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Eine Anwendung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

Deckungsbeiträge - Übersicht

LfL-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Gersten-GPS

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  • Mit Hilfe der Schaltflächen Mehr Info und Weniger Info können Sie zum jeweiligen Thema weitere Info ein- bzw. ausblenden.
  • Die Eingabefelder sind mit bayerischen Durchschnittswerten vorbelegt. Diese Werte können Sie mit betriebseigenen Daten überschreiben.
  • Unten stehende Zahlenwerte können zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Verfahren oder unterschiedlicher Szenarien eines Verfahrens auf eine gemeinsame Vergleichsseite übertragen werden. Diese Daten stehen Ihnen bis zum Verlassen der Anwendung "Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten" zur Verfügung. Bitte beachten Sie aber: Bei Arbeitspausen über einer Stunde gehen die bisher gespeicherten Daten verloren!
  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.
Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Zielsetzung der Produktion
Erzeugung Verwertungsform Produkt Hilfe

Produkt Maßgeblicher Ertrag Zusätzliche Kostenpositionen gegenüber dem vorhergehenden Produkt
Feldbestand zur Ernte Grünpflanzenertrag nach Feldverlusten  
Grünfutter im Silo Grünpflanzenertrag nach Feldverlusten Siliermittel
Ernte Grünpflanzen
Transport Grünpflanzen (Feld-Lager)
Einlagern Grünpflanzen
Silage zur Entnahme Silageertrag nach Feld- und Lagerverlusten Silounterhalt
Lagerraum
Miete/Pacht für Lagerraum
Silage frei Fermenter Silageertrag nach Feld- und Lagerverlusten Silage auslagern
Transport Silage (Silo-Fermenter)

Ernte- und Ertragsparameter
Schnittzeitpunkt Hilfe

Diese Einstellung wirkt sich auf die Vorbelegung der TM-Gehalte, des Energiegehalts, des Rohproteingehalts und der Methanausbeute aus.

Getreideart Entwicklungsstadium Schnittzeitpunkt
Winterroggen Mitte der Blüte (Grünroggen) Anfang bis Mitte Mai
Milchreife 2-3 Wochen vor Druschreife; Ende Juni bis Anfang Juli
Teigreife 1-2 Wochen vor Druschreife; Anfang Juli bis Mitte Juli
Wintertriticale Milchreife 2-3 Wochen vor Druschreife; Anfang Juli bis Mitte Juli
Teigreife 1-2 Wochen vor Druschreife; Mitte Juli bis Ende Juli
Wintergerste Milchreife 2-3 Wochen vor Druschreife; Anfang Juli bis Mitte Juli
Teigreife 1-2 Wochen vor Druschreife; Mitte Juli bis Ende Juli
Winterweizen Milchreife 2-3 Wochen vor Druschreife; Mitte Juli bis Ende Juli
Teigreife 1-2 Wochen vor Druschreife; Ende Juli bis Anfang August

Standort Hilfe

Diese Einstellung wirkt sich auf die Vorbelegung des Trockenmasseertrag aus.

Standort Wasserversorgung Bodenqualität
sehr günstig, wenn ... optimale Frühjahrs- und Sommerniederschläge tiefgründig, schluffig, lehmig
günstig, wenn ... ausreichende Frühjahrs- und Sommerniederschläge mittelschwer, wasserhaltend
weniger günstig, wenn ... Staunässe oder trockene Verhältnisse flachgründig, sandig

Verfahrensparameter
Betrachtungszeitraum Hilfe

Der Betrachtungszeitraum sollte sich an der Fragestellung orientieren. So wird man sich beispielsweise am laufenden Erntejahr orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis bereits vor der Ernte abzuschätzen. Für eine längerfristige Betriebsplanung wird man dagegen eher auf mehrjährige Durchschnitte zurückgreifen.

Schlaggröße Hilfe

Die Wahl der Schlaggröße wirkt sich auf den erforderlichen Arbeitszeitbedarf und die Maschinenkosten aus.

Kommentar Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen
inkl. MwSt. = Einstellung für pauschalierende Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für optierende Betriebe
Gärrestrücknahme Hilfe

Die Änderung dieser Einstellung hat Auswirkungen auf folgende Positionen:

  • Erzeugerpreis (nur bei Erzeugung zum Verkauf)
  • Gärrest-Wert frei Feld: Diese Leistungsposition ist nur verfügbar bei vorgesehener Gärrestrücknahme

Gärrestrücknahme     erfolgt      erfolgt, Ausbringkosten tragen Dritte      erfolgt nicht

Qualität von Getreide-Ganzpflanzensilagen in Abhängigkeit von Getreideart und Schnittzeitpunkt
Getreideart Schnittzeitpunkt Grünpflanzen Silage
TM-Gehalt
% TM
TM-Gehalt
% TM
Lager-
verluste
%
Energie-
gehalt
MJ NEL/kg TM
Energie-
gehalt
MJ ME/kg TM
Methan-
ausbeute
geschätzt
ln CH4/kg TM
Rohprotein-
gehalt
g XP/kg TM
Winterroggen Mitte der Blüte (Grünroggen) 17 25 15 6,11 10,21 280,3 140
Milchreife 35 35 8 5,38 9,22 243,5 90
Teigreife 40 40 8 5,71 9,66 265,6 100
Wintertriticale Milchreife 35 35 8 5,38 9,22 243,5 90
Teigreife 40 40 8 5,71 9,66 265,6 100
Wintergerste Milchreife 35 35 8 5,46 9,32 298,0 98
Teigreife 40 40 8 5,71 9,66 265,6 100
Winterweizen Milchreife 35 35 8 5,36 9,18 242,5 95
Teigreife 40 40 8 5,71 9,66 245,9 100
Quellen: ZIFO bzw. Gruber Tabelle; Materialsammlung Futterwirtschaft; Anwendung Biogasausbeuten verschiedener Substrate; KTBL; eigene Berechnungen

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Erträge und Preise
Mehr Info Weniger Info Trockenmasseertrag Grüngut

= Trockenmasseertrag Feldbestand * (100% - Feldverluste)

Trockenmasseertrag Feldbestand dt TM/ha
Feldverluste %
Trockenmasseertrag Grüngut dt TM/ha 87.3

Trockenmasseerträge in Abhängigkeit von der Getreideart, vom Schnittzeitpunkt und vom Standort
Getreideart Schnittzeitpunkt Standort
sehr günstig
dt TM/ha
günstig
dt TM/ha
weniger günstig
dt TM/ha
Winterroggen Mitte der Blüte (Grünroggen) 55 50 45
Milchreife/Teigreife 115 105 95
Wintertriticale Milchreife/Teigreife 130 120 110
Wintergerste Milchreife/Teigreife 100 90 80
Winterweizen Milchreife/Teigreife 105 90 75
Quelle: LfL, Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung

dt TM/ha
87.3
Mehr Info Weniger Info Frischmasseertrag Grüngut

= Trockenmasseertrag Grüngut / Trockenmassegehalt Grüngut

Trockenmasseertrag Grüngut dt TM/ha 87.3
Trockenmassegehalt Grüngut % TM
Frischmasseertrag Grüngut dt FM/ha 249.4
dt FM/ha
249.4
Mehr Info Weniger Info Preisansatz (inkl. 10.7 % MwSt.)
Ermittlung des Preisansatzes
  Preisansatz Hilfe Vorschlagswert: Durchschnittlicher Preisansatz im gewählten Betrachtungszeitraum
€/dt FM
Feldbestand zur Ernte (inkl. 10.7 % MwSt.)
Preisansatz (inkl. 10.7 % MwSt.)
Erntejahr Kalkulationsgrundlage Hilfe Quelle: eigene Berechnungen (IBA)

Die Kalkulationsgrundlage für den Preisansatz orientiert sich am Deckungsbeitrag, der bei einer Körnernutzung zu erzielen ist.
Vom Programm errechnet Hilfe Passend zum jeweiligen Preisansatz im Eingabefeld

Der vom Programm je nach Verwertungsform, Produkt und Ernteparametern vorgeschlagene Preisansatz berücksichtigt die jeweils maßgeblichen Qualitätsparameter sowie die bereits geleistete Maschinenarbeit und den Silounterhalt.
Gersten-GPS
Substrat für Biogasanlage
Feldbestand zur Ernte
€/dt
Gersten-GPS
Substrat für Biogasanlage
Feldbestand zur Ernte
€/dt
2018 1 2.93 2.93
2017 2 2.94 2.94
2016 2.66 2.66
2015 2.89 2.89
2014 3.24 3.24
2013 3.44 3.44
2012 4.47 4.47
2011 3.62 3.62
1) Prognose Juni 2018
2) ab Ernte bis Mai 2018

Für Getreide-Grüngut bzw. Getreide-GPS gibt es keinen regulären Marktpreis, sondern nur individuell ausgehandelte Verkaufs- bzw. Vertragspreise. Daher kann der oben angegebene Preisansatz lediglich als Anhaltswert dienen, der in der Praxis erheblich nach oben oder unten abweichen kann (zur Berechnung des Preisansatzes siehe Hilfetexte bei den Fragezeichen-Symbolen).

€/dt FM
2.93

Deckungsbeitragsberechnung

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Leistung aus Grünpflanzen/Silage-Verkauf (inkl. 10.7 % MwSt.)

Frischmasseertrag Erntegut (Feldbestand zur Ernte) dt FM/ha 249.4
Preisansatz (inkl. 10.7 % MwSt.) €/dt FM 2.93
Leistung aus Grünpflanzen/Silage-Verkauf (inkl. 10.7 % MwSt.) €/ha 730.70

€/ha
730.7
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an. Falls im Einzelfall doch, können sie hier angegeben werden.

€/ha
Mehr Info Weniger Info Gärrest-Wert frei Feld (inkl. MwSt.)
Berechnungsansatz

Kalkulation des Nährstoffwertes je Hektar
  Einheit Stickstoff
N
Phosphat
P2O5
Kali
K2O
Nährstoffgehalte Gärrest bei der Ausbringung Hilfe

Die Nährstoffgehalte von Gärresten schwanken in der Praxis stark.

In der Vorbelegung sind durchschnittliche Werte aus Nährstoffuntersuchungen in Bayern angegeben.

Für betriebsindividuelle Kalkulationen sollten die tatsächlichen Nährstoffgehalte des Gärrestes verwendet werden.

kg/t
Gärrestanfall Hilfe Der Gärrestanfall in der Vorbelegung ist so kalkuliert, dass die mit dem Erntegut abgefahrene Phosphat- bzw. Kalimenge (siehe Modul Variable Kosten - Dünger) über den Gärrest vollständig wieder zurück geliefert wird. Ausgeglichen wird mit dem Nährstoff, dessen Abfuhrmenge zuerst erreicht wird. t
Nährstoffmengen gesamt kg 109 49 117
Hiervon anrechenbar %
Nährstoffmengen anrechenbar kg 76 49 117
Reinnährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Siehe Variable Kosten - Modul "Dünger" - Variante "Düngung nach Nährstoffabfuhr" €/kg 1.25 1.01 0.88
Düngerwert (inkl. 19.0 % MwSt.) 247.5

Kalkulation der Ausbringkosten Hilfe Vorschlagswerte: Gärrestausbringung durch Maschinenring/Lohnunternehmer
Sockelbetrag (inkl. 19.0 % MwSt.) €/t
Entfernungsabhängige Kosten (inkl. 19.0 % MwSt.) €/t und km
Transportentfernung km
Ausbringkosten je t (inkl. 19.0 % MwSt.) €/t 4.55
Ausbringmenge t 21.3
Ausbringkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) 96.9
Wert des Gärrestes frei Feld
Düngerwert je ha (inkl. 19.0 % MwSt.) €/ha 247.5
Ausbringkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) €/ha 96.9
Wert des Gärrestes frei Feld (inkl. MwSt.) €/ha 150.6

Betriebsindividuelle Angabe (inkl. 19.0 % MwSt.) :

€/ha
150.6
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:

+ Leistung aus Verkauf
+ Sonstige marktfähige Leistungen
+ Gärrest-Wert frei Feld
= Summe der Leistungen

€/ha
881.3

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Saatgut (inkl. MwSt.)
Kalkulation der Saatgutkosten
  Anteil
in %
Menge
in dt/ha
Preis
in €/dt
Kosten
(inkl. MwSt.)
in €/ha
Z-Saatgut (inkl. 7.0 % MwSt.) 1.18 71.73
eigenes Saatgut (inkl. MwSt.) *) 40.33 0.79 42.62 33.67
Gesamt 100   105.4
*) Kalkulation Preis für eigenes Saatgut (inkl. Nachbaugebühr)
  Erzeugerpreis eigenes Saatgut (inkl. 10.7 % MwSt.) €/dt
+ Beizung/Aufbereitung Hilfe Vorschlagswert: Angaben entsprechend Handelsinformation (Beizmittel) und KTBL (Aufbereitungskosten) (inkl. 19.0 % MwSt.) €/dt
+ Nachbaugebühr Hilfe Vorschlagswert: Durchschnitt über alle Sorten. (inkl. 19.0 % MwSt.) €/dt
= Preis eigenes Saatgut (inkl. MwSt.) €/dt 42.62

Info Nachbaugebühr

Die Höhe der Nachbaugebühr finden Sie im Internetangebot der STV GmbH unter http://www.stv-bonn.de/ -> Vertragssortenliste.

€/ha
105.4
Mehr Info Weniger Info Dünger (nach Nährstoffabfuhr) Hilfe Die mit dem Erntegut abgefahrenen Nährstoffe werden unabhängig von einer tatsächlich erfolgten Düngung mit Reinnährstoffkosten bewertet. Die Reinnährstoffkosten werden anhand von Preisen für Düngemittel berechnet. Im Gegenzug wird der Wert von organischem Dünger im Tierhaltungsverfahren als "Güllewert" auf der Leistungsseite berücksichtigt. (inkl. 19.0 % MwSt.)

Werden organische Dünger eingesetzt, so müssen ggf. die Arbeitsgänge und -zeiten unter dem Punkt "Variable Maschinenkosten" angepasst werden.

Berechnungsmethode
Düngung nach Nährstoffabfuhr (Bedarf abhängig vom geernteten Ertrag abzüglich Feldverluste), Kostenansatz: Reinnährstoffkosten
Tatsächlich ausgebrachte Düngemittel (Typ, Ausbringmenge und Kosten: betriebsindividuell)

Nährstoffbedarf Gersten-GPS in Abhängigkeit des Ertrags ( 249.4 dt/ha ) und Nährstoffkosten
  Einheit Stickstoff
N
Phosphat
P2O5
Kali
K2O
  Nährstoffabfuhr je dt Hauptfrucht-Ertrag ( Gersten-GPS ) 1) kg/dt
  Nährstoffabfuhr je Hektar kg/ha 139.7 57.4 117.2
+ Sonstige Zuschläge Hilfe z. B. Stickstoff-Qualitätszuschläge kg/ha
= Nährstoffbedarf gesamt kg/ha 140 57 117
X Reinnährstoffkosten 2) (inkl. 19.0 % MwSt.) €/kg
= Nährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Die Nährstoffkosten für N, P2O5 und K2O berechnen sich aus dem Nährstoffbedarf multipliziert mit den Reinnährstoffkosten. €/ha 175.0 57.6 103.0
= Nährstoffkosten Summe (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Nährstoffkosten für N, P2O5 und K2O aller eingesetzten Düngemittel (Mineral- und Wirtschaftsdünger) €/ha 335.6
1) Quelle: LfL-Leitfaden für die Düngung von Acker- und Grünland

2) Vorbelegung: bayerische Reinnährstoffkosten (Grafik "Reinnährstoffkosten" )

€/ha
335.6
Mehr Info Weniger Info Pflanzenschutz (inkl. 19.0 % MwSt.) Intensität

Zur Berechnung der Pflanzenschutzkosten können Sie ein Intensitätsniveau wählen. In der Vorbelegung ist eine mittlere Intensität unterstellt. Bei Bedarf können Sie die Kosten für den Pflanzenschutz auch individuell angeben.

Berechnung der Pflanzenschutzkosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Behandlungsmaßnahme Kosten
€/ha
Herbizide
Fungizide
Wachstumsregler
Insektizide u. sonst. Pflanzenschutz
Gesamt 119.5
Pflanzenschutzkosten Gersten-GPS (inkl. 19.0 % MwSt.)
Behandlungs-
maßnahmen
Intensitätsniveau
niedrig
€/ha
mittel
€/ha
hoch
€/ha
Herbizide 0.0 51.41 60.48
Fungizide 0.0 55.12 64.86
Wachstumsregler 0.0 12.94 15.23
Insektizide u. sonst. Pflanzenschutz 0.0 0.0 0.0
Gesamt 0.0 119.5 140.6
€/ha
119.5
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU (inkl. MwSt.)

Berechnungsgrundlagen: Dieselpreis Hilfe Vorgabewerte ohne Berücksichtigung einer etwaigen Agrardieselvergütung €/l , Schlaggröße 5.0 ha (siehe "Grundlegende Angaben")
Ertrag: 249.4 dt/ha

Arbeitsgang Eigen­mechanisierung inkl. Schlepper
(inkl. 19.0 % MwSt.)
Maschinenring / Lohnunt.
(inkl. MwSt.)
Gesamt-
kosten in €/ha
(inkl. MwSt.)
Anzahl Durchgänge bzw. Entfernung Kosten in €/ha
je Durchgang bzw. km
Arbeitszeit
AKh je Durchgang bzw. je km
Anzahl Durchgänge bzw. Entfernung Kosten in €/ha
je Durchgang bzw. km
(inkl. MwSt.)
MwSt-
Satz Hilfe
%

Die Kosten in €/ha je Durchgang sind je nach gewählter Grundeinstellung inklusive bzw. ohne MwSt. anzugeben.

Die Angabe des jeweilig zugehörigen MwSt.-Satzes in dieser Spalte dient lediglich dazu, bei einer Umschaltung der Grundeinstellung brutto/netto den neuen Wert berechnen und bei einem Ausdruck den jeweils relevanten MwSt.-Satz ausweisen zu können.

Grundbodenbearbeitung (Pflug) 51.86 
Saatbettbereitung (Saatbettkombi) 13.35 
Drillen (Kreiselegge+Sämaschine) 30.35 
Walzen Saatbett/Ansaat 0.0 
Mineraldünger streuen 1) 3.56 
Pflanzenbehandlung (Feldspritze) 10.84 
Bodenbearbeitung (Grubber) 15.92 
 
Gesamt   125.88 3.75 0.0 125.9

Quellen: KTBL-Datensammlungen, KBM, eigene Berechnungen

1) Anzahl der Durchgänge in der Vorbelegung: ohne Gärrest-/Güllerücknahme = 3; mit Gärrest-/Güllerücknahme = 1. Beim Einsatz von zusätzlichen organischen Düngern ist die Anzahl der Durchgänge dieses Arbeitsganges entsprechend anzupassen. Die Ausbringkosten des Wirtschaftsdüngers aus der eigenen Tierhaltung werden in der Regel dem jeweiligen tierischen Verfahren angelastet.

€/ha
125.9
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs

Saison-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Gesamtarbeitszeitbedarf und Arbeitserledigung
Arbeitsgang Saison-AK
AKh/ha
ständige AK
AKh/ha
gesamt
AKh/ha
Arbeiten als Maschinenführer
für alle Maschinenarbeitsgänge Hilfe Der Gesamtarbeitszeitbedarf zum Führen der Maschinen wird aus dem Modul "Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU" übernommen. Änderungen können dort vorgenommen werden. 3.75 3.75
 
Weitere Arbeiten
Allgemeine Feldarbeiten Hilfe z.B. Bonitierungen, Probenahmen, Standzeiten 1.4
Allgemeine Betriebsarbeiten Hilfe z.B. Verwaltung, Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten, Informationsbeschaffung, Kontrollen 3.0
Gesamt weitere Arbeiten 0.0 4.4 4.4
 
Gesamtarbeit 0.0 8.15 8.15
Kalkulation der Kosten für Saison-Arbeitskräfte
Einsatz von Saison-Arbeitskräften Hilfe Soweit nicht bereits unter "Variable Maschinenkosten" berücksichtigt. AKh/ha 0.0
Entlohnung Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung) €/AKh
Lohnkosten Saison-Arbeitskräfte €/ha 0.0
€/ha
0.0
Mehr Info Weniger Info Hagelversicherung (inkl. MwSt.)
Anteil der versicherten Ware %
Versicherungssumme Hilfe Abgesicherter Erntewert je Hektar €/ha
Versicherungsprämie je 100 € Versicherungssumme Hilfe Die Hagelversicherungsprämie ist umsatzsteuerbefreit
Versicherungsprämie €/ha 15.2
fruchtartspezifischer Zuschlag %
Kosten der Hagelversicherung €/ha 19.0
€/ha
19.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Sonstige variable Kosten können z. B. für eine Ernteausfallversicherung oder für Bodenuntersuchungen anfallen.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Saatgut
+ Dünger
+ Pflanzenschutz
+ ggf. Siliermittel
+ ggf. Silounterhalt
+ Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU
+ Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte
+ Hagelversicherung
+ Sonstige variable Kosten

=Summe der variablen Kosten

€/ha
705.4

    Variable Kosten je dt Frischmasse Grüngut (inkl. MwSt.)
€/dt FM
2.83
    Variable Kosten je dt Trockenmasse Grüngut (inkl. MwSt.)
€/dt TM
8.08

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

€/ha
175.9

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien können z. B. sein: KuLaP, Ausgleichszulage, Entschädigungen. Je nach Zielsetzung der Kalkulation können auch Betriebs- und Flächenprämien berücksichtigt werden.

Sonstige Leistungen €/ha
Prämien €/ha
Summe €/ha 0.0

€/ha
0.0

    Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/ha
175.9

Weitere Kennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Arbeitszeitaufwand je ha
Der Gesamt-AKh-Bedarf je ha wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.
AKh/ha
8.2
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je dt Frischmasse Grüngut (inkl. MwSt.)
Deckungsbeitrag je ha / Ertrag je ha (in dt)
€/dt FM
0.71
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je Fest-AKh (inkl. MwSt.)

Deckungsbeitrag je ha / verbleibende Fest-AKh

Gesamt-AKh Gersten-GPS (Schlaggröße: 5 ha) Hilfe Der Gesamt-AKh-Bedarf je ha wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt. AKh/ha 8.15
davon abgedeckt über Saison-Arbeitskräfte Hilfe Siehe Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte" AKh/ha 0.0
verbleibende Fest-AKh AKh/ha 8.2
€/AKh
21.5
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Fläche, Arbeit, Umlaufkapital)

Fläche: 1 ha

Arbeit: 8.15 AKh

Umlaufkapital Hilfe Als Umlaufkapital werden alle Güter eines Verfahrens bezeichnet, die innerhalb eines Produktionszyklus zum Verkauf (z.B. Bestandsergänzungstiere, Pflanzgut, Wareneinstand) oder Verbrauch (z.B. Dünge-, Futter-, Reinigungsmittel, Energie, Wasser) bestimmt sind. Deshalb muss das Umlaufkapital nicht abgeschrieben, jedoch für die Länge der Produktionsperiode verzinst werden (siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten"). : 353 Hilfe Es wird angenommen, dass das durchschnittlich gebundene Umlaufkapital der Hälfte der variablen Kosten entspricht.

