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Eine Anwendung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

Deckungsbeiträge - Übersicht

LfL-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Bullenmast

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  • Die Eingabefelder sind mit bayerischen Durchschnittswerten vorbelegt. Diese Werte können Sie mit betriebseigenen Daten überschreiben.
  • Unten stehende Zahlenwerte können zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Verfahren oder unterschiedlicher Szenarien eines Verfahrens auf eine gemeinsame Vergleichsseite übertragen werden. Diese Daten stehen Ihnen bis zum Verlassen der Anwendung "Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten" zur Verfügung. Bitte beachten Sie aber: Bei Arbeitspausen über einer Stunde gehen die bisher gespeicherten Daten verloren!
  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.

Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Kommentar: Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen als
inkl. MwSt. = Einstellung für pauschalierende Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für optierende Betriebe
Betrachtungszeitraum: Hilfe

Der Betrachtungszeitraum sollte sich nach der Fragestellung richten. So wird man sich beispielsweise am kurzfristigen Betrachtungszeitraum orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis der laufenden Produktion frühzeitig abzuschätzen. Für eine Betriebsplanung wird man dagegen eher auf einen längerfristigen Betrachtungszeitraum zurückgreifen.

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Mehr Info Weniger Info Kennwerte des Produktionsverfahrens

Rasse

Kälber, Fresser, Absetzer eig. Erzeugung Zukauf

Vermarktung: Lebend- Geschlachtet-Vermarktung

Nüchterung: %        Ausschlachtung: Hilfe Die Ausschlachtung ist die Schlachtausbeute eines Tieres. Die Höhe ist rassespezifisch. Im Mittel haben Fleischrassen höhere Ausschlachtungsgrade als Milchrassen. %
Verrechnungsgewicht (SG): Hilfe Das Verrechnungsgewicht ist das in der Schlachtabrechnung zugrunde gelegte Gewicht. Alle eventuellen Nüchterungs- und sonstigen Gewichtsabzüge sind dabei berücksichtigt. kg        Mastendgewicht (LG): Hilfe Das Mastendgewicht eines Masttieres errechnet sich aus dem Verkaufsgewicht korrigiert durch den Nüchterungsabzug. Im Falle der Geschlachtetvermarktung wird ausgehend vom Schlachtgewicht mittels eines Ausschlachtungsfaktors das Verkaufsgewicht des verwerteten Tieres errechnet. 711 kg
Mastanfangsgewicht: Hilfe
Durchschnittliche Kälbergewichte männliche Nutzkälber in kg/Tier auf bayerischen Kälbermärkten
Rasse 12 Monate 36 Monate 60 Monate
Fleckvieh 88.3 87.6 87.5
Schwarzbunt 67.7 65.9 65.2
Braunvieh 79.1 78.7 78.5
Mastkreuzung 84.0 83.8 83.8
Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V.
kg        Tägl. Zunahmen: Hilfe Die täglichen Zunahmen der einzelnen Rassen sind abgeleitet von Auswertungen der Fleischleistungsprüfung in Bayern. g
Mastdauer: Hilfe Die Mastdauer ergibt sich aus dem Zuwachs (Mastend- minus Mastanfangsgewicht) und den täglichen Zunahmen in der Mast. 498 Tage        Zuwachs je Tier: 622.7 kg
Verluste: Hilfe Verluste sind alle im Laufe der Mast verendeten Tiere, die ohne Erlös geblieben sind. %        Ø Gewicht der Verluste: kg
Aufzucht: Hilfe Die Aufzucht wird hier definiert bis zu einem Gewicht des Tieres von 200 kg LG. Die Aufzuchttage sind abhängig vom Kälber- / Fressergewicht. Tage        Tränkedauer: Tage

In Abhängigkeit von der gewählten Rasse werden vom Programm folgende Angaben mit Standardwerten vorbesetzt:

  • Kälber-/Fressergewicht
  • Verrechnungsgewicht
  • Tägliche Zunahmen
  • Ausschlachtung
  • Kälber-/Fresserpreis
  • Bullenpreis
Diese Standardwerte können Sie bei Bedarf nachträglich verändern.

Jede neuerliche Auswahl einer Rasse setzt wieder die zugehörigen Standardwerte ein.

Beachten Sie bei Änderungen folgende Reihenfolge:

  • Abhängig von der gewählten Rasse schlägt das Programm (unter anderem) das Anfangsgewicht (Kälbergewicht) vor, das Sie bei Bedarf verändern können
  • Abhängig vom Anfangsgewicht schlägt das Programm dann die Aufzuchttage und die Tränketage vor, die Sie bei Bedarf korrigieren können.
  • Abhängig von den Aufzucht- und Tränketagen schlägt das Programm dann Ø-liche Tages-Futtermengen vor, die Sie bei Bedarf ebenfalls anpassen können.
  • Nachträgliche Änderungen der höheren Ebene verändern die Werte der darunter liegenden Ebenen!

Preisansätze
Mehr Info Weniger Info Kälber-/Fresser-/Absetzerpreise (netto)

Der Kälber-/Fresser-/Absetzerpreis netto ist der nach kg LG bezahlte Preis, jedoch ohne Transport- und Vermittlungsgebühren und sonstige Auslagen sowie vor Zuschlag der Mehrwertsteuer.

Bis zu einem Mastanfangsgewicht von 150 kg verwendet das Programm bei den Rassen Fleckvieh und Mastkreuzung in der Vorbelegung Kälberwerte, ab 150 kg Fresserwerte. Ab 300 kg werden in der Vorbelegung Absetzerpreise herangezogen.

Kälberpreise männliche Nutzkälber auf bayerischen Kälbermärkten (netto, €/kg LG)
  Fleckvieh Schwarzbunt Braunvieh Mastkreuzung
Jun. 2015 6.31 3.14 3.93 6.31
Mai 2015 6.16 2.68 3.61 6.11
Apr. 2015 5.95 2.45 3.43 5.77
Mär. 2015 5.84 2.11 3.38 5.78
Feb. 2015 5.49 2.06 3.11 5.34
Jan. 2015 5.13 1.56 2.60 4.91
Dez. 2014 5.10 1.99 2.62 5.07
Nov. 2014 4.98 1.75 2.24 5.18
Okt. 2014 4.85 1.35 2.02 4.49
Sep. 2014 5.02 1.62 2.49 4.80
Aug. 2014 5.26 1.70 2.77 5.01
Jul. 2014 5.65 2.36 3.01 5.42
Ø 12 Monate 5.48 2.06 2.93 5.35
Ø 36 Monate 5.66 2.02 2.93 5.44
Ø 60 Monate 5.59 2.22 3.05 5.44
Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V.

Fressergewichte und -preise (netto) Fresserversteigerung Kirchheim
  Ø Gewicht
alle Rassen
kg
Ø Preis
alle Rassen
€/kg LG
Aug. 2015 1) 238.0 3.51
Jul. 2015 238.8 3.54
Jun. 2015 235.6 3.65
Mai 2015 235.8 3.62
Apr. 2015 234.5 3.66
Mär. 2015 235.2 3.71
Feb. 2015 229.3 3.65
Jan. 2015 225.6 3.64
Dez. 2014 222.5 3.81
Nov. 2014 230.1 3.58
Okt. 2014 234.8 3.44
Sep. 2014 238.8 3.32
Ø 12 Monate 233.7 3.58
Ø 36 Monate 234.3 3.62
Ø 60 Monate 233.4 3.53
1) aufgelaufener Monatsschnitt

Quelle: Fresserversteigerung Kirchheim

Absetzerpreise Deutschland (netto, männliche Tiere über 300 kg)
  Ø Preis
alle Rassen
€/kg LG
2014 2.75
2013 2.91
2012 2.99
2011 2.57
2010 2.39
Ø 12 Monate 2.75
Ø 36 Monate 2.88
Ø 60 Monate 2.73
Quelle: BDF Fleischrinderzüchter und -halter e.V. Bonn
€/kg
Mehr Info Weniger Info Bullenpreis (netto) geschlachtet
Erzeugerpreise Jungbullen geschlachtet in Bayern (netto, €/kg SG)
  Handelsklasse
E U R O P
Aug. 2015 1) 3.77 3.77 3.71 3.27 2.73
Jul. 2015 3.71 3.70 3.66 3.25 2.76
Jun. 2015 3.76 3.76 3.71 3.31 2.84
Mai 2015 3.73 3.73 3.68 3.30 2.87
Apr. 2015 3.83 3.83 3.78 3.34 2.82
Mär. 2015 3.91 3.91 3.86 3.41 2.83
Feb. 2015 3.97 3.96 3.91 3.43 2.88
Jan. 2015 3.91 3.91 3.86 3.32 2.71
Dez. 2014 3.84 3.84 3.78 3.26 2.70
Nov. 2014 3.73 3.71 3.65 3.19 2.64
Okt. 2014 3.62 3.63 3.56 3.15 2.64
Sep. 2014 3.63 3.63 3.57 3.18 2.76
Ø 12 Monate 3.78 3.78 3.72 3.28 2.76
Ø 36 Monate 3.82 3.82 3.76 3.37 2.89
Ø 60 Monate 3.78 3.76 3.70 3.34 2.87
1) aufgelaufener Monatsschnitt

