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Eine Anwendung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

Deckungsbeiträge - Übersicht

LfL-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Kalbinnenaufzucht

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  • Die Eingabefelder sind mit bayerischen Durchschnittswerten vorbelegt. Diese Werte können Sie mit betriebseigenen Daten überschreiben.
  • Unten stehende Zahlenwerte können zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Verfahren oder unterschiedlicher Szenarien eines Verfahrens auf eine gemeinsame Vergleichsseite übertragen werden. Diese Daten stehen Ihnen bis zum Verlassen der Anwendung "Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten" zur Verfügung. Bitte beachten Sie aber: Bei Arbeitspausen über einer Stunde gehen die bisher gespeicherten Daten verloren!
  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.

Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Kommentar: Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen
inkl. MwSt. = Einstellung für pauschalierende Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für optierende Betriebe
Betrachtungszeitraum: Hilfe

Der Betrachtungszeitraum sollte sich nach der Fragestellung richten. So wird man sich beispielsweise am kurzfristigen Betrachtungszeitraum orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis der laufenden Produktion frühzeitig abzuschätzen. Für eine Betriebsplanung wird man dagegen eher auf einen längerfristigen Betrachtungszeitraum zurückgreifen.

Betrachtungsbasis der Energie: MJ ME MJ NEL Hilfe

Energiebewertung bei Aufzucht und Mastverfahren in der Regel nach MJ ME (Umsetzbare Energie). Zum Vergleich mit Verfahren der Milcherzeugung umzustellen auf MJ NEL (Netto-Energie-Laktation). Pauschale Umrechnung: 1 MJ ME = 0,6 MJ NEL

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Mehr Info Weniger Info Kennwerte des Produktionsverfahrens

Bezugsbasis des Verfahrens: Hochträchtige Zuchtkalbin bzw. Zuchtfärse (Verkaufs- bzw. Versetzungszeitpunkt vor der Abkalbung)

Berechnung mit ohne Berücksichtigung der Mastfärsen Hilfe Der Deckungsbeitrag ist entweder nur auf die erzeugte Kalbin ohne anteilige Mastfärsen berechenbar oder mit den anteiligen Mastfärsen. Die anteiligen Mastfärsen erhöhen sowohl die Leistungen als auch die Kosten des Produktionsverfahrens.

Rasse:
Alter Beginn Aufzucht: Hilfe Der Beginn der Aufzucht wird hier festgelegt auf die auf den Markt gebrachten Auktionskälber. Wochen Anfangsgewicht: Hilfe Durchschnittsgewicht weiblicher Zuchtkälber bayerischer Zuchtviehmärkte (Schwarzbunt: Nutzrinder, Fleck- und Braunvieh: Zuchtrinder)

Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V.
kg LG
Erstkalbealter: Hilfe Alter der Kalbin bzw. Färse bei Erstabkalbung in Monaten. Durchschnittswert des Erstkalbealters in Bayern (LKV Bayern 2011): 29 Monate. Bei einer Trächtigkeitsdauer von rund 285 Tagen entspricht dies einem Belegungsalter von rund 20 Monaten. Monate Gewicht bei Abkalbung: Hilfe Gewicht bei bzw. vor Abkalbung ist erfahrungsgemäß rd. 70-90 kg höher als nach Abkalbung (Gewicht des Kalbes zzgl. Fruchtwasser). kg LG
Haltungstage: Hilfe Aufzuchtzeit zwischen Aufzuchtbeginn (Eintrag oben) und Erstabkalbung 829.0 Tage davon Weidetage: Tage/Kalbin
Gewichtszunahme bis Abkalbung: 508.0 kg Ø tägliche Zunahmen: Hilfe Während der berechneten Haltungstage 613.0 g/Haltungstag
Verluste: Hilfe Totalverluste während der Aufzucht % Selektionsrate (Anteil Masttiere): Hilfe Ein Teil der aufgezogenen Jungtiere wird in der Praxis (teils auch vorzeitig) als Masttier bzw. Schlachtfärse verkauft (Gründe u.a. keine Trächtigkeit, Euterfehler, zur Zucht unverkäuflich); hier ist der Prozentwert dieser Tierabgänge einzutragen. Je höher diese sog. Selektionsrate ist, um so mehr Tiere müssen aufgestallt werden, um am Ende der Aufzucht die benötigten Zuchtfärsen nutzen zu können. %

aufzustallende Kälber für eine erzeugte Kalbin: 1.09 Kälber/erz. Kalbin Hilfe Da das Verfahren als Bezugsgröße von einer erzeugten Kalbin ausgeht, müssen aufgrund der Verluste und der aussortierten Tiere mehr als ein Kalb am Beginn der Aufzucht eingestallt werden.

Rechenweg: 1 durch (1 - (Verluste in % + Selektionsrate in %))

In der Vorbelegung bedeutet dies: 1/(1 - (0.03 + 0.05)) = 1/0.92 = 1.09

Zuschlagsfaktor aufgrund der Aufzuchtverluste und der ausgesonderten Tiere: Hilfe Da das Verfahren als Bezugsgröße von einer erzeugten Kalbin ausgeht, müssen aufgrund der Verluste und der aussortierten Tiere mehr als ein Kalb am Beginn der Aufzucht eingestallt werden. Diese "zusätzlichen" Tiere, die irgendwann im Verlauf des Verfahrens abgehen, bedeuten auch zusätzliche Erlöse und Kosten.

In der Vorbelegung berücksichtigt das Programm den Faktor Verluste zu 50 % (d. h. Verlusttiere gehen näherungsweise durchschnittlich bei der halben Verfahrensdauer ab) und den Faktor Selektion zu 90 % (d. h. diese Tiere gehen zum Ende des Verfahrens hin ab, einige Kostenpositionen wie z. B. Besamung fallen jedoch nicht an).

Dementsprechend berechnet sich der anteilige Verlust- bzw. Selektionsfaktor folgendermaßen:
Zusätzlich aufgestallte Tiere je erzeugter Kalbin *
((Verluste in % / (Verluste in % + Selektionsrate in %)) * 50 % +
(Selektionsrate in % / (Verluste in % + Selektionsrate in %)) * 90 %)

In der Vorbelegung bedeutet dies: 0.09 Kälber/erz. Kalbin * 0.75 = 0.07

Hieraus ergibt sich ein allgemeiner Zuschlagsfaktor von 1.07

Fleckvieh

Das Fleckvieh ist die in Deutschland am zweitstärksten verbreitete Rinderrasse und vorwiegend im süd- und mitteldeutschen Raum zu finden.

Rassekennzeichen:
  • Zweinutzungsrind (Milch und Fleisch)
  • Kreuzbeinhöhe 140 – 150 cm
  • Brustumfang von 210-240 cm
  • Gewicht 650 - 850 kg
  • Leistungspotenzial: 7.000 – 10.000 kg Milch/Kuh mit 4,2 % Fett und 3,6 % Eiweiß
  • überdurchschnittliche Eutergesundheit und Fitness
  • hohe Absetzgewichte und hohe tägliche Zunahmen der Jungbullen von 1.300 g
  • hoher Anteil wertvoller Fleischteile

Holstein Friesian/Schwarzbunte

Die Rasse Holstein Friesian stellt den größten Rasseblock in Deutschland. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über das ganze Bundesgebiet. Seit 1996 existiert ein gemeinsames Zuchtziel für schwarzbunte und rotbunte Holsteins.

