Ausschnitt einer Forstuniform (Foto: Florian Stahl/LWF)

Professionelle Jagdausübung für den Wald
Berufsausbildung Revierjäger/-in

Revierjäger und Revierjägerin sind anerkannte Ausbildungsberufe mit gesetzlich vorgeschriebenem Ausbildungsweg, Ausbildungsziel und einer staatlichen Abschlussprüfung.

Berufliche Tätigkeit

Hauptaufgabe ist die Erhaltung eines den landschaftlichen, landeskulturellen und waldbaulichen Verhältnissen angepassten, artenreichen und gesunden Wildbestandes. Hierzu dient die Bejagung des Wildes, sowie Maßnahmen zur Pflege und Sicherung der Lebensgrundlagen des Wildes und der Schutz der heimatlichen Flora und Fauna. Daneben sind Jagdgäste zu führen und organisatorische Aufgaben des Jagdmanagements zu übernehmen.

Umfangreiches Fachwissen ermöglicht es zwischen den Ansprüchen der Gesellschaft, den Belangen des Umweltschutzes, den Interessen der Land- und Forstwirtschaft und den Anforderungen der Jagd zu vermitteln. Dem Revierjäger/der Revierjägerin eröffnet sich ein Berufsfeld sowohl im Flachland als auch im Hochgebirge.

Neben der Wildstandsermittlung und Regulierung des Wildstandes aufgrund eines zu erstellenden Abschussplans obliegt dem Berufsjäger z. B. die Führung von Jagdgästen sowie des Jagdmanagements (Vorbereiten von Gemeinschaftsjagden etc.) Daneben sind Aufgaben im Naturschutzbereich zu erfüllen (Naturschutzwachttätigkeiten). Der Berufsjäger/die Berufsjägerin ist bei strafrechtlichen Tatbeständen im Zusammenhang mit der Jagd Hilfsbeamter/in der Staatsanwaltschaft. Zudem sind Jagdeinrichtungen, Fütterungsanlagen und ggf. Wildgatter zu errichten und zu unterhalten.

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