Quelle: LfL - Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte

Der Nettopreis ist der nach Handelsklasse oder sonstigen Qualitätseinstufungen ausbezahlte Erlös je kg einschließlich aller Zuschläge (z. B. Bonuszahlungen), jedoch ohne Vorkosten und Mehrwertsteuer.

€/kg

Deckungsbeitragsberechnung je eingestalltes Tier

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Marktleistung (inkl. 10.7 % MwSt.)
Erlös je Mastbulle bei geschlachtet
Verrechnungsgewicht ( SG ) kg 413.0
Erlös, netto (siehe Preisansätze "Bullenpreis") €/kg 3.76
Vorkosten €/Tier
MwSt. (10.7 %) €/Tier 163.7
Erlös/verkaufter Bulle €/Tier 1693.58
Verluste % 2.8
Marktleistung je eingestalltes Kalb €/Tier 1646.16

Der Erlös je Tier errechnet sich aus dem Nettoerlös abzüglich Vorkosten und ggf. zuzüglich der Mehrwertsteuer. Diese Positionen sind als weitere Eingaben zu berücksichtigen.

Die Vorkosten umfassen alle dem Erzeuger in Rechnung gestellten Positionen bei der Schlachtrindererfassung; sie beinhalten bsp. Frachtkosten, Kommissions- und Abrechnungsgebühren sowie Versicherungsprämien.

Die Marktleistung wird vom Programm berechnet. Das Ergebnis ist die Summe der Verkaufserlöse bezogen auf das eingestallte Tier. Die Verluste (Anteil der während der Mast verendeten Tiere an den aufgestellten Tieren) sind somit in der Marktleistung berücksichtigt.

€/Tier
1646.2
Mehr Info Weniger Info Wirtschaftsdünger (inkl. MwSt.)

Betriebsindividuelle Wirtschaftsdüngerbewertung: €/Tier

Allgemeiner Berechnungsansatz (wird verwendet, wenn keine betriebsspezifische Info vorliegt)

Datengrundlage: Basisdaten zur Umsetzung der Düngeverordnung - Tabellen 6b/6c und 7

Die anfallende Menge an Wirtschaftsdünger ist abhängig von Anfangs- und Endgewicht sowie den täglichen Zunahmen und damit von der Haltungsdauer.

Sie beträgt bei Mast ab Kalb (Vorbelegung der Rechentabelle):

  • ca. 12 - 14 m3 Gülle (7.5 % TS) je Tier
  • ca. 8 - 9 t Tiefstreumist (25 % TS) mit 1,4 - 1,6 t Einstreu je Tier
  • ca. 5 - 6 t Festmist (25 % TS) mit 0,7 - 0,8 t Einstreu und ca. 4,5 - 5,0 m3 Jauche (2.5 % TS) je Tier

Bei der Mast ab Fresser/Absetzer sind die Mengenanfälle etwas geringer Hilfe

Bei der Mast ab Fresser/Absetzer fallen an:

  • ca. 9 - 11 m3 Gülle (7.5 % TS) je Tier
  • ca. 7 - 8 t Tiefstreumist (25 % TS) mit 1,0 - 1,2 t Einstreu je Tier
  • ca. 4 - 5 t Festmist (25 % TS) mit 0,5 - 0,6 t Einstreu und ca. 4,0 - 4,5 m3 Jauche (2.5 % TS) je Tier

Art des Wirtschaftsdüngers: Gülle Tiefstreumist Festmist/Jauche

Kalkulation des Düngerwerts frei Feld je Tier (inkl. MwSt.)
    N P2O5 K2O
Nährstoffgehalte Mastbullengülle bei der Ausbringung (7.5 % TS) kg/m3
Gülleanfall Hilfe Obige Werte bzw. bei Bereichen der Mittelwert. m3/Tier
Nährstoffmengen bei der Ausbringung kg/Tier 49.4 23.4 54.6
Hiervon nutzbar %
Reinnährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Datengrundlage: Bayerische Reinnährstoffkosten (Details siehe Modul "Dünger" bei den Pflanzenbauverfahren).

