Tierische Erzeugung
Bayerischer Tierwohl-Preis 2022

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vergibt im Jahr 2022 zum neunten Mal den "Bayerischen Tierwohl-Preis für landwirtschaftliche Nutztierhalter".

Prämiert werden technische beziehungsweise bauliche Lösungen oder Managementmaßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls in der bayerischen Landwirtschaft. Dabei stehen die Nachhaltigkeit, Praxisgerechtheit und Übertragbarkeit der vorgestellten Maßnahmen auf andere landwirtschaftliche Betriebe mit Nutztierhaltung im Vordergrund. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und kann auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden.

Der "Bayerische Tierwohl-Preis für landwirtschaftliche Nutztierhalter" ist ein wichtiger Baustein des Ministeriums in der Initiative für tiergerechte Haltungsbedingungen.

Die Preisträger 2022

Staatsministerin Michaela Kaniber hat am 4. August 2022 drei gleichwertige Preisträger auf dem Betrieb der Familie Leonbacher in Maisach (Lkr. Fürstenfeldbruck) mit dem Bayerischen Tierwohl-Preis für landwirtschaftliche Nutztierhalter 2022 ausgezeichnet. Zu den weiteren Siegerbetrieben zählen der Milchviehbetrieb der Familie Grandl aus Marzling (Lkr. Freising) und der Milchviehbetrieb der Familie Himmelstoß aus Michelsneukirchen (Lkr. Cham). Staatsministerin Michaela Kaniber lobte die Preisträger für ihre Bemühungen und den Aufwand, den die Preisträger zur Verbesserung des Tierwohls und des Betriebsmanagements leisten.

Pressemitteilung vom 4. August 2022

Fotos von der Preisverleihung: Giulia Iannicelli/ StMELF Abdruck honorarfrei

Die Preisträgerfamilie Leonbacher

Familie Leonbacher (Lkr. Fürstenfeldbruck)

Bild in Originalgröße

Die Preisträgerfamilie Grandl

Familie Grandl (Lkr. Freising)

Bild in Originalgröße

Die Preisträgerfamilie Himmelstoß

Familie Himmelstoß (Lkr. Cham)

Bild in Originalgröße

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber mit den Preisträgerfamilien, Familie Himmelstoß (Lkr. Cham), Familie Leonbacher (Lkr. Fürstenfeldbruck) und Familie Grandl (Lkr. Freising).

Impressionen der Preisverleihung

    Rindermastbetrieb Familie Leonbacher (Biohof Leonbacher)

    Maisach, Lkr. Fürstenfeldbruck

    Maßnahme: Der landwirtschaftliche Betrieb war viele Jahre ein reiner Ackerbau- und Grünlandbetrieb ohne Tiere. 2019 hat sich Familie Leonbacher entschieden, auf eine ökologische Bewirtschaftung umzustellen und in die Rindfleischerzeugung einzusteigen, damit u. a. eine möglichst geschlossene Kreislaufwirtschaft entsteht. Die regionale Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln spielte bei den Überlegungen ebenfalls eine Rolle. Bei der Planung und dem Bau des neuen Maststalles wurde besonders großer Wert auf die artgerechte Tierhaltung gelegt. Dies wurde u. a. durch die günstig geschaffenen Bedingungen im Stall, wie Einstreu, genügend Platz, Licht und die Möglichkeit des Weidegangs umgesetzt.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.

    Milchviehbetrieb Familie Grandl

    Marzling, Lkr. Freising

    Maßnahme: Der ursprünglich konventionelle landwirtschaftliche Betrieb befindet sich seit einem Jahr in der Umstellung zur biologischen Wirtschaftsweise. Der Betrieb legte insbesondere auf die Umsetzung des gesamtbetrieblich passenden Konzepts sehr großen Wert. Dabei beruht der Bau des neuen Stalles auch auf dem Grundgedanken eines geschlossenen Systems. Familie Grandl möchte u. a. alle ihrer Tiere selbst aufziehen und vermarkten, um den Tieren lange Transportwege oder Betriebswechsel zu ersparen. Ein Schlüssel des Erfolgs im gesamten Betrieb spielt dabei das großzügige Flächenangebot, der Auslauf bzw. Weidegang, erhöhter Liegekomfort, Licht und die sogenannte Ammenkuhhaltung. Die Kälber sind bei diesem Aufzuchtverfahren bis zu drei Monate bei einer sog. Amme und können eine enge Beziehung aufbauen.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.

