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Eine Anwendung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

Deckungsbeiträge - Übersicht

LfL-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Öko-Milchkuhhaltung

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  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.

Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Kommentar: Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen
inkl. MwSt. = Einstellung für pauschalierende Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für optierende Betriebe
Betrachtungszeitraum: Hilfe

Der Betrachtungszeitraum sollte sich nach der Fragestellung richten. So wird man sich beispielsweise am kurzfristigen Betrachtungszeitraum orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis der laufenden Produktion frühzeitig abzuschätzen. Für eine Betriebsplanung wird man dagegen eher auf einen längerfristigen Betrachtungszeitraum zurückgreifen.

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Mehr Info Weniger Info Kennwerte des Produktionsverfahrens
Rasse:    
Abgangsquote: Hilfe

Hinweis: Eine Abgangsquote von z. B. 30 % entspricht einer Nutzungsdauer von 3.3 Jahren.

Abgangs- bzw. Bestands­ergänzungs­quoten nach Rassen
Rasse Abgangsquote %
Fleckvieh 25.0
Braunvieh 21.0
Gelbvieh 29.2
Schwarzbunt 23.2
Pinzgauer 25.5
Quelle: BZA Milch bzw. LKV Bayern
% Zwischenkalbezeit: Hilfe Quelle: LKV Tage
Bestandsergänzung über: Hilfe Grundsätzlich wird für den Deckungsbeitrag der Einzelkuh die Zahl der Kälber je Kuh und Jahr aus der Zwischenkalbezeit und den Kälberverlusten berechnet.Je Kuh ergeben sich dann 0,7 bis 0,95 Kälber je Kuh.

Will man eine gesamtbetriebliche Berechnung für die gesamte Herde durchführen, sind auch die Kälber der Erstlingskühe (Kalbinnen) miteinzubeziehen. Je höher der Anteil der Bestandsergänzung über eigene oder zugekaufte Kalbinnen, umso höher wird die Zahl der dann ermittelten Kälber je Kuh und Jahr (plausible Werte zwischen 1,0 und 1,25 Kälber je Kuh und Jahr).
Erstkalbungen im eigenen Bestand: %
Zukauf von Jungkühen: 100.0 %
Kälberverlustquote: Hilfe Totgeburten einschließlich Kälberverluste bis zum Absetzen bzw. Verkauf; LKV-Auswertungen Bayern weisen Totgeburten einschließlich Verlusten von 48 Stunden nach Geburt aus. % Kälber je Kuh und Jahr: Hilfe Ableitung der aufgezogenen Kälber je Kuh und Jahr aus Zwischenkalbezeit und Kälberverlusten.

Fleckvieh

Das Fleckvieh ist die in Deutschland am zweitstärksten verbreitete Rinderrasse und vorwiegend im süd- und mitteldeutschen Raum zu finden.

Rassekennzeichen:
  • Zweinutzungsrind (Milch und Fleisch)
  • Kreuzbeinhöhe 140 – 150 cm
  • Brustumfang von 210-240 cm
  • Gewicht 650 - 850 kg
  • Leistungspotenzial: 7.000 – 10.000 kg Milch/Kuh mit 4,2 % Fett und 3,6 % Eiweiß
  • überdurchschnittliche Eutergesundheit und Fitness
  • hohe Absetzgewichte und hohe tägliche Zunahmen der Jungbullen von 1.300 g
  • hoher Anteil wertvoller Fleischteile

Holstein Friesian/Schwarzbunte

Die Rasse Holstein Friesian stellt den größten Rasseblock in Deutschland. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über das ganze Bundesgebiet. Seit 1996 existiert ein gemeinsames Zuchtziel für schwarzbunte und rotbunte Holsteins.

Rassekennzeichen:
  • wirtschaftliche Leistungskuh mit Hauptnutzung Milch
  • Kreuzbeinhöhe: 145 - 156 cm
  • Gewicht: 650 - 750 kg
  • Leistungspotenzial: 9.000 – 11.000 kg Milch/Kuh mit 4 % Fett und 3,5 % Eiweiß
  • großes Futteraufnahmevermögen

Braunvieh/Brown Swiss

Das Braunvieh wird im grünlandstarken Voralpengebiet, vom württembergischen Oberland bis hinein nach Oberbayern und vom Bodensee und der Alpenregion im Süden bis an die Donau im Norden in Höhenlagen von 500 bis 1000 m NN gehalten. Seit Mitte der 1960er Jahre wurde der einheimische Bestand durch Einkreuzung von in Amerika gezüchteten Brown-Swiss zum jetzigen Braunvieh umgewandelt.

Rassekennzeichen:
  • ursprünglich Zweinutzungsrasse, zunehmend milchbetont
  • Gewicht: 600 - 750 kg
  • Leistungspotenzial: 7.000 – 10.000 kg Milch/Kuh mit überdurchschnittlichem Fett- und v.a. Eiweißgehalt (hoher Gehalt an Kappa-Kasein)
  • hohe Nutzungsdauer

Gelbvieh

Das Gelbvieh ist eine fleischbetonte Zweinutzungsrasse, deren Hauptverbreitungsgebiet in Nordbayern (Franken) liegt. Angestrebt wird eine Milchleistung von 6000 kg Milch pro Jahr bei 3,9 % Fett und 3,7 % Eiweiß mit langer Nutzungsdauer und regelmäßiger Abkalbung. Junge Bullen zeigen ein lang anhaltendes Fleischwachstum (1300 g) ohne qualitätsmindernde Verfettung bei voller Körperbemuskelung.

Deutsche Rotbunte

Die Hauptverbreitungsgebiete liegen in Westfalen, Schleswig-Holstein, im Rheinland und in Hessen. Das rotbunte Rind ursprünglicher Herkunft ist ein milchbetontes Zweinutzungsrind. In der Milchleistung wird eine Durchschnittsleistung von wenigstens 7000 kg Milch mit 4,0 % Fett und 3,5 % Eiweiß angestrebt. In der Fleischleistung sollen Tageszunahmen von 1300 g erreicht werden. Die Kühe weisen eine Kreuzbeinhöhe von 142 bis 145 cm auf. In die alte Rotbuntzucht wurden immer stärker Holstein-Friesian-Zuchttiere miteingekreuzt. Die alte Rotbunte Ausgangsrasse verschwindet langsam und nähert sich in den Rassekennzeichen zunehmend der Rasse Schwarzbunt/Holstein Friesian an.

Rotvieh/Angler

Innerhalb des Deutschen Rotviehs nehmen die Angler den größten Anteil ein. Die Angler werden vorwiegend in Angeln (Schleswig-Holstein) gezüchtet, das übrige Rotvieh in den Höhenlagen von Rheinland-Pfalz, Hessen, Westfalen und im Harz. Das Rotvieh ist ein milchbetontes Zweinutzungsrind. Entsprechend dem Zuchtziel werden 6000 kg Milch mit 5 % Fett und 4 % Eiweiß angestrebt.

