Bayern stärkt die regionale Lebensmittelwirtschaft: Höhere Förderung für Verarbeitung und Vermarktung startet

Aktualisiert am: 16.12.2025
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(16. Dezember 2025) München – Bayerns Lebensmittelwirtschaft bekommt neuen Rückenwind: Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unterstützt bayerische Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse ab sofort wieder mit dem Landesprogramm "Maßnahmen zur Stärkung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse (VuVregio)". Die neu aufgelegte Richtline setzt klare Impulse für mehr regionale Qualitätsprodukte und stabile Lieferketten. "Wir geben unseren regionalen Lebensmittelverarbeitern ganz bewusst mehr Kraft. Wer überwiegend zertifizierte Rohstoffe aus den Programmen "Geprüfte Qualität – Bayern" und dem "Bayerischen Bio-Siegel" einsetzt, kann künftig höhere Fördersätze von bis zu 35 Prozent in Anspruch nehmen. Damit stärken wir Schritt für Schritt unsere regionalen Lieferketten und damit unsere Ernährungssouveränität. Gleichzeitig halten wir die Wertschöpfung in der Region", betonte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber anlässlich des Starts der neuen Richtlinie. Die Ministerin hob vor allem den praktischen Nutzen für die Betriebe hervor: "Viele unserer Verarbeiter arbeiten jeden Tag mit großem Herzblut daran, hochwertige Lebensmittel aus der Region zu erzeugen. Mit der verbesserten Förderung erleichtern wir Investitionen in moderne Technik, in nachhaltige Prozesse und in zukunftsfähige Strukturen." Das Programm "VuVregio" besteht seit 2012 und hat sich als effektives Instrument etabliert, um regionale Verarbeitungsstrukturen zu stärken. In der aktuellen Förderperiode 2022 bis März 2025 wurden insgesamt 108 Anträge bewilligt und mit rund 5,4 Millionen Euro unterstützt. Nachdem das Programm durch Mittel aus dem "Zukunftsvertrag zur Landwirtschaft in Bayern" verstärkt wurde, stehen nun pro Jahr rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können ab sofort laufend gestellt werden.