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Eine Anwendung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

Deckungsbeiträge - Übersicht

LfL-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Öko-Zuckerrüben

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  • Die Eingabefelder sind mit bayerischen Durchschnittswerten vorbelegt. Diese Werte können Sie mit betriebseigenen Daten überschreiben.
  • Unten stehende Zahlenwerte können zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Verfahren oder unterschiedlicher Szenarien eines Verfahrens auf eine gemeinsame Vergleichsseite übertragen werden. Diese Daten stehen Ihnen bis zum Verlassen der Anwendung "Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten" zur Verfügung. Bitte beachten Sie aber: Bei Arbeitspausen über einer Stunde gehen die bisher gespeicherten Daten verloren!
  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.
Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Betrachtungszeitraum Hilfe

Der Betrachtungszeitraum sollte sich nach der Fragestellung richten. So wird man sich beispielsweise am laufenden Erntejahr orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis frühzeitig abzuschätzen. Für eine längerfristige Betriebsplanung wird man dagegen eher auf mehrjährige Durchschnitte zurückgreifen.

Schlaggröße Hilfe Die Wahl der Schlaggröße wirkt sich auf den erforderlichen Arbeitszeitbedarf und die Maschinenkosten aus.
Kommentar Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen
inkl. MwSt. = Einstellung für pauschalierende Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für optierende Betriebe

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Erträge und Preise
Mehr Info Weniger Info Ertrag
Öko-Zuckerrüben - Durchschnittserträge in Bayern (dt/ha)
Erntejahr 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Ø im Betrachtungs-
zeitraum
Bayern 505.0 488.4 562.0 382.0 565.9 653.9 533.9 533.9 503.3

Quelle: Südzucker AG

Der Ertrag in der Vorbelegung entspricht dem Mittel im gewählten Betrachtungszeitraum.

dt/ha
Mehr Info Weniger Info Erzeugerpreise (inkl. MwSt.)
Ermittlung des Erzeugerpreises
  Anteil Ertrag
%
  Erzeugerpreis Hilfe

Vorschlagswert: Durchschnittlicher Preis im gewählten Betrachtungszeitraum


€/dt
  Anteil Erzeugerpreis
€/dt
Verkaufsware 100.0 * = 8.5
Verluste * 0.0 = 0.0
Summe (inkl. MwSt.) 100       8.5

Berechnung Frachtkostenanteil Landwirt zur Zuckerfabrik Warburg (NRW) (inkl. 19.0 % MwSt.)
  Einheit  
Transportentfernung km
Frachtkosten Basissatz €/t 1.7
Frachtkosten je km einfach ct/t u. km 10.66
Frachtkosten €/t 29.42
abzgl. Frachtkostenzuschuss €/t 23.8
Frachtkostenanteil Landwirt €/t 5.62
Durchschnittliche Marktpreise für Öko-Zuckerrüben
  Rüben-
grund-
preis
  Polarisationszuschlag
bei % Polarisation
  sonst. Zu-/
Abschläge
  Öko Zuschlag   Fracht-
kosten-
anteil
  Beiträge/
Umlagen
  Marktpreis
(inkl. 10.7 % MwSt.) (inkl. 10.7 % MwSt.) (inkl. 10.7 % MwSt.) (inkl. 10.7 % MwSt.) (inkl. 19.0 % MwSt.) (ohne Mwst.) (inkl. MwSt.)
€/t €/t €/t €/t €/t €/t €/t €/dt
Ø Rübenpreis im Betrachtungs-
zeitraum
Drei Jahre (2014-2016)
+ + + - - = 84.96 8.5
Marktpreise für Öko-Zuckerrüben
Erntejahr Einheit 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010
Rübengrundpreis 1 (inkl. 10.7 % MwSt.) €/t 29.1 29.1 29.1 29.1 35.75 null null
Polarisation 2 % 18.4 18.14 16.85 17.34 18.11 16.95 16.35
Pol-Zuschlag (inkl. 10.7 % MwSt.) €/t 6.29 5.6 2.23 3.51 6.79 null null
sonst. Zu-/Abschläge 3 (inkl. 10.7 % MwSt.) €/t 7.37 3.49 7.22 7.67 12.81 12.0 6.48
Öko Zuschlag (inkl. 10.7 % MwSt.) €/t 58.67 55.35 44.28 50.92 50.92 50.92 50.92
Zu-/Abschläge gesamt (inkl. 10.7 % MwSt.) €/t 72.33 64.44 53.73 62.1 70.52 null null
abzgl. Frachtkostenanteil 4 (inkl. 19.0 % MwSt.) €/t 5.47 5.69 5.69 5.69 5.69 4.77 1.3
abzgl. Beiträge/Umlagen 5 €/t 1.86 1.86 2.36 2.28 2.13 2.16 2.16
Summe (inkl. MwSt.) €/t 94.1 85.99 74.78 83.23 98.45 null null
1) Bei 16 % Polarisation
2) Durchschnittswert Bayern
3) Z. B. Früh- und Spätlieferprämie, Qualitätsprämie, Rübenmarkvergütung, Umweltbonus, Mietenpflege, Reinigen und Laden
4) Transportkosten: Maximaler Zuschuss aktuell 20 €/t netto; dieser Wert wird auch rückwirkend angesetzt
5) Treuhandkonto, Verbandsbeitrag, Umlage für überregionale Aufgaben (ohne MwSt.)
€/dt
8.5

Deckungsbeitragsberechnung

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Verkauf Öko-Zuckerrüben (inkl. 10.7 % MwSt.)

Ertrag dt FM/ha 503.3
Erzeugerpreis (inkl. 10.7 % MwSt.) €/dt 8.50
Verkauf Öko-Zuckerrüben (inkl. 10.7 % MwSt.) €/ha 4278.10

€/ha
4278.1
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an. Falls im Einzelfall doch, können sie hier angegeben werden.

€/ha
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:

  Verkauf Öko-Zuckerrüben
+ Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen

€/ha
4278.1

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Saatgut (inkl. MwSt.)

Kalkulation der Saatgutkosten (50 cm Reihenabstand)
Saatgutmenge, abhängig von Ablageweite
14 cm 18 cm
Einh./ha
Saatgutpreis (inkl. 7.0 % MwSt.) €/Einh.
Beizung (inkl. 19.0 % MwSt.) (Öko-Ausstattung)
Poncho Beta plus/Tachigaren Force Magna/Tachigaren
€/Einh.
Saatgutkosten €/ha 401.0

€/ha
401.0
Mehr Info Weniger Info Dünger (nach Nährstoffabfuhr) Hilfe Die mit dem Erntegut abgefahrenen Nährstoffe werden unabhängig von einer tatsächlich erfolgten Düngung mit Reinnährstoffkosten bewertet. Die Reinnährstoffkosten werden anhand von Preisen für Düngemittel berechnet, die im ökologischen Landbau zugelassen sind. (inkl. 19.0 % MwSt.)

Hinweis: Werden organische Dünger eingesetzt, so müssen ggf. die Arbeitsgänge unter dem Punkt "Variable Maschinenkosten" sowie der Feldarbeitszeitbedarf ("Feldarbeits-AKh/ha") angepasst werden.

Berechnungsmethode
Düngung nach Nährstoffabfuhr (Bedarf abhängig vom geernteten Ertrag abzüglich Feldverluste), Kostenansatz: Reinnährstoffkosten
Tatsächlich ausgebrachte Düngemittel (Typ, Ausbringmenge und Kosten: betriebsindividuell)

Nährstoffbedarf Öko-Zuckerrüben in Abhängigkeit des Ertrags ( 503.3 dt/ha ) und Nährstoffkosten
  Einheit Stickstoff
N
Phosphat
P2O5
Kali
K2O
  Nährstoffabfuhr je dt Hauptfrucht-Ertrag ( Öko-Zuckerrüben ) 1) kg/dt
  Nährstoffabfuhr je Hektar kg/ha 90.6 50.3 125.8
+ Sonstige Zuschläge Hilfe z. B. Stickstoff-Qualitätszuschläge kg/ha
= Nährstoffbedarf gesamt kg/ha 91 50 126
X Reinnährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) €/kg
= Nährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Die Nährstoffkosten für N, P2O5 und K2O berechnen sich aus dem Nährstoffbedarf multipliziert mit den Reinnährstoffkosten. €/ha 519.6 63.0 177.7
= Nährstoffkosten Summe (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Nährstoffkosten für N, P2O5 und K2O insgesamt (aus N-Bindung anderer Früchte, Mineral- und Wirtschaftsdünger) €/ha 760.3
1) Quelle: LfL-Leitfaden für die Düngung von Acker- und Grünland

€/ha
760.3
Mehr Info Weniger Info Pflanzenbehandlungsmittel (inkl. 19.0 % MwSt.)
Kosten für Präparate, Pflanzenstärkungsmittel, Pflanzenschutzmittel oder Nützlinge
€/ha
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU (inkl. MwSt.)

Berechnungsgrundlagen: Dieselpreis Hilfe Vorgabewerte ohne Berücksichtigung einer etwaigen Agrardieselvergütung €/l , Schlaggröße 5.0 ha (siehe "Grundlegende Angaben")

Arbeitsgang Eigen­mechanisierung inkl. Schlepper
(inkl. 19.0 % MwSt.)
Maschinenring / Lohnunt.
(inkl. MwSt.)
Gesamt-
kosten in €/ha
(inkl. MwSt.)
Anzahl Durchgänge Kosten in €/ha
je Durchgang
Arbeitszeit
AKh je Durchgang
Anzahl Durchgänge Kosten in €/ha
je Durchgang
(inkl. MwSt.)
MwSt-
Satz Hilfe
%

Die Kosten in €/ha je Durchgang sind je nach gewählter Grundeinstellung inklusive bzw. ohne MwSt. anzugeben.

Die Angabe des jeweilig zugehörigen MwSt.-Satzes in dieser Spalte dient lediglich dazu, bei einer Umschaltung der Grundeinstellung brutto/netto den neuen Wert berechnen und bei einem Ausdruck den jeweils relevanten MwSt.-Satz ausweisen zu können.

Grundbodenbearbeitung (Pflug) 51.86 
Saatbettbereitung (Saatbettkombi) 26.7 
Einzelkornsaat, 12-reihig 19.64 
Walzen Saatbett/Ansaat 0.0 
Mineraldünger streuen 1) 1.78 
Pflanzenbehandlung (Feldspritze) 0.0 
Rüben hacken, 6-reihig 63.81 
Rüben roden, SF 6-reihig 284.8 
Bodenbearbeitung (Grubber) 15.92 
 
Gesamt   179.71 6.13 284.8 464.5

Quellen: KTBL-Datensammlungen, KBM, eigene Berechnungen

1) Beim Einsatz von organischen Düngern ist die Anzahl dieses Arbeitsganges entsprechend zu reduzieren. Die Ausbringkosten des Wirtschaftsdüngers aus der eigenen Tierhaltung werden in der Regel dem jeweiligen tierischen Verfahren angelastet.

€/ha
464.5
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs

Saison-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Gesamtarbeitszeitbedarf und Arbeitserledigung
Arbeitsgang Saison-AK
AKh/ha
ständige AK
AKh/ha
gesamt
AKh/ha
Arbeiten als Maschinenführer
für alle Maschinenarbeitsgänge Hilfe Der Gesamtarbeitszeitbedarf zum Führen der Maschinen wird aus dem Modul "Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU" übernommen. Änderungen können dort vorgenommen werden. 6.13 6.13
 
Weitere Arbeiten
Hacken der Rüben von Hand (Handhacke) 120.0
Allgemeine Feldarbeiten Hilfe z.B. Bonitierungen, Probenahmen, Standzeiten 1.4
Ein-/Auslagern, Aufbereitung Hilfe Der Arbeitsaufwand beim Lagern und Aufbereiten ist betriebsindividuell zu unterschiedlich, um sinnvolle Vorbelegungswerte anzugeben. Bitte eigene Kalkulationen bzw. Annahmen (z.B. lt. KTBL) vornehmen. 0.0
Allgemeine Betriebsarbeiten Hilfe z.B. Verwaltung, Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten, Informationsbeschaffung, Kontrollen 3.0
Gesamt weitere Arbeiten 120.0 4.4 124.4
 