Sonstige Rassen

Das Pinzgauer Rind, dessen Ochsen als Zug- und Masttiere früher sehr bekannt und geschätzt waren und dessen Hauptzuchtgebiet heute in Österreich liegt, wird vereinzelt noch im Berchtesgadener Land und im Chiemgau gehalten.

Die Deutschen Jerseys, die in einzelnen Ländern der Bundesrepublik Deutschland als Herdbuchrasse anerkannt sind, weisen ein Gewicht von rd. 400 kg bei guter Milchleistung und hohem Fettgehalt (6 %) auf.

Das Vorderwälder Rind entspricht in Farbe und Zeichnung dem Fleckvieh. Das Verbreitungsgebiet liegt im südlichen Schwarzwald. Von den Kühen wird eine Milchleistung von etwa 4000 kg bei 4 % Fett verlangt.

Das Verbreitungsgebiet des Hinterwälder Rindes liegt auf den höchsten Erhebungen des südlichen Schwarzwaldes. Angestrebt wird eine Widerristhöhe von 118 bis 120 cm, ein Gewicht von 400 kg und eine Milchleistung von 3000 kg Milch mit 4,2 % Fett.

Das einfarbig braungelbe Murnau-Werdenfelser Rind ist im Bestand stark zurückgegangen. Es zeichnet sich aus durch überlegene Anspruchslosigkeit, Klauenhärte und Langlebigkeit.

Milchmenge und Preisansätze
Mehr Info Weniger Info verkaufte Milch

Milch, die an die Molkerei verkauft oder direkt vermarktet wird. Durchschnittlich werden 85 - 95 % der erzeugten Milch vermarktet.

Milchleistung Hilfe
Ergebnisse der Milchleistungsprüfung in Bayern
  kg Milch/Kuh u. Jahr
Fleckvieh 6075
Braunvieh 6310
Gelbvieh 4551
Schwarzbunt 6658
Pinzgauer 4862
Quelle: LKV
kg/Kuh u. Jahr
abzüglich an Kälber verfütterte Milch Hilfe siehe Modul "Kälberaufzucht" kg/Kuh u. Jahr 475.0
abzüglich sonstige nicht verkaufte Milch Hilfe Hemmstoff-Milch o.ä. kg/Kuh u. Jahr
Verkaufte Milch kg/Kuh u. Jahr 5600
kg/Kuh u. Jahr
5600
Mehr Info Weniger Info Milchpreis (inkl. 10.7 % MwSt.)
Molkereiauszahlungspreise in Bayern
ct je kg Milch bei tatsächlichen Inhaltsstoffen (inkl. 10.7 % MwSt.)
Zeitraum Preis Fett % Eiweiß %
Apr. 2018 53.49 4.06 3.28
März 2018 55.23 4.2 3.34
Feb. 2018 55.93 4.21 3.37
Jan. 2018 55.93 4.19 3.38
Dez. 2017 56.62 4.29 3.47
Nov. 2017 56.59 4.26 3.49
Okt. 2017 56.21 4.14 3.5
Sep. 2017 54.53 4.05 3.45
Aug. 2017 53.41 3.9 3.33
Juli 2017 53.15 3.9 3.28
Juni 2017 53.20 3.91 3.27
Mai 2017 53.68 4.0 3.3
Ø 4 Wochen 53.49 4.06 3.28
Ø 12 Monate 1) 54.83 4.09 3.37
Ø 36 Monate 1) 54.11 4.09 3.36
Ø 60 Monate 1) 53.42 4.07 3.35

1) Arithmetischer Mittelwert

Quelle: LfL, Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte






Sofern größere Milchmengen innerbetrieblich eingesetzt, ab Hof verkauft oder für den Haushalt entnommen werden, sind Korrekturen erforderlich.
ct/kg
Mehr Info Weniger Info Milcherlös (inkl. 10.7 % MwSt.)
Erlös aus Milchverkauf
verkaufte Milch kg/Kuh u. Jahr 5600.0
Milchpreis (inkl. 10.7 % MwSt.) ct/kg 54.83
Milcherlös (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 3070.5
€/Kuh u. Jahr
3070.5
Mehr Info Weniger Info Kälbererlös (inkl. 10.7 % MwSt.)

Die Kälberpreise und -gewichte sind konventionelle Werte.

Erlös Kälberverkauf je Kuh und Jahr
    männliche Kälber weibliche Kälber
Kälberpreise netto Hilfe Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V. €/kg LG netto
Gewicht Kalb Hilfe Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V. kg/Kalb
abzüglich Marktgebühren €/Kalb
MwSt. (10.7 %) €/Kalb 53.0 27.9
Erlös je verkauftes Kalb €/Kalb 548.5 289.1
verkaufte Kälber je Kuh und Jahr Kälber je Kuh und Jahr 0.87
Geschlechterverhältnis % 50.0
Erlös Kälberverkauf je Kuh und Jahr €/Kuh und Jahr 364.4

Können Kälber als Zuchtkälber vermarktet werden, ergeben sich in der Regel deutlich höhere Erlöse. Allerdings wird der Verkauf von Zuchtkälbern auf einzelne Kühe mit hohem Leistungspotential beschränkt sein.

€/Kuh u. Jahr
364.4
Mehr Info Weniger Info Altkuherlös (inkl. 10.7 % MwSt.)

In der Vorbelegung wird davon ausgegangen, dass die Altkühe konventionell vermarktet werden.

Erlös Altkuhverkauf je Kuh und Jahr
Schlachtkuhpreis netto Hilfe Quelle: LfL-IEM, BBV Marktberichte €/kg SG
Gewicht Schlachtkuh Hilfe Quelle: LfL-IEM, BBV Marktberichte kg SG/Kuh
abzüglich Vermarktungskosten €/Kuh
MwSt. (10.7 %) €/Kuh 116.7
Erlös je Schlachtkuh €/Kuh 1207.8
Abgangsquote % 25.0
Kuhverluste %
Erlös Altkuhverkauf je Kuh und Jahr €/Kuh und Jahr 296.2

Der anteilige Altkuherlös ergibt sich bei gleichbleibend großen Herden aus der durchschnittlichen Abgangsquote.

€/Kuh u. Jahr
296.2

Deckungsbeitragsberechnung je Kuh und Jahr

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Marktleistung (inkl. MwSt.)
Marktleistung Milch-, Kälber- u. Altkuhverkauf
Milcherlös €/Kuh u. Jahr 3070.5
Kälbererlös €/Kuh u. Jahr 364.4
Altkuherlös €/Kuh u. Jahr 296.2
Marktleistung €/Kuh u. Jahr 3731.1
€/Kuh u. Jahr
3731.1
Mehr Info Weniger Info Wirtschaftsdünger (inkl. MwSt.)