Der Wert des Wirtschaftsdüngers ergibt sich aus den Mengen an Nährstoffen, die nicht als Mineraldünger zugekauft werden müssen.
€/kg 1.34 1.04 0.88
Düngerwert je Tier (inkl. 19.0 % MwSt.) €/Tier 112.11
 
Transport-/Ausbringkosten Wirtschaftsdünger flüssig (inkl. 10.7 % MwSt.) Hilfe Vorbelegung: Überbetriebliche Ausbringung
Datengrundlagen: KTBL und KBM
€/m3
Transport-/Ausbringkosten je Tier (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Tier 51.74
 
Wert des Wirtschaftsdüngers frei Feld je Tier (inkl. MwSt.) €/Tier 60.37

€/Tier
60.4
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an. Falls im Einzelfall doch, können sie hier angegeben werden.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:

  Marktleistung
+ Wirtschaftsdünger
+ Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen

€/Tier
1706.5

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Kälber-/Fresser-/Absetzerkosten (inkl. 7.0 % MwSt.)

Kälber-/Fresser-/Absetzerkosten bei Zukauf
Kälber-/Fresser-/Absetzerpreis netto (siehe Preisansätze) €/kg 5.48
Kälber-/Fresser-/Absetzergewicht kg 88.3
Nettopreis je Kalb-/Fresser-/Absetzer 483.88
Nebenkosten (z.B. Enthornung)
Vermarktungs- und Transportgebühren je Tier
MwSt.: 7.0 % 10.7 % 34.64
Preis je Kalb-/Fresser-/Absetzer (inkl. 7.0 % MwSt.) 529.52

Die Einstallkosten errechnen sich aus dem gewichtsabhängigen Nettopreis sowie Kosten für Transport- und Vermittlungsgebühren und sonstigen Kosten, wie z. B. Erstattungen für Enthornung, Impfungen etc. Auf diese Summe wird ggf. die MwSt. aufgeschlagen. Die Unterscheidung zwischen im eigenen Betrieb erzeugten Tieren und Zukaufstieren ermöglicht neben den unterschiedlichen Gebühren im Falle der Brutto-Rechnung auch den speziellen Ansatz der Mehrwertsteuer.

Grundsätzlich sind eigenerzeugte Tiere mit dem möglichen Verkaufspreis (ggf. inkl. der jeweils zutreffenden Mehrwertsteuer) als Kälber-/Fresser-/Absetzerkosten anzusetzen.

€/Tier
529.5
Mehr Info Weniger Info Aufzuchtkosten (inkl. MwSt.)

Bei 98 Aufzuchttagen (davon 64 Tränketage) berechnen sich die Aufzuchtkosten wie folgt:

Futtermittel Ø-liche Menge
kg/Tag
Kosten €/dt
(inkl. MwSt.)
Mwst.-
satz
Aufzuchtperiode
dt
(inkl. MwSt.)
MAT 7.0 % 0.37 64.75
Aufzuchtfutter 7.0 % 1.47 41.07
Sojaextraktionsschrot 44% XP 7.0 % 0.24 10.32
7.0 % 0.00 0.00
10.7 % 0.00 0.00
Summe Kraftfutter 116.14
Maissilage 10.7 % 2.52 8.42
Heu 10.7 % 0.26 3.10
10.7 % 0.00 0.00
Summe Grobfutter 11.52

Die Aufzuchtkosten werden hier definiert als Futterkosten bis zu einem Gewicht von 200 kg LG. Sie sind abhängig von der Dauer der Tränkephase und der Aufzuchttage.

Diese werden vom Einstallgewicht des Tieres bestimmt. Wenn Sie das Einstallgewicht ändern bzw. durch Rassenwechsel ein neues Einstallgewicht erhalten, werden die Aufzucht- und Tränketage und damit die Aufzuchtkosten neu berechnet.

Das Programm geht davon aus, dass ab einem Einstallgewicht von 120 kg das zugekaufte Kalb bereits von der Tränke entwöhnt wurde.

€/Tier
116
Mehr Info Weniger Info Kraft- und Mineralfutter (inkl. MwSt.)

Den Berechnungen liegt eine Mastdauer von 498 Tagen (davon 98 Tage Aufzucht), ein Mastanfangsgewicht von 88.3 kg, ein Mastendgewicht von 711 kg und eine tägliche Zunahme von 1250 g/Tag zugrunde. Die Verluste sind berücksichtigt ( 2.8 % bei durchschnittlich 300.0 kg).

