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Projektleiter (m/w/d) für Land- und Dorfentwicklung – ein Beruf für Macherinnen und Macher

Als Projektleiter (m/w/d) der Ländlichen Entwicklung gestalten Sie: Ihre Region, die Infrastruktur in Dorf und Land, die Natur, die Wirtschaftskraft. Sie leiten Projekte, die den ländlichen Raum lebenswert erhalten oder machen. Dies geschieht auf Antrag und in Zusammenarbeit mit einzelnen Gemeinden sowie als Kooperation mehrerer Kommunen gemeinsam.

Im Schwerpunkt leiten Sie Projekte aus vier Bereichen: Dorferneuerung und Gemeindeentwicklung, interkommunale Zusammenarbeit, Flurneuordnung und Ressourcenmanagement. Das können Projekte sein wie

  • die Neugestaltung eines Dorfzentrums unter Einbindung der Nahversorgung mit Dorfladen und Arztpraxen
  • die Erschließung mit landwirtschaftlichen Wegen, Wanderwegen und Radwegen
  • ökologische Maßnahmen wie Baum- und Heckenpflanzungen sowie die naturnahe Umgestaltung kleinerer Wasserläufe
  • das Initiieren von Gemeinschaftshäusern für Vereine und Bürger
  • das Lösen denkmalpflegerischer Aufgaben
  • das Implementieren erneuerbarer Energien

Dabei arbeiten Sie eng mit Gemeinden, Bürgern und Architekten zusammen. Muss dazu im Projektgebiet Grundbesitz neu verteilt werden, führen Sie die Verhandlungen.

Eine Frau sitzt am Schreibtisch und lächelt einen an.

"Ich habe meinen Traumjob gefunden. Die Arbeit ist unglaublich abwechslungsreich. Mit den Leuten vor Ort zu arbeiten, ist inspirierend und herausfordernd zugleich. Ich kann meine Heimat nachhaltig mitgestalten. Das gibt mir ein schönes Gefühl zu dem, was ich mache."

Stefanie Bernau – Projektleiterin

Aktuell betreuen die Projektleiter*innen der Ämter für Ländliche Entwicklung knapp 2.600 Projekte in über 1.600 ländlichen Gemeinden in Bayern. Dörfer und Landschaften zu entwickeln ist gefragter denn je. Arbeiten Sie mit an der attraktiven Gestaltung von Heimat für Menschen.

Ein erfolgreicher Diplom- oder Bachelorabschluss der Fachrichtungen „Vermessung und Geoinformatik“ oder „Angewandte Geodäsie und Geoinformatik“ öffnet Ihnen die Türen für eine Projektleitung in der Ländlichen Entwicklung. Bewerben Sie sich auf eine Stellenausschreibung des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. An einem der sieben Ämter für Ländliche Entwicklung in Bayern können Sie sich zudem jederzeit über Ihre Jobperspektiven informieren.

  • Ihre berufliche Zukunft in der Ländlichen Entwicklung starten Sie mit dem Vorbereitungsdienst, auch Anwärterzeit genannt. Innerhalb von 12 Monaten bereiten Sie sich in Theorie und Praxis auf den Staatsdienst vor. Während dieser Zeit befinden Sie sich in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf.
  • Die praktischen Phasen finden an Ihrem ausgewählten Amt für Ländliche Entwicklung statt. Die fach- und verwaltungstheoretischen Grundlagen vermittelt Ihnen ein 19-wöchiger Lehrgang in Ansbach, am Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken. Der Lehrgang ist in mehrere Blöcke unterteilt. Die Unterkunft in Ansbach wird gestellt.
  • Ziel der Anwärterzeit ist es, Ihnen spezifische verwaltungsrechtliche und technische Kenntnisse für die Tätigkeit in der Projektleitung mit den teilweise hoheitlichen Aufgaben zu vermitteln. Ihr Vorbereitungsdienst endet mit dem Ablegen der Staatsprüfung.

Der direkte Weg zur Projektleitung in der Ländlichen Entwicklung geht über ein Duales Geoinformatik-Studium mit vertiefter Praxis. In diesen Bachelor-Studiengängen kooperieren wir aktuell mit bayerischen Hochschulen:

  • Geoinformatik und Landmanagement an der Technischen Hochschule Amberg-Weiden
  • Angewandte Geodäsie und Geoinformatik an der Hochschule München
  • Vermessung und Geoinformatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Nach erfolgreich abgelegter Staatsprüfung warten abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben in der Projektleitung auf Sie.

  • Als stellvertretender Projektleiter bearbeiten Sie zunächst vorrangig Aufgaben der Grundstückszusammenlegung.
  • Später, als Projektleiter, gestalten Sie neue Grundbesitzverhältnisse im Rahmen von Projekten der Flurneuordnung und der Dorfentwicklung.
  • Sie sind sowohl im Innendienst tätig als auch bei Terminen in Dorf und Flur im Außendienst. Da Sie direkt mit Grundbesitzerinnen und -besitzern verhandeln, sind Gesprächskompetenz, Verhandlungsgeschick sowie Freude am Umgang mit Menschen gefragt.
  • Eigentum ist ein wertvolles Gut. Ihr Umgang mit diesem wertvollen Gut anderer Menschen erfordert Genauigkeit in den Zahlen und Sensibilität in den Emotionen.

Sie können sich selbst gut organisieren und ergreifen gerne Eigeninitiative? Sie sind zeitlich flexibel und teamfähig? Dann sind Sie bei uns richtig.