Buchheim
Denkmalgeschützte Scheune bleibt durch behutsame Sanierung als baukulturelles Erbe erhalten

Das landwirtschaftlich genutzte Nebengebäude ist Teil einer denkmalgeschützten Hofstelle aus dem Jahr 1821, die zu den ältesten Anwesen im Ort gehört. Durch die Generalinstandsetzung, welche sich stark an der ursprünglichen historischen Bauweise und Gestaltung orientierte, konnte ein wichtiges Zeugnis landwirtschaftlich genutzter Gebäude erhalten werden. Besonders erfreulich ist, dass die Scheune auch heute noch wie früher genutzt wird.

Die für Buchheim typische Ortsrandscheune ist als Sandsteinquaderbau mit Schopfwalmdach und teilweise in Fachwerk gebaut. Im Zuge der Sanierung wurde die vorhandene Biberschwanzdeckung restauriert und ergänzt. Ebenfalls mussten statische Maßnahmen zur Sicherung des Bestandes vorgenommen werden. Großer Wert wurde hierbei auf eine möglichst originalgetreue Rekonstruktion gelegt. So wurden u. a. Teile der westseitigen Natursteinwand abgetragen und nach Herstellung der Gründung Stein für Stein rekonstruiert.

Die Scheune fügt sich als Zeugnis einstiger ländlicher Bauart ganz selbstverständlich in das Ortsbild ein und bildet einen wichtigen Baustein im Ensemble der Hofstelle. Von der Generalsanierung gehen Impulse für den Erhalt von historischem Bestand im Bereich von landwirtschaftlich genutzten Gebäuden aus. Damit können diese Orte als identitätsstiftende Ensembles im bestehenden Ortsgefüge gesichert werden.

Bauherr: Hans Neumeister, Buchheim
Architekt: Planungsbüro Liebberger & Schwarz, Bad Windsheim
Dorferneuerung Buchheim, Stadt Burgbernheim, Lkr. Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim