Dachlandschaft eines fränkischen Dorfes mit  vier markanten Fachwerksgiebeln

Beispiele
Dorferneuerung und Baukultur

Investitionen privater und öffentlicher Bauherren in leer stehende, markante alte Gebäude und in die Modernisierung nicht mehr zeitgemäßer Häuser verhindern, dass die Ortskerne aussterben.

Weitere Beispiele

Creez
Sanierung und Revitalisierung einer historischen Hofanlage für zeitgemäßes Wohnen im Ortskern

Fachwerkhaus

Die in einer städtebaulich bedeutenden Lage in Creez liegende Hofstelle aus der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde nach langem Leerstand von den Bauherren erworben und mit viel Engagement wieder zu einem Schmuckstück im Ortskern verwandelt. Nicht nur die vorbildliche Sanierung des Wohngebäudes, sondern auch der verantwortungsbewusste Umgang mit dem ehemaligen Stallgebäude und die sehr behutsame Gestaltung der Freiflächen verdienen höchste Anerkennung.   Mehr

Euerdorf
Die sensible Sanierung und neunuezung sichert den Bestand des historischen Landgerichtshofes

Ensemble mit Königlich Bayerischem Landgerichtsgebäude, 3-geschossiger Fronveste mit Krüppelwalmdach und großer Zehntscheune mit steilem Satteldach, das die beiden anderen Gebäude überragt.

Im Ensemble des Landgerichtshofs Euerdorf stehen zwei spätgotische Bauwerke in enger Nachbar-schaft mit einem klassizistischen Gerichtsgebäude. Die sensibel durchgeführten Maßnahmen für neue Nutzungen mit Wohn-, Arbeits- und Ausstellungsräumen erhalten den Charakter der Gebäude des Landgerichtshofes und erfüllen sie mit neuem Leben. Bei geplanten Ausstellungen zur „Architektur-und Kunstgeschichte im Kulturraum Franken" können sie nicht nur als Ausstellungsräume, sondern auch als Exponate dienen.   Mehr

Fellheim
Ehemalige Synagoge wird nach umfangreicher Sanierung zum Kulturzentrum „gegen das Vergessen"

Weißer Baukörper mit Satteldach. Eingangsfassade mit beigem Eingangsvorbau, einfachen, weißen Ornamenten, besonders entlang der Ortgänge. Seitlich angesetzter beiger Treppenhausbaukörper mit Rundung und rechteckiger Wabenstruktur.

Der prägnante Bau der 1786 im neuromanischen Stil erbauten Synagoge erlangt nach der Verwüstung 1938 und der Zweckentfremdung als Wohnhaus seit den 1950er Jahren seine historische Erscheinung und Bedeutung zurück und prägt heute als öffentlicher Begegnungsort den Ortskern von Fellheim. Besonders überzeugen auch die baulichen Ergänzungen in Reminiszenz an den ursprünglichen Zustand.   Mehr

Finsterau
Umbau des ehemaligen Schulhauses zum „Haus der Generationen" mit hohem Engagement der Bürger

fin

Finsterau liegt an der Grenze zu Tschechien und kämpft abseits der Ballungszentren gegen Bevölkerungsrückgang. Das Projekt zeigt, wie in strukturschwachen Regionen unter intensiver Mitwirkung der Bevölkerung ein Angebot für Gemeinde, Dorfgemeinschaft und Pfarrei, für Seminare, Feiern, Kultur und Sport unter einem Dach, in einem leer gefallenen Schulhaus geschaffen werden kann.  Mehr

Geyern
Saniertes Backhaus bleibt als baukulturelles Erbe und fester Bestandteil des Dorflebens erhalten

b2

Der eingeschossige kleine Satteldachbau am höchsten Punkt des Dorfes wurde nach langem Leerstand saniert und wieder der traditionellen Nutzung zugeführt. Obwohl in Privateigentum, bildet er zusammen mit dem angenehm zurückhaltend gestalteten Umgriff wieder einen wichtigen Bestandteil des sozialen Dorflebens. Bei dem in Kooperation mit der Jugendbauhütte Regensburg durchgeführten Projekt trugen mehr als 20 Ehrenamtliche maßgeblich zum Erfolg bei.   Mehr

Hemmersheim
Neugestaltung einer leer stehenden Hofstelle stärkt das Ortsbild und schafft neue wirtschaftliche Grundlagen

Saniertes Haus mit Giebel zur Straße. Erdgeschoss und Dachgeschoss mit Satteldach, das zwei Schleppgauben hat. Fassade in zartem rötlichen Erdton. Grüne Fensterläden.