    Milchviehbetrieb Familie Himmelstoß

    Himmelstoß, Lkr. Cham

    Maßnahme: Umbau der ganzjährigen Anbindehaltung hin zum Laufstallsystem unter Teilnutzung des vorhandenen Altgebäudes. Im alten Anbindestall wurde der Fressbereich für knapp über 20 Kühe eingerichtet. Bei den Planungen spielten insbesondere die Überlegungen zur Verbesserung des Tierwohls und der Tiergesundheit, die Finanzierbarkeit, die Nutzung des Altgebäudes und die Arbeitsbelastung eine wesentliche Rolle. Durch den Bau wurde u. a. die Bewegungsfreiheit, die freie Platzwahl, das natürliche Herdenverhalten, die Außenklimaverhältnisse, der Liegekomfort, die Tiergesundheit und die Langlebigkeit verbessert. Sägespäne, Hackschnitzel und Getreidespelzen bilden einen weichen, trockenen und trittsicheren Bodenbelag. Zweimal täglich wird die Liegefläche mit dem Traktor und einem Grubber belüftet. Durch die so gewonnene Sauerstoffzufuhr kompostiert die Einstreu zusammen mit den Ausscheidungen der Kühe. Das Ammoniak wird gebunden. Diese Umbaulösung, weg von der ganzjährigen Anbindehaltung, zeigt anschaulich, dass auch Nebenerwerbsbetriebe bereit sind, die Tierhaltung fortzuführen und Investitionen zur Verbesserung des Tierwohls zu tätigen.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.

    Die Preisträger der vergangenen fünf Jahre

    Die Preisträger 2021

    Staatsministerin Michaela Kaniber hat vier Preisträger am 4. August 2021 auf dem Betrieb des Gewinners des ersten Preises – Rotenbauer GbR – der Familie Hauser in Bergen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) mit dem Bayerischen Tierwohl-Preis für Nutztierhaltung 2021 ausgezeichnet. Der zweite Preis ging an den Betrieb Kaindl GbR aus Schöffelding (Lkr. Landsberg am Lech), einer der zwei dritten Preise wurde an den Betrieb Stich-GbR aus Oberostendorf (Lkr. Ostallgäu) und der zweite dritte Preis an den Betrieb Tierwohlfleisch Angstl Nitsche GbR aus Buch am Erlbach (Lkr. Landshut) verliehen. Ministerin Kaniber hob die Bemühungen und den Aufwand der Preisträger hervor, den diese zur Verbesserung des Tierwohls und des Betriebsmanagements leisten.

    Pressemitteilung vom 4. August 2021

    Fotos von der Preisverleihung: Astrid Schmidhuber/StMELF, Abdruck honorarfrei

    Preisträger-Familien 2021 mit Ministerin auf einer Wiese (Foto: Astrid Schmidhuber/StMELF)

    Milchviehbetrieb Familie Hauser (Rotenbauer GbR)

    Bergen, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen

    Maßnahme: Der ursprünglich konventionelle landwirtschaftliche Betrieb wurde 2018 auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt. Der Betrieb, der insgesamt sehr großen Wert auf die artgerechte und wesensgemäße Tierhaltung legt, wurde insbesondere für die sog. muttergebundene Kälberaufzucht prämiert. Die Kälber sind bei dieser Aufzuchtform mindestens vier Wochen lang bei der eigenen Mutter und können somit eine enge Mutter-Kind-Beziehung aufbauen. Ab dem zweiten bis in den dritten Lebensmonat kommen die Kälber dann in den sog. Kälberkindergarten, in dem die Kälber langsam und schonend von der Mutter entwöhnt werden. Dadurch erreicht man ein artgemäßes natürliches Verhalten von Kuh und Kalb.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
    Tierwohlpreis 2021 - Betrieb Rotenbauer GbR

    Milchviehbetrieb Familie Kaindl (Kaindl GbR)

