Bildungsabschluss.

Was sonst noch wichtig ist:
  • Interesse an Biologie, Chemie und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen
  • Freude an praktischer Laborarbeit
  • Technisches Verständnis und ein sicherer Umgang mit technischen Geräten 
  • Freude an der Durchführung von Versuchen und der Auswertung von Ergebnissen
  • Selbstständiges und sorgfältiges Arbeiten
  • Hohes Hygienebewusstsein

Mehr Informationen zu deiner Ausbildung

Überzeugt? Hier findest du mehr Infos zur Berufsfachschule und, zum Fachpraktikum und deinen Fortbildungsmöglichkeiten.

Erfahre mehr über die Berufsfachschule, den Ausbildungsablauf und deine Bewerbung.

Staatliche Berufsfachschule Landsberg
  • Fachrichtung Lebensmittel-Pflanze-Umwelt
    • Schwerpunkt Lebensmittelanalytik
    • Schwerpunkt Pflanzen- und Umweltanalytik
  • Fachrichtung Biotechnologie und Lebensmittelanalytik