Betriebsindividuelle Wirtschaftsdüngerbewertung: €/Kuh u. Jahr

Allgemeiner Berechnungsansatz (wird verwendet, wenn keine betriebsspezifische Info vorliegt)

Datengrundlage: Basisdaten zur Umsetzung der Düngeverordnung - Tabellen 6b/6c und 7

Bei einer angenommenen Milchleistung bis ca. 8000 kg und inklusive Kalb (Verkaufsalter 12 Wochen, 0.9 Kälber je Kuh u. Jahr) ergeben sich für einen Acker-Grünlandbetrieb (Grünlandanteil unter 65 % der LF) folgende Wirtschaftsdüngeranfälle bzw. werden folgende Einstreumengen gebraucht:

  • ca. 26 m3 Gülle (7.5 % TS), ca. 0.3 t Einstreu, je Kuh u. Jahr
  • ca. 17 t Tiefstreumist (25 % TS), ca. 3.3 t Einstreu, je Kuh u. Jahr
  • ca. 10 t Festmist (25 % TS), ca. 9.5 m3 Jauche (2.5 % TS), ca. 1.5 t Einstreu, je Kuh u. Jahr

Bei Grünlandbetrieben sind die Mengenanfälle und die Nährstoffgehalte in der Gülle in der Regel etwas höher Hilfe

Bei Grünlandbetrieben (Grünlandanteil über 85 % der LF) fallen an:

  • ca. 26 m3 Gülle (7.5 % TS), je Kuh u. Jahr
  • ca. 20 t Tiefstreumist (25 % TS), ca. 4.1 t Einstreu, je Kuh u. Jahr
  • ca. 9.9 t Festmist (25 % TS), ca. 12.6 m3 Jauche (2.5 % TS), ca. 1.5 t Einstreu, je Kuh u. Jahr

Nährstoffgehalte für Milchviehgülle Grünland (7.5 % TS):

  • N: 3.8 kg/m3
  • P2O5: 1.5 kg/m3
  • K2O: 5.8 kg/m3

Art des Wirtschaftsdüngers: Gülle Tiefstreumist Festmist/Jauche

Wirtschaftsdüngeranfall Stall/Weide

  Weidetage Düngeranfall im Stall Düngeranfall auf der Weide
Gülle
m3 bzw. t/Kuh u. Jahr
"Weide-Gülle"
m3/Kuh u. Jahr
Gülle Einstreu
Kuh Tage/Kuh u. Jahr
15.3 0.18 10.7
Gesamt 15.3 0.18 10.7

Kalkulation des Düngerwerts Weide je Kuh und Jahr (inkl. 19.0 % MwSt.)
    N P2O5 K2O
Durchschnittliche Nährstoffgehalte der "Weide-Gülle" Hilfe Quelle: Basisdaten zur Umsetzung der Düngeverordnung - Tabelle 7 (ohne 15% gasförmige N-Verluste in Stall und Lager) kg/m3
Gülleanfall m3/Kuh u. Jahr
Nährstoffmengen der Ausscheidung kg/Kuh u. Jahr 47.1 16.0 62.1
Hiervon nutzbar %
Reinnährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Die Reinnährstoffkosten werden anhand von Preisen für Düngemittel berechnet, die im ökologischen Landbau zugelassen sind.

Der Wert des Wirtschaftsdüngers ergibt sich dann aus den Mengen an Nährstoffen, die nicht als Dünger zugekauft werden müssen.
€/kg 5.01 1.26 1.36
Düngerwert Weide je Kuh u. Jahr (inkl. 19.0 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 222.60

Kalkulation des Düngerwerts Stall frei Feld je Kuh und Jahr (inkl. MwSt.)
    N P2O5 K2O
Nährstoffgehalte Milchviehgülle bei der Ausbringung (7.5 % TS) kg/m3
Gülleanfall Hilfe Obige Werte bzw. bei Bereichen der Mittelwert.
Der Gülleanfall steigt mit steigender Leistung bis auf über 30 m3 (10.000 kg Leistung, 7,5 % TS).
m3/Kuh u. Jahr
Nährstoffmengen bei der Ausbringung kg/Kuh u. Jahr 53.6 21.4 76.5
Hiervon nutzbar %
Reinnährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Die Reinnährstoffkosten werden anhand von Preisen für Düngemittel berechnet, die im ökologischen Landbau zugelassen sind.

Der Wert des Wirtschaftsdüngers ergibt sich dann aus den Mengen an Nährstoffen, die nicht als Dünger zugekauft werden müssen.
€/kg 5.01 1.26 1.36
Düngerwert je Kuh und Jahr (inkl. 19.0 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 292.12
 
Transport-/Ausbringkosten Wirtschaftsdünger flüssig (inkl. 10.7 % MwSt.) Hilfe Vorbelegung: Überbetriebliche Ausbringung
Datengrundlagen: KTBL und KBM
€/m3
Transport-/Ausbringkosten je Kuh und Jahr (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 66.10
 
Düngerwert Stall frei Feld je Kuh und Jahr (inkl. MwSt.) €/Kuh u. Jahr 226.02
 
Für diese Art des Wirtschaftsdüngers notwendige Einstreumenge dt/Kuh u. Jahr 1.8

€/Kuh u. Jahr
448.6
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an. Falls im Einzelfall doch, können sie hier angegeben werden.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:

  Marktleistung
+ Wirtschaftsdünger
+ Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen

€/Kuh u. Jahr
4179.7

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Bestandsergänzung (inkl. 10.7 % MwSt.)

Da keine Werte für Öko-Jungkühe vorliegen, wird in der Vorbelegung auf die Preise für konventionelle Jungkühe ein pauschaler Aufschlag von 180 €/Kuh gemacht.

Kosten der Bestandsergänzung je Kuh und Jahr
Jungkuhpreis netto Hilfe
Nettopreise von Jungkühen (konv.) nach Rassen im Betrachtungszeitraum
  Zuchtwertklasse
I II III IV Ø aller 1)
Fleckvieh   2209   1692   1439   1588   1691
Braunvieh   2198   1594   1312   1425   1590
Gelbvieh     1713   1220     1642
Schwarzbunt     1581   1489   1535   1565
Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V.
1) Nach Stückzahlen gewichteter Durchschnittspreis der Zuchtwertklassen I-IV
€/Jungkuh
zuzüglich Vermarktungskosten €/Jungkuh
zuzüglich MwSt.: 7.0 % 10.7 % €/Jungkuh 203.7
Zukaufspreis Jungkuh €/Jungkuh 2107.3
Abgangsquote % 25.0
Kosten der Bestandsergänzung je Kuh und Jahr €/Kuh und Jahr 526.8

Auch wenn betriebseigene Zuchttiere nachgestellt werden, sind für das Produktionsverfahren Milchvieh Zukaufspreise anzusetzen. Die Auswahl nach Zuchtwertklassen orientiert sich am Leistungsniveau des zu ersetzenden Tieres.

€/Kuh u. Jahr
526.8
Mehr Info Weniger Info Kälberaufzucht (inkl. 7.0 % MwSt.)

Absetzalter Wochen Hilfe Durchschnittliches Absetzalter bzw. Verkaufsalter der weiblichen und männlichen Kälber. Bei unterschiedlichem Alter weiblicher und männlicher Kälber bitte hier durchschnittliche Aufzuchtdauer bis zum Erreichen der Marktreife angeben.

Futtereinsatz und Futterkosten in der Kälberaufzucht
Fütte­rungs­ab­schnitt kg je Tier u. Tag
Futtermittelpreise €/kg
(inkl. 7.0 % MwSt.)
Milchaustauscher (MAT)
Kälberstarter Hilfe Preis für konventionellen Kälberstarter mal 1.2 (20 % Aufschlag für Öko-Futter)
Kälberkraftfutter Hilfe Preis für konventionelles Kälberkraftfutter mal 1.2 (20 % Aufschlag für Öko-Futter)







Futterkosten Aufzuchtperiode
Kälberstarter 21.32
Kälberkraftfu 0.00
Summe 21.32

Voll­milch Kälber-
starter
Kälber-
kraft­futter
1.Wo.
2.Wo.
3.Wo.
4.Wo.
5.Wo.
6.Wo.
7.Wo.
8.Wo.
9.Wo.
10.Wo.
11.Wo.
12.Wo.
13.Wo. --- --- ---
14.Wo. --- --- ---
15.Wo. --- --- ---
16.Wo. --- --- ---
insg. je Kalb: 546.0 72.1 0.0
Kälber je Kuh und Jahr 0.87
kg je Kuh und Jahr: 475.0 62.7 0.0

Die Kälberaufzuchtkosten werden von der Aufzuchtdauer und den Futtermittelpreisen bestimmt.

Für die Deckungsbeitragsrechnung der Milchkuh werden üblicherweise nicht die Aufzuchtkosten der gesamten Tränkeperiode verrechnet, sondern nur die Ausgaben bis zum orts- und marktüblichen Verkaufsalter. Dies gilt auch für die Tiere, die im Betrieb verbleiben.

Die Preise für Kälberstarter und Kälberaufzuchtfutter sind Zukaufspreise und mit einem Preisaufschlag von 20 % versehene Preise aus dem konventionellen Bereich. Liegen einzelbetriebliche Werte vor, sind diese zur Kalkulation der Aufzuchtkosten heranzuziehen.

Abweichungen vom vorgeschlagenen Tränkeplan bzw. dem Kraftfuttereinsatz sind einzelbetrieblich anzupassen. Die sonstigen variablen Kosten der Aufzucht sind in den jeweiligen Kostenblöcken der Milchkuh miteingeschlossen.

Bewertung der Vollmilch

Die Kosten der Vollmilch bleiben hier in der Kälberaufzucht außen vor, da auch in den Leistungen nur die verkaufte Milch bewertet wurde. Die vertränkte Vollmilch verringert die verkaufte Milch und damit die Leistungen.

Zur näherungsweisen Bestimmung der Aufzuchtkosten einschließlich der vertränkten Milch dient folgende Tabelle:

Verfütterte Vollmilch lt. Tränkeplan Hilfe Die Menge an Vollmilch je Kalb wird beim Bezug auf die Kuh mit dem Faktor Kälber/Kuh u. Jahr umgerechnet. kg/Kuh u. Jahr 475.0
Bewertung Vollmilch Hilfe In der Vorbelegung wird die Vollmilch mit 80 % des Erzeugerpreises Milch (siehe Modul "Milchpreis") bewertet. ct/kg
Vollmilchwert €/Kuh u. Jahr 208.34
Futtermittelkosten Kälberaufzucht ohne Vollmilch €/Kuh u. Jahr 21.32
Futtermittelkosten Kälberaufzucht mit Vollmilch €/Kuh u. Jahr 229.66
€/Kuh u. Jahr
21
Mehr Info Weniger Info Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter (inkl. MwSt.)
1. Berechnung des Energiebedarfs insgesamt
Erhaltung ca. 40 MJNEL/Tag * 365 Tage MJNEL/Jahr
Zusätzlicher Energiebedarf Trockenstehperiode
inkl. Vorbereitungsfütterung
  MJNEL/Jahr
Zusätzlicher Leistungsbedarf 6075 kg Milch * 3.3 MJNEL 20048 MJNEL/Jahr
Gesamtenergiebedarf je Kuh u. Jahr 36048 MJNEL/Jahr

Der Gesamtfuttereinsatz muss den Erhaltungsbedarf, den zusätzlichen Energiebedarf während der Trockenstehperiode bzw. der Vorbereitungsfütterung (Heranwachsen des Kalbes) sowie den Leistungsbedarf abdecken.

  • Der Erhaltungsbedarf ist der Energiebedarf für die Körperfunktionen und die Wärmeregulation. Er hängt maßgeblich vom Gewicht der Tiere ab und steigt von rd. 38 MJ NEL/Tag bei Tieren mit 650 kg bis auf 42 MJ NEL/Tag bei Tieren mit 750 kg Gewicht.
  • Die Trockenstehperiode umfasst 6-8 Wochen. Insgesamt werden in der 8.-4. Woche vor dem Abkalben 65 MJ NEL, ab der 3. Woche bis zum Abkalben (Vorbereitungszeit) rund 72 MJ NEL je Tag (inkl. dem Erhaltungsbedarf) benötigt.
  • Für den Leistungsbedarf (Milchleistung) sind je nach Fettgehalt der Milch 3,1 bis 3,5 MJ NEL/kg Milch anzusetzen (bei 3,5 bis 4,5 % Fett).
Quelle der Richtwerte: LfL Information Gruber Tabelle zur Fütterung der Milchkühe, Zuchtrinder, Schafe, Ziegen. 39. Auflage 2015; Vorschlagswerte für Kuh mit 700 kg Gewicht und 4,0 % Fettgehalt in der Milch bei 7-wöchiger Trockenstehphase.

2. Berechnung der Grobfutterleistung Hilfe

Definition Grobfutter: Alle Ganzpflanzenprodukte (frisch, siliert und natürlich getrocknet) sowie Cobs und Stroh. Grobfutter zeichnen sich durch eine hohe Strukturwirksamkeit aus. Bei Grobfutter-Zukauf (frisch) sind Silierverluste in Ansatz zu bringen (bei Gras 15 %, bei Mais 10 % jeweils auf die Trockenmasse bezogen, Quelle: Arbeitskreis Futter und Fütterung der DLG).

