Berufsbildung Hauswirtschaft
Meisterfeier Hauswirtschaft 2022

Staatsministerin Kaniber überreichte 50 Meisterinnen der Hauswirtschaft ihre Meisterbriefe. Zusätzlich wurden die besten Absolventinnen der hauswirtschaftlichen Fortbildungsberufe mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.

Meisterbriefe mit Blumendekoration

Meisterbriefe und Meisterpreise für erfolgreiche Absolventinnen

Im Rahmen einer zentralen Festveranstaltung überreichte Staatsministerin Michaela Kaniber am 20. Oktober 2022 im prunkvollen Hubertussaal des Schlosses Nymphenburg 50 Meisterinnen der Hauswirtschaft aus ganz Bayern ihre Meisterbriefe. Mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung wurden zudem die 20 Prozent besten Prüfungsteilnehmer aller hauswirtschaftlichen Fortbildungsberufe ausgezeichnet: Zu den Besten ihres Jahrgangs zählen zehn Meisterinnen, drei Betriebswirtinnen sowie zwei Technikerinnen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, drei Dorfhelferinnen sowie eine Fachhauswirtschafterin. Alle Absolventinnen waren heuer ausschließlich weiblich.

Hauswirtschaft ist nachhaltig und modern und sie ist systemrelevant. Dies machte die Ministerin in ihrem Grußwort deutlich. Nachhaltiger und verantwortungsvoller Umgang mit unseren Nahrungsmitteln und ressourcenschonendes Wirtschaften waren auch vor Pandemie und Energiekrise schon ureigene Themen hauswirtschaftlicher Bildung. Auch die Versorgung und Betreuung von Senioren oder Kindern oder die Unterstützung von Familien in schwierigen Situationen werden im Zuge der gesellschaftlichen und demografischen Entwicklung immer relevanter. Der Landwirtschaft bieten hauswirtschaftliche Kompetenzen zahlreiche Möglichkeiten für ein zweites Standbein.

"Es warten herausfordernde und verantwortungsvolle Führungsaufgaben auf Sie", stellte die Ministerin fest, "denn Sie gehören zur fachlichen Elite in der Hauswirtschaft". Neben der Meisterprüfung gibt es noch weitere Fortbildungsmöglichkeiten, z.B. Dorfhelfer, Dorfhelferin, Techniker, Technikerin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, Betriebswirt, Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement oder Fachhauswirtschafter, Fachhauswirtschafterin. Es lohnt sich also, über eine Karriere in der Hauswirtschaft nachzudenken. Als Zeichen für die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung erhalten die Absolventinnen aller Fortbildungsberufe der Hauswirtschaft den Meisterbonus der bayerischen Staatsregierung in Höhe von 2.000 Euro.

Die hauswirtschaftliche Aus- und Fortbildung in Bayern ist von hoher Qualität. Dies zeigt sich unter anderem in den regelmäßigen Spitzenpositionen bayerischer Azubis bei beruflichen Wettbewerben. Um für dieses attraktive Berufsfeld und seine Fortbildungen zu werben, wurde eine Botschafterkampagne ins Leben gerufen. Botschafter aus allen hauswirtschaftlichen Fortbildungsberufen berichten aus ihrer Ausbildungszeit und präsentieren sich dafür online und in Präsenz auf Berufsmessen.

Impressionen der Meisterfeier

Fotos der Meisterinnen der Hauswirtschaft

Fotos Tobias Hase/StMELF, Abdruck honorarfrei
Die nach Landkreis sortierten Gruppenbilder der Absolventinnen lassen sich durch Klick auf das angezeigte Bild vergrößern - mit Benennung der abgebildeten Personen. Meisterpreisträgerinnen sind mit (Mp) gekennzeichnet. Bei der Veranstaltung waren nicht alle Absolventinnen anwesend.

Oberbayern

(v. l.) Veronika Bergmeister, Staatsministerin Michaela Kaniber

Lkr. Weilheim-Schongau

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Lkr. Weilheim-Schongau: Magdalena Buchmann, Wielenbach; Veronika Orterer, Antdorf; Veronika Bergmeister, Eglfing;  Monika Breier, Huglfing; Staatsministerin Michaela Kaniber; Heidi Speer, Rottenbuch; Anna-Maria Zöbele, Wielenbach

Lkr. Weilheim-Schongau

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Staatsministerin Michaela Kaniber mit Katharina Plenk, Laufen

Lkr. Berchtesgadener Land

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(v. l.) Veronika Liedgens, Moorenweis; Staatsministerin Michaela Kaniber; Judit Huber, Mammendorf; Helene Antonia Jurka, Maisach

Lkr. Fürstenfeldbruck

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(v. l.) Larissa Lechner, Finning, Staatsministerin Michaela Kaniber; Marina Sofie Bauknecht, Eching; Karin Schmid, Hurlach

Lkr. Landsberg am Lech

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(v. l.) Andrea Roß, Mettenheim; Staatsministerin Michaela Kaniber; Magdalena Meier, Gars; Friedlinde Lohr, Mettenheim

Lkr. Mühldorf a.Inn

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Staatsministerin Michaela Kaniber (r) mit Josefa Weibhauser, Inzell

Lkr. Traunstein

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Niederbayern

Staatsministerin Michaela Kaniber mit Rosalie Duschl, Moos

Lkr. Deggendorf

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(v. l.) Martina Unterreitmeier, Velden;  Staatsministerin Michaela Kaniber; Veronika Hofbauer, Landshut

Stadt und Lkr. Landshut

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Staatsministerin Michaela Kaniber mit Maria Winner, Eching

Stadt und Lkr. Landshut

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Oberpfalz

Staatsministerin Michaela Kaniber mit Anna Lang, Kirchendemenreuth

Lkr. Neustadt a.d. Waldnaab

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Schwaben

(v. l.) Petra Steinbrecher, Augsburg; Staatsministerin Michaela Kaniber; Nicole Mihatsch, Gersthofen; Theresa Gawronski, Bobingen

Stadt und Lkr. Augsburg

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(v. l.) Vesna Doslic, Sonthofen; Staatsministerin Michaela Kaniber und Rimma Dell, Buchenberg

Lkr. Oberallgäu

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Staatsministerin Michaela Kaniber mit Lucia Immerz, Tussenhausen-Mattsies

Lkr. Unterallgäu

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Fotos Meisterpreisträgerinnen der Fortbildungsberufe Betriebswirtin, Technikerin, Dorfhelferin, Fachhauswirtschafterin

Staatsministerin Michaela Kaniber mit Anna Katharina Baumann, Bad Aibling

Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement

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Staatsministerin Michaela Kaniber mit Christiane Tietze, Marklkofen

Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement

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Staatsministerin Michaela Kaniber mit Stefanie Deniffel, Markt Rettenbach

Technikerin
für Ernährungs- und Versorgungsmanagement

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Staatsministerin Michaela Kaniber mit Anna Eggensberger, Marktoberdorf

Technikerin
für Ernährungs- und Versorgungsmanagement

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Staatsministerin Michaela Kaniber mit Susanne Binder, Deuerling

Fachhauswirtschafterin

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Fortbildungsberufe in der Hauswirtschaft

Absolventen der Fortbildungsberufe in der Hauswirtschaft bieten neben den auf ihr Berufsbild zugeschnittenen fachlichen Qualifikationen vor allem die erforderlichen Schlüsselqualifikationen für die Übernahme von Management- und Führungsaufgaben.