Die Neugestaltung der lange leer stehenden Hofstelle beseitigt eine alte Bausünde im Ortskern und führt die Gebäudeproportionen und die Gestaltung auf ein ortstypisches Erscheinungsbild zurück. Die Verbindung mit einer neuen, zukunftsorientierten Nutzung als Schulbauernhof im Zusammenhang mit dem benachbarten Biobetrieb schafft neue Arbeitsplätze im Dorfkern und sorgt für die überregionale Bekanntheit und ein positives Image des Ortes.  Mehr

Kottgeisering
Instandsetzung eines denkmalgeschützten Bauernhofes sichert den landwirtschaftlichen Charakter des Ortskerns

Saniertes zweigeschossiges Bauerhaus mit Tenne, links erkennbarer Wohnhausbereich mit weißer Fassade, quadratischen Sprossenfenstern mit grünen Fensterläden. Rechts Wirtschaftsbereich mit Tennentor und Stalltür.

Die Instandsetzung des zweigeschossigen Mittelstallhauses aus dem Jahre 1889 ist ein vorbildliches Beispiel für behutsames Bewahren und zeitgemäßes Weiterführen des baukulturellen Erbes in einem landwirtschaftlich geprägten Dorfgefüge. Das ehemalige Wohnstallhaus liegt raumbildend an dem im Rahmen der Dorferneuerung neugestalteten Dorfplatz. Die Nutzungsmischung aus Wohnen und Arbeiten in Kombination mit einer Ferienwohnung sichert den langfristigen Bestand.  Mehr

Mitteldachstetten
Renovierung und räumliche Aufwertung des alten Schulhauses zum Dorfgemeinschaftshaus schafft Zusammenhalt

Nahe an der Kirche stehender zweigeschossiger grauer Baukörper mit Walmdach. Weiße Eckquader, 6felderige Sprossenfenster mit Fenstergewänden, Sims betont umlaufend die Zweigeschossigkeit in der Fassade.

Die Renovierung und Umgestaltung des historischen Schulhauses in ein multifunktional nutzbares Dorfgemeinschaftshaus, das energetisch und funktional heutigen Anforderungen gerecht wird, erhält die zentrale und identitätsstiftende Bedettung des alten Schulhauses und macht es zum Treffpunkt des Dorfes. Dabei wird das äußere Erscheinungsbild des Altbaus denkmalgerecht saniert und die Situation im Inneren den neuen Funktionen angepasst und räumlich aufgewertet.  Mehr

Plankstetten
Denkmalgeschütztes Kleinbauernhaus bleibt als einmaliges Zeugnis der regionalen Hauslandschaft erhalten

Wohnstallhaus mit Erd- und Dachgeschoss zeichnet sich heute durch verputzten Teil und mit Holz verkleideten ehemaligen Stallteil ab, dessen Fenster Schiebeläden haben.

Die Instandsetzung und Wiederbelebung des ehemaligen Oberpfälzer Kleinbauernhauses aus dem Jahre 1730 ist ein bedeutender Beitrag für den Fortbestand eines mittlerweile selten gewordenen Haustyps der regionalen Hauslandschaft. Dem außerordentlich hohen Engagement der Eigentümer ist es zu verdanken, dass das denkmalgeschützte Gebäude trotz des sehr schlechten baulichen Zustandes als prägendes Gebäude am Ortsrand langfristig gesichert werden konnte.  Mehr

Röthenbach
Überzeugendes Miteinander von Alt und Neu sichert attraktives Wohnen im ehemaligen Gesindehaus

Links – vorhandenes Gesindehaus mit zwei Vollgeschossen und Dachgeschoss, dessen Giebel Fachwerk hat. Ein neuer Verbindungsbau mit Flachdach führt zum modernen Neubau, dessen Baukörper dem Altbau angeglichen ist. Die neuen Teile haben große Glasflächen und sind mit Holz verkleidet.

Mit der Sanierung des historischen Gesindehauses und dem neuen Anbau in einer zeitgemäßen Architektursprache haben die Bauherren maßgeblich zu einer besonderen Aufwertung der neu gestalteten Ortsmitte im Umfeld des Renaissanceschlosses beigetragen. Sanierung und Neubau vereinen vorbildlich den respektvollen Umgang mit der historischen Hauslandschaft und zeitgemäßes Bauen und leisten damit einen überzeugenden Beitrag zur Innenentwicklung des kleinen Ortes.  Mehr

Roßhaupten
Sicherung einer denkmalgeschützten und für die Kulturlandschaft bedeutenden Gebäudegruppe

Freistehender Baukörper neben einer Kapelle, der zwei Vollgeschosse, ein Mansardengeschoss und ein Walmdach hat.

