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Pressemitteilung
Mehr Geld für die Berglandwirtschaft

(03. August 2016) Frasdorf / Aschau, Lkr. Rosenheim - Der Freistaat stellt in den kommenden beiden Jahren deutlich mehr Geld für die Förderung der Berglandwirtschaft bereit. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner bei der Hauptalmbegehung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern mitteilte, hat die Staatsregierung im Doppelhaushalt 2017/18 allein im Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) fast 69 Millionen Euro zusätzliche Mittel eingeplant. Davon profitieren laut Brunner vor allem auch die Bauern in den Berggebieten, denn: „Für die extensive Bewirtschaftung und Beweidung der Almen und für das Heumilch-Programm steht deutlich mehr Geld zur Verfügung“. Damit wolle man den hohen Aufwand und die zusätzlichen Leistungen der Berglandwirtschaft für die Gesellschaft gebührend honorieren: „Unsere Bergbauern schaffen und pflegen mit ihrer oft schweren Arbeit nicht nur wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen, sondern legen auch die Basis für den Tourismus im Alpenraum. Es brauche viel Engagement und vor allem viel Idealismus, um die ökologische Vielfalt dieser Kulturlandschaft zu erhalten, so der Minister.

Der Freistaat unterstützt laut Brunner die Arbeit der Almbauern mit einem ganzen Paket an Maßnahmen: Die Palette reicht von der Ausgleichszulage über das Kulturlandschaftsprogramm und spezielle Ausbildungsangebote bis hin zu einem eigenen Bergbauernprogramm. In den vergangenen 40 Jahren wurde keine der rund 1.400 Almen und Alpen aufgegeben – laut Brunner ein eindeutiger Beleg dafür, dass hier die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden. Auf den rund 40.500 Hektar Weideflächen verbringen etwa 50.000 Rinder den Sommer, fast 20.000 davon in Oberbayern. Dazu kommen rund 1.000 Pferde, 500 Schweine sowie 4.000 Schafe und Ziegen. Insgesamt zählen in Bayern etwa 240.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche zum Berggebiet. Rund 10.000 Betriebe wirtschaften hier.


    Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    Pressesprecher Hubertus Wörner, Tel. 089 2182-2216 • Fax 089 2182-2604

    Ministerin Michaela Kaniber

    Pressereferat