
Innovativer Mikroplastik-Filter nach Fischkiemen-Prinzip
Im Verlauf des Waschvorgangs wird die Wäsche mechanisch, chemisch und thermisch bearbeitet. Dadurch lösen sich aus synthetischen Textilien Fasern – Mikroplastik gelangt in das Wasch-Wasser. Bisher geläufige Filtersysteme neigen dazu zu verstopfen oder haben nur eine begrenzte Rückhaltefähigkeit. Laut Fraunhofer UMSICHT verursacht jede Person jährlich in Deutschland im Durchschnitt ca. 4 Kilogramm Mikroplastik. Rund 80 g davon stammen aus Textilfasern. Ob sich die Aufnahme von Mikroplastik schädlich auf den Organismus auswirkt, bestätigt das BfR (Bundesamt für Risikobewertung) bisher nicht – die genaue Auswirkung auf Menschen und Umwelt ist unklar. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Bonn arbeiten daran, durch verbesserte Waschmaschinentechnik, den Mikroplastik-Anteil durch das Wäschewaschen zu minimieren.
Innovativer Waschmaschinen-Filter nach Fischkiemen-Prinzip
Waschen in der Behindertenhilfe – Eine Konzeptentwicklung
Anne Schmiegel, Absolventin der Hochschule Niederrhein, erstellte ihre Bachelorarbeit als Vorarbeit für die Lebenshilfe Düsseldorf e. V. Diese möchte zukünftig in ihrem Haus ein Konzept etablieren, bei der Bewohnerinnen und Bewohner eigenständig ihre Wäsche waschen. Schmiegel beleuchtete zunächst die politisch-rechtlichen sowie die sozialgesetzlichen Rahmenbedingungen für eine solche Tätigkeit. Im zweiten Teil begleitete Schmiegel Menschen mit geistiger Behinderung sowie deren Betreuerinnen und Betreuer beim ersten Versuch, die eigene Wäsche selbständig zu waschen. Aus ihren Erkenntnissen leitete sie Handlungsweisen für ein zukünftiges Konzept ab.
Waschen in der Behindertenhilfe – Eine Konzeptentwicklung
Keimbelastung in Spültüchern – Großküchen und Privathaushalte im Vergleich
Spültücher in der Küche gelten unter Hygienefachkräften als große Keimschleuder. Im Fokus stehen in der Regel Tücher aus Küchen der Gemeinschaftseinrichtungen. Wie stark Spültücher tatsächlich belastet sind und wie es im Privathaushalt aussieht, thematisierte Theresa Branner in ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Ihr Fazit: Ob Gemeinschaftsküche oder privater Haushalt – Spültücher weisen hohe Keimzahlen auf und müssen regelmäßig, am besten täglich, ausgewechselt werden.
Keimbelastung in Spültüchern – Großküchen und Privathaushalte im Vergleich
Herausforderungen der internen Wäscheversorgung im Altenheim
Ein studentisches Projekt der Hochschule Niederrhein untersuchte die interne Wäscheversorgung zweier Pflegeeinrichtungen mit dem Ziel, diese zu verbessern. Wir fassen die Ergebnisse zusammen.
Herausforderungen der internen Wäscheversorgung im Altenheim