Futtermittel kg FM/Tag MJME/kg FM €/dt FM Mwst.-
Satz
dt FM
insg.
MJME
insg.
€ insg.
Sojaextraktionsschrot 44% XP 7.0 % 5.04 6098 216.72
Getreide 10.7 % 6.36 7467 100.04
7.0 % 0.0 0 0.00
10.7 % 0.0 0 0.00
Mineralfutter   7.0 % 0.28   11.36
Zwischensumme Kraftfutter 13565 328.12
Heu 10.7 % 1.2 984 14.30
Maissilage 10.7 % 67.92 26489 226.85
7.0 % 0.0 0 0.00
10.7 % 0.0 0 0.00
Zwischensumme Grobfutter 27473 241.15
Summe Gesamtration 41038 569.27
Energiebedarf 41014  
Differenz 24  

Die Kosten für Kraftfutter errechnen sich aus der verfütterten Menge an Kraftfutter nach der Aufzuchtperiode multipliziert mit dem Einkaufspreis. Abhängig von den täglichen Zunahmen und dem Zuwachs in der Mast ändert sich der Gesamtbedarf. Wenn Sie die Rasse ändern, überschreibt das Programm die von Ihnen vorher eingegebenen Werte.

Eigenerzeugtes Kraftfutter (z. B. Getreide) ist grundsätzlich mit dem möglichen Verkaufspreis abzüglich der Lagerungskosten und ggf. zuzüglich der jeweiligen Mehrwertsteuer anzusetzen.

Die Energiekonzentration je kg Frischmasse (FM) der Kraftfutterkomponenten multipliziert mit der verfütterten Menge an Kraftfutter ergibt die umsetzbare Energie, die über Kraftfutter zugeführt wird (Zwischensumme Kraftfutter MJME insg.).

Bei der Berechnung der Grobfutterkosten können bis zu 4 Grobfuttermittel eingegeben werden. Über die Energiekonzentration der Futtermittel je kg Frischmasse und der vom Nutzer des Programms eingegebenen Menge an Frischmasse wird vom Programm die gefütterte Energie in MJME berechnet (Zwischensumme Grobfutter MJME insg.).

Die Energiekonzentration je kg FM berücksichtigt dabei auch den Trockenmasse-Gehalt des Grobfutters (z.B. Maissilage 33% TS mit 11,0 MJME/kg TS = 3,63 MJ ME/kg FM). Anhand der Summe aus Kraft- und Grobfutter (= Summe Gesamtration) und des Energiebedarfes (= Bedarf des Tieres incl. Fütterungsverluste) kann verglichen werden, ob die gefütterten Mengen bzw. Energiekonzentrationen der Futtermittel dem Bedarf des Mastbullen in etwa entsprechen.

Die Kosten je dt Frischmasse leiten sich von den Erzeugungskosten (variablen Kosten) her. Vorbelegt sind die variablen Kosten der DB-Verfahren Heu und Maissilage Hilfe Die Vorbelegungswerte entsprechen den variablen Kosten, die in den jeweiligen DB-Futterbauverfahren in der Startsituation errechnet werden.
Bitte beachten Sie: Betriebsindividuelle Berechnungen in den Futterbauverfahren werden nicht automatisch hierher übernommen, sondern müssen per Hand übertragen werden!
.

€/Tier
328
Mehr Info Weniger Info Tierarzt, Medikamente, Hygiene (inkl. 19.0 % MwSt.)

Neben den tierärztlichen Leistungen sind auch Kosten für Arzneien, Impfungen, Reinigung und Desinfektion zu berücksichtigen.

Die KTBL-Datensammlung weist für den Produktionsabschnitt 45-125 kg LG 9.00 bis 20.00 € und für die Intensivmast ab 125 kg LG 10.00 bis 28.00 € je Tier aus.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Einstreu (inkl. 10.7 % MwSt.)
Einstreumenge Hilfe Vorbelegung siehe Modul Wirtschaftsdünger dt /Tier
Preis Einstreu Hilfe Vorbelegung: Preis für Weizenstroh (siehe Verfahren Winterweizen) (inkl. 10.7 % MwSt.) €/dt
Einstreukosten (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Tier 0.0
€/Tier
0.0
Mehr Info Weniger Info Wasser, Energie (inkl. MwSt.)

Diese Kosten sind stark abhängig von Mastverfahren, Mastdauer, Stallsystem und Technisierung.