Grobfutterqualität Grobfutteraufnahme GF-Energie GF-Leistung
  MJNEL/kg TM   kg TM/Tag dt TM/Jahr MJNEL/Kuh u. Jahr kg Milch/Kuh u. Jahr
5.9 12.5 45.63 26922 3310
  • Der Erhaltungsbedarf wird komplett über das Grobfutter abgedeckt.
  • Der darüberhinausgehende Nährstoffgehalt des Grobfutters steht zur Leistungsbildung zur Verfügung. Der verbleibende noch ungedeckte Nährstoffbedarf muss mit Saft- und Kraftfutter abgedeckt werden.
  • Entscheidend ist die Qualität des Grobfutters (Nährstoffdichte, Schmackhaftigkeit), die Futtervorlage und die Genetik der Tiere.
  • Bei zunehmenden Anteilen von Kraftfutter in der Ration ist eine mögliche Grobfutterverdrängung zu berücksichtigen.

3. Saftfutterkosten Hilfe

Definition Saftfutter: Teile von Pflanzen bzw. Verarbeitungsprodukte mit einem TM-Gehalt < 55 %: Rüben, Wurzeln, Knollen, Maisnebenprodukte, Biertreber, Pressschnitzel, Zitrus- und Apfeltrester, Schlempen, LKS, Molke, Magermilch, Vollmilch u. a. Saftfuttermittel liegen im Strukturwert zwischen Kraft- und Grobfutter.

Bei der Mengenerfassung müssen die Verluste bei der Silierung von Pressschnitzel, Pülpe und Biertreber berücksichtigt werden, und zwar entweder auf Trockenmassebasis (generell 10 %) oder auf Frischmassebasis (Sickersaft- und Trockenmasseverluste) bei Biertreber 20 %, bei Pülpe 15 % (bei Sickersaftfbildung) und bei Pressschnitzel 10 % (Quelle: Arbeitskreis Futter und Fütterung der DLG).

verfütterte Menge Saftfutter je Kuh und Jahr Hilfe 1 kg/Kuh und Tag bei 305 Laktationstagen sind 3,05 dt/Kuh und Jahr (bitte Verluste berücksichtigen) dt FM/Kuh u. Jahr
Kosten je dt Saftfutter (inkl. 7.0 % MwSt.) €/dt FM
Kosten Saftfutter je Kuh und Jahr 0.0 €/Kuh u. Jahr
Trockenmassegehalt Saftfutter Hilfe Trockenmassegehalte (% TM): Schlempen: 6-8; Biertrebersilage: 20-25; Pressschnitzel siliert 20; Futterrübe: 11-13; Zuckerrübenschnitzel 20-23 %
Energiegehalt je kg Saftfutter Hilfe Beispielhafte Energiegehalte in MJ NEL/kg TM: Schlempen: 7.5 (Kartoffel) - 8.5 (Mais); Biertrebersilage: 6.7; Pressschnitzel siliert 7.4; Futterrübe: 7.4 MJ NEL/kg TM
Energie aus Saftfutter für Milchbildung 0.0 MJ NEL/Kuh u. Jahr
Saftfutterleistung bei 3.3 MJ NEL/kg Milch 0 kg Milch/Kuh u. Jahr

4. Berechnung von Kraftfutterbedarf und Kraftfutterkosten
Die erforderliche Kraftfuttermenge wird berechnet aus
der Gesamt-Milchleistung von 6075 kg/Kuh u. Jahr
abzüglich der Grobfutterleistung von 3310 kg/Kuh u. Jahr
abzüglich der Saftfutterleistung von 0 kg/Kuh u. Jahr
verbleibende Milchleistung aus Kraftfutter 2765 kg/Kuh u. Jahr
geteilt durch die Kraftfuttereffizienz von 1.8 - 2.1 kg Milch je kg eingesetztem Kraftfutter kg/kg
Somit ergibt sich ein Kraftfutterbedarf von 13.83 dt/Kuh u. Jahr
Bei einem Kraftfutterpreis Hilfe

Dem Kraftfutterpreis liegen folgende Annahmen zugrunde:

Komponente Anteil in % Ø-Preis 4 Wochen in €/dt Ø-Preis 12 Monate in €/dt Ø-Preis 36 Monate in €/dt Ø-Preis 60 Monate in €/dt
Öko-Futterweizen 20 36.53 36.53 34.46 33.98
Öko-Triticale 20 34.87 34.87 32.4 31.65
Öko-Körnermais 10 38.74 38.74 38.05 38.62
Öko-Futtererbsen 25 49.82 49.82 47.8 47.65
Öko-Ackerbohnen 25 49.82 49.82 47.33 47.06
Gesamt 43.1 43.1 41.0 40.7
(inkl. MwSt.) von
€/dt
betragen die Kraftfutterkosten 596.1 €/Kuh u. Jahr

5. Mineralfutter
Menge Mineralfutter Hilfe Vorbelegung: Basismenge von 20 kg je Kuh + 6g / kg Milch

Die notwendige Mineralfuttergabe hängt stark von den Mineralstoffgehalten des Grund- und Kraftfutters und dem Leistungsniveau der Tiere ab. Darüber hinaus sind auch die gesetzlich verankerten Höchstgehalte an Spurenelementen und Vitaminen in der Rinderhaltung zu beachten.
Informationen zur Mineralstoffversorgung: LfL-Information "Gruber Tabelle zur Fütterung der Milchkühe, Zuchtrinder, Schafe, Ziegen"
kg/Kuh u. Jahr
Mineralfutterpreis (inkl. 7.0 % MwSt.) Hilfe Da kein Wert für Öko-Mineralfutter vorliegt, wird in der Vorbelegung auf den Preis für konventionelles Mineralfutter ein pauschaler Aufschlag von 10 % gemacht. €/dt
Mineralfutterkosten (inkl. 7.0 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 45.3

€/Kuh u. Jahr
641
Mehr Info Weniger Info Tierarzt, Medikamente, Hygiene (inkl. 19.0 % MwSt.)

Neben der tierärztlichen Leistung sind auch die Kosten des Arzneimitteleinsatzes zu berücksichtigen sowie betriebseigene Vorsorge- bzw. Heilbehandlungen (z.B. Klauenpflege).

Wie sich aus bayerischen Auswertungen ergibt, ist mit Tierarztkosten von 40 € bis 95 € je Kuh und Jahr zu rechnen.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Besamung (inkl. 19.0 % MwSt.)

Die Kosten der Besamung liegen je nach Rasse im Bereich von 25 € bis 45 €/Tier. Im Einzelfall wirken sich die Kosten eventuell erforderlicher Mehrfachbesamungen aus.

Im Vorschlag sind die Kosten einer künstlichen Besamung hinterlegt. Bei Einsatz eines Deckbullen schwanken die einzelbetrieblichen Kosten stark und sind näherungsweise im Deckungsbeitrag Mutterkuh abzuleiten.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Einstreu (inkl. 10.7 % MwSt.)
Einstreumenge Hilfe Vorbelegung siehe Modul Wirtschaftsdünger

Der Einstreubedarf (Stroh oder anderes Material) hängt vom Stallsystem (Anbinde­haltung, Hochbox/Tiefbox Laufstall, Tretmiststall) sowie vom betrieblichen Management ab und ist hier an die betrieblichen Gegebenheiten anzupassen.