Rassekennzeichen:
  • wirtschaftliche Leistungskuh mit Hauptnutzung Milch
  • Kreuzbeinhöhe: 145 - 156 cm
  • Gewicht: 650 - 750 kg
  • Leistungspotenzial: 9.000 – 11.000 kg Milch/Kuh mit 4 % Fett und 3,5 % Eiweiß
  • großes Futteraufnahmevermögen

Braunvieh/Brown Swiss

Das Braunvieh wird im grünlandstarken Voralpengebiet, vom württembergischen Oberland bis hinein nach Oberbayern und vom Bodensee und der Alpenregion im Süden bis an die Donau im Norden in Höhenlagen von 500 bis 1000 m NN gehalten. Seit Mitte der 1960er Jahre wurde der einheimische Bestand durch Einkreuzung von in Amerika gezüchteten Brown-Swiss zum jetzigen Braunvieh umgewandelt.

Rassekennzeichen:
  • ursprünglich Zweinutzungsrasse, zunehmend milchbetont
  • Gewicht: 600 - 750 kg
  • Leistungspotenzial: 7.000 – 10.000 kg Milch/Kuh mit überdurchschnittlichem Fett- und v.a. Eiweißgehalt (hoher Gehalt an Kappa-Kasein)
  • hohe Nutzungsdauer

Preisansätze und Arbeitszeitbedarf
Mehr Info Weniger Info Kälberpreise Zukauf (netto)

Im vorliegenden DB Kalbin werden die weiblichen Kälber zur Marktreife in das Produktionsverfahren versetzt. Die vorgeschlagenen Kälberpreise beziehen sich auf Zuchtkälberpreise (Schwarzbunt: Nutzkälberpreise) weiblicher Kälber (Auswertungen von Großviehmärkten).

Auktionspreise Großviehmärkte Bayern, weibliche Zuchtkälber (netto, €/Kalb)
  Fleckvieh Braunvieh Schwarzbunt
4 Wochen 265.0 284.0 59.9
12 Monate 333.1 306.8 116.5
36 Monate 339.5 286.1 99.1
60 Monate 335.8 295.2 98.9
Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V.
€/Kalb
Mehr Info Weniger Info Erlös Masttierverkauf (inkl. 10.7 % MwSt.)
Erlös verkaufte weibliche Masttiere, je erzeugter Kalbin
    weibliches Masttier
Preis Mastfärse netto Hilfe Quellen: LKV, LfL-IEM, eigene Berechnungen €/kg SG
Schlachtgewicht Masttier Hilfe Quelle: LKV kg SG/Tier
abzüglich Marktgebühren €/Tier
MwSt. (10.7 %) €/Tier 128.46
Erlös je verkauftes Masttier €/Tier 1329.06
Selektionsrate/Anteil Masttiere Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" % 5.0
Erlös Masttier je erzeugter Kalbin €/erz. Kalbin 66.45
€/erz. Kalbin
66.5
Mehr Info Weniger Info Erlös Zuchtkalbin (inkl. 10.7 % MwSt.)
Erlös je verkaufter Zuchtkalbin
Kalbinnenpreis netto Hilfe
Nettopreise von Kalbinnen nach Rassen im Betrachtungszeitraum
  Zuchtwertklasse
I II III IV Ø aller 1)
Fleckvieh   1698   1482   1350   1576   1479
Braunvieh     1367     1299   1333
Schwarzbunt     1400       1400
Quelle: Landesverband bayerischer Rinderzüchter e.V.
1) Nach Stückzahlen gewichteter Durchschnittspreis der Zuchtwertklassen I-IV (bei Schwarzbunt (II-III)
€/Kalbin
abzüglich Vermarktungskosten €/Kalbin
MwSt. (10.7 %) €/Kalbin 154.7
Erlös je verkaufter Zuchtkalbin €/Kalbin 1600.8

Hinweis zur Einheit: In der Systematik dieses Verfahrens entspricht eine verkaufte Zuchtkalbin einer erzeugten, daher sind die Einheiten €/Kalbin und €/erz. Kalbin hier an dieser Stelle gleichbedeutend.

€/erz. Kalbin
1600.8
Mehr Info Weniger Info Arbeitsstunden je erzeugter Kalbin
Abschätzung des Arbeitszeitbedarfs je erzeugter Kalbin
benötigte Arbeitszeit für Jungvieh (o. Kälber) je Tag einschl. Füttern AKmin/Tag
Arbeitszeitbedarf für Jungvieh je Jahr AKh/Jahr 609.0
 
ganzjährig belegte Jungviehplätze Plätze/Jahr
Haltungsdauer Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" Monate/Kalbin 27.2
Jahresproduktion Kalbinnen (Zucht und Mast) Hilfe Lebenderzeugte Tiere je Jahr nach Abzug der Verluste Kalbinnen/Jahr 28.7
Jahresproduktion erzeugte Zuchtkalbinnen erz. Kalbinnen/Jahr 27.3
 
Arbeitszeitbedarf je Kalbin (Zucht und Mast) AKh/Kalbin 21.2
Arbeitszeitbedarf je erzeugter Zuchtkalbin AKh/erz. Kalbin 22.3

Der AKh-Bedarf je erzeugter Kalbin ist abhängig vom Aufzuchtsystem, der Haltungsform, der Bestandsgröße und nicht zuletzt der Aufzuchtdauer bzw. dem Erstkalbealter. Er beinhaltet neben der eigentlichen Tierbetreuung (u.a. Füttern ab Futterlager bzw. Weideführung, Tierkontrolle, Tierumtrieb, Besamung) auch das Herdenmanagement. Im Fall der Beweidung ist der Viehtrieb von und zur Weide miteinzukalkulieren. Hingegen ist der Arbeitszeitbedarf der Futterproduktion (Mähen bis Einlagerung des Futters) grundsätzlich den Pflanzenbauverfahren zuzuordnen. Die Ausbringung des Wirtschaftsdüngers ist in der Vorbelegung nicht im AKh-Bedarf enthalten, da von einer überbetrieblichen Ausbringung ausgegangen wird.

Richtwerte für den Arbeitszeitbedarf je erzeugter Kalbin ab 80-kg-Kalb: 15 - 40 AKh/Kalbin in Gruppen- bzw. Boxenhaltung bzw. Laufstall, 30 - 50 AKh/Kalbin im Anbindestall bzw. arbeitsintensiven Aufzuchtformen und kleineren Bestandsgrößen.

Hilfstabelle Arbeit - zur groben Abschätzung der benötigten Arbeitszeit je Kalbin
(bei 28 Monaten Erstkalbealter bzw. 26 Monaten Aufzuchtdauer im Jungviehbereich, Quelle: eigene Berechnungen)
Arbeitszeit für Jungvieh
ohne Kälber
in Minuten je Tag
Ganzjährig belegte Jungviehplätze bzw. Durchschnittsbestand wbl. Jungvieh o. Kälber
10 20 30 40 50 70 90 120 150 200
erzeugte Kalbinnen je Jahr
4,6 9,2 13,8 18,5 23,1 32,3 41,5 55,4 69,2 92,3
Arbeitszeitbedarf je erzeugter Kalbin (AKh/erzeugter Kalbin)
30 40 20 13 10 8 6 4 3 3 2
45 59 30 20 15 12 8 7 5 4 3
60 79 40 26 20 16 11 9 7 5 4
75 99 49 33 25 20 14 11 8 7 5
90 119 59 40 30 24 17 13 10 8 6
120 158 79 53 40 32 23 18 13 11 8
150 198 99 66 49 40 28 22 16 13 10
180 237 119 79 59 47 34 26 20 16 12
210 277 138 92 69 55 40 31 23 18 14
240 316 158 105 79 63 45 35 26 21 16

AKh/erz. Kalbin
22.3

Deckungsbeitragsberechnung je erzeugter Kalbin

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Marktleistung (inkl. MwSt.)
Marktleistung Zuchtkalbinnen- und Masttierverkauf
Erlös Zuchtkalbin (inkl. 10.7 % MwSt.) €/erz. Kalbin 1600.8
Erlös Masttierverkauf (inkl. 10.7 % MwSt.) €/erz. Kalbin 66.5
Marktleistung €/erz. Kalbin 1667.3
€/erz. Kalbin
1667.3
Mehr Info Weniger Info Wirtschaftsdünger (inkl. MwSt.)

Betriebsindividuelle Wirtschaftsdüngerbewertung: €/Kalbin

Allgemeiner Berechnungsansatz (wird verwendet, wenn keine betriebsspezifische Info vorliegt)

Datengrundlage: Basisdaten zur Umsetzung der Düngeverordnung

In der Vorbelegung ergeben sich für einen Ackerbetrieb mit Stallhaltung und 27 Monate Haltungsdauer folgende Wirtschaftsdüngeranfälle bzw. werden folgende Einstreumengen gebraucht:

  • ca. 24.5 m3 Gülle (7.5 % TM) je Tier
  • ca. 28.4 t Tiefstreumist (23 % TM, hoher Mengenanfall lt. Tab. 4c) mit ca. 5.5 t Einstreu je Tier (11 kg Stroh je GV und Tag)
  • ca. 13.2 t Festmist (18.5 % TM) mit ca. 2.6 t Einstreu und ca. 5.8 m3 Jauche (1.8 % TM) je Tier (geringe Mengenanfälle lt. Tab. 4c)

Wenn sich die Haltungsdauer ändert, werden die Wirtschaftsdüngeranfälle vom Programm neu berechnet.

Art des Wirtschaftsdüngers: Gülle Tiefstreumist Festmist/Jauche

Wirtschaftsdüngeranfall in Abhängigkeit der Haltungsdauer

  Weidetage Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" Düngeranfall im Stall Düngeranfall auf der Weide
Gülle
m3/Kalbin
"Weide-Gülle"
m3/Kalbin
Kalbin 0.0 24.5 0.0
Gesamt 24.5 0.0

Kalkulation des Düngerwerts Weide je erzeugter Kalbin (inkl. 19.0 % MwSt.)
    N P2O5 K2O
Durchschnittliche Nährstoffgehalte der "Weide-Gülle" Hilfe Quelle: Basisdaten zur Umsetzung der Düngeverordnung - Tabelle 5 (ohne 15%-Abzug der gasförmigen N-Verluste in Stall und Lager) kg/m3
Gülleanfall m3/Kalbin
Nährstoffmengen der Ausscheidung kg/Kalbin 0.0 0.0 0.0
Hiervon nutzbar %
Reinnährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Datengrundlage: Bayerische Reinnährstoffkosten (Details siehe Modul Dünger bei den Pflanzenbauverfahren).

Der Wert des Wirtschaftsdüngers ergibt sich aus den Mengen an Nährstoffen, die nicht als Mineraldünger zugekauft werden müssen.
€/kg 1.08 0.95 0.81
Düngerwert Weide je Kalbin (inkl. 19.0 % MwSt.) €/Kalbin 0.00
Zuschlagsfaktor Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" - 1.07
Düngerwert Weide je erzeugter Kalbin (inkl. 19.0 % MwSt.) €/erz. Kalbin 0.00

Kalkulation des Düngerwerts Stall frei Feld je erzeugter Kalbin (inkl. MwSt.)
    N P2O5 K2O
Nährstoffgehalte Gülle bei der Ausbringung (7.5 % TM) Hilfe Die anrechenbaren gasförmigen N-Verluste (Stall- und Lagerungsverluste, 11.8 % Aufbringungsverluste) sind berücksichtigt und abgezogen. kg/m3
Gülleanfall Hilfe Siehe Tabelle "Wirtschaftsdüngeranfall in Abhängigkeit der Haltungstage" m3/Kalbin
Nährstoffmengen bei der Ausbringung kg/Kalbin 83.3 41.7 115.2
Hiervon nutzbar %
Reinnährstoffkosten (inkl. 19.0 % MwSt.) Hilfe Datengrundlage: Bayerische Reinnährstoffkosten (Details siehe Modul Dünger bei den Pflanzenbauverfahren).

Der Wert des Wirtschaftsdüngers ergibt sich aus den Mengen an Nährstoffen, die nicht als Mineraldünger zugekauft werden müssen.
€/kg 1.08 0.95 0.81
Düngerwert je Kalbin (inkl. 19.0 % MwSt.) €/Kalbin 177.91
 
Transport-/Ausbringkosten Wirtschaftsdünger flüssig (inkl. 10.7 % MwSt.) Hilfe Vorbelegung: Überbetriebliche Ausbringung
Datengrundlagen: KTBL und KBM
€/m3
Transport-/Ausbringkosten je Kalbin (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Kalbin 106.09
 
Düngerwert Stall frei Feld je Kalbin (inkl. MwSt.) €/Kalbin 71.82
Zuschlagsfaktor Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" - 1.07
Düngerwert Stall frei Feld je erzeugter Kalbin (inkl. MwSt.) €/erz. Kalbin 76.85
 
Für diese Art des Wirtschaftsdüngers notwendige Einstreumenge dt/Kalbin 0.0

€/erz. Kalbin
76.9
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)
Sonstige marktfähige Leistungen könnten z.B. Zahlungen für den Erhalt gefährdeter Rassen oder Entgelte für Landschaftspflege sein.
€/erz. Kalbin
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:

  Marktleistung
+ Wirtschaftsdünger
+ Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen

€/erz. Kalbin
1744.2
Mehr Info Weniger Info Leistungen je Haltungstag (inkl. MwSt.)
Leistungen je erzeugter Kalbin / Haltungstage
€/Haltungstag
2.1

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Kosten weibliches Kalb (inkl. 7.0 % MwSt.)

Kälber eig. Erzeugung Zukauf

Kälberkosten bei Zukauf je erzeugter Kalbin
Kälberpreis netto (siehe Preisansätze) €/Kalb 333.1
Nebenkosten (z.B. Enthornung) €/Kalb
Vermarktungs- und Transportgebühren je Tier €/Kalb
MwSt.: 7.0 % 10.7 % €/Kalb 24.09
Kälberkosten weibliches Kalb €/Kalb 368.19
aufzustallende Kälber für eine erzeugte Kalbin Hilfe Siehe " Kennwerte des Produktionsverfahrens" Kälber/erz. Kalbin 1.09
Kälberkosten je erzeugter Kalbin €/erz. Kalbin 401.33

€/erz. Kalbin
401.33
Mehr Info Weniger Info Kraft- und Mineralfutter (inkl. MwSt.)

Der Gesamtbedarf der Kalbin an Futter und Energie während der gesamten Aufzuchtphase wird abgedeckt durch Kraft- und Grobfutter und einer evtl. vorgeschalteten Tränkephase. Die Berechnung erfolgt über die Futtermenge, der Energieabgleich ist zu kontrollieren.

Die hier ausgewiesenen Gesamtkosten für Kraft- und Mineralfutter setzen sich zusammen aus den Kosten für Kraft- und Mineralfutter und etwaigen Tränkekosten.


Aufteilung des gesamten Futter- und Energiebedarfs auf die Aufzuchtphasen und Futterarten
  1. Aufzuchtphase
Monate
2. Aufzuchtphase
(mit Vorbereitungs-
fütterung)
15.2 Monate
Gesamte Aufzuchtphase
Futter
dt TM je Tier
Energie
MJ ME je Tier
Futter
dt TM je Tier
Energie
MJ ME je Tier
Futter
dt TM je Tier
Energie
MJ ME je Tier
Kosten
€ je Tier
Kosten
€ je erz. Kalbin
Hilfe Kosten je Tier korrigiert um den Zuschlagsfaktor 1.07 (Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens")
Prozentuale Aufteilung des Bedarfs % Hilfe Schätzgröße des Bedarfs in der ersten Aufzuchtphase in Abhängigkeit der oben eingetragenen Länge dieser Phase und des zunehmenden Bedarfs mit zunehmendem Alter des Tieres. 55.9 % 100 %
Bedarf 23.0 23379 29.2 29634 Hilfe Die benötigte Futtermenge berechnet sich auf Basis der Haltungsdauer, der Tiergewichte zu Beginn und Ende der Aufzucht bzw. der täglichen Zunahmen. Grundsätzlich steigt mit zunehmendem Erstkalbealter (EKA) der gesamte Futterbedarf; der tägliche Futterbedarf ist aber bei geringerem EKA bzw. intensiverer Jungviehaufzucht höher.

Datenbasis: LfL-ITE Grub, DLG 2008 Band 203 "Jungrinderaufzucht"
Hilfe Die benötigte Energiemenge berechnet sich auf Basis der Haltungsdauer, der Tiergewichte zu Beginn und Ende der Aufzucht bzw. der täglichen Zunahmen. Grundsätzlich steigt mit zunehmendem Erstkalbealter (EKA) der gesamte Energiebedarf; der tägliche Energiebedarf ist aber bei geringerem EKA bzw. intensiverer Jungviehaufzucht höher.

Datenbasis: LfL-ITE Grub, DLG 2008 Band 203 "Jungrinderaufzucht"
- -
davon abgedeckt über
Tränke 1
0.13 221 - - 0.13 221 24.04 25.72
davon abgedeckt über
Kraftfutter/Mineralfutter 2
4.07 4905 1.68 1693 5.75 6598 200.03 214.03
davon abgedeckt über
Grobfutter 3
18.8 18784 27.52 27041 46.32 45825 486.28 520.32
Differenz zwischen Fütterung und Bedarf Hilfe + Überversorgung (zu viel gefüttert)
- Unterversorgung (zu wenig gefüttert)
0 +531
(+2.3 %)
0 -900
(-3.0 %)
0 -369
(-0.7 %)
- -



1 Berechnung der Tränkekosten

Tränke mit Milchaustauscher Vollmilch

Anzahl Tränkewochen über 8.0 Wochen hinaus Hilfe Zusätzliche Tränkewochen ab dem Alter bei Aufzuchtbeginn (siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens") Wochen
Durchschnittliche Tränkemenge Liter je Tag l je Kalb u. Tag
Summe Tränke je Kalb im Tränkezeitraum l je Kalb
Liter Tränke je kg Milchaustauscher l Tränke je kg MAT-Pulver
Verfütterte Milchaustauschermenge je Kalb im Tränkezeitraum dt je Kalb
Preis Milchaustauscher (inkl. 7.0 % MwSt.) €/dt
Kosten Milchaustauscher je Kalb €/Kalb 24.04
Verfütterte MAT-Menge in dt Trockenmasse Hilfe In der Vorbelegung wird ein TM-Gehalt des Milchaustauschers von 94 % angenommen. dt TM je Kalb
Verfütterte Energiemenge Hilfe In der Vorbelegung wird ein Energiegehalt des Milchaustauschers von 17,0 MJ ME/kg TM angenommen. MJ ME je Kalb 221




2 Berechnung der Kosten für Kraft- und Mineralfutter (KF/MF)

Futtermittel 1. Aufzuchtphase
12.0 Monate
2. Aufzuchtphase
15.2 Monate
Gesamte Aufzuchtphase
kg FM je Tier u. Tag Monate mit KF/MF Futter
dt FM je Tier
Energie
MJ ME je Tier
kg FM je Tier u. Tag Monate mit KF/MF Futter
dt FM je Tier
Energie
MJ ME je Tier
Futter
dt FM je Tier
Energie
MJ ME je Tier
Kosten
€ je Tier
Futtermitteldetails an Kälberkorn 0.31 332 0.0 0 0.31 332 9.29
Energiekraftfutter
Futtermitteldetails an Gerste 0.76 865 0.31 349 1.07 1214 17.95
Futtermitteldetails an Weizen 0.76 898 0.15 174 0.91 1072 15.62
Futtermitteldetails an MLF III 0.0 0 0.15 142 0.15 142 3.72
Futtermitteldetails an Körnermais 0.61 717 0.15 173 0.76 890 13.76
Eiweißkraftfutter
Futtermitteldetails an Rapsextraktionsschrot 0.92 978 0.38 401 1.3 1379 37.31
Futtermitteldetails an Sojaextraktionsschrot 44% XP 0.92 1115 0.38 454 1.3 1569 51.53
Sonstige und Mineralfutter
Futtermitteldetails an 0.0 0 0.0 0 0.0 0 0.00
Futtermitteldetails an 0.0 0 0.0 0 0.0 0 0.00
Futtermitteldetails an Mineralfutter 0.29 - 0.37 - 0.66 - 50.85
Summe Kraftfutter 4.57 4905   1.89 1693 6.46 6598 200.03
KF-Verbrauch bez. auf TM in dt TM je Tier 4.07   1.68   5.75  



3 Berechnung der Kosten des Grobfutters (GF)

Prozentuale Aufteilung des Grobfutterbedarfs auf die einzelnen Grobfutterkomponenten und Kostenberechnung

Die Vorbelegungswerte der Kosten entsprechen den variablen Kosten, die in den jeweiligen DB-Verfahren in der Startsituation errechnet werden.

Futterkomponente 1. Aufzuchtphase
12.0 Monate
2. Aufzuchtphase
15.2 Monate
Gesamte Aufzuchtphase
Anteil 1)
%
Futter
dt TM je Tier
Energie
MJ ME je Tier
Anteil 1)
%
Futter
dt TM je Tier
Energie
MJ ME je Tier
Futter
dt TM je Tier
Energie
MJ ME je Tier
Kosten
€ je Tier
Durch das Grobfutter noch abzudecken Hilfe Den Anteil des Gesamtbedarfs, der noch nicht über die Tränke bzw. das Kraft- und Mineralfutter abgedeckt ist, muss das Grobfutter liefern. 18.8 18253   27.52 27941  
Futtermitteldetails an Maissilage 15.0 2.82 3133 15.0 4.13 4588 6.95 7721 62.55
Futtermitteldetails an Grassilage energiereich 8.46 8968 13.76 14586 22.22 23554 261.53
Futtermitteldetails an Grassilage energiearm 6.58 5790 5.5 4840 12.08 10630 117.06
Futtermitteldetails an Weide 0.0 0 0.0 0 0.0 0 0.00
Futtermitteldetails an Stroh 0.0 0 2.75 1716 2.75 1716 12.29
Futtermitteldetails an Heu 0.94 893 1.38 1311 2.32 2204 32.85
Futtermitteldetails an 0.0 0 0.0 0 0.0 0 0.00
Futtermitteldetails an 0.0 0 0.0 0 0.0 0 0.00
Gesamt 100 18.8 18784 100 27.52 27041 46.32 45825 486.28
1) Der Anteil der Maissilage in der Mischung wird immer so berechnet, dass sich in Summe 100 % ergeben. Dieser Wert darf nicht negativ sein!

€/erz. Kalbin
239.75
Mehr Info Weniger Info Tierarzt, Medikamente, Hygiene (inkl. 19.0 % MwSt.)

Neben der tierärztlichen Leistung sind auch die Kosten des Arzneimitteleinsatzes zu berücksichtigen, sowie betriebseigene Vorsorge- bzw. Heilbehandlungen (z.B. Klauenpflege).

Erfahrungswerte für Tierarztkosten: 25 bis 55 €/Kalbin (Datenbasis: BZA Milch Bayern).

Kosten Tierarzt, Medikamente, Hygiene (inkl. 19.0 % MwSt.) €/Kalbin
Zuschlagsfaktor Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" - 1.07
Kosten (inkl. 19.0 % MwSt.) je erzeugter Kalbin €/erz. Kalbin 42.8

€/erz. Kalbin
42.8
Mehr Info Weniger Info Besamung (inkl. 19.0 % MwSt.)
Die Kosten der Besamung gelten je Tier. Es wird hier davon ausgegangen, daß Mastfärsen nicht besamt werden. Im Einzelfall bitte an die betriebliche Praxis anpassen.
€/erz. Kalbin
Mehr Info Weniger Info Einstreu (inkl. 10.7 % MwSt.)

Einstreumenge Hilfe Vorbelegung siehe Modul Wirtschaftsdünger

Der Einstreubedarf (Stroh oder anderes Material) hängt vom Stallsystem (Anbinde­haltung, Hochbox/Tiefbox Laufstall, Tretmiststall) sowie vom betrieblichen Management ab und ist hier an die betrieblichen Gegebenheiten anzupassen.

dt/Kalbin
Preis Einstreu Hilfe Vorbelegung: Preis für Weizenstroh (siehe Verfahren Winterweizen) (inkl. 10.7 % MwSt.) €/dt
Einstreukosten je Kalbin (inkl. 10.7 % MwSt.) €/Kalbin 0.0
Zuschlagsfaktor Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" - 1.07
Einstreukosten je erz. Kalbin (inkl. 10.7 % MwSt.) €/erz. Kalbin 0.0

€/erz. Kalbin
0.0
Mehr Info Weniger Info Wasser, Energie (inkl. MwSt.)

Die Energiekosten beinhalten die Aufwendungen für den Stall (u.a. Licht, Technik). Größenordnung für den Energiebedarf: 10 kWh je Platz und Jahr bzw. rund 0,9 kWh/Aufzuchtmonat (Quelle: LEL Schwäbisch Gmünd).

Der Wasserbedarf je Kalbin beläuft sich im Durchschnitt der Aufzucht auf rund 25 Liter/Haltungstag bzw. 18 bis 30 m3 je erzeugter Kalbin (rund 4 Liter/kg Trockenmasse Futter je nach Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Futteraufnahme und T-Gehalt der Ration). Dabei steigert sich der Bedarf vom Kalb mit 90 kg von 8-13 l/Tag bis zur hochträchtigen Kalbin auf 37 bis über 60 l/Tag (Fütterungsversuch Beede 1992). Die Wasserkosten (Brauchwasser, Tiertränke) werden v.a. von den betriebsindividuellen Wassergebühren beeinflusst.

Kosten für Wasser und Energie je Tag und Kalbin (inkl. MwSt.) €/Tag u. Kalbin
Haltungstage Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" Tage 829.0
Kosten für Wasser und Energie je Kalbin (inkl. MwSt.) €/erz. Kalbin 41.5
Zuschlagsfaktor Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" - 1.07
Kosten für Wasser und Energie (inkl. MwSt.) je Kalbin €/erz. Kalbin 44.4

€/erz. Kalbin
44.4
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten Stall (inkl. 19.0 % MwSt.)
In dieser Kostenposition sind enthalten:
  • Reparaturen und Ersatzteilbeschaffung
  • Variable Kosten einschl. Treib- und Schmierstoffe

jeweils für Aufstallungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik, Futtervorlage (u.a. Futtermischwagen, Futterautomaten) und Entmistung (Schieber, mobile Entmistung). Je nach Futtervorlage und Technikausstattung des Betriebs ist der Wert anzupassen.

Hinweis: Die variablen Kosten der Gülleausbringung sind bei der Berechnung des Düngewerts der Gülle berücksichtigt.

Variable Maschinenkosten Stall (inkl. 19.0 % MwSt.) je Tag und Kalbin €/Tag u. Kalbin
Haltungstage Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" Tage 829.0
Variable Maschinenkosten Stall je Kalbin (inkl. 19.0 % MwSt.) €/Kalbin 82.9
Zuschlagsfaktor Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" - 1.07
Variable Maschinenkosten Stall je erz. Kalbin (inkl. 19.0 % MwSt.) €/erz. Kalbin 88.7

€/erz. Kalbin
88.7
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte

Aushilfs-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Kalkulation der Aushilfs-Arbeitskräfte-Kosten
Gesamt-AKh-Bedarf je erzeugter Kalbin Hilfe Siehe Modul "Arbeitsstunden je erzeugter Kalbin" AKh/erz. Kalbin 22.3
Einsatz von Aushilfs-Arbeitskräften AKh/erz. Kalbin
Entlohnung Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung) €/AKh
Lohnkosten Aushilfs-Arbeitskräfte €/erz. Kalbin 0.0

€/erz. Kalbin
0.0
Mehr Info Weniger Info Lohnarbeit und Dienstleistungen (inkl. 19.0 % MwSt.)

Zum Beispiel Klauenpflegedienst

Kosten Lohnarbeit und Dienstleistungen je Kalbin (inkl. 19.0 % MwSt.) €/Kalbin
Zuschlagsfaktor Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" - 1.07
Kosten je erz. Kalbin (inkl. 19.0 % MwSt.) €/erz. Kalbin 0.0

€/erz. Kalbin
0.0
Mehr Info Weniger Info Gebühren, Beiträge (Tierseuchenkasse, Spezialberatung usw.) (inkl. 19.0 % MwSt.)

In dieser Position sind enthalten:

  • Betrag Tierseuchenkasse: Bayern für 2011, 2012 und 2013 4,80 € je Rind und Jahr (Quelle: TSK Bayern)
  • Tierkennzeichnung: rund 5 €/erz. Kalbin (Quelle: KTBL)
  • Mitgliedschaft Tierzuchtverbände: 3 – 8 €/erz. Kalbin
  • Beiträge für freiwillige Tierversicherungen (z. B. Ertragsschaden- oder Betriebsunterbrechungsversicherung)
  • Gebühren für Spezialberatungen (u.a. Fütterungsberatung, Melktechnikberatung o.ä.)
€/erz. Kalbin
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. MwSt.)

Falls im Einzelfall variable Kosten auftreten, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden, können Sie diese hier eintragen.

€/erz. Kalbin
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Kosten weibliches Kalb
+ Kraft- und Mineralfutter
+ Tierarzt, Medikamente, Hygiene
+ Besamung
+ Einstreu
+ Wasser, Energie
+ Variable Maschinenkosten Stall
+ Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte
+ Lohnarbeit und Dienstleistungen
+ Gebühren, Beiträge (Tierseuchenkasse, Spezialberatung usw.)
+ Sonstige variable Kosten

=Summe der variablen Kosten

€/erz. Kalbin
872.0
Mehr Info Weniger Info Variable Kosten je Haltungstag (inkl. MwSt.)
Summe der variablen Kosten je erzeugter Kalbin / Haltungstage
€/Haltungstag
1.05

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag I (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag I
- Variable Grobfutterkosten
= Deckungssbeitrag II

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

Das eingesetzte Grobfutter wird hier noch nicht berücksichtigt.

Der DB I wird vor allem in Planungsrechnungen verwendet, wenn der Betriebszweig Futterbau als eigenes Verfahren berechnet wird.

€/erz. Kalbin
872.2
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag I je Haltungstag (inkl. MwSt.)
Deckungsbeitrag I je erzeugter Kalbin / Haltungstage
€/Haltungstag
1.05

Mehr Info Weniger Info Variable Grobfutterkosten (inkl. MwSt.)
Zur Berechnung der variablen Grobfutterkosten siehe Modul "Kraft- und Mineralfutter".
€/erz. Kalbin
520.3
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag II (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag I
- Variable Grobfutterkosten
= Deckungsbeitrag II

Hier werden die Grobfutterkosten berücksichtigt. Dabei wird das Verfahren Futterbau nicht mehr als eigenständiger Betriebszweig betrachtet, sondern dem tierischen Verfahren direkt zugeordnet.

€/erz. Kalbin
351.9
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag II je Haltungstag (inkl. MwSt.)
Deckungsbeitrag II je erzeugter Kalbin / Haltungstage
€/Haltungstag
0.42

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Hier können Sie sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien (z. B. Weideprämie) erfassen.

Sonstige Leistungen €/erz. Kalbin
Prämien €/erz. Kalbin
Summe €/erz. Kalbin 0.0

€/erz. Kalbin
0.0

     Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/erz. Kalbin
872.2
     Deckungsbeitrag II inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/erz. Kalbin
351.9

Weitere Kennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Stallplätze, Arbeit, Umlaufkapital, Fläche)

Stallplätze: 1.09 Aufzuchtplätze für 829.0 Tage

Arbeit: 22.3 AKh / erz. Kalbin

Umlaufkapital Hilfe Als Umlaufkapital werden alle Güter eines Verfahrens bezeichnet, die innerhalb eines Produktionszyklus zum Verkauf (z.B. Bestandsergänzungstiere, Pflanzgut, Wareneinstand) oder Verbrauch (z.B. Dünge-, Futter-, Reinigungsmittel, Energie, Wasser) bestimmt sind. Deshalb muss das Umlaufkapital nicht abgeschrieben, jedoch für die Länge der Produktionsperiode verzinst werden (siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten"). : 637 € / erz. Kalbin für 829.0 Tage Hilfe Das durchschnittlich gebundene Umlaufkapital setzt sich zusammen aus den vollen Kälberkosten und den halben restlichen variablen Kosten.

Umlaufkapital mit Grobfutter: 897 € / erz. Kalbin für 829.0 Tage Hilfe Das durchschnittlich gebundene Umlaufkapital mit Grobfutter setzt sich zusammen aus den vollen Kälberkosten, den halben restlichen variablen Kosten und den halben variablen Grobfutterkosten.

Grobfutterfläche: 0.4 (geringes Erstkalbealter, hohe Futtererträge) bis 0.7 (hohes Erstkalbealter, geringe Futterträge) ha / erz. Kalbin Hilfe Der Flächenbedarf hängt stark von Futterration, Futteraufnahme sowie den Erträgen und Qualitäten der Grobfutterflächen ab.

Mehr Info Weniger Info Vollkostenrechnung
Basis der weiteren Berechnungen ist der Deckungsbeitrag I inkl. sonstiger Leistungen/Prämien

Bewertung des Grobfutters: Preisansätze aus dem Futterbau Vollkosten Hilfe Zur Bewertung des Grobfutters nach Vollkosten werden die Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten (GuV-Kosten) und die kalkulatorischen Faktorkosten separat ausgewiesen (zusammen bilden diese beiden Positionen die Vollkosten). Die Aufteilung ist notwendig, um den Gewinnbeitrag des Verfahrens methodisch richtig ausweisen zu können.

Die Vorbelegungswerte entsprechen den Kosten, die in den jeweiligen DB-Verfahren in der Startsituation errechnet werden.

Mehr Info Weniger Info Grobfutter zu Preisansätzen aus dem Futterbau (inkl. MwSt.)

Hinweis: Die Futterkomponenten und die Grobfuttermengen werden im Modul "Kraft- und Mineralfutter" festgelegt.

Futterkomponenten Grobfuttermenge
dt TM/Tier
Mwst.-
Satz%
Preisansatz
Komponente
€/dt TM Hilfe Der Vorschlagswert für den Preisansatz (ab Silo bzw. ab Lager) wird vom jeweiligen Futterbauverfahren übernommen und jährlich angepasst.
Für die Futtermittel Mais- und Grassilage leitet er sich vom Körnermaispreis, dem Futterwert sowie der bereits geleisteten Maschinenarbeit und dem Silounterhalt ab.
Der Preisansatz Weide basiert auf den Grünlandverfahren in der Einstellung "Feldbestand zur Ernte".
Die Basis des Preisansatzes Heu stammt vom BBV (Orientierungspreise für Raufutter, Großballen, freiwillige Preisan­gabe des Landhandels in Süddeutschland).
Preisansatz Stroh: Marktpreise Weizenstroh (siehe Verfahren Winterweizen)

Liegen tatsächliche Marktpreise vor, sind diese hier einzutragen!

Bitte beachten Sie: Die Kosten beziehen sich auf dt Trockenmasse (TM). Liegt Ihnen ein Kostenansatz bezogen auf Frischmasse (FM) vor, ist dieser noch durch den Trockenmasseanteil zu dividieren.

Rechengang von FM- auf TM-Basis:
Preis in €/dt FM / Trockenmassegehalt in % = Preis in €/dt TM
Bsp.: 2,5 €/dt FM / 35 % TM-Gehalt = 7,14 €/dt TM

Liegt Ihnen einen Kostenansatz bezogen auf Tonnen vor, so ist dieser Wert durch 10 zu dividieren.
Bsp.: 25 €/Tonne = 2,50 €/dt

Gesamtkosten
bei Preisansatz
€/Kalbin
Maissilage 6.95 10.7 77.77
Grassilage energiereich 22.22 10.7 269.75
Grassilage energiearm 12.08 10.7 118.38
Weide 0.0 10.7 0.0
Stroh 2.75 10.7 31.1
Heu 2.32 10.7 32.48
Sonst. GF I 0.0 7.0 0.0
Sonst. GF II 0.0 10.7 0.0
Gesamt je Kalbin 46.32     529.48
 
Zuschlagsfaktor Hilfe Siehe "Kennwerte des Produktionsverfahrens" 1.07
Gesamt je erzeugter Kalbin 566.54
€/erz. Kalbin
566.5
Mehr Info Weniger Info Gebäude und Technik der Innenwirtschaft (inkl. 19.0 % MwSt.)

Investitionssumme Gebäude und Technik: Hilfe Vorgabewert: Baukosten je Platz inklusive Güllelagerung für eine Neuerrichtung (ohne Futterlager für Grobfutter). Die Investitionssumme je Platz kann je nach Typ, Ausstattung und Größe der Gebäude/Technik stark variieren.: €/Platz, hiervon % Gebäude und bauliche Anlagen


  Investition
(inkl. 19.0 % MwSt.)
€/Platz
Finanzierung Abschreibungs-
dauer
Jahre
Kosten
€/Platz u. Jahr
eigen
%
fremd
%
Gebäude und bauliche Anlagen 1440 70.0 57.6
Technik der Innenwirtschaft 360  60.0 36.0 
Gesamt 1800   93.6
 
Abschreibung gesamte Investition 93.6
Unterhalt, Versicherung: % der Investitionssumme Gebäude u. Technik Hilfe Darunter fallen beispielsweise Versicherungen von Gebäuden und Technik, Instandhaltung einschl. Reparaturen von Gebäuden, Unterbringungskosten mobiler Technik 18.0
Zinsaufwand: % der halben fremdfinanzierten Investitionssumme 12.85
Summe Kosten Gebäude und Technik der Innenwirtschaft 124.45
Zinsansatz: % der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 6.05
 
Umrechnung auf €/erz. Kalbin Hilfe Rechenweg: Kosten Gebäude und Technik der Innenwirtschaft in €/Platz u. Jahr / 365 Tage * Haltungstage * Zuschlagsfaktor Kosten
€/erz. Kalbin
Summe Kosten Gebäude und Technik der Innenwirtschaft 302.44
Zinsansatz der halben eigenfinanzierten Investitionssumme Hilfe Siehe Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" 14.7
€/erz. Kalbin
302.4
Mehr Info Weniger Info Miete/Pacht für Gebäude
Diese Kostenposition ist von Belang, wenn alternativ oder zusätzlich zum Bau ein Stall gemietet oder gepachtet wird.
€/erz. Kalbin
Mehr Info Weniger Info Personalkosten festangestellte AK

  Stunden
AKh/erz. Kalbin
Lohn/Lohnansatz Hilfe Bruttolohn plus ggf. weitere Arbeitgeber­kosten (z. B. Sozialversicherung)
€/AKh €/erz. Kalbin
Arbeitszeitbedarf Tierhaltung nach Abzug der Aushilfs-AKh Hilfe Die Gesamt-AKh/erz. Kalbin werden im Modul "Arbeitsstunden je erzeugter Kalbin" festgelegt, die Aushilfs-AKh im Modul "Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte 22.3 - -
davon entlohnte, festangestellte AK 0.0
 
davon nicht entlohnte AK (Lohnansatz) Hilfe Der Lohnansatz wird zur Berechnung der kalkulatorischen Kosten im Modul "Kalkulatorische Faktorkosten" verwendet. 22.3 417.01

€/erz. Kalbin
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige Festkosten (inkl. 19.0 % MwSt.)
Unter sonstige feste Kosten fallen zum Beispiel: Buchführung, Verbandsbeiträge, PKW, Telefon, Berufsgenossenschaft, sonstige allgemeine Betriebsversicherungen, berechnet jeweils anteilig auf Kalbinnenaufzucht und je erzeugte Kalbin.
€/erz. Kalbin
Mehr Info Weniger Info Gewinnbeitrag des Verfahrens ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
  Deckungsbeitrag I inkl. Sonstiger Leistungen/Prämien
- Grobfutter zu Vollkosten (Anteil Vollkosten ohne kalk. Faktorkosten)/Marktpreisen
- Gebäude und Technik der Innenwirtschaft
- Miete/Pacht für Gebäude
- Personalkosten festangestellte AK
- Sonstige Festkosten
= Gewinnbeitrag des Verfahrens

Bei negativen Werten erwirtschaftet das Verfahren unter den getroffenen Annahmen im Sinne der Buchführung Verluste, kann aber unter Berücksichtigung der Abschreibung noch eine positive Liquidität aufweisen. Positive Werte stehen für Gewinne, die zur Entlohnung der kalkulatorischen Faktorkosten (Arbeit, Eigenkapital) zur Verfügung stehen.

€/erz. Kalbin
-21.7

Mehr Info Weniger Info Kalkulatorische Faktorkosten (inkl. MwSt.)

Kalkulatorische Faktorkosten sind Ansätze für die Entlohnung der eigenen Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital).

Zinsansatz eigenfinanzierte Investitionskosten Hilfe Siehe "Gebäude und Technik der Innenwirtschaft" €/erz. Kalbin 14.7
Zinsansatz: % des Vieh- u. Umlaufvermögens (637.0 €/Tier für 829  Tage HilfeVieh- u. Umlaufvermögen siehe Modul Faktoransprüche

Hinweis zur Berechnung:
Da das eingesetzte Kapital während der Haltungsdauer gebunden ist, der Zinsansatz sich aber auf ein Jahr bezieht, erfolgt die Berechnung folgendermaßen:

Zinsansatz * gebundenes Kapital * Haltungsdauer/365
)
€/erz. Kalbin 14.47
Lohnansatz Innenwirtschaft (Stall, Futtervorlage, etc.) nicht entlohnte AK Hilfe Siehe "Personalkosten festangestellte AK" €/erz. Kalbin 417.01
Summe €/erz. Kalbin 446.18
€/erz. Kalbin
446.2
Mehr Info Weniger Info Unternehmergewinn je erz. Kalbin ohne Prämien  (inkl. MwSt.)

Unternehmergewinn = Gewinnbeitrag des Verfahrens - kalkulatorische Faktorkosten

Negative Werte sind nicht als tatsächliche finanzielle Verluste zu verstehen, sondern zeigen an, dass die gemachten Ansätze zur Entlohnung der Arbeit der Familien-Arbeitskräfte, des Eigenkapitals und der benötigten Futterfläche nicht erreicht wurden. Positive Werte bedeuten, dass die gemachten Ansätze übertroffen werden konnten.

€/erz. Kalbin
-467.9
     Unternehmergewinn je Haltungstag ohne Prämien  (inkl. MwSt.)
Unternehmergewinn / Haltungstage
€/Haltungstag
-0.56

Mehr Info Weniger Info Vollkosten je erz. Kalbin (inkl. MwSt.)
Summe aller Kosten
€/erz. Kalbin
2212.1
Mehr Info Weniger Info Vollkosten je Haltungstag (inkl. MwSt.)
Vollkosten / Haltungstage
€/Haltungstag
2.67
Mehr Info Weniger Info Arbeitsertrag je nicht entlohnter Fest-AKh (inkl. MwSt.)

Arbeitsertrag je nicht entlohnter Fest-AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz) / Zahl der nicht entlohnten AKh

Bei einem negativen Arbeitsertrag oder wenn die gesamte Arbeit bereits entlohnt wurde, wird diese Kennzahl nicht ausgewiesen.

€/AKh
---
Mehr Info Weniger Info Arbeitsertrag je AKh (inkl. MwSt.)

Arbeitsertrag je AKh = (Unternehmergewinn + Lohnansatz + Personalkosten Fest-AK + Lohnkosten für Aushilfs-AK) / Zahl der Gesamt-AKh

Bei einem negativen Arbeitsertrag oder wenn die gesamte Arbeit bereits entlohnt wurde, wird diese Kennzahl nicht ausgewiesen.

€/AKh
-2.28
Mehr Info Weniger Info Vollkostendeckender Zuchtkalbinnenpreis ohne Prämien  (netto)

Erreicht der Preis der Kalbin bzw. Färse beim Verkauf diesen Preis, werden im Produktionsverfahren Kalbinnenaufzucht alle Produktionsfaktoren entsprechend den gemachten Eingaben voll entlohnt (in der Voreinstellung Neubausituation, eigene Arbeit, Kapital, Futter mit Vollkosten lt. Eingabe bzw. Marktpreisen bezahlt) [Schwelle zum Unternehmergewinn]. Liegt der Marktpreis in der Praxis unter dem ausgewiesenen Wert, werden zwar Gewinnbeiträge in der ausgewiesenen Höhe erzielt, die Entlohnung der Produktionsfaktoren unterschreitet aber die eingegebenen Zielwerte.

Wichtig: Prämien bzw. Zuschüsse sind nur dann berücksichtigt, wenn diese bei "Sonstige Leistungen/Prämien" eingegeben wurden.

€/Kalbin
1902

Mehr Info Weniger Info Werte für Pensionshaltung

Täglicher Mindestpensionpreis/maximale Tagespauschale
  Vollkosten (inkl. MwSt.) €/erz. Kalbin 2212.1
- Kosten weibliches Kalb (inkl. 7.0 % MwSt.) €/erz. Kalbin 401.33
- Wirtschaftsdünger (inkl. MwSt.) €/erz. Kalbin
- Sonstige Einnahmen Hilfe Hier werden die im DB eingetragenen "Sonstigen marktfähigen Leistungen" und die "Sonstigen Leistungen/Prämien" aufgeführt. Kommen diese Leistungen - wie in der Vorbelegung angenommen - dem Aufzuchtbetrieb zugute, sind diese hier abzuziehen, da sie die effektiven Aufzuchtkosten reduzieren. (inkl. MwSt.) €/erz. Kalbin
  Aufzuchtsaufwand für Pension (inkl. MwSt.) €/erz. Kalbin 1733.9
/ Haltungstage Tage 829.0
  Aufzuchtsaufwand für Pension (inkl. MwSt.) €/Tag 2.09

Dies sind die gesamten Aufzuchtkosten je Tag bis zum Tag der Abkalbung (Vertragsgestaltung mit Tagespauschale ohne Verkauf und Rückkauf des Tieres). Von den Vollkosten der Erzeugung wird der Wert des weiblichen Kalbes abgezogen, da das Tier im Eigentum des abgebenden Betriebs verbleibt. Der anteilige Mastfärsenerlös verbleibt beim abgebenden Betrieb, den Güllewert erhält der aufnehmende Betrieb.

Aus Sicht des abgebenden Betriebes wäre bei diesem Tagessatz die ausgelagerte Aufzucht auf Basis der eingegebenen Kosten und Nebenerlöse kostenneutral zur betriebseigenen Aufzucht. Aus Sicht des aufnehmenden Betriebes gibt der Wert die bei ihm anfallenden Tageskosten an, die Grundlage der Vertragsverhandlungen sein können.

In der Praxis ist der Vertragspreis ein Kompromiss zwischen den oft hohen Kosten milcherzeugender Betriebe (evtl. Neubausituation, alternative Milcherzeugung möglich) und den geringeren Kosten aufnehmender Betriebe (Weiternutzung ehemaliger Milchviehställe bzw. auf Aufzucht spezialisierte und damit kostengünstigere Aufzuchtbetriebe). Im Einzelfall sind auch die individuellen Regelungen bzgl. Futterbeschaffung, Übernahme der Tierarztkosten etc. zu berücksichtigen.

Wichtig: Prämien bzw. Zuschüsse sind nur dann berücksichtigt, wenn diese bei "Sonstige Leistungen/Prämien" eingegeben wurden.

Die LfL stellt als Vertragsgrundlage für die arbeitsteilige Kalbinnenerzeugung zwei unterschiedliche Typen von Musterverträgen zur Verfügung, die an die eigenen Gegebenheiten anzupassen sind.
LfL-Logo Musterverträge für die ausgelagerte Jungviehaufzucht





Dr. Gerhard Dorfner, Jürgen Frank
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Tel.: 089 17800-111 • Fax: 089 17800-113