Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz
Dorferneuerung Pursruck startet mit breitgefächertem Konzept

(28. September 2020) Freudenberg/Pursruck - Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat für die Umsetzung der geplanten Dorferneuerungsmaßnahmen in Pursruck 1,45 Mio. Euro freigegeben.

Maßnahmenschwerpunkt der Dorferneuerung ist die Neugestaltung der Ortsmitte. So beabsichtigt die Gemeinde Freudenberg ein leerstehendes Anwesen an der Hirschauer Straße zu erwerben und abzureißen. Die dadurch entstehende Freifläche soll den Bürgerinnen und Bürger künftig als Multifunktionsplatz zur Verfügung stehen. Dazu soll auf dem Platz ein Pavillon errichtet werden, in den der Buswartebereich sowie eine öffentliche Toilette integriert werden. Die Fläche wird zum Teil mit Granitpflaster befestigt. Überwiegend sind naturbelassene Rasenflächen vorgesehen, die speziell in der Mitte des Platzes mit heimischen Bäumen bepflanzt werden. Um Feste und Veranstaltungen zu ermöglichen, wird die dafür notwendige Infrastruktur, zum Beispiel Strom- und Wasseranschlüsse, bereitgestellt. Gleich gegenüber dem neuen Dorfplatz befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Ursula sowie der dazugehörige Kirchenvorplatz. Dort werden Kfz-Stellplätze markiert und befestigt sowie ein barrierefreier Zugang zum Kirchen- und Friedhofsgelände geschaffen. Darüber hinaus ist eine Bepflanzung der Schotterfläche geplant.

Wichtig ist es den Bewohnerinnen und Bewohnern von Pursruck, die Verkehrssicherheit an der nördlichen und der südlichen Ortseinfahrt der Kreisstraße AS 18 zu erhöhen – insbesondere für alle, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind. Ziel ist es, die dort gefahrenen Geschwindigkeiten zu verlangsamen. Zur optischen Hervorhebung der Ortseingangssituation werden sogenannte Baumtore gepflanzt, die auch dazu beitragen, die Begrünung am Ortsrand zu optimieren. Zudem sollen einseitig Gehwege angelegt und der Abfluss des Oberflächenwassers aus den angrenzenden Grundstücken geregelt werden.

Des Weiteren werden die Hirschauer und die Schwander Straße im Innerortsbereich umgestaltet. Im Detail ist die einseitige Anlage von Gehwegen geplant. Wo immer dies möglich ist, sollen begrünte Randstreifen oder auch mit Bäumen bepflanzte Grün- und Freiflächen geschaffen werden. Zur Abgrenzung des Straßenraums gegenüber den privaten Hofflächen werden Granit-Ein- oder Zwei-Zeiler verlegt, die auch der Wasserführung dienen. Um den Einmündungsbereich der Schwander Straße in die Hirschauer Straße als Gefahrenstelle hervorzuheben, ist unter anderem ein Belagswechsel vorgesehen. Es wird hier eine Pflasterfläche entstehen und die Bushaltestelle in diesen Bereich verlegt.

Darüber hinaus ist beim Vereinsheim ein „Stodl“ mit rund 70 m² Lagerfläche geplant, in dem die vereinseigenen Gerätschaften künftig aufbewahrt werden können. Der bestehende Spielplatz beim Vereinsheim wird mit neuen Spielgeräten ausgestattet und in unmittelbarer Nähe eine Feuerstelle als generationenübergreifender Treffpunkt und Aufenthaltsort angelegt. Mit der Verlegung eines neuen Pflasters und durch Neuanpflanzungen von Sträuchern und Bäumen wird das Umfeld des Vereinsheims auch optisch aufgewertet.