Bedarfswerte lt. KTBL für Betriebe mit Güllesystem: Hochbox 0,1-1,0 kg /Kuh u. Tag (0,4 - 4,0 dt/Kuh u. Jahr), Tiefbox: 0,5-2,0 kg/Kuh u. Tag (1,8 - 7,3 dt/Kuh u. Jahr).

dt /Kuh u. Jahr
Preis Einstreu Hilfe Vorbelegung: Preis für konv. Weizenstroh (siehe Verfahren Winterweizen) (inkl. 10.7 % MwSt.) €/dt
Einstreukosten (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 13.4
€/Kuh u. Jahr
13.4
Mehr Info Weniger Info Wasser, Energie (inkl. 19.0 % MwSt.)

Die Energiekosten beinhalten die Aufwendungen für den Stall (u.a. Licht, Technik, Milchgewinnung und -kühlung) und sind stark abhängig vom Stallsystem, Haltungsverfahren und der Technisierung (Bsp. Wärmerückgewinnung). Größenordnung für den Energiebedarf: 250- 600 kWh/Kuh u. Jahr.

Die Wasserkosten (Brauchwasser, Tiertränke) werden v.a. von den betriebsindividuellen Wassergebühren beeinflusst, der Wasserbedarf je Kuh und Jahr beläuft sich auf rd. 25 – 30 m3 je Kuh u. Jahr.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten Stall (inkl. 19.0 % MwSt.)

In dieser Kostenposition sind folgende Aufwendungen enthalten:

  • Reparaturen und Ersatzteilbeschaffung von Aufstallungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik, Futtervorlagetechnik, Melktechnik, Milchkühlung und –lagerung, Entmistungstechnik
  • Variable Kosten der Futtervorlage (u.a. Futtermischwagen)
Je nach Futtervorlage und Technikausstattung des Betriebs ist der Wert anzupassen.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs

Aushilfs-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Kalkulation der Aushilfs-Arbeitskräfte -Kosten
Gesamtarbeitszeitbedarf Hilfe Der AKh-Bedarf je Kuh ist abhängig von Haltungsform, Bestandsgröße und Mechanisierungsgrad. Er beinhaltet neben der eigentlichen Tierbetreuung (u.a. Füttern ab Futterlager, Melken) auch das Herdenmanagement und anteilige Arbeiten der Betriebsführung. Im Fall der Beweidung ist der Viehtrieb von und zur Weide miteinzukalkulieren. Hingegen ist der Arbeitszeitbedarf der Futterproduktion (Mähen bis Einlagerung des Futters) grundsätzlich den Pflanzenbauverfahren zuzuordnen. Die Ausbringung des Wirtschaftsdüngers ist in der Vorbelegung nicht im AKh-Bedarf enthalten, da von einer überbetrieblichen Ausbringung ausgegangen wird.

Richtwerte für den Arbeitszeitbedarf je Kuh (einschl. Kälberaufzucht, ohne Arbeit für die Kalbinnenaufzucht): 30 - 60 AKh/Kuh im Laufstall, 50 - 100 AKh/Kuh im Anbindestall.
AKh/Kuh u. Jahr
Einsatz Aushilfs-Arbeitskräfte AKh/Kuh u. Jahr
Entlohnung Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung) €/AKh
Lohnkosten Aushilfs-Arbeitskräfte €/Kuh u. Jahr 0.0

€/Kuh u. Jahr
0.0
Mehr Info Weniger Info Lohnarbeit und Dienstleistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)
Zum Beispiel Klauenpflegedienst
€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Gebühren, Beiträge (Tierseuchenkasse, Spezialberatung usw.) (inkl. 19.0 % MwSt.)

In dieser Position sind enthalten:

  • Betrag Tierseuchenkasse:
    [Bayern: in 2010 5,90 € je Rind und Jahr, für 2011, 2012 und 2013 4,80 € je Rind und Jahr (Quelle: TSK Bayern)]
  • Gebühren Milchleistungsprüfung (MLP):
    [in Bayern: je nach System der MLP (AS, AT, AM, B, Betriebe mit AMS) und Herdengröße 19 – 33 €/Kuh u. Jahr (Quelle: LKV Bayern)]
  • Tierkennzeichnung: rd. 5 €/Kuh und Jahr (Quelle: KTBL)
  • Mitgliedschaft Tierzuchtverbände: 3 – 8 €/Kuh u. Jahr
  • Beiträge für freiwillige Tierversicherungen (z. B. Ertragsschaden- oder Betriebsunterbrechungsversicherung).
  • Gebühren für Spezialberatungen (u.a. Fütterungsberatung, Melktechnikberatung o.ä.)

Beiträge für die Anbauverbände des ökologischen Landbaus sind nicht enthalten Hilfe Mitgliedschaft Öko-Verband: Je nach Verbandszugehörigkeit 150 - 400 € Jahresbeitrag zzgl. ca. 300 € für jährliche Kontrolle. .

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. MwSt.)
Falls im Einzelfall variable Kosten auftreten, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden, können Sie diese hier eintragen.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Kosten der Bestandsergänzung
+ Kälberaufzucht
+ Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter
+ Besamungskosten
+ Tierarzt, Medikamente, Hygiene
+ Einstreu
+ Wasser, Energie
+ Variable Maschinenkosten Stall
+ Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte
+ Lohnarbeit und Dienstleistungen
+ Gebühren, Beiträge
+ Sonstige variable Kosten

=Summe der variablen Kosten

€/Kuh u. Jahr
1506.0

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag I (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag I
- Variable Grobfutterkosten
= Deckungssbeitrag II

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

Das eingesetzte Grobfutter wird hier noch nicht berücksichtigt.

Der DB I wird vor allem in Planungsrechnungen verwendet, wenn der Betriebszweig Futterbau als eigenes Verfahren berechnet wird.

€/Kuh u. Jahr
2673.7

Mehr Info Weniger Info Variable Grobfutterkosten (inkl. 10.7 % MwSt.)
Berechnung Preis der Grobfuttermischung
Futterkomponenten Anteil 1)
%
Futteraufnahme
Hilfe Die jährliche Grobfutteraufnahme in dt TM wird im Modul "Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter" festgelegt
Var. Kosten
Komponente
Hilfe Die Vorbelegungswerte entsprechen den variablen Kosten, die in den jeweiligen DB-Futterbauverfahren in der Startsituation errechnet werden. Weide siehe DB Mutterkuh (20 % Ökoaufschlag).
Bitte beachten Sie: Betriebsindividuelle Berechnungen in den Futterbauverfahren werden nicht automatisch hierher übernommen, sondern müssen per Hand übertragen werden!
€/dt TM
Gesamtkosten
€/Kuh u. Jahr
kg TM/Kuh u. Tag dt TM/Kuh u. Jahr
Öko-Grassilage 60.0 7.5 27.38 562.39
Öko-Heu 1.25 4.56 94.21
Öko-Weide 3.75 13.69 95.83
0.0 0.0 0.0
0.0 0.0 0.0
Gesamt 100 12.5 45.63   752.4
1) Der Anteil der Grassilage in der Mischung wird immer so berechnet, dass sich in Summe 100 % ergeben. Dieser Wert darf nicht negativ sein!