Mehr Info Weniger Info Vollkostenrechnung
Basis der weiteren Berechnungen ist der Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien

Mehr Info Weniger Info Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Feldarbeit (inkl. MwSt.)
Zusätzliche Kosten, wenn alle bisher selbst erledigten Arbeitsgänge durch den Maschinenring bzw. durch Lohnunternehmen erfolgen. Die Angabe von Festkosten für eine Eigenmechanisierung sowie von Lohnkosten bzw. eines Lohnansatzes für das Bedienen eigener Maschinen ist somit nicht mehr erforderlich.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Flächenkosten
  Anteil
%
Kosten
€/ha
Anteilige Kosten
€/ha
Pachtfläche (Pacht) 240.0
Sonstige Flächenkosten Eigen- u. Pachtfläche Hilfe Bodenverbesserungen, Drainagen, Grundsteuer etc. - 10.0
Summe anteilige Flächenkosten - - 250.0
Eigenfläche (Pachtansatz) Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 40.0 160.0
€/ha
250.0
Mehr Info Weniger Info Personalkosten weitere Arbeiten festangestellte AK

Der AKh-Anfall für die weiteren Arbeiten, die von ständigen Arbeitskräften erledigt werden, wird im Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" festgelegt.

Die für das Führen und Bedienen von Maschinen notwendige Arbeit ist hier nicht mehr zu berücksichtigen, da im Bereich der Vollkosten davon ausgegangen wird, dass alle Maschinenarbeitsgänge überbetrieblich erledigt werden und folgedessen keine eigene Arbeitszeit anzusetzen ist (siehe Modul "Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Maschinenarbeit").

  Stunden
AKh/ha
Lohn/Lohnansatz Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung)
€/AKh €/ha
Anfall Arbeitszeit weitere Arbeiten Hilfe Siehe Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte inkl. Berechnung des Gesamtarbeitszeitbedarfs" 4.4 - -
davon entlohnte, festangestellte AK 0.0
 
davon nicht entlohnte AK (Lohnansatz) Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 4.4 82.28
€/ha
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige Festkosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Unter sonstige feste Kosten fallen zum Beispiel: Buchführung, Verbandsbeiträge, PKW, Telefon, Berufsgenossenschaft, sonstige Betriebsversicherungen (außer Hagelversicherung), berechnet jeweils anteilig auf das Produktionsverfahren und pro ha.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten (GuV-Kosten) je dt Frischmasse Grüngut (inkl. MwSt.)

Summe der variablen Kosten, der Festkosten und der gezahlten Löhne, Zinsen und Pachten, bezogen auf den Frischmasseertrag

€/dt FM
5.0
Mehr Info Weniger Info Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten (GuV-Kosten) je dt Trockenmasse Grüngut (inkl. MwSt.)

Summe der variablen Kosten, der Festkosten und der gezahlten Löhne, Zinsen und Pachten, bezogen auf den Trockenmasseertrag

€/dt TM
14.28
Mehr Info Weniger Info Gewinnbeitrag des Verfahrens ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
  Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien
- Zusatzkosten bei kompletter Fremderledigung der Feldarbeit
- ggf. Lagerraum
- ggf. Miete/Pacht für Lagerraum
- Flächenkosten
- Personalkosten festangestellte AK
- Sonstige Festkosten
= Gewinnbeitrag des Verfahrens
€/ha
-365.2

Mehr Info Weniger Info Kalkulatorische Faktorkosten (inkl. MwSt.)

Kalkulatorische Faktorkosten sind Ansätze für die Entlohnung der eigenen Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital).

Zinsansatz: