Landwirtschaftsmeister / Landwirtschaftsmeisterin

Landwirtschaftsmeisterinnen und -meister denken und handeln unternehmerisch, bewirtschaften den eigenen Betrieb oder sind als Führungskräfte in vor- und nachgelagerten Bereichen tätig.

Aktualisiert am: 18.04.2023
Drucken
Landwirtschaftsmeister / Landwirtschaftsmeisterinnen
  • haben umfassendes Fachwissen,
  • entscheiden und handeln,
  • haben die Befähigung, Mitarbeitende zu führen und auszubilden. 
    

Ihr Weg zur Meisterqualifizierung

  • Berufsabschlussprüfung
    
  • Berufliche Praxis mit betrieblichen Aufzeichnungen
    
  • Landwirtschaftsschule zur intensiven Vorbereitung auf die Meisterprüfung
  • Ablegen der Meisterprüfung (mehrere Prüfungsteile zu unterschiedlichen Zeitpunkten)

Produktions- und Verfahrenstechnik
  • Praktische Meisterarbeit im landwirtschaftlichen Betrieb (Arbeitsprojekt) 
    In einem Zeitraum von bis zu 12 Monaten werden für den Betrieb wichtige Produktionsverfahren im pflanzlichen oder tierischen Bereich verglichen und bewertet.
  • Schriftliche Prüfung in tierischer / pflanzlicher Produktion
Betriebs- und Unternehmensführung
  • Schriftliche Meisterarbeit über den eigenen Betrieb (Hausarbeit) 
    In einem Zeitraum von 6 Monaten wird der Betrieb analysiert und verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt und ökonomisch bewertet.
  • Betriebsbeurteilung in einem fremden Betrieb
    Eine begründete Beurteilung der Produktionstechnik und der Einkommenssituation.
Berufsausbildung und Mitarbeiterführung
  • Praktische Ausbildungssituation mit Fachgespräch
  • Schriftliche Prüfung mit Fragen zur Berufsausbildung
  • Fallstudie zur Mitarbeiterführung mit Fachgespräch

Der Antrag auf Zulassung zur Meisterprüfung wird bei der regional zuständigen Regierung gestellt. Dafür fällt eine Prüfungsgebühr von 350 € an.

Weitere Informationen