Aufruf zur Antragstellung für investive Fördermaßnahmen im Bereich zukunftsweisender Holzforschung

Büroraum im Euregon-Gebäude mit viel Glas und Holz

Der Rohstoff Holz und seine Verwendung leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Im Rahmen des Fünf-Punkte-Aktionsprogramms "Klimahäuser für Bayern" will das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) Forschung und Innovation in Bayern im Bereich des klimaschonenden Bauens mit Holz ausbauen bzw. fördern. Hierzu werden im Jahr 2022 einmalig Haushaltsmittel in Höhe von rd. 1,5 Mio. Euro für investive Fördermaßnahmen in Forschungsinfrastruktur bereitgestellt, darunter sind insbesondere (Mess- und Prüf-)Geräte und Anlagen für Forschungszwecke zu verstehen. Diese Haushaltsmittel sind bis 31.12.2023 zu verausgaben. Im geringen Umfang stehen Haushaltsmittel für Personal- und Sachkosten zur Umsetzung der investiven Fördermaßnahmen zur Verfügung. Es ist vorgesehen, ausgewählte Vorhaben insbesondere an öffentlich-rechtlichen bayerischen Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu fördern. Ein einzelnes Vorhaben sollte dabei mindestens ein Fördervolumen von 150.000 Euro aufweisen.

Die Auswahl der Vorhaben erfolgt durch ein einstufiges Antragsverfahren. Das beantragte Vorhaben muss inhaltlich mindestens eines der folgenden Themengebiete aufgreifen:

  • Innovative Laubholzbauprodukte und Laubholzverarbeitungsprozesse
  • Ressourceneffizientes Bauen mit Holz inkl. Recyclingfähigkeit
  • "Technisch gutes" Bauen mit Holz (Qualitätssicherung, Baufeuchtemanagement, etc.)

Für die Antragstellung sind die aktuellen Antragsformulare inkl. Anlagen wie z.B. Kosten- und Finanzierungsplan der Forschungsförderung des StMELF zu verwenden. Weitere Informationen wie beispielsweise Fördervoraussetzungen sowie Art und Umfang der Förderung sind den entsprechenden Merkblättern zu entnehmen.

Formulare und Merkblätter zur Forschungsförderung

Aus der ausführlichen Darstellung des Vorhabens (Punkt 2 des Antrags) muss deutlich hervorgehen, welche Fragestellungen mit der geplanten Investition beantwortet, wie diese in Zukunft eingesetzt werden soll und warum durch diese Forschungsinfrastruktur die bayerische Forschungslandschaft im Bereich Holzbau vorangebracht wird. Außerdem ist die Funktionsweise der Forschungsinfrastruktur zu beschreiben und darzustellen, wie der Antragsteller den zukünftigen Einsatz der geförderten Forschungsinfrastruktur gewährleisten kann.

Der Antrag inkl. notwendiger Anlagen ist bis zum 28.02.2022 bei der Geschäftsstelle des Kuratoriums für forstliche Forschung einzureichen:

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF)
Geschäftsstelle des Kuratoriums für forstliche Forschung
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1, 85354 Freising
Fax: +49 8161 4591-900
E-Mail: kuratorium@lwf.bayern.de

Im Frühjahr 2022 wird entschieden, welche Vorhaben finanziert werden, so dass voraussichtlich Mitte 2022 mit der Umsetzung der ausgewählten Vorhaben begonnen werden kann. Die investive Fördermaßnahme muss spätestens bis zum 31.12.2023 vollständig abgeschlossen und abgerechnet sein.


Bei Fragen zur Antragstellung wenden Sie sich bitte an:
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)
Referat G2 (Ressortforschung, Innovationen)
Tel.: +49 (89) 2182-2650
E-Mail: Ref-G2@stmelf.bayern.de