Mit der umfangreichen Sanierung und der aufwändigen Wiederherstellung der Standfestigkeit des Wohngebäudes im Anwesen Fischhaus, dessen Anlage im Kern in das 15. Jahrhundert zurückreicht, konnte ein einzigartiges Bauensemble aus drei historisch wertvollen und als Einzeldenkmäler geschützten Gebäuden in landschaftlich herausgehobener Lage erhalten und für die Zukunft in seiner Funktion als Wohnanwesen gesichert werden.  Mehr

Schamhaupten
Nach 40 Jahren Leerstand wird das imposante denkmalgeschützte Eiskellergebäude wieder einer Nutzung zugeführt

Eiskeller mit Querbau links. Rechts ursprüngliches Wohnhaus des Brauereianwesens mit zwei Vollgeschossen und Mansardengeschoss. Die Frontfassaden beider Gebäude stehen in einer Flucht.

Der Eiskeller als Teil eines stattlichen Brauereianwesens steht in direkter Nähe zur Quelle des Scham-baches. So konnte ohne große Umwege das Quellwasser als Trink- und Brauwasser verwendet werden. Das Ensemble aus verschiedenen Epochen in direkter Nachbarschaft zur Pfarrkirche St. Georg prägt das Ortsbild. Die Brauerei, die lange Zeit Haupterwerbszweig des Anwesens war, wurde 1977 aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben. Danach stand der um 1900 errichtete Eiskeller lange leer.  Mehr

Sonderheim
Umnutzung des denkmalgeschützten alten Schulhauses zum Gästehaus „Schule" stärkt den Tourismus in der Region

Stattliches Gebäude in L-Form mit steilem prägenden Walmdach. Erdgeschoss Vollgeschoss. Straßenseitiger Walm hat Erker und zwei liegende Dachfenster.

Die private Baumaßnahme zur Wiederbelebung des nahezu 20 Jahre leer stehenden eingeschossigen Schulgebäudes aus dem Jahre 1927 zeugt von einer hohen Wertschätzung für die regionale Architek-tur der 1930er Jahre. Durch die Sanierung des ehemals öffentlichen Gebäudes mit dem typischen Walmdach wird die homogene Struktur des Straßendorfes bewahrt. Darüber hinaus wird ein nachhaltiger Beitrag zum sanften Tourismus am Donauradweg geschaffen.  Mehr

Stöckach
Umnutzung zum Dorfgemeinschaftshaus macht marodes Gebäude zum attraktiven Treffpunkt für alle Generationen

Saniertes Fachwerkhaus. Erdgeschoss Vollgeschoss. Dachgeschoss mit Krüppelwalm. Alle Fenster haben grüne Fensterläden. Vor dem Eingang fünf Tische mit 20 Sitzplätzen.

Das eingeschossige Fachwerkgebäude hat nach vielen unsachgemäßen Eingriffen und langem Leerstand sein historisches Erscheinungsbild zurück erlangt. Durch die Lage unmittelbar an der Hauptstraße bedeutet die vorbildliche Sanierung und die mit ihr einhergehende Anlage eines bisher fehlenden Dorfplatzes eine erhebliche städtebauliche Aufwertung an zentraler Stelle. Das Gemeindeprojekt hat als Vorbild bereits zahlreiche weitere private Sanierungen in der Nachbarschaft ausgelöst.   Mehr

Unterelldorf
Sanierung des Kommun-Brauhauses mit Backhaus belebt Dorfgemeinschaft und regionale Tradition

Saniertes Kommun-Brau-Gebäude mit Satteldach. Unterer Teil, in dem sich die Befeuerung befindet, ist in Sandstein gebaut. Im oberen verputzten Teil befinden sich Sudkessel und Kühlung. Links das Vordach für den Backofen.

Mit der Sanierung und Weiterentwicklung des alten Bürgerbrauhauses zu einer Bürgersolarbrauerei sind ganz wesentliche Beiträge zur Erhaltung der örtlichen Baukultur, der gemeinschaftlichen und sozialkulturellen Traditionen sowie auch zum Klimaschutz geleistet worden. Das ortsbildprägende Gebäude trägt als Treffpunkt für die Dorfbewohner zur Belebung der Ortsmitte bei und hat einen hohen Wert als ldentifikationsmerkmal der Dorfgemeinschaft.   Mehr

Wiesenfeld
Umbau einer ehemaligen Lagerhalle sichert die Nahversorgung und wird zum neuen Treffpunkt im Ort

Lagerhausgebäude mit dem Dorfladen, der sich durch einen verglasten Vorbau aus Metall aus der Mauerflucht hervorhebt. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage installiert.