Die variablen Grobfutterkosten umfassen die laufenden Kosten der Produktion (u.a. Düngung, Pflanzenschutz, Energie, Lohnarbeit) ohne Festkosten und ohne kalkulatorische Faktorkosten für Arbeit (Lohnansatz), Zinsansatz für Kapital sowie Pachtansatz. Ebenso sind Prämien bzw. Flächenzahlungen (Agrarumweltprogramme, Betriebsprämie, Ausgleichszulage) nicht berücksichtigt.

Die hier vorgeschlagenen Werte werden aus den jeweiligen Deckungsbeiträgen der Einzelverfahren Öko-Grassilage, Öko-Bodenheu und Weide (Öko-Weide = Konv. Weide plus 10 % Aufschlag) übernommen.

Je nach Ration sind die Mengenanteile veränderbar bzw. andere Komponenten zu ergänzen.

€/Kuh u. Jahr
752
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag II (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag I
- Variable Grobfutterkosten
= Deckungsbeitrag II

Hier werden die Grobfutterkosten berücksichtigt. Dabei wird das Verfahren Futterbau nicht mehr als eigenständiger Betriebszweig betrachtet, sondern dem tierischen Verfahren direkt zugeordnet.

€/Kuh u. Jahr
1921.3

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Hier können Sie sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien erfassen.

Sonstige Leistungen €/Kuh u. Jahr
Prämien Hilfe Die Förderung des Ökolandbaues wird in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. In Bayern (Verpflichtungsjahr 2013) werden für Neueinsteiger in den ersten beiden Verpflichtungsjahren 285 €/ha LF, für bereits ökologisch wirtschaftende Betriebe 200 €/ha LF gewährt. Darüberhinaus erhalten diese Landwirte für die ersten 15 ha LF einen Zuschuss für die verpflichtenden Kontrollverfahren in Höhe von 35 €/ha. €/Kuh u. Jahr
Summe €/Kuh u. Jahr 0.0

€/Kuh u. Jahr
0.0

     Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Kuh u. Jahr
2673.7
     Deckungsbeitrag II inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Kuh u. Jahr
1921.3

Weitere Kennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Arbeitszeitaufwand je Kuh u. Jahr
Der Gesamt-AKh-Bedarf je Kuh u. Jahr wird im Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.
AKh/Kuh u. Jahr
50.0
     Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien je kg erzeugter Milch (inkl. MwSt.)
ct/kg
44.01
     Deckungsbeitrag II inkl. sonstiger Leistungen/Prämien je kg erzeugter Milch (inkl. MwSt.)
ct/kg
31.63
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Stallplätze, Arbeit, Umlaufkapital, Fläche)

Stallplätze: 1 Stallplatz für 365 Tage / Kuh u. Jahr

Arbeit: 50.0 AKh / Kuh u. Jahr

Umlaufkapital Hilfe Als Umlaufkapital werden alle Güter eines Verfahrens bezeichnet, die innerhalb eines Produktionszyklus zum Verkauf (z.B. Bestandsergänzungstiere, Pflanzgut, Wareneinstand) oder Verbrauch (z.B. Dünge-, Futter-, Reinigungsmittel, Energie, Wasser) bestimmt sind. Deshalb muss das Umlaufkapital nicht abgeschrieben, jedoch für die Länge der Produktionsperiode verzinst werden (siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten"). : 1016 € / Kuh u. Jahr Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die kompletten Bestandsergänzungskosten und von den restlichen variablen Kosten ohne Grobfutter die Hälfte angenommen.

Umlaufkapital mit Grobfutter: 1392 € / Kuh u. Jahr Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die kompletten Bestandsergänzungskosten und von den restlichen variablen Kosten und den variablen Grobfutterkosten die Hälfte angenommen.

Grobfutterfläche: 0.4 – 1.0 ha / Kuh (ohne Nachzucht) Hilfe Der Flächenbedarf hängt stark von Futterration, Futteraufnahme sowie den Erträgen und Qualitäten der Grobfutterflächen ab.

Mehr Info Weniger Info Vollkostenrechnung
Basis der weiteren Berechnungen ist der Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien

Bewertung des Grobfutters: Preisansätze aus dem Futterbau Vollkosten Hilfe Zur Bewertung des Grobfutters nach Vollkosten werden die Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten (GuV-Kosten) und die kalkulatorischen Faktorkosten separat ausgewiesen (zusammen bilden diese beiden Positionen die Vollkosten). Die Aufteilung ist notwendig, um den Gewinnbeitrag des Verfahrens methodisch richtig ausweisen zu können.

Die Vorbelegungswerte entsprechen den Kosten, die in den jeweiligen DB-Verfahren in der Startsituation errechnet werden.

Mehr Info Weniger Info Grobfutter zu Preisansätzen aus dem Futterbau (inkl. MwSt.)

Hinweis: Die Futterkomponenten und deren Anteile in der Grobfuttermischung werden im Modul "Variable Grobfutterkosten" festgelegt, der Gesamtbedarf errechnet sich im Modul "Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter".

Die Basis der unten angegeben Preisansätze bildet konventionell erzeugtes Futter. Um die höheren Preise im Öko-Bereich abzubilden, wird darauf ein pauschaler Aufschlag vorgenommen (Grassilage, Weide: 10 %, Heu: 2.50 Euro brutto).

Futterkomponenten Anteil
%
Futteraufnahme Hilfe Die jährliche Grobfutteraufnahme in dt TM wird im Modul "Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter" festgelegt Preisansatz
Komponente Hilfe Der Vorschlagswert für den konventionellen Preisansatz (ab Silo bzw. ab Lager) wird vom jeweiligen Futterbauverfahren übernommen und jährlich angepasst.
Für das Futtermittel Grassilage leitet er sich vom Körnermaispreis, dem Futterwert sowie der bereits geleisteten Maschinenarbeit und dem Silounterhalt ab.
Die Basis des Preisansatzes Heu stammt vom BBV (Orientierungspreise für Raufutter, Großballen, freiwillige Preisan­gabe des Landhandels in Süddeutschland).

Liegen tatsächliche Marktpreise vor, sind diese hier einzutragen!

Bitte beachten Sie: Die Kosten beziehen sich auf dt Trockenmasse (TM). Liegt Ihnen ein Kostenansatz bezogen auf Frischmasse (FM) vor, ist dieser noch durch den Trockenmasseanteil zu dividieren.