Gesamtarbeit 120.0 10.53 130.53
Kalkulation der Kosten für Saison-Arbeitskräfte
Einsatz von Saison-Arbeitskräften Hilfe Soweit nicht bereits unter "Variable Maschinenkosten" berücksichtigt. AKh/ha 120.0
Entlohnung Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung) €/AKh
Lohnkosten Saison-Arbeitskräfte €/ha 1165.2
€/ha
1165.2
Mehr Info Weniger Info Hagelversicherung
Anteil der versicherten Ware %
Versicherungssumme Hilfe Abgesicherter Erntewert je Hektar €/ha
Versicherungsprämie je 100 € Versicherungssumme Hilfe Die Hagelversicherungsprämie ist umsatzsteuerbefreit
Versicherungsprämie €/ha 59.89
fruchtartspezifischer Zuschlag %
Kosten der Hagelversicherung €/ha 89.8

Die Kosten der Hagelversicherung werden ertrags- und preisabhängig wie folgt berechnet: 1.4 € je 100 € Marktleistung (=Versicherungssumme) plus fruchtartspezifischer Zuschlag von 50.0 %.

€/ha
89.8
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Sonstige variable Kosten können z. B. für eine Ernteausfallversicherung oder für Bodenuntersuchungen anfallen.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Saatgut
+ Dünger
+ Pflanzenschutz
+ Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU
+ Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte
+ Hagelversicherung
+ Sonstige variable Kosten

=Summe der variablen Kosten

€/ha
2880.8

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

€/ha
1397.3

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien können z. B. sein: KuLaP, Ausgleichszulage, Entschädigungen. Je nach Zielsetzung der Kalkulation können auch Betriebs- und Flächenprämien berücksichtigt werden.

Sonstige Leistungen €/ha
Prämien €/ha
Summe €/ha 0.0

€/ha
0.0

    Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/ha
1397.3

Weitere Kennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Arbeitszeitaufwand je ha
Der Gesamt-AKh-Bedarf je ha wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.
AKh/ha
130.5
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je dt Öko-Zuckerrüben (inkl. MwSt.)
Deckungsbeitrag je ha / marktfähiger Ertrag je ha (in dt)
€/dt
2.78
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je Fest-AKh (inkl. MwSt.)

Deckungsbeitrag je ha / verbleibende Fest-AKh

Gesamt-AKh Öko-Zuckerrüben (Schlaggröße: 5 ha) Hilfe Der Gesamt-AKh-Bedarf je ha wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt. AKh/ha 130.53
davon abgedeckt über Saison-Arbeitskräfte Hilfe Siehe Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte" AKh/ha 120.0
verbleibende Fest-AKh AKh/ha 10.5
€/AKh
133.1
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Fläche, Arbeit, Umlaufkapital)

Fläche: 1 ha

Arbeit: 130.53 AKh

Umlaufkapital Hilfe Als Umlaufkapital werden alle Güter eines Verfahrens bezeichnet, die innerhalb eines Produktionszyklus zum Verkauf (z.B. Bestandsergänzungstiere, Pflanzgut, Wareneinstand) oder Verbrauch (z.B. Dünge-, Futter-, Reinigungsmittel, Energie, Wasser) bestimmt sind. Deshalb muss das Umlaufkapital nicht abgeschrieben, jedoch für die Länge der Produktionsperiode verzinst werden (siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten"). : 1440 Hilfe Es wird angenommen, dass das durchschnittlich gebundene Umlaufkapital der Hälfte der variablen Kosten entspricht.

Mehr Info Weniger Info Vollkostenrechnung
Basis der weiteren Berechnungen ist der Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien

Mehr Info Weniger Info Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Feldarbeit (inkl. MwSt.)
Zusätzliche Kosten, wenn alle bisher selbst erledigten Arbeitsgänge durch den Maschinenring bzw. durch Lohnunternehmen erfolgen. Die Angabe von Festkosten für eine Eigenmechanisierung sowie von Lohnkosten bzw. eines Lohnansatzes für das Bedienen eigener Maschinen ist somit nicht mehr erforderlich.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Flächenkosten
  Anteil
%
Kosten
€/ha
Anteilige Kosten
€/ha
Pachtfläche (Pacht) 240.0
Sonstige Flächenkosten Eigen- u. Pachtfläche Hilfe Bodenverbesserungen, Drainagen, Grundsteuer etc. - 10.0
Summe anteilige Flächenkosten - - 250.0
Eigenfläche (Pachtansatz) Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 40.0 160.0
€/ha
250.0
Mehr Info Weniger Info Pacht für Lieferrechte

Für den Anbau bestimmter Früchte sind Lieferrechte nötig. Diese können entweder zugepachtet werden (Pacht) oder befinden sich im Eigentum (Pachtansatz).

  Kosten
€/dt €/ha
Pacht Lieferrecht 0.0
Sonstige Kosten Lieferrechte -
Gesamt - 0.0
Pachtansatz Lieferrecht Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 251.65
€/ha
0.0
Mehr Info Weniger Info Personalkosten weitere Arbeiten festangestellte AK

Der AKh-Anfall für die weiteren Arbeiten, die von ständigen Arbeitskräften erledigt werden, wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.

Die für das Führen und Bedienen von Maschinen notwendige Arbeit ist hier nicht mehr zu berücksichtigen, da im Bereich der Vollkosten davon ausgegangen wird, dass alle Maschinenarbeitsgänge überbetrieblich erledigt werden und folgedessen keine eigene Arbeitszeit anzusetzen ist (siehe Modul "Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Maschinenarbeit").

  Stunden
AKh/ha
Lohn/Lohnansatz Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung)
€/AKh €/ha
Anfall Arbeitszeit weitere Arbeiten Hilfe Siehe Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" 4.4 - -
davon entlohnte, festangestellte AK 0.0
 
davon nicht entlohnte AK (Lohnansatz) Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 4.4 82.28
€/ha
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige Festkosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Unter sonstige feste Kosten fallen zum Beispiel: Buchführung, Verbandsbeiträge, PKW, Telefon, Berufsgenossenschaft, sonstige Betriebsversicherungen (außer Hagelversicherung), berechnet jeweils anteilig auf das Produktionsverfahren und pro ha.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Gewinnbeitrag des Verfahrens ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
  Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien
- Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Feldarbeit
- Flächenkosten
- Pacht für Lieferrechte
- Personalkosten festangestellte AK
- Sonstige Festkosten
= Gewinnbeitrag des Verfahrens
€/ha
818.3

Mehr Info Weniger Info Kalkulatorische Faktorkosten (inkl. MwSt.)

Kalkulatorische Faktorkosten sind Ansätze für die Entlohnung der eigenen Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital).

Zinsansatz: % des Umlaufvermögens ( 1440.0 €/ha Hilfe Siehe "Faktoransprüche" ) €/ha 14.4
Pachtansatz Fläche Hilfe Siehe "Flächenkosten" €/ha 160.0
Pachtansatz Lieferrechte Hilfe Siehe "Pacht für Lieferrechte" €/ha 251.65
Lohnansatz weitere Arbeiten nicht entlohnte AK Hilfe Siehe "Personalkosten weitere Arbeiten festangestellte AK" €/ha 82.28
Summe €/ha 508.4
€/ha
508.4
Mehr Info Weniger Info Unternehmergewinn je ha ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn = Gewinnbeitrag des Verfahrens - kalkulatorische Faktorkosten
€/ha
309.9
Mehr Info Weniger Info Unternehmergewinn je dt Öko-Zuckerrüben ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn je ha / marktfähiger Ertrag je ha (in dt)
€/dt
0.62

Mehr Info Weniger Info Vollkosten je ha (inkl. MwSt.)
Summe aller Kosten
€/ha
3968.2

Mehr Info Weniger Info Vollkostendeckender Preis (Öko-Zuckerrüben) ohne Prämien  (inkl. MwSt.)

Der vollkostendeckende Preis sagt aus, wie hoch der Erzeugerpreis des Hauptprodukts sein müsste, damit die Vollkosten gedeckt sind. Bei der Berechnung werden Nebenleistungen (z. B. Wirtschaftsdünger beim Tier, Strohverkauf beim Getreide) berücksichtigt.

€/dt
7.87





Dr. Robert Schätzl, Jörg Reisenweber, Martin Schägger, Jürgen Frank
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Tel.: 089 17800-111 • Fax: 089 17800-113