In Wiesenfeld schloss der letzte Lebensmittelladen im Jahr 2012. Aus einem Kreis von Wiesenfelder Bürgern entwickelte sich die Idee zur Schaffung eines Dorfladens. Aus verschiedenen Leerständen hat sich das ehemalige Raiffeisenlager als idealer Ort für einen Dorfladen herausgestellt: zentrale Lage bei der Kirche, Parkplätze vorhanden, aber vor allem ein Gebäude mit Charakter, das außen wie innen das Einkaufen zu einem ganz besonderen Erlebnis macht.   Mehr

Markt Absberg
Dorfladen, Museum und Prunothek bringen sichtbar neues Leben ins denkmalgeschützte ehemalige Schulhaus

Zweigeschossiges Haus mit Krüppelwalmdach. Erdgeschoss mit Dorfladen ist weiß verputzt. Obergeschoss und Giebel sind in Sandstein gemauert.

Wie in vielen ländlichen Ortschaften stand auch im 809 Einwohner zählenden Absberg im „Fränkischen Seenland“ die Dorfschule seit Jahrzehnten überwiegend leer. Dabei haben gerade diese ehemaligen Schulgebäude mit ihrer zentralen Lage im Ort und ihrer früheren Funktion hohe Bedeutung. Mit der Sanierung und Umgestaltung des ehemaligen Schulhauses für neue Nutzungen konnte dem Gebäude seine baukulturelle Bedeutung zurückgegeben werden.  Mehr

Betzenstein
Ältestes Haus am Markt wird durch umfassende Sanierung zum Zentrum für Tourismus und Kultur

Nach Sanierung: Giebelständiges Maasenhaus zur Straße mit rötlichem Erdgeschoss und Fachwerkfassade. Steiles Satteldach mit zwei Geschossen und Spitzboden mit markanten und sehr flachen Schleppgauben.

Mit der denkmalgerechten Sanierung und Revitalisierung des Maasenhauses konnte ein wichtiges Gebäude des historischen Stadtkerns vor dem Abriss bewahrt und einer zukunftsfähigen öffentlichen Nutzung zugeführt werden. Die Maßnahme ist Ausdruck des klaren Bekenntnisses der Stadt Betzenstein zur Innenentwicklung und Vorbild für weitere Sanierungen im Rahmen der Dorferneuerung.  Mehr

Buchenau
Ganzheitliches Entwicklungskonzept macht Schloss und Schlosspark wieder zum kulturellen Zentrum des Ortes

Markante Pfeiler mit geöffnetem zweiflügeligem Tor. Danach langgezogener Treppenzugang mit mehreren Zwischenpodesten bis zum Schloss im Hintergrund.

Ortsbildprägend für Buchenau sind die Kirche, das Schloss und der zugehörige Gutshof. Mit dem Erhalt des Schlosses sowie der Wiederherstellung und Sanierung des Schlossparks samt seiner Ausstattungselemente wird nicht nur historische Bausubstanz erhalten, sondern auch die Geschichte von Buchenau sichtbar gemacht. Zudem lässt die originalgetreue Rekonstruktion der historischen Kegelbahn den Schlosspark wieder zu einem lebendigen Bestandteil des Ortes werden.  Mehr

Cronheim
Mit neuer Würde wird die alte Synagoge als soziale Einrichtung in das Dorfleben integriert

Nach Sanierung: Mächtiger Baukörper der Synagoge mit zwei Vollgeschossen und Walmdach. Die weißen, sechsfeldrigen Sprossenfenster haben Gewände und ein hervorstehendes weißes Bankgewände.

Der 1816 errichtete prägnante, zweigeschoßige Walmdachbau der ehemaligen Synagoge und jüdischen Grundschule hat nach der Schändung 1938 und langem Leerstand nun sein historisches Erscheinungsbild zurückerlangt. In direkter Sichtbeziehung zum Schloss Cronheim, in dem die einstige Vielfalt und Einzigartigkeit des jüdischen Lebens in einem Museum aufgearbeitet ist, prägt das geschichtsträchtige Gebäude nun wieder eindrucksvoll den Ortskern von Cronheim.  Mehr

Eglasmühle
Sicherung der alten Jurahauslandschaft durch Neubelebung eines denkmalgeschützten Wohnstallhauses

Großer Baukörper mit flachem, kalkplattengedecktem Dach. Die Sprossenfenster der zwei Vollgeschosse haben grüne Fensterläden.