Rechengang von FM- auf TM-Basis:
Preis in €/dt FM / Trockenmassegehalt in % = Preis in €/dt TM
Bsp.: 2,5 €/dt FM / 35 % TM-Gehalt = 7,14 €/dt TM

Liegt Ihnen einen Kostenansatz bezogen auf Tonnen vor, so ist dieser Wert durch 10 zu dividieren.
Bsp.: 25 €/Tonne = 2,50 €/dt

€/dt TM
Gesamtkosten
bei Preisansatz
€/Kuh u. Jahr
kg TM/Kuh u. Tag dt TM/Kuh u. Jahr
Öko-Grassilage 60.0 7.5 27.38 323.08
Öko-Heu 10.0 1.25 4.56 66.26
Öko-Weide 30.0 3.75 13.69 187.42
Sonstig. GF I 0.0 0.0 0.0 0.0
Sonstig. GF II 0.0 0.0 0.0 0.0
Gesamt 100 12.5 45.63   576.76
€/Kuh u. Jahr
576.8
Mehr Info Weniger Info Gebäude und Technik der Innenwirtschaft (inkl. 19.0 % MwSt.)

Investitionssumme Gebäude und Technik: Hilfe Vorgabewert: Baukosten je Platz für eine Milchkuh ohne Nachzucht inklusive Güllelagerung für eine Neuerrichtung (ohne Futterlager für Grobfutter): €/Platz, hiervon % Gebäude und bauliche Anlagen


  Investition
(inkl. 19.0 % MwSt.)
€/Platz
Finanzierung Abschreibungs-
dauer
Jahre
Kosten Hilfe Die Kosten je Platz und Jahr entsprechen bei der Milchviehhaltung den Kosten je Kuh und Jahr.
€/Platz u. Jahr
eigen
%
fremd
%
Gebäude und bauliche Anlagen 5700 70.0 228.0
Technik der Innenwirtschaft 3800  60.0 380.0 
Gesamt 9500   608.0
 
Abschreibung gesamte Investition 608.0
Unterhalt, Versicherung: % der Investitionssumme Gebäude u. Technik Hilfe Darunter fallen beispielsweise Versicherungen von Gebäuden und Technik, Instandhaltung einschl. Reparaturen von Gebäuden, Unterbringungskosten mobiler Technik 95.0
Zinsaufwand: % der halben fremdfinanzierten Investitionssumme 65.84
Summe Kosten Gebäude und Technik der Innenwirtschaft 768.84
Zinsansatz: % der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 33.92
€/Kuh u. Jahr
768.8
Mehr Info Weniger Info Miete/Pacht für Gebäude
Diese Kostenposition ist von Belang, wenn alternativ oder zusätzlich zum Bau ein Stall gemietet oder gepachtet wird.
€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Personalkosten festangestellte AK

  Stunden
AKh/Kuh u. Jahr
Lohn/Lohnansatz Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung)
€/AKh €/Kuh u. Jahr
Arbeitszeitbedarf Tierhaltung nach Abzug der Aushilfs-AKh Hilfe Die Gesamt-AKh und die Aushilfs-AKh je Kuh u. Jahr werden im Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt. 50.0 - -
davon entlohnte, festangestellte AK 0.0
 
davon nicht entlohnte AK (Lohnansatz) Hilfe Der Lohnansatz wird zur Berechnung der kalkulatorischen Kosten im Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" verwendet. 50.0 935.0

€/Kuh u. Jahr
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige Festkosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Unter sonstige feste Kosten fallen zum Beispiel: Buchführung, Verbandsbeiträge, PKW, Telefon, Berufsgenossenschaft, sonstige Betriebsversicherungen (außer Tierversicherung), berechnet jeweils anteilig auf Milchkuhhaltung und pro Kuh u. Jahr.
€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Gewinnbeitrag des Verfahrens ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
  Deckungsbeitrag I inkl. Sonstiger Leistungen/Prämien
- Grobfutter zu Vollkosten (Anteil Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten)/Marktpreisen
- Gebäude und Technik der Innenwirtschaft
- Miete/Pacht für Gebäude
- Personalkosten festangestellte AK
- Sonstige Festkosten
= Gewinnbeitrag des Verfahrens
€/Kuh u. Jahr
1303.1

Mehr Info Weniger Info Kalkulatorische Faktorkosten (inkl. MwSt.)

Kalkulatorische Faktorkosten sind Ansätze für die Entlohnung der eigenen Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital).

Zinsansatz eigenfinanzierte Investitionskosten Hilfe Siehe "Gebäude und Technik der Innenwirtschaft" €/Kuh u. Jahr 33.92
Zinsansatz: % des Vieh- u. Umlaufvermögens (1016.0 €/Kuh u. Jahr HilfeSiehe Modul Faktoransprüche) €/Kuh u. Jahr 10.16
Lohnansatz Innenwirtschaft (Stall, Futtervorlage, etc.) nicht entlohnte AK Hilfe Siehe "Personalkosten festangestellte AK" €/Kuh u. Jahr 935.0
Summe €/Kuh u. Jahr 979.08
€/Kuh u. Jahr
979.1
Mehr Info Weniger Info Unternehmergewinn je Kuh u. Jahr ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn = Gewinnbeitrag des Verfahrens - kalkulatorische Faktorkosten
€/Kuh u. Jahr
324.0
     Unternehmergewinn je kg erzeugter Milch ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn / ct/kg
ct/kg
5.33

Mehr Info Weniger Info Vollkosten je Kuh u. Jahr (inkl. MwSt.)
Summe aller Kosten
€/Kuh u. Jahr
3855.7
Mehr Info Weniger Info Arbeitsertrag je nicht entlohnter Fest-AKh (inkl. MwSt.)

Arbeitsertrag je nicht entlohnter Fest-AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz) / Zahl der nicht entlohnten AKh

€/AKh
25.18
Mehr Info Weniger Info Arbeitsertrag je AKh (inkl. MwSt.)

Arbeitsertrag je AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz + Personalkosten Fest-AK + Lohnkosten für Aushilfs-AK) / Zahl der Gesamt-AKh

€/AKh
25.18
Mehr Info Weniger Info Vollkostendeckender Preis ohne Prämien  (inkl. MwSt.)

Erreicht der Erzeugerpreis Milch diesen Wert, werden im Produktionsverfahren Milch alle Produktionsfaktoren voll entlohnt (Neubausituation, eigene Arbeit und Kapital mit den im Programm eingetragenen Bewertungen entlohnt, Futter mit Vollkosten lt. Eingabe bzw. Marktpreisen bezahlt) [Schwelle zum Unternehmergewinn].
Liegt der erzielte Erzeugerpreis unter dem ausgewiesenen Wert, werden Gewinnbeiträge in der ausgewiesenen Höhe erzielt, die Entlohnung der Produktionsfaktoren unterschreitet aber die eingegebenen Zielwerte.

Wichtig: Prämien bzw. Zuschüsse sind nur dann berücksichtigt, wenn diese bei "Sonstige Leistungen/Prämien" eingegeben wurden.

ct/kg
49.05





Dr. Gerhard Dorfner, Jürgen Frank
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Tel.: 089 17800-111 • Fax: 089 17800-113