    Schöffelding, Lkr. Landsberg am Lech

    Maßnahme: Der Betrieb mit Kälber-, Jungviehaufzucht und Ochsenmast wurde insbesondere für seinen im Jahr 2019 errichteten Kälber-/Strohstall mit angrenzendem Weidezugang prämiert. Ein großflächiges Liege-, Licht- und Bewegungsangebot, der gute Luftaustausch, das hohe Raumluftvolumen und die daraus resultierende hohe Frischluftzirkulation sowie die großzügige, natürliche Belichtung, die eine angenehme Helligkeit mit sich bringt, bietet Vorteile für alle Gruppen hinsichtlich der Tiergesundheit. Die Tiere haben stets die Möglichkeit, die Weide zu nutzen. Durch die Gruppengestaltung in unterschiedlichen Altersgruppen (14 Tage bis 14 Wochen; 14 Wochen bis 12 Monate; ab 12 Monate), wird zudem der soziale Kontakt untereinander gefördert.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
    Tierwohlpreis 2021 - Betrieb Kaindl GbR

    Milchviehbetrieb Familie Stich (Stich-GbR)

    Oberostendorf, Lkr. Ostallgäu

    Maßnahme: Der Betrieb wurde für eine einfache technische Lösung zur Reduktion des Hitzestresses der Tiere und den Erhalt der Futterqualität durch die Beschattung des Lichtfirstes prämiert. Der im Jahr 2017 errichtete Milchviehstall ist mit einem 2 Meter breitem Lichtfürst ausgestattet. Dieser spendet viel Luft und Licht und trägt damit zum Wohlbefinden von Tier und Mensch bei. Durch eine einfache Konstruktion werden die Nachteile, die der Lichtfirst mit sich bringt, wesentlich verbessert und es kann zudem auf aufwendig und energieraubende Belüftungstechnik verzichtet werden. Diese Maßnahme und die Reduzierung von Geräuschen und Lärm im Stall, trägt zusätzlich zur Verbesserung des Tierwohls bei.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
    Tierwohlpreis 2021 - Betrieb Stich-GbR

    Bullenmastbetriebe der Familien Angstl und Nitsche (Tierwohlfleisch Angstl Nitsche GbR)

    Buch am Erlbach, Lkr. Landshut

    Maßnahme: Das Besondere des Zusammenschlusses der Betriebe Angstl und Nitsche ist der Mut und der Ideenreichtum, ihr besonders tiergerecht erzeugtes "Strohbullenfleisch" geschickt zu vermarkten. Dafür wurden sie von der Jury ausgezeichnet. Die Idee dahinter ist, den Verbrauchern wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass es Haltungssysteme in der Rindermast gibt, die effizient und tierwohlgerecht zugleich sind. Gemeinsam mit einem regionalen Metzger, einer der größten Kantinen in München, zwei regionalen Krankenhäusern, einem lokalen Lebensmitteleinzelhändler sowie verschiedenen Restaurants wurde ein Plan erarbeitet, der es ermöglicht, Fleisch aus tiergerechter Haltung auf den Teller zu bekommen und das für nur 10 Cent mehr pro Portion (200 g) als bisher. Von dieser Vermarktungsstrategie profitieren die Landwirte, die Endabnehmer und die Verbraucher. Somit ist Tierwohl über die ganze Wertschöpfungskette gesichert und bezahlbar.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
    Tierwohlpreis 2021 - Betrieb Tierwohlfleisch Angstl Nitsche GbR

    Die Preisträger 2020

    Drei landwirtschaftliche Familienbetriebe hat Amtschef Hubert Bittlmayer in Vertretung von Ministerin Michaela Kaniber am 29. September 2020 in den Räumen der Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub mit dem Bayerischen Tierwohl-Preis für Nutztierhaltung 2020 ausgezeichnet. Die Preise gingen an den Rindermastbetrieb Pöschl aus Dietersdorf (Lkr. Cham), den Ferkelerzeugerbetrieb Loidl aus Weiding (Lkr. Erding) sowie an den Milchviehbetrieb Schillinger aus Schmidstadt (Lkr. Altötting).
    Gruppenfoto der drei Preisträgerfamilien

    Gruppenfoto

    Amtschef Hubert Bittlmayer mit Bernhard und Stefan Pöschl

    Rindermastbetrieb Pöschl

    Amtschef Hubert Bittlmayer mit Betriebsleiterehepaar Konrad und Elisabeth Loidl, Andrea Ostermaier und Andreas Loidl

    Ferkelerzeugerbetrieb Loidl

    Amtschef Hubert Bittlmayer mit Betriebsleiterehepaar Christa Schillinger und Andreas Schwanthaler

    Milchviehbetrieb Schillinger

    Rindermastbetrieb Familie Pöschl

    Betrieb Pöschl, Dietersdorf, Landkreis Cham

    Maßnahme: Der neu erstellte Rindermaststall für 80 Kalbinnen ermöglicht mit seinen Dreiflächenbuchten (zwei Liegebereiche, ein Fressgang) jedem Tier ein sehr großzügiges Platzangebot. Die Tiere können entspannt ihr natürliches Verhalten ausleben.
    Die zugekauften Rinder, die aus regionaler Mutterkuhhaltung stammen, fühlen sich im Stall mit viel Licht und Frischluft sehr wohl. Die Stroheinstreu, die extra zerkleinert und entstaubt wird, wird vollautomatisch eingestreut. Damit sind die Bewegungs- und Liegeflächen immer trittsicher und bequem gestaltet.
    Die Vermarktung erfolgt über regionale Metzgereien und in der heimischen Gastronomie, die die schmackhaften Produkte über den Zusammenschluss "Landgenuss Bayerwald vom Pöschlhof" anbieten.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
    Tierwohlpreis 2020 - Betrieb Pöschl

    Ferkelerzeugerbetrieb Konrad Loidl

    Betrieb Loidl, Weiding, Landkreis Erding

    Maßnahme: Im neugebauten Ferkelaufzuchtstall werden Ferkel in strukturierten Buchten mit je einem Ruhe-, Fress- und Auslaufbereich gehalten. Die Stroheinstreu im Liege- und Ruhebereich bietet Beschäftigungsmöglichkeit und Komfort für die Tiere. Die Bodentemperatur kann gesteuert werden, so dass je nach Jahreszeit Heizung oder Kühlung der Fläche möglich ist.
    Der etwas höher gelegte Fressbereich ist auch mit einer anderer Bodengestaltung bewusst von der Liegefläche abgegrenzt.
    Im überdachten Auslaufbereich wird den Tieren Außenklimareiz geboten. Das trägt zur Gesundheit der Tiere bei. Durch diese Strukturierung wird das natürliche Verhalten des separaten Abkotens der reinlichen Tiere gefördert, so dass der innenliegende Liege- und Fressbereich weitgehend trocken und sauber bleibt.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
    Tierwohlpreis 2020 - Betrieb Loidl

    Milchviehbetrieb Christa Schillinger

    Betrieb Schillinger, Schmidstadt, Landkreis Lkr. Altötting

    Maßnahme: Umbau der Anbindehaltung hin zum Laufstallsystem unter Nutzung der vorhandenen Altgebäude.
    Im alten Anbindestall wurde der Fressbereich für 40 Kühe eingerichtet. Die angelegten Außenlaufflächen mit separaten Außenliegebuchten zwischen dem Fressbereich und der Liegehalle ermöglichen vollen Außenklimareiz für die Tiere.
    Für Sauberkeit im Fressbereich und Außenlaufhof sorgt der Saugroboter, der zeitgesteuert selbständig die Flächen räumt und absaugt.
    Die alte Scheune von 1928 wurde zur Liegehalle ohne Abtrennungen im Kompostierungssystem umgenutzt. Hobelspäne und Sägemehl als Einstreumaterial bilden einen weichen, trockenen und trittsicheren Bodenbelag. Die Tiere haben völlig freie Wahl des Liegeortes und ihrer Liegehaltung und mit 10 qm je Tier viel Platz.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
    Tierwohlpreis 2020 - Betrieb Schillinger

    Tierwohlpreis 2019

    Drei landwirtschaftliche Familienbetriebe wurden am 6. August 2019 mit dem Bayerischen Nutztierwohl-Preis ausgezeichnet. Die Preise gingen an die Milchviehbetriebe Grubmüller aus Schöllnach (Lkr. Deggendorf) und Mayr aus Bockhorn (Lkr. Erding) sowie an den Mastschweinehalter Naß aus Gosheim (Lkr. Donau-Ries).
    Gruppenfoto mit den Preisträgern

    Ausgezeichnete Betriebe 2019

    Gruppenfoto Grubmüller

    Familie Grubmüller

    Gruppenfoto Mayr

    Familie Mayr

    Gruppenfoto Naß

    Familie Naß

    Milchviehbetrieb Familie Grubmüller

    Betrieb Grubmüller GbR, Schöllnach, Landkreis Deggendorf

    Maßnahme: Milchkuhhaltung mit ökologischer Bewirtschaftung im Kompostierungsstall, Hackschnitzel mit unterschiedlicher Winter- und Sommersiebung als Einstreumaterial, 10 qm/Tier großzügiges Platzangebot im Liegebereich mit weichem, trockenem und trittsicherem Bodenbelag ohne Einzeltierabtrennungen. Jungviehaufzucht ebenfalls in einem Kompostierungsstall, alle Rinder des Betriebes haben durchgängig ein gewohntes gutes Haltungssystem. Kontinuierliche Optimierungsmaßnahmen zum Management im Einstreusystem.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
    Tierwohlpreis 2019 - Betrieb Grubmüller GbR

    Milchviehbetrieb Familie Mayr

    Betrieb Mayr GbR, Bockhorn, Landkreis Erding

    Maßnahme: Milchkuhhaltung im Kompostierungsstall, Hobelspäne und Sägemehl als Einstreumaterial mit Vornutzung im Trockensteherbereich. Weicher, trockener und trittsicherer Bodenbelag ohne Einzeltierabtrennungen ermöglicht den Tieren eine völlig freie Wahl des Liegeortes und der Liegehaltung. Sehr großzügiges Angebot mit 15 qm/Tier im Liegeflächenbereich, beständige Anpassung und Verbesserung des Einstreumanagements.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
    Tierwohlpreis 2019 - Betrieb Mayr GbR

    Mastschweinebetrieb Familie Naß

    Betrieb Naß, Gosheim, Landkreis Donau-Ries

    Maßnahme: Vier Einzelstallungen á 250 Tiere mit je 16 Buchten, strukturiertes Buchtenangebot mit drei Zonen, variabel verstellbarer Liegebereich mit Stroheinstreu. Die nicht überdachte Aktivitäts- und Auslauffläche wird mit einem Oberflurentmistungsschieber und eigenentwickelter Zeitsteuerung mehrfach täglich gereinigt. Wassersprühanlage mit Zeitsteuerung zur Temperaturregelung der Tiere im Sommer.

    Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

    Durch das Klicken auf diesen Text werden in Zukunft YouTube-Videos im gesamten Internetauftritt eingeblendet.
    Aus Datenschutzgründen weisen wir darauf hin, dass nach der dauerhaften Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden.
    Auf unserer Seite zum Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und können diese Aktivierung wieder rückgängig machen.
    Tierwohlpreis 2019 - Betrieb Naß


    Tierwohlpreis 2018

    Zwei landwirtschaftliche Familienbetriebe hat Staatsministerin Michaela Kaniber am 6. August 2018 für die Verbesserung der Haltungsbedingungen ihrer Nutztiere mit dem Bayerischen Nutztierwohl-Preis 2018 ausgezeichnet. Die jeweils vergebenen ersten Preise gingen zu gleichen Teilen an den Betrieb Schwimmer aus Sankt Wolfgang (Lkr. Erding) und an den Betrieb Kloning aus Oettingen (Lkr. Donau-Ries).
    Gruppenfoto

    Ausgezeichnete Betriebe 2018

    Gruppenfoto Ministerin mit Familie Kloning

    Betrieb Kloning

    Gruppenfoto Ministerin mit Familie Schwimmer

    Betrieb Schwimmer

    Milchviehbetrieb Familie Schwimmer

    Betrieb Schwimmer, Sankt Wolfgang, Landkreis Erding

    Maßnahme: Gesamtmanagement der Kälberhaltung, Einzelbuchten für tierindividuelle Betreuung, die einfach zu Zweier- oder Kleingruppenbuchten umgestaltet werden können sowie Steuerung der Lüftung durch findige Kombination aus Schlauchlüftung und großen Öffnungen im Stall. Großzügiges Platzangebot in den weiteren Aufzuchtphasen.

    Öko-Mastschweinebetrieb Familie Kloning

    Betrieb Kloning, Oettingen, Landkreis Donau-Ries

    Maßnahme: Mehrflächenbuchtenangebot für die Ökomastschweine mit an die Größe der Tiere variabel anpassungsfähigem stroheingestreutem Ruhebereich. Die eingestreute überdachte Außenklimabucht wird ergänzt durch eine freie Auslauffläche, in der eine wassergefüllte Suhle für Abkühlung und Wohlbefinden der Tiere sorgt.

    Tierwohlpreis 2017 für Öko-Zuchtsauenbetrieb Zinner GbR

    Für das stimmige Gesamtkonzept zur Verbesserung des Tierwohls wurde 2017 dem Öko-Zuchtsauenbetrieb Zinner aus Schönau im Landkreis Eichstätt der mit 10.000 Euro dotierte Tierwohlpreis 2017 verliehen. Die mit sieben Fachleuten aus Forschung, Verwaltung, Praxis, Tierschutz und Bauernverband besetzte Jury hatte sich von den 23 eingereichten Bewerbungen für das Konzept des Öko-Betriebs als Sieger entschieden. Hervorgehoben wurden dabei vor allem die durchdachten Temperaturzonen zur Regulierung des individuellen Wärmebedarfs und das besondere Konzept zum freien Auslauf der Tiere im neuen Abferkel-Stall, in dem sich Muttersauen und Ferkel bis etwa sieben Wochen nach der Geburt aufhalten.

    Tierwohlpreis 2016

    Für die Verbesserung der Haltungsbedingungen ihrer Nutztiere wurden am 5. September 2016 drei landwirtschaftliche Betriebe mit dem Bayerischen Tierwohl-Preis ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte erste Preis ging an den Betrieb Zehetbauer in Dietelskirchen (Lkr. Landshut), die beiden mit jeweils 2.500 Euro dotierten zweiten Preise erhielten die Betriebe Brunner aus Unterschönbach (Lkr. Landshut) und Spötzl aus Obereichhofen (Lkr. Ebersberg).
    Gruppenfoto aller Preisträger

    Ausgezeichnete Betriebe 2016

    Gruppenfoto

    Betrieb Zehetbauer

    Gruppenfoto

    Betrieb Brunner

    Gruppenfoto

    Betrieb Spötzl

    1. Platz - Legehennenbetrieb Familie Zehetbauer

    Betrieb Zehetbauer, Dietelskirchen, Landkreis Landshut

    Maßnahme: Eigene Junghennenaufzucht mit gut dimensioniertem Wintergarten und einer, dem Legehennenstall ähnlichen Aufstallung. Junghennentransport im selbsterdachten und selbsterbauten Transportfahrzeug. Wechselauslauf gegen "Hühnermüdigkeit" des Bodens. Großzügige Staub- und Sandbäder.

    2. Platz - Pensionspferdebetrieb Familie Brunner

    Betrieb Brunner, Unterschönbach, Landkreis Landshut

    Maßnahme: 5 Sterne – Offenstallbetrieb, eine Umbaumaßnahme mit gut durchdachtem Ruheraum und hervorragendem Wege- und Weidesystem. Unterschiedliche Einstreu im Ruheraum und unterschiedliche Wegebeläge.

    2. Platz - Milchviehbetrieb Familie Spötzl

    Betrieb Spötzl, Obereichhofen, Gemeinde Aßling, Landkreis Ebersberg

    Maßnahme: Schlauchbelüftung im neuen Kälberstall. Damit trockenere Luft, trockenere Einstreu und somit geringere Keimzahlen. Dadurch verringert sich der Antibiotikaeinsatz und führt zu vitaleren, besser wachsenden Tieren.