Die Sanierung und Wiederbelebung des denkmalgeschützten ehemaligen Wohnstallhauses aus dem späten 18. Jahrhundert ist ein sehr bedeutender Beitrag zur Sicherung und für den Fortbestand einer regional prägendenden Hauslandschaft. Mit der umfassenden Sanierung hat der Bauherr ein vom Verfall bedrohtes Gebäude einer zeitgemäßen Wohnnutzung zugeführt und an ortsbildprägender Stelle langfristig gesichert.  Mehr

Eichenberg
Sanierung und Revitalisierung eines denkmalgeschützten Fachwerk-Doppelhauses für barrierefreies Wohnen im Dorf

Nach Sanierung: Fachwerkdoppelhaus mit Kellergeschoss sowie Erd- und Obergeschoss in Fachwerkbauweise. Satteldach mit sehr kleinen Krüppelwalmen. Traufhoher holzverkleideter Anbau für Aufzug.

Dank großer privater Initiative hebt sich das um 1800 errichtete Fachwerkhaus heute wieder ortsbildprägend hervor und leistet damit einen beispielgebenden Beitrag für die Dorferneuerung Eichenberg. Das zweigeschoßige Gebäude steht exponiert und weithin sichtbar auf einer Geländestufe am westlichen Ortsrand Richtung Sailauf. Zum „Leuchtturmprojekt“ wird es auch durch das Zusammenspiel von denkmalgerechter Bestandssicherung und barrierefreiem Ausbau.  Mehr

Engelthal
Gästezimmer im leer stehenden Baudenkmal an der Klostermauer tragen zur Erlebbarkeit der Ortsgeschichte bei

Dreigeschossiges Satteldachhaus mit kleiner Grundfläche. Erd- und 1. Obergeschoss sind verputzt und gelbtonig gestrichen. Das 2. Obergeschoss ist ein Vollgeschoss in Fachwerkbauweise.

Die Rettung und Wiederbelebung des kleinen dreigeschoßigen Satteldachhauses mit den beiden unteren Geschoßen aus Bruchsteinmauerwerk und einem zweiten Obergeschoß als Fachwerkkonstruktion ist ein wichtiger Baustein für die Innenentwicklung von Engelthal. Mit seiner neuen Nutzung als Gästehaus für den benachbarten Gastronomiebetrieb trägt er nicht nur zur Belebung der Ortsmitte bei, sondern ist für die Bewohner auch von hohem identitätsstiftenden Wert.  Mehr

Haibach
Städtebauliche Inwertsetzung des Kirchenumfelds durch Erhalt und Umnutzung des ehemaligen Aprenthauses

Leichte Vogelperspektive: Städtebauliche Sanierung des sanierten Objekts neben der Kirche, Pfarrhof und weiteren die Dorfmitte prägenden Gebäuden.

Durch die exponierte Lage zwischen der Kirche und dem Pfarrhof bedeutet die Sanierung und Umnutzung des Gebäudes eine erhebliche städtebauliche Aufwertung der Ortsmitte. Die neue Nutzung als Vereinsheim gewährleistet eine langfristige Sicherung des Gebäudes und dient der Dorfgemeinschaft als Veranstaltungsrahmen für verschiedene kulturelle Aktivitäten. Damit stellt die Maßnahme ein hervorragendes Beispiel baulicher, funktionaler und sozialer Innenentwicklung dar.  Mehr

Hassenbach
Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus erhält gefährdetes Baudenkmal an städtebaulich bedeutsamer Stelle

Verputztes Fachwerkhaus mit Mansardhalbwalmdach. Das Dach des mittigen Vorbaus an der Straßenseite mündet in die Dachfläche der Mansarde. Alle Fenster haben Fensterläden.

Mit dem Umbau und der Nutzung als Gemeinschaftshaus und Heimatmuseum konnte das abbruchgefährdete Baudenkmal an der städtebaulich prägnanten Stelle langfristig gesichert werden. Zusammen mit dem neu gestalteten Außenbereich und dem gegenüberliegenden Dorfplatz ist das mehr als 200 Jahre alte Baudenkmal wieder zum strahlenden Mittelpunkt im Ortskern von Hassenbach geworden und dient als Vorbild für viele weitere Sanierungen.  Mehr

Hofstetten
Neues Leben und rückgewonnene baukulturelle Identität im denkmalgeschützten ehemaligen Pfarrhof

Markantes Gebäude mit Jurakalkplatten-Eindeckung, dessen zwei Vollgeschossebenen ein Farbsims an den Fassaden nachzeichnet. Die viergeteilten Fenster sind nahezu quadratisch. Vor dem Eingang gepflasterte Hoffläche.

Die Sanierung des historischen Pfarrhofs stellt einen herausragenden Beitrag zur Sicherung und Fortführung einer immer noch beeindruckenden Hauslandschaft dar. Besonders hervorzuheben sind die Wiederherstellung des typischen flach geneigten Pfettendaches mit Jurakalkplatten-Eindeckung, die Schaffung einer wertvollen städtebaulichen Situation und das vielfältige Nutzungsangebot. Insgesamt wurde in vorbildlicher Weise ein zukunftsorientiertes Beispiel der Innenentwicklung erreicht.  Mehr

Pfaffenhausen
Neues Zentrum für dörfliches Leben als Ausdruck der Partnerschaft zwischen Gemeinde, Kirche, Jung und Alt

Zwei l-förmig angeordnete Neubauten mit steilem Satteldach ohne Überstand, großen Fensterelementen und holzlattenverkleideten Außentreppenaufgang zum Obergeschoss.

Der Neubau des Begegnungs- und Pfarrgemeindezentrums ist ein wichtiger Baustein der Innenentwicklung und Teil eines Gesamtkonzepts zur Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse in Pfaffenhausen. Mit ihrer zeitgemäßen Formensprache fügen sich die neuen Baukörper, die die Hofform der Vorgängergebäude aufgreifen, harmonisch in die umliegende Bebauung ein und bilden zusammen mit den Außenanlagen ein attraktives Zentrum für das Leben in der Gemeinde und für alle Generationen.  Mehr

Rehberg
Zeitgemäßes Wohnen in einem historischen Bayerwaldhaus sichert ein Denkmal dörflicher Baukultur

Weiß verputzter gemauerter Wohnteil; im Anschluss ehemalige Stallung mit Feldsteinaußenmauern. Darüber Ober- und Dachgeschoss in Holzblockbauweise.

Die Sanierung und Neunutzung eines lange leer gestandenen Wohnstallhauses, das exponiert und auf einer Anhöhe im Weiler Rehberg liegt, zeigt mustergültig, dass modernes Wohnen mit zeitgemäßen Ansprüchen auch in historischen Baudenkmälern mit hoher Qualität möglich ist. Die Bauherren haben ein bereits in Teilen einsturzgefährdetes Baudenkmal vor dem Verfall gerettet, es instandgesetzt und mit einer neuen nachhaltigen Nutzung wiederbelebt.  Mehr

Walpersreuth
Neue Wohnkultur in einem das Dorf und die Landschaft prägenden denkmalgeschützten Vierseithof

Saniertes ehemaliges Wohnstallhaus am Rande des Weilers in exponierter freier Lage am Waldrand.

Der denkmalgeschützte Vierseithof ist einer der wenigen seiner Art im Landkreis, die in ihrer ursprünglichen Form erhalten sind. Mit dem Erwerb des nach langem Leerstand völlig maroden Anwesens und seiner qualitätvollen Sanierung haben die Bauherren einen wesentlichen Beitrag geleistet, ein kulturhistorisch einzigartiges Anwesen langfristig zu erhalten. Die neu geschaffene Wohnkultur auf höchstem Niveau beweist überzeugend die Vereinbarkeit von Tradition und Moderne.  Mehr

Wohnen und Arbeiten von Generationen in historischem, ortsbildprägendem Anwesen im Ortskern

Saniertes Wohnhaus (Giebel- und Eingangsfassade) und Nebengebäude mit Photovoltaikanlage auf dem Dach

Die Sanierung und Neunutzung des zuvor leer stehenden Schwaller-Anwesens ist ein vorbildhaftes Projekt der Innenentwicklung, das zudem durch den sehr sensiblen und selbstverständlichen Umgang mit der historischen Bausubstanz aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts überzeugt. Das Anwesen bildet zusammen mit dem Rathaus und den integrierten Gemeinschaftsräumen, dem Einkaufsmarkt, der Bäckerei und der Gastwirtschaft wieder einen lebendigen Ortskern.  Mehr

Denkmalgeschütztes Stockhaus in Einzellage bleibt der Kulturlandschaft als baukulturelles Erbe erhalten

Saniertes 3-geschossiges Bauerhaus; OG und DG sind in Holzblockbauweise; das EG ist massiv und weiß

Die Sanierung und Wiederbelebung des denkmalgeschützten ehemaligen Wohnstallhauses aus dem Jahr 1739 ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung und für den Fortbestand eines für die regionale Hauslandschaft wichtigen Haustyps. Mit großem persönlichem Engagement hat die Bauherrin die fachgerechte Instandsetzung des zeitweise unbewohnten Anwesens durchgesetzt und gezeigt, wie scheinbar vom Verfall bedrohte Denkmäler erhalten und zu neuer Qualität geführt werden können.  Mehr

Generalsanierung und Erweiterung des Baudenkmals Gasthaus „Zum Schwarzen Adler“ nach vielen Jahren des Leerstands

Fränkisches Fachwerkhaus; EG ist grau, OG und Giebel in Fachwerkbauweise; Satteldach mit Schleppgauben

Nach langem Leerstand wurde der Gasthof, der direkt gegenüber von Rathaus und Kirche liegt, wieder zum Leben erweckt. Mit hohem privatem Risiko, vielen planerischen Eigenleistungen und großer Liebe zu diesem Baudenkmal haben die Bauherren das Schicksal des für das Dorf so wichtigen Gebäudes in die Hand genommen. Sie haben das Baudenkmal für die Zukunft bewahrt und damit auch einen wichtigen Beitrag zum Gesamterfolg der Dorferneuerung geleistet.  Mehr

Sanierung und Umnutzung einer denkmalgeschützten Mühlenscheune mit angrenzender Halle zu Wohnzwecken

L-förmiges Wohngebäude bestehend aus saniertem Bauernhaus und umgenutzter Fachwerkscheune

Die Umnutzung der Mühlenscheune samt Halle ist ein wesentlicher Baustein zur Erhaltung des denkmalgeschützten ehemaligen Mühlenanwesens (Mitte 16. Jh). Die von der Bauherrin durchgeführten Maßnahmen runden die bereits vorher von ihren Eltern vorgenommenen Umnutzungen weiterer Mühlengebäude zu einer Kunstgalerie ab und lassen das kulturhistorisch bedeutsame Areal am Ortseingang weit in die umgebende Landschaft hinaus in neuem Glanz erstrahlen.  Mehr

Zeitgemäßes Wohnen in einem Denkmal – überzeugendes Miteinander von Alt und Neu schafft wohnlichen Mehrwert

Traufseitige Fassadenansicht; Sanierter alter Blockbau mit neuem Anbau

Die Sanierung des ehemaligen Wohnstallhauses in Oberried ist ein gelungenes Beispiel aktiver Innenentwicklung. Das ehemalige Bauernhaus aus dem Jahr 1753 wurde einer neuen und zukunftsorientierten Nutzung zugeführt und ist als Baudenkmal gleichzeitig wichtiger Träger der dörflichen Baukultur. Es beweist, dass auch in Baudenkmälern zeitgemäßes Wohnen überzeugend verwirklicht werden kann.  Mehr

Drei Mühlen bleiben durch beeindruckende Gemeinschaftsleistung Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung

Gesamtensemble der drei Mühlen

Die gemeinschaftliche Instandsetzung der aus drei Mühlen bestehenden sogenannten Holzmühle aus dem 18. und 19. Jahrhundert und die zeitgemäße Wiedernutzung, die sowohl ihrer gegenwärtigen Situation und der Historie entspricht als auch dem Rang als Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung gerecht wird, ist als herausragende Leistung der Bau-, Arbeits- und Lebensgemeinschaft der drei Eigentümer besonders zu würdigen.  Mehr

Revitalisierung einer großen oberfränkischen Hofanlage für neues innerörtliches Familienwohnen

Hoffassade des sanierten Bauernhauses mit schiefergedecktem Dach

In einer stark vom demografischen Wandel betroffenen Region erfreut es besonders, wenn sich eine Familie mit Kindern entschließt, eine im Ortsinneren untergenutzte und teilweise leer gefallene, stark sanierungsbedürftige Hofanlage als neuen Wohnraum für sich instand zu setzen und damit einen wertvollen Beitrag zur Innenentwicklung des Ortes zu leisten. Damit konnte auch eine der ortsbildprägenden Hakenhofanlagen vor dem Verfall bewahrt werden.  Mehr

Städtebauliche Stärkung der historischen Weileranlage durch eine sensible Revitalisierung eines Baudenkmals

Staatliches saniertes Bauerhaus mit zwei Vollgeschossen und einem Geschoss im Dach

Das denkmalgeschützte ehemalige Wohnstallhaus in Vorderzwieselberg bildet zusammen mit den anderen vier Wohngebäuden und den verschiedenen landwirtschaftlichen Nebengebäuden ein reizvolles ländlich-dörfliches Bauensemble. Obwohl seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine Abbruchgenehmigung bestand, konnte das lange leer stehende Anwesen gerettet und in die Zukunft geführt werden.  Mehr

Öffentliche Gebäude

Neuer Raum für Aktivitäten der Dorfgemeinschaft durch Umnutzung eines ehemaligen Stallgebäudes

Dorfgemeinschaftshaus mit massivem, weiß gestrichenen EG und bretterverschaltem Dachgeschoss

Vor über 100 Jahren wurde das Gebäude als Stall und Teil einer Hofstelle errichtet - nun hat es als Gemeinschaftshaus zentrale Bedeutung für die 145 Einwohner des Dorfes. Die neue Gemeinschaftsstätte hat die Gemeinde von dem Eigentümer des landwirtschaftlichen Anwesens für 30 Jahre gepachtet. Nach der gelungenen Sanierung und Umnutzung kann hier nun der gegründete Verein „Dorfgemeinschaft Atzmannsricht e.V“ das Gemeinschaftsleben des Dorfes pflegen.  Mehr

Denkmalgeschütztes Gasthaus wird behutsam renoviert und mit einem Veranstaltungssaal zum Dorfzentrum ergänzt

Renoviertes Gasthaus mit zwei Vollgeschossen und zwei Geschossen im Dach; an einer Giebelseite schließt der Neubauteil an

Mit der behutsamen Renovierung des alten Gasthauses „Lamm“ und dessen Ergänzung mit einem Mehrzweckgebäude, das neben einem Veranstaltungssaal weitere Funktionen beherbergt, wurde zusammen mit der Gestaltung des Umfeldes als neuem Dorfplatz ein attraktives Dorfzentrum geschaffen. Renovierung und Neubau vereinen erfolgreich den respektvollen Umgang mit der historischen Hauslandschaft und zeitgemäßes Bauen.  Mehr

Sanierung und Umnutzung des denkmalgeschützten Forsthauses zum Museum „Haus des Steins – Fränkische Trias“

Saniertes Gebäude mit zwei Vollgeschossen, steilem Dach und hervorstehendem Erker, der ein sechseckiges, schiefergedecktes Kuppeldach hat

Durch die exponierte Lage unmittelbar neben der Dorfkirche und dem Kirchenvorplatz kommt der Sanierung und Umnutzung des 1598 erbauten ehemaligen Forsthauses eine herausragende Bedeutung für das Dorf zu. Diese Sanierung wurde zum Impulsgeber für zahlreiche andere Instandsetzungen im Ortskern. Die neue Nutzung als Museum gewährleistet eine langfristige Sicherung des Gebäudes.  Mehr

Ein modernes Bürgerhaus wird zum neuen gesellschaftlichen Mittelpunkt in einem kleinen Dorf

Neu gebautes Milchhaus, vor dem Bürger ein Dorffest feiern

Der Neubau des Dorfgemeinschaftshauses an der Stelle des früheren Milchhauses ist das Schlüsselprojekt in der Dorferneuerung in Mausdorf mit seinen rund 250 Einwohnern. Heute stellt der Neubau zusammen mit dem Feuerwehrhaus und den Außenanlagen das Herzstück des Ortes dar. Mit seiner modernen Formensprache liefert er zudem ein klares Bekenntnis zu zeitgemäßem Bauen. Aufgrund der Schäden war eine Sanierung des ehemaligen Milchhauses nicht mehr vertretbar.  Mehr

Denkmalgeschützter Pfarrhof wird Gemeindehaus und zusammen mit Kirche und Schloss wieder Mittelpunkt

Saniertes Gemeindehaus mit 2 Vollgeschossen und Walmdach; rechts Treppenaufgang zur Kirche im Hintergrund

Der ehemalige Tagmersheimer Pfarrhof gehört wegen seines architektonischen Anspruchs zu den herausragenden Zeugnissen der baulichen Blüte im Bistum Eichstätt. Gemeinsam mit der Kirche und dem Schloss bildet das Gebäude aus dem Jahr 1725 ein eindrucksvolles Ensemble aus der Barockzeit. Seine dringend anstehende Sanierung und nunmehr multifunktionale Nutzung durch die Gemeinde, Pfarrei und Bürger bildeten den Auftakt zu einer großen Zahl von Maßnahmen zur Innenentwicklung.  Mehr