Sie betragen laut LKV-Auswertung 4.00 - 6.00 Cent je Tag. Nach KTBL-Datensammlung ist mit 30.00 - 45.00 € je Tier zu rechnen.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten Stall (inkl. 19.0 % MwSt.)

Diese Kostenposition beinhaltet zum Beispiel Aufwendungen für Reparaturen oder Ersatzteilbeschaffungen an Aufstallungs-, Lüftungs-, Klima- und Entmistungstechnik sowie die variablen Kosten der Futtervorlage.

KTBL weist eine Spanne von 30.00 bis 40.00 € aus.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs

Aushilfs-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Kalkulation der Aushilfs-Arbeitskräfte-Kosten
Gesamtarbeitszeitbedarf Hilfe Der AKh-Bedarf ist abhängig von Bestandsgröße, Haltungsform und Mechanisierungsgrad. Er beinhaltet neben der Tierbetreuung und anteiligen Arbeiten für die Betriebsführung grundsätzlich auch die Ausbringung des Wirtschaftsdüngers (in der Vorbelegung ist die Arbeitszeit für die Wirtschaftsdüngerausbringung allerdings nicht im AKh-Bedarf enthalten, da von einer überbetrieblichen Ausbringung ausgegangen wird). AKh/Tier
Einsatz von Aushilfs-Arbeitskräften AKh/Tier
Entlohnung Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung) €/AKh
Lohnkosten Aushilfs-Arbeitskräfte €/Tier 0.0

€/Tier
0.0
Mehr Info Weniger Info Lohnarbeit und Dienstleistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)
Zum Beispiel Stallreinigung durch Dienstleister
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Gebühren, Beiträge (Tierseuchenkasse, Spezialberatung usw.) (inkl. 19.0 % MwSt.)

Der Beitrag zur Tierseuchenkasse beträgt z. B. in Bayern im Jahr 2011 für jedes Rind 4.80 € je Jahr. Je nach Mastdauer beläuft sich der Beitrag je Mastbulle auf ca. 4.80 bis 8.00 €.

Weitere Beiträge können für Versicherungen (z. B. Ertragsschaden- oder Betriebsunterbrechungsversicherung) anfallen.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. MwSt.)

Falls im Einzelfall variable Kosten auftreten, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden, können Sie diese hier eintragen.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Kälber-/Fresserkosten
+ Aufzuchtkosten
+ Kraft- und Mineralfutter
+ Tierarzt, Medikamente, Hygiene
+ Einstreu
+ Wasser, Energie
+ Variable Maschinenkosten Stall
+ Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte
+ Lohnarbeit und Dienstleistungen
+ Gebühren, Beiträge (Tierseuchenkasse, Spezialberatung usw.)
+ Sonstige variable Kosten

=Summe der variablen Kosten

€/Tier
1067.0

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag I (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag I
- Variable Grobfutterkosten
= Deckungssbeitrag II

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

Das eingesetzte Grobfutter wird hier noch nicht berücksichtigt.

Der DB I wird vor allem in Planungsrechnungen verwendet, wenn der Betriebszweig Futterbau als eigenes Verfahren berechnet wird.

€/Tier
639.5
Mehr Info Weniger Info Variable Grobfutterkosten (inkl. MwSt.)
Berechnung von Grob- und Kraftfutter in der Mastperiode siehe Info zu Kraft- und Mineralfutter, für Aufzuchtperiode Info zu Aufzuchtkosten.
€/Tier
252.7
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag II (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag I
- Variable Grobfutterkosten
= Deckungssbeitrag II

Hier werden die Grobfutterkosten berücksichtigt. Dabei wird das Verfahren Futterbau nicht mehr als eigenständiger Betriebszweig betrachtet, sondern dem tierischen Verfahren direkt zugeordnet.

€/Tier
386.8

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Hier können Sie sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien erfassen.

Sonstige Leistungen €/Tier
Prämien €/Tier
Summe €/Tier 0.0

€/Tier
0.0

     Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Tier
639.5
     Deckungsbeitrag II inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Tier
386.8

Weitere Kennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Arbeitszeitaufwand je Tier
Der Gesamt-AKh-Bedarf je Tier wird im Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.
AKh/Tier
9.5
     Deckungsbeitrag II je kg Schlachtgewicht (inkl. MwSt.)
€/kg SG
0.90
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag II je Masttag (inkl. MwSt.)
Der DB II/Mastag errechnet sich aus dem DB II je Bulle bezogen auf den Masttag. Damit können unterschiedliche Verfahren verglichen werden, da jetzt auch der Zeitfaktor zum Tragen kommt.
€/Tag
0.78
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Stallplätze, Arbeit, Umlaufkapital)

Stallplätze: 1 Aufzucht-Mastplatz für 498 Tage

Arbeit: 9.5 AKh/Tier

Umlaufkapital: 798 € für 498 Tage Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die vollen Kälberkosten und von den restlichen variablen Kosten die Hälfte angenommen.

Umlaufkapital mit Grobfutter: 925 € für 498 Tage Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die vollen Kälberkosten und von den restlichen variablen Kosten und dem Grobfutter jeweils die Hälfte angenommen.

Mehr Info Weniger Info Vollkostenrechnung
Basis der weiteren Berechnungen ist der Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien

Bewertung des Grobfutters: Preisansätze aus dem Futterbau Vollkosten Hilfe Zur Bewertung des Grobfutters nach Vollkosten werden die Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten (GuV-Kosten) und die kalkulatorischen Faktorkosten separat ausgewiesen (zusammen bilden diese beiden Positionen die Vollkosten). Die Aufteilung ist notwendig, um den Gewinnbeitrag des Verfahrens methodisch richtig ausweisen zu können.

Die Vorbelegungswerte entsprechen den Kosten, die in den jeweiligen DB-Verfahren in der Startsituation errechnet werden.

Mehr Info Weniger Info Grobfutter zu Preisansätzen aus dem Futterbau (inkl. MwSt.)

Hinweis: Die Futterkomponenten und die Grobfuttermengen werden in den Modulen "Aufzuchtkosten" und "Kraft- und Mineralfutter" festgelegt.

Futterkomponenten Grobfuttermenge
dt FM/Tier
Mwst.-
Satz%
Preisansatz
Komponente
€/dt FM Hilfe Der Vorschlagswert für den Preisansatz (ab Silo bzw. ab Lager) wird vom jeweiligen Futterbauverfahren übernommen und jährlich angepaßt.
Für das Futtermittel Maissilage leitet er sich vom Körnermaispreis, dem Futterwert sowie der bereits geleisteten Maschinenarbeit und dem Silounterhalt ab.
Die Basis des Preisansatzes Heu stammt vom BBV (Orientierungspreise für Raufutter, Großballen, freiwillige Preisan­gabe des Landhandels in Süddeutschland).

Liegen tatsächliche Marktpreise vor, sind diese hier einzutragen!

Gesamtkosten
bei Preisansatz
€/Tier
Maissilage 70.44 10.7 265.33
Heu 1.46 10.7 14.16
Sonstig. GF Hilfe aus Modul "Aufzuchtkosten" 0.0 10.7 0.0
Sonst. GF I Hilfe aus Modul "Kraft- und Mineralfutter" 0.0 7.0 0.0
Sonst. GF II Hilfe aus Modul "Kraft- und Mineralfutter" 0.0 10.7 0.0
Gesamt 71.9     279.49
€/Tier
279.5
Mehr Info Weniger Info Gebäude und Technik der Innenwirtschaft (inkl. 19.0 % MwSt.)

Investitionssumme Gebäude und Technik Hilfe Vorgabewert: Baukosten je Platz inklusive Güllelagerung für eine Neuerrichtung (ohne Futterlager für Grobfutter).
Die Investitionssumme je Platz kann je nach Typ, Ausstattung und Größe der Gebäude/Technik stark variieren. Beachten Sie zudem, dass bei Mastverfahren mit leichten Kälbern (z.B. Schwarzbunt) der Anteil der aufwendigeren Kälberaufzuchtplätze am gesamten Platzbedarf höher ist und damit auch die Investition teurer wird.
: €/Platz, hiervon % Gebäude und bauliche Anlagen.


  Investition
(inkl. 19.0 % MwSt.)
€/Platz
Finanzierung Abschreibungs-
dauer
Jahre
Kosten
€/Platz u. Jahr
eigen
%
fremd
%
Gebäude und bauliche Anlagen 2338 70.0 93.52
Technik der Innenwirtschaft 412  60.0 29.43 
Gesamt 2750   122.95
 
Abschreibung gesamte Investition 122.95
Unterhalt, Versicherung: % der Investitionssumme Gebäude u. Technik Hilfe Darunter fallen beispielsweise Versicherungen von Gebäuden und Technik, Instandhaltung einschl. Reparaturen von Gebäuden, Unterbringungskosten mobiler Technik 27.5
Zinsaufwand: % der halben fremdfinanzierten Investitionssumme 18.84
Summe Kosten Gebäude und Technik der Innenwirtschaft 169.29
Zinsansatz: % der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 8.66
 
Umrechnung auf €/Tier Kosten
€/Tier
Summe Kosten Gebäude und Technik der Innenwirtschaft 230.98
Zinsansatz der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 11.82
€/Tier
231.0
Mehr Info Weniger Info Miete/Pacht für Gebäude
Diese Kostenposition ist von Belang, wenn alternativ oder zusätzlich zum Bau ein Stall gemietet oder gepachtet wird.
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Personalkosten festangestellte AK

  Stunden
AKh/Tier
Lohn/Lohnansatz Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung)
€/AKh €/Tier
Arbeitszeitbedarf Tierhaltung nach Abzug der Aushilfs-AKh Hilfe Die Gesamt-AKh und die Aushilfs-AKh je Tier werden im Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt. 9.5 - -
davon entlohnte, festangestellte AK 0.0
 
davon nicht entlohnte AK (Lohnansatz) Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 9.5 166.25

€/Tier
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige Festkosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Unter sonstige feste Kosten fallen zum Beispiel: Buchführung, Verbandsbeiträge, PKW, Telefon, Berufsgenossenschaft, sonstige allgemeine Betriebsversicherungen, berechnet jeweils je Tier.
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Gewinnbeitrag des Verfahrens ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
  Deckungsbeitrag I inkl. Sonstiger Leistungen/Prämien
- Grobfutter zu Vollkosten (Anteil Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten)/Marktpreisen
- Gebäude und Technik der Innenwirtschaft
- Miete/Pacht für Gebäude
- Personalkosten festangestellte AK
- Sonstige Festkosten
= Gewinnbeitrag des Verfahrens
€/Tier
120.0

Mehr Info Weniger Info Kalkulatorische Faktorkosten (inkl. MwSt.)

Kalkulatorische Faktorkosten sind Ansätze für die Entlohnung der eigenen Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital).

Zinsansatz eigenfinanzierte Investitionskosten Hilfe Siehe "Gebäude und Technik der Innenwirtschaft" €/Tier 11.82
Zinsansatz: % des Vieh- u. Umlaufvermögens (798.0 €/Tier für 498  Tage HilfeVieh- u. Umlaufvermögen siehe Modul Faktoransprüche

Hinweis zur Berechnung:
Da das eingesetzte Kapital während der Mastdauer gebunden ist, der Zinsansatz sich aber auf ein Jahr bezieht, erfolgt die Berechnung folgendermaßen:

Zinsansatz * gebundenes Kapital * Mastdauer/365
)
€/Tier 10.89
Lohnansatz Innenwirtschaft (Stall, Futtervorlage, etc.) nicht entlohnte AK Hilfe Siehe "Personalkosten festangestellte AK" €/Tier 166.25
Summe €/Tier 188.96
€/Tier
189.0
Mehr Info Weniger Info Unternehmergewinn je Tier ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn = Gewinnbeitrag des Verfahrens - kalkulatorische Faktorkosten
€/Tier
-69.0
     Unternehmergewinn je kg Schlachtgewicht ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn / €/kg SG
€/kg SG
-0.17

Mehr Info Weniger Info Vollkosten je Tier (inkl. MwSt.)
Summe aller Kosten
€/Tier
1775.5
Mehr Info Weniger Info Arbeitsertrag je nicht entlohnter Fest-AKh (inkl. MwSt.)

Arbeitsertrag je nicht entlohnter Fest-AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz) / Zahl der nicht entlohnten AKh

€/AKh
10.24
Mehr Info Weniger Info Arbeitsertrag je AKh (inkl. MwSt.)

Arbeitsertrag je AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz + Personalkosten Fest-AK + Lohnkosten für Aushilfs-AK) / Zahl der Gesamt-AKh

€/AKh
10.24
Mehr Info Weniger Info Vollkostendeckender Preis ohne Prämien  (netto)

Der vollkostendeckende Preis sagt aus, wie hoch der Erzeugerpreis des Hauptprodukts sein müsste, damit die Vollkosten gedeckt sind. Bei der Berechnung werden Nebenleistungen (z. B. Wirtschaftsdünger beim Tier, Strohverkauf beim Getreide) berücksichtigt.

€/kg SG
3.91





Martin Heim, Jürgen Frank
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Tel.: 089 17800-111 • Fax: 089 17800-113